SkyScout oder Smartphone plus Apps

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der_christian

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Hallo,

wenn man sich mit dem Gedanken trägt, sich einen SkyScout zuzulegen, dann fällt einem eventuell als Alternative ein Smartphone (ob iPhone oder Android) ein, auf dem eine Astronomie-App installiert ist. Wo seht Ihr die Vor- bzw. Nachteile der einen oder der anderen Lösung?

SkyScout: Den kann man vermutlich dunkeladaptiert benutzen und sich die Infos über Kopfhörer ausgeben lassen. Sobald man aufs Display schaut, ist es natürlich mit der Dunkeladaptation vorbei. Ist der SkyScout oft im Einsatz bei Dunkeladaptation? Wenn er nur so zum Sternbildlernen etc. herhalten soll: das ginge auch mit einem Smartphone.

Wo seht Ihr also die unterschiedlichen "Einsatzgebiete" dieser beiden Optionen?

Vielen Dank für Eure Meinungen
Christian
 
Hallo Christian,
also ich besitze einen SkyScout und bin damit sehr zufrieden. Mit der Dunkeladaption kann ich nicht zustimmen, da das Display rot ist und wie wir alle wissen stört rotes Licht das Auge nicht.
Liebe Grüße
SEbi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

das Wörtchen "nicht" hatte bei Sebi anfangs noch gefehlt. -> Siehe Bearbeitungsgrund

Jetzt ist es zumindest eine korrekte Aussage.

CS
MaRKus
 
Hi Christian,

Weder noch sondern eine drehbare Sternkarte. ;)

Gruß
Lots
 
Hi

Ich halte beides für überflüssigen Krimskrams. Wie Lothar schon schrieb: Kauf dir ne drehbare Sternkarte und lad dir auf deinen Computer Stellarium drauf.

Und zu der Aussage mit dem roten Licht: Rotes Licht ist bei zu großer Helligkeit genauso schlecht für die Dunkeladaption wie jede andere Farbe auch.

Viele Grüße,
Christian
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

ich kann den beiden letzten Kommentaren nur zustimmen.
Als Informatiker war ich natürlich auch an solchen Lösungen wie Iphone, Skyfi und ähnlichem interessiert und habe es auch ausführlich getestet. Ja, es funktioniert, aber das war es auch schon. Nette, schicke Spielzeuge. Nach dem Testen habe ich die Teile praktisch nie wieder angefasst, bis vielleicht auf mein iPhone mit dem SkyVoyager-App, wenn ich mir einmal schnell eine Übersicht am Himmel verschaffen möchte. Ansonsten nutze ich für die Planung von Astro-Aufnahmen Stellarium oder auch CdC und für die Durchführung meinen Laptop in Verbindung mit dem Astro-Equipment. Es ist wie im Business-Alltag. Für Buchhaltung oder Controlling nutze ich auch die Workstation oder den Laptop mit leistungsfähiger Business-Software und keine Apps auf dem Smartphone.

Gruß *entfernt*
 
Hallo zusammen,

also wenn's Euch nicht stört, dann würde ich gerne noch mal insistieren und hätte diesmal gerne eine Antwort von Leuten, die a) nichts gegen Technik haben und b) an Einsteiger denken. Ob die Pappversion nicht genauso gut oder besser ist, diese Diskussion hatten wir (hattet Ihr) schon an anderen Stellen in diesem Forum zu Hauf. Wer dieser Meinung ist: einfach weiterblättern. Aber dann soll es ja Leute geben, die sehen, dass technischer Krimskram manchen Leuten einfach mehr Spaß bringt als Pappkarten.

Als ich fünfzehn war, habe ich mir im Winter die Finger an Pappkarten abgefroren, immer mit rot-verdunkelter Taschenlampe, manchmal mit zufriedenstellendem Ergebnis, manchmal mit mehr Frust als Lust. Und nun bin ich 50 und kann mir den Technikkrimskram leisten. Ich sehe nicht recht ein, was an Pappe besser sein soll: Wenn ich die Pappe in Richtung der mich interessierenden Sterne halte, dann dreht sie sich nicht automatisch in die richtige Richtung, muss separat angeleuchtet werden, hat keine Planeten, ... so ein reines "braucht man nicht" brauch ich nicht.

