Skyw. Dobson N 203/1200 FlexTube DB DOB GoTo

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Danke für die Antworten.

Sorry erst einmal für meine vielen Fragen. Ich platze nur so vor Neugier.

Hatte bei der Frage schon etwas im Hinterkopf. Ich tendiere hier zu diesem Gerät:

http://www.astroshop.de/skywatcher-...ds-explorer-bd-heq-5-pro-synscan-goto/p,19169

Hat eine HEQ-5 also schwerere Ausführung als die EQ-5. Wird mir zumindest vom Astroshop so empfohlen.

Habe bereits:
Omegon 3x Premium Barlow Lens, 1,25
Omegon LE Planetary Okular 5mm 1,25
ToupTek Kamera GCMOS01200KPA Color Guider
Separater PC Pentium 5 / Laptop auch vorhanden
T2 Adapter für meine Olympus e410
Fernsteuereung für meine Olympus
Justierhilfe? Ich denke nur mein 9x50 Sucher am Teleskop.


Skywatcher Dobson Teleskop N 203/1200 Skyliner FlexTube BD DOB GoTo (wird wieder verkauft)

Der Rest an "Kleinigkeiten" kommt dann schrittweise dazu.

Grundsätzliche Frage: Muß man Deepsky mit einer Spiegelreflex Kamera machen oder geht das auch per Astrocam. Letzteres würde ich bevorzugen da vorhanden. Spiegelreflex kommt später nur als Zusatzoption ins Spiel. So die Planung.

Beiße mich gerade durch die vielen Fachbegriffe durch.
Den Begriff PDS konnte ich auch nach googeln im Netz nicht richtig zuordnen. Kann den mir mal jemand erklären?

ST-4 ist wohl so was wie eine Feinsteuerung. Ich hoffe die HEQ-5 hat so ein Anschluß(ist in der Beschreibung der Montierung leider nichts von zu lesen). Da ja Aufnahmen mit der Astrocam gemacht werden braucht es hier ein weiteres anschließbares "Sucherteil" wenn ja was wäre so etwas?

Ich lese immer "und entsprechende Filter". Gerade hier bietet sich ja an so nach und nach den ein oder anderen Filter dazuzukaufen. Kann man hier mal etwas konkreter sein und sagen welche Filter absolut Sinn machen. So kann man mal immer einen dazubestellen.

Bis jetzt ist in meinem Kopf Graufilter ND0.9 und ND3 (um helle Objekte wie Mond , Sonne in Verbindung mit Sonnenfilterfolie abzudecken. UHC und, oder OIII Filter für den Kontrastgewinn? Ist es das? Würde mir gerne eine Wunschliste machen.

Es bedeutet nicht dass bei meinen geplanten Budget von 1600€ Schluß ist. Es ist nur der Anfang und bezieht sich auch nur auf das Teleskop mit Montierung.







 
Hallo Hardy,

könntest Du Dich mit dem Astroshop nicht so einigen, dass Du denen einfach den Reingewinn gesondert überweist, und dann die ganzen Ausgaben nicht hast, für eine Ausrüstung, mit der Du mangels Grundlagenwissen, Erfahrung, usw. gar nicht klar kommen kannst?
Such Dir lieber noch in Deiner Ecke einen ruhigen Platz, beobachte mit dem 8" f/6 und genieße den Himmel. Von Datteln aus musst Du 2x 130km auf die Piste legen, um ähnlichen Himmel zu bekommen. Die ganze Fotoausrüstung braucht eh erst kommen, wenn gewissen Grundlagen auch an visueller Erfahrung da sind. Klar kann man auch sofort fotografisch einsteigen, aber dann nimmt man einen kleinen Sorglos-APO mit vielleicht 70mm oder 80mm Öffnung, dazu einen passenden Flattener und es reicht eine Montierung der GP-Klasse als erfolgversprechende Basis.
Über das empfohlene Paket stolpere ich irgendwie in jeglicher Hinsicht. Unter keinem Blickwinkel konsequent.

Clear Skies
Sven
 
Zitat von Hardy1:
Da kämen als absolute Minimalstausstattung halt noch gut 1500-2000Euro dazu. Und noch wesentlich mehr Geduld, als mit einer kleineren Optik.
Spiel das doch erstmal theoretisch durch bzw. schau dir Einsteigerseiten zu dem Thema an, z.B. http://astrofotografie.hohmann-edv.de/grundlagen/einsteigen.php
oder leih dir aus der Stadtbücherei ein paar Bücher zu dem Thema.
So wie Du dir das vorstellst, besteht da nichtmal ansatzweise ne Chance auf Erfolg.

cs
Jürgen
 
Hallo Sven,
danke für deine Meinung. Ich bin zwar noch blutiger Anfänger und kann nur von euch lernen, aber sind wir hier nicht in dem Anfängerbereich? Hast du auch gleich mit einem 6000€ Equipment angefangen?

Warum sollte ich mit so einem Gerät nicht genauso einsteigen können? Ist nur ein Teleskop mit Montierung. Lernen muß ich auf jeden Fall damit umzugehen. Wenn ich mir das nicht zutrauen würde, hätte ich die Finger davon gelassen.

Außerdem lebt so etwas von Gleichgesinnten die dich auf den richtigen Weg bringen. Hast du zu dem Gerät und dem Preis eine Alternative? Gerne her damit.

Hast du bei deinem ersten Gerät das Grundlagenwissen und die Erfahrung gehabt um mit den Teilen klar zu kommen???

Sorry, wenn ich deine Ausführung etwas kritisiere (ist wirklich nicht böse gemeint). Ihr habt bestimmt eine super Ausrüstung die über die Jahre erweitert wurde und bestimmt habt ihr auch das ein oder andere Teleskop verkauft um was besseres zu kaufen. Ich möchte hier nur keine grundlegenden Einsteigerfehler machen. Das man mit meinem jetzigen Teleskop nur Planetenfotografie machen kann und die Nachführung kein Deepsky erlaubt habe ich leider vorher nicht gewußt. Sonst wäre die Entscheidung bestimmt anders ausgefallen. Also mein Fehler.

