Skywatcher 10" auf EQ6 plus Zubehör - Eure Meinung

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Zeppr

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Hallo Leute!

Ich hab jetzt beinahe 9 oder 10 Jahre Pause von der praktischen Amateurastronomie gemacht (davor war ich intensievst mit einem dauer-geliehenen Celestron C90 Mak.-Cassegrein und wackeliger EQ montierung unterwegs mit jedemenge zubehör...hab leider gar nichts mehr davon...da eben leider nur geliehen). Jetzt möchte ich jedoch wieder einsteigen und habe mir nach intensivem Studium der diversesten Seiten und reiflicher Überlegung was ich denn eigentlich mit dem Scope auf lange Sicht machen möchte, folgendes Set zusammengestellt.


  • Skywatcher BlackDiamond 10", f4,7 auf einer standard EQ6 Montierung
  • William Optics SWAN 33mm 2"
  • William Optics Zoomokular 7,5-22,5 WA 1,25"
  • Baader OIII 1,25"
  • TeleskopService 3x Barlow UB3S 1,25"

Was ich damit machen will: Deepsky Beobachtung, Planeten-Fotografie und nach gesammelter Erfahrung auch Deepsky-Fotografie mit entsprechender Aufrüstung (Leitrohr, eventuell andere Motoren etc). Zudem leg ich Wert auf entspanntes Beobachten, also nicht ständiges herumdobsen ;)
Bezüglich Transport und Lagerung: ich denke, die Ausrüstung sollte gerade noch so in einen Skoda Fabia rein gehen. Gewicht spielt eigentlich keine Rolle.

Was ist eure professionelle Meinung zu der Ausrüstung? Was würdet ihr weg lassen und was ergänzen?
Gibts was auszusetzen am SW 10" Blackdiamond?
Freu mich über jede Anregung!

Danke schonmal im Voraus! :super:
lg und cs
Sebastian


 
Zitat von Zeppr:
... Gewicht spielt eigentlich keine Rolle.
...
Hmmm... Ich habe einen GSO 10"-Newton auf der EQ-6 und kann dir sagen: Nach jedem Teleskoptransport in den Garten brauche ich erstmal eine Verschnaufpause. :D

Fabia Kombi? Sonst wird's etwas eng. Ich bevorzuge meinen VW Caddy für mein Equipment. ;)

CS,

Paolo
 
Hallo Paolo!

...nein, leider kein Kombi :/ Aber mit umgelegter Rückbank sollt sich das doch wohl ausgehen (bei Knapp 1,1m Tubuslänge. Die eingefahrene und zusammengeklappte Monti dürfte auch nicht viel länger sein, oder?)
Wie bist du mit der Stabilität des Setups zufrieden? Und was sprach für den GSO? Preislich geben sich SW und GSO ja nichts. In dem einen Thread hier im Forum kam der SW jedoch insgesamt besser davon....

lg
Sebastian
 
servus Sebastian,

ich habe genau den Black Diamond auf EQ6, aber nicht Standard sondern Pro - die schnelleren Motoren laufen ruhiger weil die Steprate höher ist. Visuell ist das volle ok, fotografisch braucht man schon ein windstilles Eckerl. Vollmetallprismenschiene bringt auch noch einiges.

Statt dem WO Zoom empfehle ich dir das Hyperion Zoom, es hat bei jeder Brennweite das grössere Gesichtsfeld und man muss so gut wie gar nicht nachschärfen beim Zoomen. Antesten!

Die Barlow kenne ich nicht, Vorsicht ist geboten. Das Zoomokular noch zu barlowen ist keine optisch gute Idee, da es schon eine Barlow eingebaut hat. Lieber ein Planetary, oder noch besser ein Planetary mit Zoomset. Ein Komakorrektor bringt mehr Randschärfe, und ist für DS-Fotos unabdingbar.

Ich habe noch einen 1:10 Untersetzer auf dem Crayford, bei f/4,7 eine feine Sache.