So, zurück zum Thema. Nehmen wir an, wir sind jetzt mal alle technikverliebt und können die Vorzüge eines solchen Systems schätzen. Dann wäre die Frage: iPhone oder SkyScout? Das war nämlich die Ausgangsfrage...

Es soll auch iPhone Apps mit roter Ausleuchtung geben.

Besten Dank für erhellende Antworten
Christian
 
Hallo Christian,

in den Heften Interstellarum wurden gerade aktuelle Apps für iPhone und iPad getestet.

Ausgabe 69 iPhone-Anwendungen für Sonnen- und Planetenbeobachter
Ausgabe 71 iPhone-Anwendungen für Mondbeobachter und Sterngucker
Ausgabe 72 Astro-Anwendungen für das iPad

Lassen sich alle ohne Probleme im Archiv bestellen oder online kaufen, Ausgabe 72 ist noch aktuell. Damit hast du einen Überblick was zurzeit mit dem iPhone geht, Weiterentwicklung nicht ausgeschlossen.

Das Skyscout wird so wie du es kaufst die Funktionen behalten bis auf ein paar SW-Updates vielleicht. Ich weiß leider nicht ob das Skyscout bessere Lagesensoren hat und somit genauer funktioniert als das iPhone.

Es kommt aber auch ganz darauf an was du eigentlich vor hast mit den Dingern. Hoffe das hilft dir etwas weiter.

CS
Markus

p.s. bin kein Mitarbeiter des Oculum-Verlags ;)

 
ich benutze ein Iphone mit Astro App...

Vorteile des Apps sehe ich darin das man "sieht" wo man hinwill, man sich Sachen zusätzlich anzeigen lassen kann, und man hat eine "goto" Funktion...
Wenn man dann noch auf dem Acker brauchbares Netz hat, gibts noch eine direkte Weiterleitung vom Objekt zu Wikipedia....

Dafür ist halt nichts mit Audioausgabe.

Die Genauigkeit vom Iphone ist schon bemerkenswert und wer nicht zwingend voll Adaptierte Augen braucht kann - wenn vorhanden- sein Smartphone nutzen.

Da ich "nebenbei" ein wenig beobachte und primär am Knipsen bin, schaue ich sowiso in regelmäßigen Abständen in meinen Laptop oder Kameradisplay. Und da geht trotz roter Folie natürlich was aufs Auge. Dementsprechend ist das Telefon ein nützlicher Helfer...

Wer natürlich (ernsthaft) beobachten will, der ist mit einem Skyscout besser beraten, wobei ich da auch eher zur Karte raten würde, da das Gerät nicht grade günstig ist... und davon kauft man sich dann besser ein gutes Okular :)

Grüße und CS

Kai
 
Hallo Technikbegeisterte,

bin selbst begeisterter iPod Touch Benutzer und hab auch einige apps drauf, die für die Astronomie gedacht sind. Das eine oder andere kann man schon brauchen, aber so richtig für den Profi sind sie meiner Meinung nach nicht.

Das iPod strahlt außerdem auch bei "schwarzem" Monitor noch so hell, dass man es in einer dunklen Beobachtungsnacht als Taschenlampe benutzen kann. Bei längerem hinschauen auf den Monitor ist die Dunkeladaption futsch. Mir ist es noch noch nicht in den Sinn gekommen das iPod Touch bei einer Beobachtungsnacht einzusetzten. Wenn, dann nur, als Taschenlampe. :biggrin:

Zum SkyScout kann ich nichts beitragen.

Einige apps sind hier im Forum schon beschrieben. Software für iPhone und iPod Touch

Liebe Grüße
Hermann
 
Ich habe sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad folgende Astronomieapps installiert:
pUniverse
Starwalk
Starmap
Klar kann man da auf Rotlicht umschalten.
Ich habe das iPhone in jeder Beobachtungsnacht dabei und möchte es nicht mehr missen. Das ganze funktioniert einwandfrei und erstaunlich genau. V.a. Starwalk ist auch optisch gesehen ein Genuss.
Außerdem könnte man auch seine Montierung über Wifi per iPhone steuern. Cool oder?:-) Auch zur Planung einer Beobachtungsnacht eignen sich die Apps geradezu hervorragend.
Kann ich nur wärmstens empfehlen.