Was ich mir jetzt kaufen möchte, sollte mich auf jeden Fall die nächsten Jahre begleiten um damit zu lernen. Wie weit ich komme und wann ich das Ziel einigermaßen erreiche kann ich auch nicht sagen. Wir werden sehen.

Aktuell sauge ich Infos über Infos, damit das Hobby auch Spaß macht. Ich glaube hier im Forum bin ich richtig.



 
Hi Hardy
Zitat von Hardy1:
Warum sollte ich mit so einem Gerät nicht genauso einsteigen können?
Die Antwort darauf hast Du schon selbst gefunden:
Zitat von Hardy1:
Bei der Astrofotografie kommt - alleine an Ausrüstung - noch wesentlich mehr dazu, als Optik + Montierung. Für eine Ausrüstung in der Größenordnung reicht dein Budget einfach hinten und Vorne nicht. Grundausstattung wohlgemerkt. Irgendwelche Kleinigkeiten/Verbesserungen kommen mit der Zeit immer, aber bestimmte Ausrüstungsgegenstände braucht man nunmal von der ersten Sekunde an.
Daher auch der Vorschlag einer kleineren, aber dennoch leistungsfähigen Ausrüstung, die knapp noch im Bereich vom Budget ist. Damit stünde es dir dann offen, eigene Erfahrungen zu machen; von der Basis her wäre ein kleiner APO oder (bezahlbarer) ein kleiner Newton für etliche Jahre ausreichend.

Falls Du das Gelesene nicht glauben magst, schau doch mal bei einer Beobachter bzw. Fotografengruppe vorbei oder schau dir auf deren Webseiten zumindst die verwendete Ausrüstung an.
Oder vergleichs mit anderen Hobbys,z.B. Tauchen: Monti+Optik wäre Pressluftflasche und Schwimmflossen. Klar, braucht man. Aber nen Lungenautomaten auch, Brille ist ebenfalls nicht zu verachten nen Neoprenanzug sollte man sich auch gleich zulegen etc.

cs
Jürgen
 
Hardy,

es geht hier nicht darum, wie teuer und gut die Ausrüstung ist. Das dir vorgeschlagenen Paket ist in meinen Augen einfach nichts für Einsteiger, da es für GUTE Ergebnisse (und wenn man keine Erfahrung hat) noch weitere Investitionen benötigt und einem Anfänger hauptsächlich Frust einbringen wird.

Wenn du unbedingt direkt in die Astrofotografie einsteigen möchtest:
60 - 80mm APO mit f/5 bis f/7 + Bildfeldebner
HEQ-5 oder besser (wenn zukunftssicher, dann (AZ)EQ-6)
Astro-DSLR (gebraucht)

Damit kannst du loslegen und bekommst schon mal KURZE Belichtungszeiten hin. Sehr bald möchtest du länger belichten und musst noch einen Autoguider kaufen. Um PC- und Guiding-Frust zu minimieren, nimmst du einen MGEN.

Bisher hast du etwa 2.600€ (bei gebrauchter Kamera und Kleinkram nicht eingerechnet) ausgegeben.
Das sehe ich als absolutes Minimum wenn man auch Spaß an der DS-Fotografie haben möchte.

Visuell bist du mit dem Equipment aber natürlich recht beschränkt.

Wenn du meinst, dass du es besser weist, dann mach mal. Allerdings sehe ich dann keinen Sinn in deiner Fragerei.


Grüße
Alex

 
Hi Alex, "wenn du es besser weisst" also auf so etwas können wir ja bestimmt verzichten. Sonst würde ich hier ja wohl nicht fragen.

AZ EQ-6 ja die hätte ich auch gerne, aber momentan noch zu teuer. HEQ-5 kann ich mich schon mit anfreunden. Weisst du ob die ein ST-4 Anschluß hat?

Autoguider MGEN habe ich mir notiert. Danke für die Empfehlung. Wird die auf den vorhandenen Sucher aufgesetzt oder braucht man dazu noch einen anderen Sucher?

Du schlägst eine DSLR vor. Grundsätzlich interessenshalber die Frage ob das auch mit einer Astrocam geht

 
Hallo Hardy,

Zitat von Hardy1:
... aber sind wir hier nicht in dem Anfängerbereich? Hast du auch gleich mit einem 6000€ Equipment angefangen?

Richtig, wir sind hier im Einsteigerbereich und die meisten der Einsteiger wollen Bilder, die mit 10.000 € Equipment über mehrere Nächte aufgenommen wurden mit 1.500 € Equipment "mal eben" machen. Ich behaupte mal frech, dass keiner von uns mit 6.000 € in der Tasche gestartet ist, aber wir alle haben Erfahrungen gesammelt, die dir nun einmal fehlen!

Zitat von Hardy1:
Warum sollte ich mit so einem Gerät nicht genauso einsteigen können? Ist nur ein Teleskop mit Montierung.

Du kannst zweifelsohne mit ner HEQ5 und nem 8" Newton versuchen die ersten Bilder zu machen, aber falls hier jemand Wetten annimmt, würde ich keine 2 Euro darauf setzen, dass du lange Spass an dem Hobby haben wirst.
Der 8" Newton ist auf der Montierung schon an der Grenze und selbst mit viel Erfahrung wird das kein Vergnügen mit dieser Kombination Bilder zu machen.

Fang kleiner an, viel kleiner! Behalte den Dobson und besorg dir ne kleine Reisemontierung, auf die du dann eine DSLR mit leichtem Tele aufsatteln kannst und fang an zu lernen! Wie norde ich eine Montierung ein? Wie suche ein Objekt? Wie stelle ich den Fokus einer Kamera im dunkeln ein? Was bedeutet stacken? Was sind Flats? Wie lange kann ich eigentlich belichten? ...

Musst du weit raus in die Pampa um zu fotografieren oder bleibst du im heimischen Garten? Wenn du rausfährst, was machst du während die Kamera dein Equipment belegt? 2 Stunden lang nichts tun ist schwierig!

Dein vorh. Dobson und eine kleine Reisemontierung, die Optiken bis 200mm Brennweite sauber nachführen kann wird dich über einen sehr langen Zeitraum beschäftigen. Mit den gemachten Erfahrungen kannst du dann beurteilen, in welche Richtung die Reise gehen soll. Nebel? Gx? Planeten, Mond?