Dass da eine Menge Gewicht auf dich zukommt, weisst du ja. Der 10" passt auf jede Rückbank (anschnallen!) und die EQ6 zwischen die Sitzreihen am Boden.

Meine Fotos mit dem Setup siehste hier (5 km von Wien!)
http://picasaweb.google.com/tommynawratil/Astro?feat=directlink
(beachte das Kürzel 10N heisst 10" Newton)
der M13 ist sogar ohne jedes Guiding (30sek Fotos gestackt).

lg Tommy
 
Hallo Tommy!

Die Fotos gefallen mir super! wenn ich das mit dem 10er auch irgendwann hin bekomm, bin ich mehr als zufrieden ;)
Das Hyperion ist sogar noch 10 € Billiger. Werd schaun dass ich die Okulare mal in natura anschauen kann.
Die 1:10 Untersetzung ist bei meinem OAZ eh auch dabei.

lg
sebastian
 
Das ist der Black Diamond
http://www.astroshop.de/skywatcher-teleskop-n-254-1200-blackdiamond-ota/p,15569

und das der TS Newton.
http://www.teleskop-express.de/shop...-1250mm-Parabol-Newton---Tubus-mit-Optik.html

Also ich habe den TS 10" Newton auf einer EQ6. Meine EQ6 war so eine aus der Steinzeit in schwarz welche jetzt erst mit Goto und Polsucherbeleuchtung nachgerüstet wurde. Ich habe mich bewusst für den TS Newton entschieden da er den selben Preis hat aber 50mm mehr Brennweite hat zudem kann man bei Astroshop.de nicht sehen ob der einen Lüfter hat oder nicht. Der TS Newton wirkt sehr robust und macht wirklich Spass. Die Montierung macht das mit 3 Gegengewichten locker mit und wackelt visuell gering nach.
Fotografisch habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung aber da denke ich ist das ganze zu wackelig.

Zum durchschauen nehme ich die Planetary Okular Reihe.
http://www.teleskop-express.de/shop...25mm---1-25----60----langer-Augenabstand.html
2.5mm , 4mm , 5mm , 6mm , 7mm , 8mm , 9mm , 15mm, 20mm , 25mm , einen 32mm Plössl und einen 40mm Plössl zur Übersicht und für manche Sachen zum gemütlichen durchschauen habe ich mir eine 2x Vixenbarlow noch kaufen lassen zu Weihnachten.

Das ganze Equipment was ich habe ist im relativ güntigen Preissegment was dieses Hobby in der Anschaffung an geht und man sagte mir, das ich damit eigentlich völlig ausreichend equiped bin und für die nächsten Jahre Ruhe habe.

Zoomokulare sind immer weit umstritten in der Preisklasse die dir vorschwebt und viele Händler raten davon ab, da Zoomokulare erst ab einem höheren Preisniveau gut sein sollen und vorher irgendwelche Fehler haben sollen. Von dem her habe ich immer die Finger davon gelassen und mir jeden Monat 2 HR-Planetary Okulare gekauft welche angeblich mit hochpreisigen Okularen mit halten können. Da ich keine habe, und auch nicht haben werde, kann ich das nicht beurteilen.

Ausserdem spricht bei einem 10" nix gegen ein 5mm Okular, was mir öfter viel Freude bereitet. Bei den kleineren grössen war ich wohl ein wenig zu vorschnell mit dem kauf. Man muss dann wirklich 100% gutes Wetter haben um die mal nutzen zu können.
Aber bei dem Fall ist es wie ein Condom "Lieber haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben." .

Du kannst ja das Zoomokular testen und dir gleichzeitig 3 Okulare der HR-Planetary Reihe (20mm 15mm 8mm)holen, und schauen was besser ist und hier auch mal mit teilen, da mich das auch interessiert. Das was dir nicht gefällt schickste einfach zurück.