Ausserdem benutz ich das iPhone als Wasserwaage und dafür, mir die korrekten GPS-Daten zu übermitteln. Das Ding ist also bei mir astronomiemässig im Dauereinsatz:-)
Gruß
Stefan
 
P.S. Achja, och vergaß den eingebauten Kompass zum einnorden in der Dämmerung:-)
 
hehe so schauts bei mir auch aus, nur das ich "GoSkyWatch" Als App benutze... - Kompass brauch ich nicht (mehr) weil ich meinen Standartplatz habe, und die "Taschenwasserwaage" ist auch hilfreich...

gruß

Kai

 
Hallo, ich benutze ein Windows Phone mit Pocket Stars, ist wirklich eine tolle Spielerei.
Den Durchbruch am Himmel brachte mir der Deepsky Reiseatlas, plötzlich verwandelte sich das Sternenmeer in geordnete Muster. Die drehbare Pappsternkarte benutze ich selten, eigentlich nur zur groben Orientierung bei der Planung von Beobachtungsnächten.
Wenn Du ein technikverliebter Spieler bist, hol Dir das Gerät Deiner Wahl. Gehts Dir um Ergebnisse und Lernerfolge, wirst Du um ordentliche Sternkarten nicht herumkommen.

Viel Spaß!
 
Vielen Dank für Eure vielen, sehr aufschlussreichen Antworten. Immerhin kann man (nach anfänglichen Ermahnungen der Pappkartenfraktion) doch unter den Forumsnutzern eine deutliche Fraktion von Nutzern digitaler Sternkarten ausmachen. Und von diesen melden sich deutlich mehr Nutzer von Smartphone-Apps als Nutzer des SkyScouts. OK, kann man leicht erklären: der SkyScout muss zusätzlich gekauft werden, aber ein SmartPhone hat der eine oder die andere sowieso. Aber das könnte dann auch genau für mich ein Argument sein: Noch habe ich zwar kein Smartphone, und die nächste Gelegenheit, eines subventioniert zu bekommen, wäre im August nächsten Jahres. Aber eh ich jetzt knapp 300 Euro auslege für einen SkyScout, kann ich vielleicht noch 10 Monate warten und besorg mir dann ein Smartphone meiner Wahl (Windows oder Android, mal sehen... bei iPhone scheint mir das System insgesamt zu geschlossen und die Grundgebühren zu hoch), und such mir dann die passende App aus... es scheint ja zu allen drei Varianten (Windows, Android, iPhone) gute Lösungen zu geben.

Herzlichen Dank jedenfalls
Christian
 
Servus,

ich würde dem allen gleich ein Nettop vorziehen und hier Sternkartenprogramme installieren.
Der Vorteil wäre für mich der größere Bildschirm und eine große Auswahl von Programmen.

Das Display sollte man aber schon mit einer roten Folie abdecken.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo,

mal ein paar Gedanken von einem technikbegeisterten Beobachter und Softwareentwickler ;-)

Für ein kleines Gerät spricht die Handlichkeit, womit sich aber die Vorteile auch schon erschöpfen. Bisher hatte ich Astro-Apps auf dem Palm, zwei Windows Mobile Geräte und einem iPhone ausprobiert. Die älteren Geräte konnte ich sogar per Bluetooth drahtlos mit den Digital Setting Circles am Dobson verbinden. Coll ist das schon, aber eben auch nicht mehr. Denn solche Lösungen haben mMn erhebliche Nachteile:

* Die meisten der Geräte sind mit Handschuhen kaum oder nur umständlich zu bedienen.

* Alle Geräte beeinträchtigen die Dunkeladaption, selbst mit "Nachtmodus" oder roter Folie vor dem Display. Auf dem iPhone ist es besonders schlimm, denn manche Apps verwenden die normale Tastatur. Da man die nicht "skinnen" kann, ist sie hell. Noch schlimmer ist, wenn Apps wegen Programmierfehlern plötzlich grell weiß aufblitzen was ich auch schon erlebt habe.