Hier findest du das ganze nochmal ausführlicher...

Ach ja, kauf die kleine Montierung wenn möglich gebraucht, lerne und verkauf das Teil dann wieder wenn du dir eine größere Montierung kaufst. Das spart ne Menge Geld!


 
Moin Hardy,

lass Dich nicht irremachen. hast ein feines Teleskop
mit dem Du lange Zeit viel Spaß haben kannst.

Irgendjemand schreibt hier sinngemaess das man viiiel
Geld ausgeben muss um "ernsthafte" Astrofotografie zu betreiben.

"ernsthaft" - da laeuft es mir kalt den Rücken runter
und steigt warm vorne wieder hoch.

als wenn Astrofotografie nicht auch Spaß machen darf.
Denke daran: die meisten der Bilder hier im Forum sind
aufwendig, manchmal viele Tage, am PC nachbearbeitet.
Unterschaetze also niemals den Aufwand NACH den Fotos.
Und ueberlege, ob Du das ueberhaupt willst oder kannst.

also, wenn Du spaßhaft Fotografieen willst gebe ich
Dir mal ein paar Alternativen für den Anfang. Später
kannste ja immer noch tausende von Euros ausgeben.

DSLR+Fotoobjektiv Sternfeldaufnahmen mit einer barndoor
https://www.google.de/search?q=astr...0ahUKEwin-PrllbzMAhVDhiwKHe0ACKkQsAQIRQ&dpr=1

das Prinzip ist einfach. Die Bretter brauchen
eine bestimmte Laenge und eine 6mm Schraube mit
der man ein Brett hochdreht (1 Umdrehung=ca. 1 Minute
Belichtung) auf der der Fotoapparat sitzt. Das
hochdrehen eines Brettes mit der Schraube gleicht
die Erdrotation aus. Ergebnis: punktförmige Sterne.
Genauer aber bitte googeln. Es ist piepeinfach zu bauen.

DSLR+Fotoobjektiv Sternfeldaufnahmen aber auch schon Tele bis
-sagen wir mal 300mm, mit MiniMontierung für ca. 250,-
http://www.teleskop-express.de/shop...-Reisemontierung---Kopf-mit-Nachfuehrung.html

Vergleich mit einer anderen MiniMonti+Bilder damit gefällig?
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=160147&whichpage=3

achso: mit Deinem Teleskop, etwas Geduld und Uebung
sowie einer Kamera wie dieser hier:
http://www.teleskop-express.de/shop...Camera---2-1mm-T2-Objective---Autoguider.html

ist sogar so etwas möglich:
http://www.astrokraai.nl

-----------------------
wie gesagt, das sind nur ein paar Beispiele
für spaßhafte Astrofotografie mit wenig Euronenaufwand

von ernsthafter Astrofotografie verstehe ich nicht so viel
;)

LG Arno
 
Hallo Hardy,

Zitat von Hardy1:
Hi Alex, "wenn du es besser weisst" also auf so etwas können wir ja bestimmt verzichten. Sonst würde ich hier ja wohl nicht fragen.

darauf können wir sogar sehr gern verzichten. Du hast Svens (und andere) gut gemeinte Ratschläge angezweifelt. Das klang für mich nach "schön was ihr mir sagt, ich möchte aber trotzdem anders".
Wenn ich dich falsch verstanden haben, Schwamm drüber.

Zitat von Hardy1:
HEQ-5 kann ich mich schon mit anfreunden. Weisst du ob die ein ST-4 Anschluß hat?

Ich kenne sie nicht, gehe aber mal schwer davon aus. Du könntest noch herausfinden, ob HEQ-5 oder AZ-EQ5 die bessere Wahl währen. Die liegen ja im ähnlichen Preisgefüge.

Zitat von Hardy1:
Autoguider MGEN habe ich mir notiert. Danke für die Empfehlung. Wird die auf den vorhandenen Sucher aufgesetzt oder braucht man dazu noch einen anderen Sucher?

Der MGEN kommt per Adapter an einen einfachen 9x50 Sucher (z.B. SkyWatcher).

Zitat von Hardy1:
Du schlägst eine DSLR vor. Grundsätzlich interessenshalber die Frage ob das auch mit einer Astrocar geht.

Was verstehst du unter einer Astrocam? Eine CMOS-Kamera ist i.d.R. eine Planetenkamera und schon recht günstig zu haben. Nichts anderes als eine bessere Webcam. Damit kannst du nur beschränkt DeepSpace-Aufnahmen machen.
Eine CCD-Kamera ist deutlich langsamer und daher nicht für Planeten zu gebrauchen, aber hervorragend für DS.
Nachteile beider Typen: Du brauchst zwangsläufig Computer zur Nutzung.
Nachteil der CCD: Der Preis.
Eine modifizierte DSLR ist relativ günstig zu haben und lässt sich einfach auch ohne PC bedienen.


Viele Grüße
Alex
 
Hallo Arno,

Zitat von Arno_Becker:
lass Dich nicht irremachen. hast ein feines Teleskop
mit dem Du lange Zeit viel Spaß haben kannst.

da stimme ich voll und ganz zu!

Zitat von Arno_Becker:
Irgendjemand schreibt hier sinngemaess das man viiiel
Geld ausgeben muss um "ernsthafte" Astrofotografie zu betreiben.

"ernsthaft" - da laeuft es mir kalt den Rücken runter
und steigt warm vorne wieder hoch.

als wenn Astrofotografie nicht auch Spaß machen darf.

...

Das war dann wohl an mich gerichtet.

Hardy möchte durch ein Teleskop (am Besten ein großes) fotografieren. Das ist für mich "ernsthafte" Astrofotografie und hat meiner Meinung nach für einen blutigen Anfänger mit Spaß nur wenig zu tun. Und mit geringem Budget ist das schon gar nicht zu machen.

Meine Auflistung war eine Empfehlung, wenn es denn unbedingt Astrofotografie mit einem Teleskop sein muss. Sehr viel günstiger ist das m.M.n. nicht zu machen.

