SkySystem Prototyp mit Bild

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VTSB

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nach der ersten Vorankündigung und der "Diskusssion" über die neue Steuerung haben mich einige
Mails und PM´s mit sachlichen Fragen und auch Krititk erreicht.
Ich habe mich daher entschlossen habe den Prototypen mit ein paar Daten doch schon mal zu zeigen.
Wie gesagt, es ist der Prototyp, es gibt ihn so noch nicht zu kaufen.



Link zur Grafik: http://www.vtsb.net/Bilder/sky2.jpg



durch Anklicken des Fotos gibt es eine Großansicht der Handbox,
leider ist das Display auf dem Foto farblich nicht so wie es live aussieht,
live ist es eine rote Hintergrundbeleuchtung und nicht rosa.

erste Daten:

2,1" Grafikdisplay, dimmbar
Atmega Multiprozessorsystem
Echtzeituhr
Folientastatur
L/B/T: 160mm/80mm/36mm
Treiberplatine 2A (derzeitiger Stand, 4A Treiberstufe ist in Arbeit)
1/64stel Microschritt
internes Goto
ST4 Anschluß
RS232 Schnittstelle
LX200 Protokoll
DSLR Ansteuerung

einige weitere Funktionen sind Hardwaretechnisch schon vorbereitet aber noch nicht programmiert,
hierzu mehr sobald sie programmtechnisch eingebunden sind.

Was sie nicht haben wird:
PEC werden wir nicht vorsehen. Ich bin der Meinung, dass PEC in der Zeit des Autoguiding, ob per OAG, Leitrohr
oder Selfguiding überflüssig ist.
Vielleicht schafft es aber doch noch jemand mich mit guten Argumeten vom Gegenteil zu überzeugen, dann wird es natürlich mit vorgesehen


Der abgebildete Prototyp ist als Ein-Kabel Lösung für den Einsatz an der Foto EQ 6 vorgesehen, die Frontplatte der Foto EQ6
wird dafür noch neu gestaltet um alle Anschlüsse zur Verügung zu stellen. Für andere Montierungen wird es einen Multiconnector geben
der dort alle benötigten Anschlüsse zur Verfügung stellt.

Ich verrate auch nicht zuviel wenn ich sage, dass die SkySystem mit Markteinführung nicht nur über VTSB sondern
auch über einen großen deutschen Astrohändler zu bekommen sein wird.

Eine Anmerkung zum Schluß, ich bin gerne bereit sachlich über das SkySystem Projekt zu diskutieren, nehme auch gerne Wünsche und
Anregungen auf und werde versuchen sie zu integrieren wenn es sinnvoll und technisch machbar ist.
 
Hallo Volker,

in zeiten wo Handschuhe bei -15°C unerlässlich sind find ich ne Folientastatur nicht so prickelnd. Haben die Tasten dann nen anständigen Druckpunkt?

Interessant find ich auch die Platzverschwendung am Display durch das "by VTSB". Kann man das nicht auf die Handbox drucken und gut is? Also sowas würd mich stören wenn in den Menüs unnützes Zeug rumsteht.

Viele Grüße

Daniel
 
Hallo Daniel,

ja ein Druckpunkt ist vorhanden, bei Astronomicum kam die gleiche Frage. Es gibt noch Folientastaturen mit noch höheren Tasten. Ich werde das mal ins Auge fassen.

Die Anzeige ist beim Prototyp jetzt ersteinmal so, in der endgültigen Version wird sich sicher noch etwas ändern.

Welche Infos hättest Du denn gern im Display stehen? Machbar ist da fast alles.
 
Hallo Volker,

was mich spontan stört, ist der serielle Anschluß.
Das sieht sehr unhandlich aus. Da müsste es doch schlankere
serielle Anschlüsse geben.

Du schreibst das Display ist dimmbar. Ich hoffe das testet
ihr auch bei Nacht mal aus ;). Am besten sollte es auch komplett ausschaltbar sein und vor allem seinen gedimmten Zustand beim Aus-/Einschalten merken.

wie sieht es denn mit einem USB Anschluß aus?
Ich hoffe das gehört zu den Hardwareseitig bereits vorgesehenen Features.