* Mit entsprechendem Alter kommt bei vielen von uns die Weitsichtigkeit. Dann ist es nicht gerade einfach, auf einem so kleinen Display Informationen abzulesen

* Wenn man auf einer Mini-Sternkarte einzelne Objekte zur Anzeige von Details "anklicken" will wird man feststellen, dass das mit Stift ganz gut geht, aber ohne Stift (iPhone!) bei hoher Dichte auf dem Display zum Geduldsspiel ausartet

* Die Datenfülle aller Apps ist nicht so hoch dass man bei exotischen Zielen auch noch fündig wird. Jenseits des NGC ist meistens nicht viel geboten. Oft ist das Nachschlagen von Objektdaten ziemlich umständlich

Also habe ich nicht nur die Nutzung von MDA, iPhone und Co. beim Deep Sky Beobachten mit dem Dobson aufgegeben, sondern auch alle Ideen verworfen die ich als Entwickler mal in dieser Hinsicht hatte. Der Zeitaufwand lohnt sich nicht, denn die Plattform ist für den Einsatzzweck untauglich. Das sind harte Worte, aber ich habe keine Lust mehr, mir die Sache schönzureden wenn es bessere Alternativen gibt.

Dagegen schätze ich Apps sehr, wenn es darum geht mal schnell 'was nachzuschauen: Identifikation von Planetenmonden oder Mondkratern etwa geht sekundenschnell und ist wirklich nützlich. Auch als Übersicht über die Mondphasen, wann es dunkel ist oder wie lange ich warten muss bis Jupiter vom Garten aus zu sehen sein wird: wunderbar! Und schneller als einen PC starten. Und sogar beim Beobachten mit dem Fernglas kann ich einer PDA-Sternkarte inzwischen etwas abgewinnen. Aber nur wenn es um zwangloses Spazierengucken geht. Fernglas und iPhone waren eine gute Kombi im Sommerurlaub.

Zuhause habe ich volle Auswahl: mehrere Atlanten, ein Stapel Beobachtungsführer und einige Drehbare Sternkarten harren ihrer Benutzung. Ab und zu schaue ich überall mal rein bzw. benutze es. Doch heutzutage werfe ich meistens ein Netbook an, das halbwegs handlich ist, stundenlang läuft und dessen Bildschirm ausreichend groß für die vielen Informationen ist. Mit einem Trackball kann ich es sogar mit Handschuhen gut bedienen. Es blendet nicht, denn der Nachtmodus und die rote Folie sind in dem Fall wirklich sehr finster und tun's auch unter exzellemtem Himmel ohne die Adaption zu versauen. Und die Software auf dem Netbook kann genau das was ich will und macht das viel besser als alle Apps die ich kenne ;-)

Fazit: "Technik statt Pappe" muss nicht jeder gut finden. Ich ziehe die Technik vor, aber habe mir rausgepickt was für mich am besten funktioniert. Das Netbook ist gesetzt, das iPhone ergänzt in manchen Situationen durchaus sinnvoll (speziell Mondbeobachtung oder spontanes Nachschlagen *nicht* am Fernrohr).

Am iPhone nervt dass man wegen Apple im Goldenen Käfig gefangen ist. Daten kriegt man nur umständlich über WiFi rein und raus. Mit meinen alten MDAs und dem Palm konnte ich meine Objektlisten nämlich auf eine Speicherkarte schreiben und die dann von der App (Astromist, Planetarium) aus einfach lesen. Bei Apple darf man das nicht. Und zur Ansteuerung eines Teleskops braucht man entweder einen Rechner oder ein Zusatzgerät wie die Box von Carinasoft. Doch wenn ich schon einen Rechner am Teleskop habe, wozu dann noch ein iPhone? Dann bleibt wirklich nur der Spielfaktor, den Zusatznutzen sehe ich da nicht.

Und "Beobachtungsplanung mit einer App"? Seit mir nicht böse, wenn ich mich da minutenlang im Lachkrampf in den Teppich verbeisse :-)

Viele Grüße,
Tom
 
Netbook... gute Idee, aber gibt es auch Netbooks mit GPS, Neigungsmesser und Kompass? So dass man das Netbook (leicht genug ist es ja) in Richtung Sternenhimmel heben könnte und dann dort in groß das sieht, was einem das Smartphone in klein anzeigen würde?
 