Meine Empfehlung an einen Astrofoto-Einsteiger, der sich nicht so festgelegt hat wie Hardy würde so aussehen:

Als Montierung z.B. eine StarAdventurer
(Astro-) DSLR
Brennweiten bis 200mm, für den Anfang aber lieber Weitwinkel.

Damit kann man sich lange Zeit beschäftigen und tolle Fotos machen. Das Equipment nutze ich auch noch, wenn es unkompliziert oder mobil sein soll.

Und solange Fotos gemacht werden (was sehr langweilig sein kann), nutzt man den vorhandenen guten Dobson zur Beobachtung oder meinetwegen für Planetenfotos.


Viele Grüße
Alex
 
Hallo Alex,

wenn du es selbst nicht für richtig hältst, mit DS-Fotografie im Primärfokus eines großen Teleskops auf einer dt. Montierung anzufangen, dann schreib das doch, statt eine Empfehlung für knapp 3k € rauszuhauen!

Zitat von alexfra:
Meine Auflistung war eine Empfehlung, wenn es denn unbedingt Astrofotografie mit einem Teleskop sein muss. Sehr viel günstiger ist das m.M.n. nicht zu machen.

Also wenn ich deine 2.600 € mal als Grundlage nehme und das mit den 1.600 von Hardy versuche in Einklang zu bringen, dann wäre:

800 € HEQ5 Synscan (die natürlich einen ST4-Anschluss hat!)
230 € Skywatcher 130PDS
170 € Komakorrektor
200-300 € Powertank
25 € Timer für DSLR
50 € Justierlaser

ein möglicher Einstieg in die "ernsthafte" Astrofotografie. Da Olympus e410 vorhanden, muss auch da erst einmal nichts investiert werden... und damit wäre das gegebene Budget nicht mal komplett ausgereizt!

Irgendwann dann mal
110 € 8x50 Sucher mit Adapter für MGEN
600 € MGEN
und die Langzeitbelichtungen können kommen.

@Hardy:
Aber nochmal, das ist jetzt keine Kaufempfehlung für dich! An deiner Stelle würde ich mit einer Star Adventurer parallel zu deinem Dobson anfangen das Weltall zu erkunden!


 
Zitat von alexfra:
Das war dann wohl an mich gerichtet.
Alex

ja Alex, aber nicht bös gemeint,
ich bin ja ein spaßhafter Astronom ;)

mir sind nur diese "Ernsthaften" ein Greuel
und da stolpern so einige durchs Gelände

...ich wollte mal ein kleines Anekdotenbuechlein
darüber schreiben habs aber dann sein gelassen.
Sonst nehmen die das auch noch ernst
;)

LG Arno

PS: ernsthaft, was ist das bloß für ein komisches Wort
 
@ A. & A.:

"Ernsthaft" verstehe ich auch nur so: man kann nicht mal eben spaßeshalber aus dem Stand heraus einen etwa einen Meter langen und fast zehn Kilo schweren Newton auf eine HEQ 5 wuchten und ungezwungene Freude am Fotos machen haben. Wenn man sich nicht "ernsthaft" mit den Do's und Dont's auseinandersetzt und sich übungshalber erst mal hochdient, vergeht der Spaß überm Frust ganz schnell.

Und Hardy möchte ja erklärtermaßen nicht ungezwungen und weitwinklig auf einer Barndoor hantieren, sondern gleich ganz oben in der Meisterklasse einsteigen. Darauf, und nur darauf, bezogen sich die Warnhinweise auf Gefahren und Gegenanzeigen. Alex' Hinweise unterscheiden sich von Arnos' letztlich auch gar nicht so sehr.

Grüße,

Klaus
 
Hallo Hardy,

Ich bin zwar noch blutiger Anfänger und kann nur von euch lernen, aber sind wir hier nicht in dem Anfängerbereich? Hast du auch gleich mit einem 6000€ Equipment angefangen?

Warum sollte ich mit so einem Gerät nicht genauso einsteigen können? Ist nur ein Teleskop mit Montierung. Lernen muß ich auf jeden Fall damit umzugehen. Wenn ich mir das nicht zutrauen würde, hätte ich die Finger davon gelassen.

Aus allen Deinen bisherigen Posts spricht die blanke Unkenntnis, Du hast momentan schlicht noch nicht den allgemeinen Durchblick in Sachen Astronomie. Du hast keinen Plan, welches Objekt am Himmel wie groß ist, wie es bei welcher Brennweite formatfüllend auf dem Chip einer Planetenkamera oder einer DSLR rauskommt. Das ist nicht schlimm, so haben wir alle angefangen. :Trost:

Aber erst, wenn Du durch visuelles Beobachten mit (egal welchem) Teleskop gelernt hast, was Bogensekunden, Bogenminuten oder Grad am Himmel bedeuten, dann wäre dran zu denken, davon auch mal ein Foto zu machen.

Zu meiner Anfängerzeit gab es noch nicht die tollen Angebote wie heute, die einem blutigen Anfänger ssuggerieren, wie einfach das Fotografieren ist. Das ist es nämlich nicht.

Der allererste Fehler den Anfänger machen, ist zu glauben, daß man unbedingt durch ein Teleskop fotografieren muß. Das ist schlicht eine falsche Ansicht. :totlach:

Bitte schau mal da rein. Alle diese Aufnahmen habe ich mit einem Teleobjektiv auf einer parallaktischen Montierung gemacht. Teilweise unter dunklem Landhimmel, teilweise (mit H-Alpha-Clipfilter) aus der Großstadt heraus.

Alle diese Fotos wurden autogeguidet. Mit meiner popeligen Planetenkamera im 8x50 Sucher. Den Aufbau dazu habe ich hier beschrieben.

Falls Du solche Bilder machen möchtest, dann brauchst Du dazu keinen Newton auf ner fetten 2.000 Euro Montierung. Das war für mich der günstigste Einstieg in die Deepsky-Fotografie. Und ich hab noch ne Liste mit rund 40 Motiven, die ich noch nicht belichtet hab. Erst wenn ich die alle im Kasten hab, kommt für mich der nächste Schritt mit längerer Brennweite.