Gruß
Volker
 
Zitat von Daniel_Guetl:
Hallo Volker,

in zeiten wo Handschuhe bei -15°C unerlässlich sind find ich ne Folientastatur nicht so prickelnd. Haben die Tasten dann nen anständigen Druckpunkt?

Interessant find ich auch die Platzverschwendung am Display durch das "by VTSB". Kann man das nicht auf die Handbox drucken und gut is? Also sowas würd mich stören wenn in den Menüs unnützes Zeug rumsteht.

Viele Grüße

Daniel

Da gebe ich Daniel Recht. Es reicht wenn die Einschaltmeldung damit kommt.

Ein Mercedesfahrer kuckt ja auch nicht jedesmal vorne auf den Stern um zu wissen in welchem Auto er sitzt.

Vielleicht werden im Display mehr Statusmeldungen gewünscht, nur überladen sollte man es nicht.

Vielleicht wäre ja für eine spätere Firmware mal ein "Machdochselber" Display denkbar, wo sich der User selber auswählen kann was er auf dem Schirm sehen möchte.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von VTSB:
Was sie nicht haben wird:
PEC werden wir nicht vorsehen. Ich bin der Meinung, dass PEC in der Zeit des Autoguiding, ob per OAG, Leitrohr
oder Selfguiding überflüssig ist.
Vielleicht schafft es aber doch noch jemand mich mit guten Argumeten vom Gegenteil zu überzeugen, dann wird es natürlich mit vorgesehen
Wenn es technisch möglich ist und vom Aufwand her überschaubar, dann würde ich es schon aus rein marketing-technischen Gründen mit hinein nehmen. Welcher Einsteiger weiß beim Kauf schon so genau, ob er PEC später nutzen wird oder nicht? So ein fehlendes Feature kann da schon kaufentscheidend sein und der Konkurrenz bietet das natürlich auch ein prima Argument. Also ich würde diese Vorlage nicht liefern...

mfg
Torsten
 
Hallo Torsten, Hallo Volker,

Das Display wird auf jeden Fall noch komplett ausgetestet obwohl die rote Hintergrundbeleuchtung im Hellen und Dunklen gleich gut so lesen ist. Die Helligkeit wird einstellbar sein.

Beim Anschluß bin ich mir noch überhaupt nicht im Klaren wie es endgültig sein wird. Das Gehäuse gibt mit der Dichtung IP65 her was für den Feldeinsatz natürlich super ist. Der Sub D Anschluß hebt das natürlich wieder auf.

Wenn man mit möglichst nur einer Leitung von der Steuerung zu Monti gehen will bliebe dann nur der feste Anschluß über eine ensprechende Verschraubung.
Da werde ich noch ein wenig drauf rumdenken müssen.

Zu PEC habe ich eine sehr spezielle Meinung, es war sicher hilfreich in der Zeit wo man noch mit dem Auge am Fadenkreuzokular klebte, heute führt es wohl in den allermeisten Fällen ein Schattendasein. Wozu also Speicherplatz und Kapazität für etwas rauswerfen was man nicht braucht ? Nur weil die Konkurenz damit wirbt ?
 
Hallo Torsten,

ich weiß nicht, Ressourcen für etwas Überflüssiges verschwenden?
Da werde ich wohl nochmal in mich gehen müssen...
 
Hallo Volker,

schönes Projekt. Bedenken hätt ich auch mit den Folientasten, sind sie UV-beständig, halten sie auch tiefe Temperaturen aus ohne zu bröseln. Man muss bedenken das die Steuerung in festen Schutzbauten Jahrein und Jahraus großen Temperaturschwankungen und der Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Aus diesem Grund würde ich auch eine feste Kabelverbindung aus dem Gehäuse favorisieren und dann am anderen Ende ein Kästchen mit den Anschlüssen für Motore und serielle Schnittstelle etc. zur Verfügung stellen.
Ich verstehe nicht warum so viele auf einen USB-Anschluss beharren, man verfolge doch nur die Diskussion wenn jemand aus dem warmen Wohnzimmer heraus seine Montierung und Kamera steuern will. Da kommt man doch sehr schnell an die Grenzen von USB.
PEC ist in meinen Augen auch völlig überflüssig, visuell braucht man es nicht und fotografisch mit Guiding stört es nur den Guider bei der Arbeit.
Habe den Eindruck das hier viele Theoretiker zu Gange sind.