Hi Christian,

so schwer ist es doch gar nicht, den Himmelsanblick mit dem zusammenzubekommen was man auf einem Bildschirm sieht. Dazu braucht das Gerät weder GPS noch Neigungsmesser noch Kompass. Den Ort kann man ganz grob eingeben, da merkt man auch dann kaum einen Fehler wenn die Koordinaten nur auf ein Grad genau passen. Wenn Du Dich so wenig am Himmel auskennst dass Du nicht einmal den Polarstern findest und damit die Hauptrichtungen rauskriegen kannst wird es schwierig.

Bei zuviel Technik zur Orientierung am Himmel wirst Du mit den Gadgets vielleicht zum Ziel finden aber nie den Himmel kennenlernen. Die wichtigsten Sternbilder sollte man durchaus auch ohne Hilfsmittel zur jeder Nacht- und Jahreszeit finden können. Man braucht ja auch kein Navi wenn man zum Einkaufen in den Ort fährt.

Aber zugegeben: ich kenne kein Netbook mit GPS, Kompass und Neigungsmesser.

Gruß,
Tom
 
Hi Tom,

Polarstern, die zwei Bären, und zur Not noch Orion und Zwillingen wie hießt das W noch... das krieg ich zur Not noch hin. Früher wußte ich mal Pegasus und Fuhrmann dies und das... aber das ist es doch gar nicht.

Es gibt die Städte, da kenn ich mich ohne Navi aus. So gut ist es bei mir mit dem Himmel nicht, und wird's vielleicht auch nicht werden.

Und dann gibt's die Städte, wo einem kein einziger Anblick auch nur entfernt vertraut ist. Solange ich auf der Nordhalbkugel bin, wird es so schlimm schon nie sein.

Aber wie ist es mit den Städten, die man seit zig Jahren nicht besucht hat, aber früher kannte man sich da mal aus? Da ist ein interaktiver Navi-GPS-Kompass-Stadtplan schon cool. Hinhalten, er zeigt, was Sache ist, und das ist dann teilweise neue Info, teilweise gute alte Bekannte, die man vergessen hatte.

Ginge sicher auch ohne GPS/Kompass/Neigungsmesser, aber es gibt ja auch Leute, die tragen nur handgestrickte Pullover, und andere ziehen Hi-Tech-Klamotten mit Lotus-Effekt an. Oder Akustik-Instrumente versus Syntheziser. Oder ... ist wohl Geschmackssache.

Für mich wäre ein Netbook cooler als ein Smartphone, wenn es denn GPS/Kompass/Neigungsmesser hätte.

Gruß
Chris
 
Hi Christian,

der Hinweis auf das Gerät ist interessant. Der Haken dabei ist aber, dass es auch Astrosoftware geben muss, die mit diesen Hardwrefähigkeiten etwas anfangen kann. Sonst bleibt es dabei, dass mitgelieferte Programme (Bildergalerie, Navi, ???) das verstehen aber jede x-beliebige Software wird es nicht können.

Ich bin mal gespannt, was sich im Sektor der Tablet-Geräte noch tun wird. Das iPad wird Apples Konkurrenz ebenso motivieren, preisgünstigere oder offenere Geräte zu entwickeln wie das iPhone bei den Telefonen dem Angebot frische Impulse gegeben hat. Nur würde ich nicht hunderte von Euro nur dafür ausgeben, eine schicke digitale Karte zu haben. Dafür kann man auch ein richtig gutes Fernglas oder Okular kaufen und hat je nachdem mehr davon.

Das ist keine grundsätzliche Verweigerungshaltung gegen Elektronik beim Beobachten. Ich habe da schon einiges ausprobiert und für mich nun gefunden was mir zusagt. Manches coole Gadget ordne ich doch eher in die Spielereien-Ecke ein. Doch es ist egal was ich meine, das kann ja nicht allgemeingültig sein. Wenn Du gerne digital unterstützt auf Himmelstour gehst und dabei Spaß hast kann es gar nicht verkehrt sein. Nur sollte einem die Technik niemals zur Last werden oder sogar den Spaß beeinträchtigen. Benutze was Du willst, aber es muss funktionieren! Gerade deswegen habe ich aber manche Gadgets und Apps nach neugierigem Ausprobieren wieder beiseite gelegt. Bei Tag sieht's nett aus, ist schön gemacht, aber wenn es Dir die Adaption verblitzt oder es einfach zu lange dauert bis man damit die gesuchte Info gefunden hat -> Spielzeug ohne Praxistauglichkeit.

Viele Grüße,
Tom
 
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