Denn mit dem Knipsen ist es ja nicht getan. Dann kommt die Bildbearbeitung. Und die kannst nur lernen, wenn Du eigene Bilder hast, bei denen die Stackingsoftware net von vorne herein meckert und aussteigt. :teufelgrr:

Was ich da so locker flockig beschreibe, wurde durch viel Experimentieren rausgefunden. Nicht nur von mir, ich hab viel bei anderen Usern hier im Forum abgekupfert. :D

Hast du bei deinem ersten Gerät das Grundlagenwissen und die Erfahrung gehabt um mit den Teilen klar zu kommen???

nein, hatte ich nicht. Aber ich hab auch nicht versucht, gleich mit Deepsky-Fotografie durch einen fetten Newton einzusteigen. :)

Ich möchte hier nur keine grundlegenden Einsteigerfehler machen. Das man mit meinem jetzigen Teleskop nur Planetenfotografie machen kann und die Nachführung kein Deepsky erlaubt habe ich leider vorher nicht gewußt. Sonst wäre die Entscheidung bestimmt anders ausgefallen. Also mein Fehler.

ja, dann lern bitte aus dem Fehler. Geh in Dich und überdenke unsere berechtigten Warnungen. Back am Anfang kleine Brötchen. Fotografier mit kurzer Brennweite, so gewinnst für wenig Geld viel an Erfahrung. Und mit dieser Erfahrung kannst in ein paar Jahren dann auch mit längeren Brennweiten versuchen, Fotos zu machen.

Was ich mir jetzt kaufen möchte, sollte mich auf jeden Fall die nächsten Jahre begleiten um damit zu lernen. Wie weit ich komme und wann ich das Ziel einigermaßen erreiche kann ich auch nicht sagen. Wir werden sehen.

mit der von mir beschriebenen Ausrüßtung kannst definitiv 4 oder 5 Jahre massig fotografieren. Und während die Kamera auf der parallaktischen Montierung fotografiert, könntest mit dem vorhandenen Dobson visuell spechteln...
 
Zitat von kapees:
@ A. & A.:
Und Hardy möchte ja erklärtermaßen nicht.......
Grüße,
Klaus

Moin Klaus,

Hardy ist in erster Linie eines : ein Anfaenger!
Anfaenger auch im Forum. Haut also doch nicht gleich
drauf (damit meine ich nicht Dich, Klaus) wenn er
nicht gleich jubilierend auf Eure Vorschlaege anspringt.

Hardy glaubt noch mehr an die Versprechungen in
Verkaufanzeigen mit bunten Bildern. Wir haben
-manchmal leidvoll- die Erfahrung gemacht, das
Versprechen nicht immer gehalten werden. Macht es
ihm also nicht zum Vorwurf.

Klaus, nun zu diesem Satz von Dir:
"Und Hardy möchte ja erklärtermaßen nicht......."

wie kann Hardy sich eine Meinung bilden was
noch möglich ist, wenn man ihn nicht auch in
der Breite informiert. Ich halte es für verkehrt,
sich gleich auf bestimmte Gerätekombinationen
einzuschiessen.

Stellt Euch mal vor, der Hardy probiert mal so eine
"Scheunentormontierung" für 3 Euro aus und
ist begeistert von seinen selbstgemachten Aufnahmen....?
ist es nicht das, was wir wollen? begeistert sein ?

Oder stellt Euch mal vor er findet heraus, das seine
Sky Adventurer Mini Montierung auch noch cool bei Sonnenbeobachtung
ist, er die SA im Fotorucksack dabeihaben kann und
er damit auch noch wundervolle timelapse und astrolapse
Aufnahmen machen kann. Alles Dinge, die er vorher
(vermutlich) nicht gewusst hat und die man ihm
bei so einer Gelegenheit sagen kann.

Ich bin noch begeistert, Frage: seid Ihr es auch noch?
Vermittelt es ihm mehr, Eure Begeisterung an der Astronomie.

Das -ehrlich gesagt- vermisse ich hier ein bisschen.
Uebrigens nicht nur in diesem Beitrag ;)

LG Arno
 
Ich finde es generell schade, dass man Anfängern mit Fotoambitionen immer den virtuellen tritt in die Weichteile verpasst, indem man behauptet, dass Fotografie ohne sauteures Equipment gar nicht erst möglich ist. Ich weiß ja nicht von was für Hochglanzaufnahmen, um die sich die Zeitschriften reißen, ihr redet, aber man kann zum Beispiel auch ohne Guiding anfangen. Klar werden die Sterne nicht stecknadelkopfrund aber mein Gott, es ist ein Anfang. Und man kann das Equipment auch nach und nach noch erweitern.

Ich habe keine 2.000 Euro ausgegeben damals für ein Skywatcher 254/1200 auf EQ-6 (ohne Goto), und war trotzdem stolz auf meine ersten Fotos. Und das wichtigste: Das ganze hat Spaß gemacht!

Das waren damals übrigens so um die 1300 Euro. Kein Goto, kein Guiding, kein Komakorrektor.

Nach und nach kam dann eine schicke TeleVue Barlow, ein MGEN, usw. usw...

Also haut den Anfängern doch nicht immer das Top Equipment mit Guiding und allem PiPaPo um die Ohren und behauptet dann, dass man niedriger erst gar nicht einsteigen muss..
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Arno,

wir sind ja im Prinzip einer Meinung, ich hatte nur den Eindruck, Deine guten Ratschläge passten nicht so ganz zusammen. Einerseits rietest Du Hardy, er solle sich nicht irre machen lassen - andererseits schlugst Du die wirklich allereinfachste Einstiegslösung vor, die Welten von Hardys Einstiegsvorstellung entfernt ist. Dass sie sinnvoll ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Auch was den Spaß an der Freud angeht, sind wir eigentlich ziemlich d'accord. Wenn's keinen Spaß machte, würde ich auch nicht an finsteren einsamen Orten stundenlang fast bewegungslos frieren. Es ist nur so: bis die Handgriffe sitzen und die Bearbeitungstechniken erlernt sind, geht unendlich viel schief. Wenn ein paar Aufnahmen mit kleinem, in zwanzig Minuten (maximal) aufgebautem Gerät daneben gehen, kann man sich noch sagen: was soll's, beim nächsten Mal pass ich eben besser auf. Wenn ich dagegen so eine schwere Artillerie rausfahre und aufbaue, und dann passiert irgend ein blöder Anfängerfehler - oder Du stehst vor der Bildbearbeitung wie der Ochs vorm Berg - das schafft richtig Ärger.