Viele Grüße
Gerhard
 
Hallo Gerhard,

>Ich verstehe nicht warum so viele auf einen USB-Anschluss >beharren

Im Prinzip haste Recht, ein Ethernet Anschluß wäre natürlich noch deutlich sinnvoller ;).

Mir geht es darum, dass eine "neue" Steuerung auch "moderne" Verbindungen zum Steuer-PC zur Verfügung stellen sollte und eben nicht nur "Auslauf"-schnittstellen wie seriell/parallel für die es an aktuellen Notebooks immer weniger Unterstützung gibt.

CS
Volker
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Gerhard,

die zur Zeit verwendete Folientastatur ist eine Standart Tastatur für den industriellen Einsatz. Es gibt verschiedene Ausführungen, welche es letztlich wird steht noch nicht genau fest. Ich für den Prototypen erst einmal die einfache Variante gewählt.
Eine Box mit Anschlüssen ist vorgesehen ( Multiconnector ) sie wird alle benötigten Anschlüsse in sich haben, nur bei der FOTO EQ6 werde ich die Frontplatte entspechend auslegen.
 
Hallo Volker und Volker,

wenn ein Multiconnector schon vorgesehen ist, sollte man auf jeden Fall verschiedene Schnittstellen zum Rechner vorsehen. Bei den Folientastaturen würde ich dann der höherwertigen den Vorzug geben, eventuell sogar ölresistente. Für Hobbyastronomen die nebenbei noch ihr Fettenbrot essen. :-)

Viele Grüße

Gerhard
 
Hallo Gerhard,

wir haben schon verschiedene Anschlußmöglichkeiten durchgesprochen, ich möchte hierzu aber noch nicht ins Detail gehen

Ich wünsche allen einen guten Rutsch, man liest sich wieder in 2010
 
Hallo Volker,

zum Thema PEC will ich mich denn auch mal äußern, denn da habe ich eine ganz andere Ansicht. Ich habe jetzt gute drei Jahre mit einer EQ-6 Skyscan gewerkelt, und für brauchbare Astrofotos mit Brennweiten um 1m ist ein aktivierter PEC meiner Meinung nach unerläßlich. Eine EQ-6 kommt nun mal mit einem periodischen Fehler von vielleicht +/- 30 oder 40 Bogensekunden (oder sind die neueren viel besser geworden?), und mit trainiertem und aktiviertem PEC kann der Autoguider wesentlich "sanfter" eingestellt werden. Das kann den Unterschied zwischen akzeptablen und verhunzten Bildern machen!
Soweit jedenfalls meine Erfahrung. Also PEC auf jeden Fall, das kann doch auch nicht wesentlich Ressourcen fressen.

Grüße,

Carsten
 
Hallo Gerhard,

der USB Anschluss wird, sofern er implemementiert wird, nur eine weitere Verbindungsmöglichkeit darstellen.

Wir prüfen gerade weitere optionale Verbindungsarten.

Der serielle Anschluss bleibt auf jeden Fall erhalten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Carsten,

der Wert des periodischen Fehlers ist ziemlch egal.
Wichtig ist, das dieser Fehler sanft an- und absteigt.
Dann ist es für einen AG gut zu handeln.

PEC funktioniert nur, solange sich mechanisch nichts ändert in der Montierung. U.U. reicht eine Drehrichtungsumkehr damit sich die PEC Tabelle ins Wirkungslose verschiebt.

PEC mit gleichzeitigem Autoguiding ist auch nicht zu empfehlen. Regelungen denen eine starre Steuerung ins HAandwerk pfuscht verlieren an Effektivität oder schaukeln sich sogar auf.

In Praxi konnten wir mit fast allen EQ-6 einen problemlosen AG Betrieb durchführen ohne uns je um eine PEC Tabelle kümmern zu müssen. Voraussetzung ist natürlich eine saubere Einstellung.

Die Montierungen, bei denen das nicht möglich war hatten einen zu steilen PE, den auch eine PEC nicht mehr sinvoll ausgeregelt hätte.
 
Hallo Dobs,

der Beitrag kommt aus meiner Erfahrung, und die war in dieser Beziehung eindeutig. Soll hier auch nur heißen, dass ich einer derjenigen wäre, die bei einer Montierungssteuerung die Möglichkeit zur PEC-Programmierung erwarten würde.