Kleiner Tip noch am Rande, wenn du das Newton bestellst, bestelle noch ein Cheshire mit Fadenkreuz dazu, was dir die Justierung vereinfacht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Stiko:
"Lieber haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben."

...da macht mir leider das Budget einen Strich durch die Rechnung. Zumindest fürs erste. Will fürs erste gerüstet sein um gleich loslegen zu können (möglichst breitbandig was die gebiete betrifft) und später dann aufstocken was benötigt wird.

Wie ist die Vixen Barlow in Kombination mit den Planetary? Von Barlows wird ja weitestgehend abgeraten, zumindest im unteren Preissegment (die vixen hab ich um 40€ gefunden).

Bezüglich Lüfter: ob der SW ein Lüfter hat, weiss ich nicht. Das ist aber das geringste Problem. Alte PC Lüfter hab ich zuhauf.

lg
sebastian
 
Re: Skywatcher 10" auf EQ6 plus Zubehör - Eure Mei

Hallo nochmal,
Zitat von Zeppr:
...nein, leider kein Kombi :/ Aber mit umgelegter Rückbank sollt sich das doch wohl ausgehen (bei Knapp 1,1m Tubuslänge. Die eingefahrene und zusammengeklappte Monti dürfte auch nicht viel länger sein, oder?)....
Ja, wenn man alles so gut es geht zerlegt - ich mach es mir da einfach und lasse das Stativ ausgeklappt. Wenn man gut schichtet, gehen übrigens in einen Vectra Kombi sogar ein 12"-GSO, ein 10"-GSO (jeweils mit Rockerbox) und ein TMB 130er Refraktor auf Vixen Sphinx samt Okularkoffern, Stühlen und Winterausrüstung. Letztes Jahr ausprobiert. ;)
Zitat von Zeppr:
...Und was sprach für den GSO? Preislich geben sich SW und GSO ja nichts. In dem einen Thread hier im Forum kam der SW jedoch insgesamt besser davon....
Als ich den Newton kaufte, gab es diesen SW noch nicht. Stabilität ist OK, auch ich verwende eine massive Aluschiene, außerdem recht dicke Multiplex-Rohrschellen.



Cs,

Paolo
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Zeppr:
Was ich damit machen will: Deepsky Beobachtung, Planeten-Fotografie und nach gesammelter Erfahrung auch Deepsky-Fotografie mit entsprechender Aufrüstung

Hallo Sebastian,

die EQ-6 trägt den 10" Newton für visuelle Zwecke ausreichend. Planetenfotografie wird damit auch noch gut gehen, aber bei deep sky mit Langzeitbelichtung finde ich diese Kombination etwas überfordert. Da müsste man dann entweder eine Montierung einer höheren Klasse oder einen Newton eine Klasse kleiner einsetzen, damit das Ganze auch bei Wind keinerlei Probleme macht.

Ich würde dir auch das Speers Waler 5-8mm Zoom für die hogen Vergrößerungen empfehlen. Wenn du es einmal hast, gibst du es nicht wieder her.

Den O-III Filter solltest du in 2" nehmen, sonst kannst du ihn nicht an den Übersichtsokularen verwenden. Die paar Euro mehr sind bei der Filteranschaffung nicht die Welt, aber du wirst es später zu schätzen wissen.

Ob du die Barlow wirklich brauchst, weiß ich nicht. Wenn du zwischen dem 33er und dem Speers Waler Zoom erstmal eine Zwischengröße um die 13mm nimmst, kommst du auch ohne Barlow schon sehr weit.