Sinnvoller, und da sind sich eigentlich alle Ratgeber hier einig, ist es, Erfolgserlebnisse aufeinander aufzubauen. Auch des Spaßes wegen. Und irgendwann kommt er dann dran, der große Newton.

Grüße,

Klaus


 
Hallo Stefan,

ich weiß ja nicht, welchen Faden du gerade gelesen hast, aber in diesem hier gehen bis auf einen, alle anderen Ratschläge in Richtung Star Adventurer o.ä. und eben nicht 2k+ € für´s Equipment. Also klein anfangen und nach und nach von Erfolg zu Erfolg immer weiter ...

 
Hi, ich wollte mich eigentlich hier nicht mehr zu Wort melden. Aber danke für die letzten Beiträge.

Mir kommt es genauso vor wie beschrieben. Man wird als Dummy oder unfähig dargestellt. Meine Fragen die ich habe sind dann ignorant oder besserwisserisch. An statt man froh ist, dass man sich ein doch schon so gutes Teleskop kaufen kann und hier hilft, damit richtig laufen zu lernen oder bzw. das richtige Zubehör für den Anfang zu kaufen wird nur kritisiert. Nein, ich will da nicht mit Deepsky Fotografie anfangen, ich möchte nur das richtige Gerät haben um es machen zu können.

Und Sprüche das lernst du nie oder ich gebe keine 2€ dafür dass du dabei bleibst brauche ich hier nicht. Das entscheide ich selber was ich lernen möchte und wie. Da habe ich schon ganz andere Projekte gemeistert. Ich möchte nicht mit einem anderen kleineren Gerät einsteigen, weil ich es eh schon habe. Wenn ich mir ein anderes gleichwertiges Gerät kaufen möchte, dann nur um später mehr Möglichkeiten zu haben.

Sorry, aber ich fühle mich hier momentan nicht so richtig wohl. Trotzdem hat es doch einige gute und kameradschaftliche Beiträge gegeben, dafür danke. Eigentlich Schade, ich hätte noch so viel hier lernen können. Das Fachwissen ist auf jeden Fall vorhanden.

Denkt mal darüber nach

 
Zitat von Hardy1:
Sorry, aber ich fühle mich hier momentan nicht so richtig wohl. Trotzdem hat es doch einige gute und kameradschaftliche Beiträge gegeben, dafür danke. Eigentlich Schade, ich hätte noch so viel hier lernen können. Das Fachwissen ist auf jeden Fall vorhanden.

so ist es (auch) mit der Astronomie: man muss
hartnaeckig sein und Rückschläge verkraften.
Also schmeiss nicht gleich die Flinte ins Korn.

Ich könnte ja sagen: haettest die eine oder
andere Bemerkung vielleicht nicht machen sollen
aber Du bist Anfänger und musst auch das noch
"lernen" - und die anderen sollten sich
rückbesinnen und Geduld haben und nicht jedes
Wort auf die Goldwaage legen. Mann, das ist
doch "bloß" unser Hobby.

Die "Groben" meinen es nicht bös. es ist
nur so: je länger man sich in Foren tummelt,
umso mehr geht oft das Verständnis für die
Anfängerprobleme verloren. Und manchmal -gerade hier
im Anfängerforum- endet es in sinnloser Technikschwafelei
über irgendwelche Geräte (dieser thread natürlich ausgenommen!).
Das wird oft sehr kontrovers diskutiert
und führt zu Missverständnissen und Emotionen.

Also: diskutiere hier gerne weiter mit uns
und lege auch Du nicht jedes Wort auf die Goldwaage, ok?

LG Arno





 
Hallo Hardy,

hier wird niemand als Dummy oder als unfähig dargestellt und ob du dir für 1.600 einen 8" Newton auf HEQ5 kaufen kannst oder nicht berührt mich emotional nicht im geringsten. Ob das ein "so gutes Teleskop" ist, sei mal dahin gestellt! Für viele Nebel kann es schon deutlich zu groß sein, für Galaxien aber schon fast zu klein, aber da erzähl ich dir ja nichts Neues...

Du kannst auch gern für dich entscheiden, was du wann und wie lernen willst, aber laufen lernt man nicht auf 6m-Stelzen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wenn du das nicht lesen willst, ok! Viele derjenigen, die hier zu einem deutlich kleineren Einstieg raten, haben diverse Bauchlandungen hinter sich und versuchen ambitionierten Einsteigern eben diese zu ersparen, damit sie auch auf Dauer Spass an der praktischen Astronomie haben.

Der 8" Newton auf HEQ5 ist auch unter dem Aspekt, dass du nur ein Gerät haben willst um es (Astrofotografie) irgendwann mal machen zu können, definitiv nicht das Richtige!


Nebenbei, du hast ein kleineres Gerät mit dem du in Sachen Deepsky-Fotografie anfangen kannst? Was genau?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Also ich habe schon diesen Thread hier gelesen, wenn auch zugegeben nicht bis zum Ende. Und da wurden Teleskope mit Komakorrektoren und Bildfeldebnern empfohlen. Warum? Kann man mit unscharfen Sternen im Randbereich kein Foto machen? Würde das keinen Spaß machen?
Dann wurde eine DSLR inklusike Astro Umbau empfohlen. Warum gleich der Umbau? Ist es sonst nicht möglich Deep Sky Objekte zu fotografieren? Mein Orion Bild war eines meiner ersten Astrofotos überhaupt. Ohne Guiding, ohne Komakorrektor und nichtmal 100%ig im Fokus. Aber mir gefällt es, und Spaß hat es gemacht, und als ich das Bild auf dem Kameradisplay sah, war es einfach ein überwältigendes Gefühl.