Grüße,

Carsten
 
Hallo Carsten,

deine Erfahrungen haben wir auch zur Kenntnis genommen und obwohl wir ganz Andere gemacht haben werden wir sie in unsere Überlegungen mit einbeziehen.

Eine Entscheidung kann es zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht geben. Eine PEC Funktion kann ja ggfs. jederzeit per Firmware upgrade nachgereicht werden.
 
Hallo Volker,

mal eine Frage zum Gehäuse: Ist das schon die endgültige Form? Ich finde sie - ehrlich gesagt - nicht sehr ansprechend und könnte mir designmäßig etwas besseres vorstellen.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael,

endgültig ist natürlich noch garnichts, ist nur der Prototyp.
Für einen alternativen Gehäusevorschlag bin ich offen.
Das Gehäuse liegt allerdings sehr gut in der Hand und würde bei anderer Kabeleinführung, wie z.B. über eine Verschraubung, IP 65 als Schutzklasse erfüllen. Nicht zu verachten wenn es auf den Acker geht
 
Zitat von Gerhard_Rausch:
Ich verstehe nicht warum so viele auf einen USB-Anschluss beharren, man verfolge doch nur die Diskussion wenn jemand aus dem warmen Wohnzimmer heraus seine Montierung und Kamera steuern will. Da kommt man doch sehr schnell an die Grenzen von USB.

Hallo,

ich sage es Dir mal aus Kundensicht. Eine Steuerung ohne Ausgang per USB werde ich definitiv nicht kaufen. Ich kasper hier gerade mit EQDIR rum und erst das 4. serielle Kabel passte. Dazu brauchst Du dauernd spezielle Treiber. Einen seriellen Anschluss hat KEIN moderner PC/Mac mehr. Sprich: Alles funktioniert nur über Adapter-Bastellösungen.

Ehrliche Meinung: Nein Danke.

Aber man sollte überlegen, direkt Bluetooth einzubauen. Dann hat man gar kein Kabel mehr rausschauen. Und das ist im dunkeln und in der Kälte mehr als nützlich.
 
Hallo Martin,

Blauzahhn ist auch im Gespräch, alleine schon aus der Tatsache das viele "visuelle" gerne mit einem Planetariumsprogram vom PPC oder Handy arbeiten. Die stellen leider keine vollstandige USB Schnittstelle zur Verfügung.

Trotzdem wird es auf jeden Fall eine serielle Lösung geben. Die einfachen USB Adapter von Reichelt funktionieren absolut gut, so das ich da keine Probleme sehe.

Die RS 232 Schnittstelle mit all ihren Derivaten wie V24 / 422 eignen sich prima zur Übertragung von Signalen über größere Distanzen z.B. in Sternwarten.

Aber schön noch einen Fürsprecher für Blauzahn zu haben.
 
Hallo Dobs,

zunächst das Wichtigste: euch allen ein gutes neues Jahr, das uns hoffentlich viele astronomisch nutzbare Nächte bringen wird.

Trotzdem möchte ich Dir gleich zu Beginn des Jahres widersprechen.

Die RS 232 Schnittstelle mit all ihren Derivaten wie V24 / 422 eignen sich prima zur Übertragung von Signalen über größere Distanzen z.B. in Sternwarten.

Sorry, aber das ist ein Relikt vergangener Tage. Für lange Distanzen gibt es in meinen Augen nur eins: Ethernet. Selbst die SPS´ler schwenken mittlerweile um.

Die Ethernet Leitung zur Sternwarte brauche ich sowieso, denn
versuch mal die Bilddaten per seriell zu übertragen. Da geht vorher sie Sonne auf. :neinnein:

Und wenns ohne Draht sein soll, am besten gleich WLAN. Ok wenn s tatsächlich solche Handy-Masohisten gibt, dann zur Not auch Bluetooth.

CS
Volker














 
Hallo Volker,

ich gratuliere Dir herzlich zu Deinem Vorhaben und gerne sind wir bei der Steuerung mit im Boot, ich freue mich schon, diese Steuerung anbieten zu können.

Gerne werde ich Dir passende Montierungen zur Verfügung stellen, zum Anpassen der Motore ....

Ich freue mich schon auf den ersten Typ zum Testen - damit werde ich selber dann raus gehen.

Viele Grüße

Wolfi
 
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