Nasus weiter oben empfiehlt direkt einen auf Fotografie ausgelegten Newton mit Komakorrektor oder gleich nen Apo. Immerhin so gnädig, dass es auch eine umgebaute DSLR sein darf, und nicht gleich eine Astro-CCD mit Filterrad.

Der_Peter hat es immerhin begriffen und lässt gleich die Finger davon, denn ohne Carbon-Tubus, CCD Cam und Autoguiding für zusammen 5.000 Euro braucht man ja gar nicht erst an Fotografie zu denken. Achtung, der Absatz enthält Ironie. Schade, dass er sich so ein schönes Hobby entgehen lässt. Dass er den Anspruch hat ausschließlich Hochglanzfotos für Zeitschriften abzuliefern glaube ich einfach mal nicht (korrigier mich sonst bitte).

alexfra sagt direkt, dass man für 1600 Euro gar nicht "ernsthaft" einsteigen kann. Die Ansage wurd ja oben schon diskutiert. Ich kann es nur wiederholen, ich bin für 300 Euro weniger eingestiegen und hatte trotzdem Spaß daran. Und ja, ich mache das ernsthaft, was auch immer das heißen mag.

Ich finde es echt ehrenhaft, dass ihr den Anfängern eure "Fehler" ersparen wollt, aber reicht es nicht sie darauf hinzuweisen, dass sie mit einem günstigen Equipment viel Spaß haben können, aber keine Hubble-Konkurrenz erwarten müssen? Lasst sie doch auch durch den kompletten Lernprozess gehen. Ihr sagt, ein Anfänger hat mit günstigem Equipment keinen Spaß an der Fotografie? ich glaube ihr unterschätzt da die Anfänger. Mit solchen Empfehlungen hier werden sie nämlich niemals Spaß an dem Hobby haben, weil sie so niemals in das Hobby einsteigen werden.

Im schlimmsten Fall kratzen sie dann wirklich 5.000 Euro zusammen und merken dann, dass weder Autoguiding, noch Carbon-Tubus automatisch perfekte Fotos erstellen. Rate mal, wer dann noch beim Hobby dabeibleibt.


Das gilt jetzt natürlich nicht für die Empfehlung einer Star Adventurer, das halte ich für sinnvoll und wirklich mal zielführend.
So etwas würde ich auch empfehlen, und dann erstmal mit normalen Objektiven arbeiten.

@Hardy: Lass dich nicht runter ziehen von den "Profis" hier.

edit:
Ich will hier nicht rumpöbeln oder so, aber denkt bitte, wenn ihr solche Tipps gebt einfach mal drüber nach, ob diese Tipps wirklich hilfreich sind. Oft ist auch ein schlechtes Foto einfach viel besser als gar kein Foto ;)
 
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Hallo,

Zitat von MasterZelgadis:
alexfra sagt direkt, dass man für 1600 Euro gar nicht "ernsthaft" einsteigen kann. Die Ansage wurd ja oben schon diskutiert. Ich kann es nur wiederholen, ich bin für 300 Euro weniger eingestiegen und hatte trotzdem Spaß daran. Und ja, ich mache das ernsthaft, was auch immer das heißen mag.

wenn du mich schon zitieren magst, dann mach das bitte auch im richtigen Zusammenhang!

Hardy gab an, dass er Astrofotografie durch ein relativ großes Teleskop betreiben möchte und es wurde (für mich, für einige andere auch) der Eindruck erweckt, dass kleine Gerätschaften keine Option wären.
Und DAS ist für wenig Geld eben nicht realisierbar.

Weiter unten habe ich Tips für einen (meiner Meinung nach) sinnvollen Einstig in die Astrofotografie gegeben. Und zwar mit einem überschaubaren Budget.


@Hardy
Sei nicht so empfindlich. Keiner hat dich als Dummy dargestellt.
Du hast viele Hinweise und Tips bekommen, von denen du (so ist es rübergekommen) aber nicht viel gehalten hast.
Ist natürlich deine Sache. Meinetwegen kannst du hier alle Hinweise ignorieren und auch mit einem 12" Newton auf ner EQ3 anfangen. Deine Entscheidung.
Mehr als dir gut gemeinte Ratschläge geben, kann niemand. Nehme es an oder lass es sein.
Wenn dauerhaft der Eindruck bestehen bleibt, dass du die besagten Hinweise nicht annehmen möchtest, ist aber auch die Fragerei (und das Antworten) sinnfrei.

Und nun verabschiede ich mich an dieser Stelle, da ich nichts mehr zur Sache beitragen kann.


Grüße
Alex
 
Hi Hardy
Zitat von Hardy1:
...damit richtig laufen zu lernen oder bzw. das richtige Zubehör für den Anfang zu kaufen wird nur kritisiert.
Kritik gehört da nunmal dazu, ist aber nie persönlich gemeint, sondern auf die Ausrüstung bezogen. Wenn die sich eben nicht für den Zweck eignet, was sollen wir da großartig Loben? Nein, um dir ne gute Chance zu verschaffen, muss man eben auch schreiben, wenn dir die Ausrüstung diese Chance nicht gibt.

Zitat von Hardy1:
Nein, ich will da nicht mit Deepsky Fotografie anfangen, ich möchte nur das richtige Gerät haben um es machen zu können.
Das klang (zumindest für mich) ganz anderst, eher so: " Ich kann 1600Euro investieren und will damit in die DS-Fotografie einsteigen, was brauche ich dazu und was könnt ihr empfehlen?"

Zitat von Hardy1:
Und Sprüche das lernst du nie oder ich gebe keine 2€ dafür dass du dabei bleibst brauche ich hier nicht. Das entscheide ich selber was ich lernen möchte und wie.
Natürlich liegt die Entscheidung bei dir - nur darf man doch wohl von einer Kombination abraten, die sehr hohe Folgekosten nach sich zieht (abgesehen von Zukäufen eben ne kleinere Optik oder ne größere Montierung, sobald Du damit länger als 15 Sekunden fotogafieren willst).

Zitat von Hardy1:
Ich möchte nicht mit einem anderen kleineren Gerät einsteigen, weil ich es eh schon habe. Wenn ich mir ein anderes gleichwertiges Gerät kaufen möchte, dann nur um später mehr Möglichkeiten zu haben.
Kleiner bedeutet hier nicht schlechter oder weniger Möglichkeiten,im Gegenteil. Es bedeutet bessere Chancen.

Zitat von Hardy1:
ich hätte noch so viel hier lernen können. Das Fachwissen ist auf jeden Fall vorhanden.
Dann nimm dieses Fachwissen doch bitte an.

cs
Jürgen
 
Zitat von alexfra:
Weiter unten habe ich Tips für einen (meiner Meinung nach) sinnvollen Einstig in die Astrofotografie gegeben. Und zwar mit einem überschaubaren Budget.

Ja das stimmt. Ich muss auch zugeben, nachdem ich gerade mal geschaut habe, dass es die Kombination, die ich mir damals gekauft hatte, schon gar nicht mehr gibt, bzw. auch ähnliches Equipment nicht in der Preisklasse. Die EQ-6 gibts ja offenbar gar nicht mehr ohne "Pro" und "SynScan" und "Goto".

Aber gut, wie gesagt, ich will mir niemanden zum Feind machen hier. Ich sage nur, dass ich eben andere Erfahrungen gemacht habe. Niemand würde hier wohl dazu raten einen 10 Zöller auf eine EQ-6 ohne Guiding zu setzen und dann mit einer nicht umgebauten DSLR Fotos zu machen. Hab ich trotzdem gemacht und nicht vor Frustration aufgegeben. Aber vielleicht sind meine Ansprüche auch einfach geringer.
 
Hallo Stefan,

Zitat von MasterZelgadis:
Ich finde es echt ehrenhaft, dass ihr den Anfängern eure "Fehler" ersparen wollt, aber reicht es nicht sie darauf hinzuweisen, dass sie mit einem günstigen Equipment viel Spaß haben können, aber keine Hubble-Konkurrenz erwarten müssen? Lasst sie doch auch durch den kompletten Lernprozess gehen. Ihr sagt, ein Anfänger hat mit günstigem Equipment keinen Spaß an der Fotografie? ich glaube ihr unterschätzt da die Anfänger.

Genau das haben wir hier mehrfach geschrieben, kleiner anfangen und den Lernprozess komplett machen und nicht überambitioniert mittendrin halbgar einsteigen.

Die Zwickmühle, die sich hier herauskristallisiert ist, dass Hardy nicht klein anfangen will, sondern direkt "richtig". Zwar nicht jetzt sofort aber demnächst und da liegt der hase im Pfeffer. Mit sauteurem Equipment für mehrere Tausend Euro anzufangen halte ich (wie schon mehrfach gesagt) für nicht zielführend. Mit einem 8"f/5 auf HEQ5 als "so gutes Teleskop" den Einstieg zu versuchen halte ich für ebensowenig zielführend, denn der Newton ist für die Montierung schlicht und ergreifend absolut grenzwertig vom Gewicht. Durch das Gewicht und den großen Hebel wird das genaue Fokussieren zum Geduldsspiel um dann festzustellen, das M31 nicht mal ganz auf den Sensor einer DSLR passt :applaus:

In so fern kann ich die Empfehlung kleiner ED APO auf HEQ5 sogar bestens nachvollziehen, das ganze Paket wäre gerade am Anfang zumindest noch irgendwie beherrschbar, aber auch dafür werde ich keine Kaufempfehlung aussprechen.
Ich habs auf meiner Website schon geschrieben und Fee hat´s hier auch noch mal erwähnt. Um Fortschritte zu machen, muss man Bilder machen, denn nur mit Rohmaterial kann man sich auch in die Bildbearbeitung einarbeiten. Dazu ist nunmal eine kleine Montierung bestens geeignet, denn man überlegt nicht 3mal, sondern schnappt sich das kleine Teil und raus. Das sieht mit einem 8" oder 10" auf HEQ5 oder EQ6 nunmal doch anders aus, oder? Da muss man schon planen was man wann macht und wenn dann das Motiv nicht auf den Sensor passt, man mit der DSLR nicht in den Fokus des Newtons kommt oder man vor lauter Wackeln immer 3 Jupiter sieht, ist das gelinde gesagt wenig förderlich.

Und ja, du hast recht, ich würde nie jemandem zu einem 10" auf EQ6 als Einsteiger für DS-Fotografie raten! Du denn?
Ich habe auch mit, sagen wir mal, suboptimalem Equipment angefangen, aber nur weil ich es durchgezogen habe und die Brocken nicht frustriert dem Müll übergeben habe, heisst das doch nicht, dass man eben dieses Equipment empfehlen kann, oder?





 
Nein, raten würde ich keinem damit anzufangen. Ich würde aber auch nicht raten, da eine EQ-8 drunter zu schnallen, mindestens ne MGEN drauf, Komakorrektor dabei zu packen und den Fangspiegel zu beheizen, weil sonst ja ein Einstieg gar nicht möglich wäre.

Bei mir war es so, dass ich ein schönes Instrument zum Beobachten haben wollte, aber auch ganz klar in Richtung Fotografie gehen wollte. Und da war der 10" Skywatcher auf EQ-6 ein (für mich) schönes Angebot.

Wenn jemand so ein Gerät hätte und fragen würde, ob er damit auch fotografieren kann, würde ich ganz klar sagen. ja, kannst du!

Übrigens mal Offtopic, da wir ja beide aus dem Münsterland kommen..kennst du nen schönen Spot oder fotografierst du aus dem Garten heraus? Ahaus ist echt heftig, was Lichtverschmutzung angeht ;)
 
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Hallo Stefan,

ich bin ja ganz auf deiner Linie! Mein erstes Teleskop war ein 130/1000 auf MON-1. Für meine Zwecke damals optimal. Okularunkritisch, Mond/Planeten sehr gut zu beobachten, aber die Montierung war doch ein wenig wackelig...
Mit dem Teil habe ich auch mein erstes Astrofoto gemacht und es sogar als Leitrohr (mit Fadenkreuzokular) für ein 200mm Tele genutzt, aber ich habe mir das Zeug nicht primär für die Fotografie gekauft, sondern zum visuellen Beobachten, wie du auch und bin dann erst in Richtung Fotografie "gewechselt".

 
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