Viele Grüße

Carsten
 
@Paolo: ich hab auf astrotreff.de ein Bild gesehen wie jemand einen 12" inkl EQ6 und selbstgebautem holzstativ in einen Smart quetschte. Seit dem mach ich mir keine Sorgen mehr ;)

@Carsten: mit wirklicher Langzeitbelichtung werd ich mal anfangen ohne den Tubus und enifach meine DSLR mit unterschiedlichen Brennweiten draufschnallen. Eventuell noch ein kleines Leitrohr. Dann schau ich mal was die kombination 10" mit EQ6 so hergibt.
Wenn das Speers Waler nicht so verdammt teuer wäre... sonst muss ich mit dem Teil noch warten und etwas später nachkaufen.

lg und danke für eure Infos!
Sebastian
 
Hallo Tommy,

das mit den Okularen mit Barlowelement in Verbindung mit einer Barlow kapiere ich nicht. Ich stelle mir vor, ich hätte erstens ein 100mm, f/10 Teleskop mit fehlerfreier 2x-Barlowlinse und zweitens ein 100 mm f/5 Teleskop ohne Barlowlinse. Der Lichtkegel, der hinten herauskommt dürfte bei beiden identisch sein. Nun sagst Du, die erste Kombination soll nicht mit einem Okular mit Barlowelement benützt werden, die zweite Kombination aber sehr wohl. Warum ist das so? In beiden Fällen treten in das Okular identische Strahlenkegel ein. Kannst Du mir das erklären?

Gruß

Kurt
 
Hallo Tommy,

in meinem letzten Beitrag ist mir ein Fehler unterlaufen. Die Teleskope müßten vertauscht werden. Es sollen verglichen werden:

1. Ein f/10-Teleskop ohne Barlowlinse und
2. ein f/5-Teleskop mit fehlerfreier 2-fach-Barlowlinse,

jeweils mit gleicher Öffnung.

Warum kann das erste Teleskop mit einem Okular verwendet werden, das ein Barlowelement enthält, während bei dem zweiten Teleskop ein solches Okular nicht verwendet werden soll? Die aus den beiden Teleskopen austretenden und in das Okular eintretenden Strahlenkegel unterscheiden sich aus meiner Sicht überhaupt nicht. Wo besteht da nach Deiner Ansicht ein Unterschied?

Gruß

Kurt
 
Hallo Kurt,

es liegt nicht am Teleskop.

Barlow + Barlow:
Es liegt an den Barlows. Zwei Barlows hintereinander im Strahlengang, da weiß man nie im Voraus, ob das gut geht.
Es kann funktionieren, zwei Barlows hintereinander zu betreiben, muss aber nicht. Wenn es so aussieht, dass es passabel funktioniert, ist es immer noch eine Sache des Anspruchs, denn Verluste hat man in jedem Fall, allein durch mehr Glas im Strahlengang.
Die Versuche mit den Speers-Waler haben mir schon vor Jahren gezeigt, dass man eine gute externe Barlow durchaus noch davorsetzen kann, es gibt aber auch Barlows, die einen erheblichen Farbfehler, Licht- und/oder Schärfeverlust einbringen. Je besser die Barlow gefertigt ist und(!) je besser die beiden Barlows zueinander passen, um so weniger deutlich sind die Verluste. Was jeweils passt, kann man nicht von vorne herein sagen. Klar ist auch, das Televue-Barlows und Televue Okulare in Kombination besser funktionieren können, als eine Goldkante mit einer ähnlich günstigen Barlow. (telezentrische Systeme/Reducer pp sind dann noch mal eine ganz andere Baustelle.)
Besser ist es in jeden Fall, auf die zusätzliche Barlow zu verzichten und die eingebaute Barlow zu "ziehen".
Das macht das Okulardesign bei sehr vielen, von Haus aus gebarlowten Okularen in gewissen Grenzen ohne Abbildungsverschlechterung und Gesichtsfeldeinschränkung mit.

Ungebarlowte Okulare + externe Barlow:
Hier hat eine gute Barlow sehr häufig Vorteile, die den Nachteil von mehr Glas im Strahlengang kompensieren, aufwiegen können.
-Verbesserung der Randschärfe an schnellen Systemen. Einem Okular am F/5 Teleskop wird durch eine 2fach Barlow F/10 vorgegeben.
-Beibehaltung oder leichte Vergrößerung des Augenabstandes "einfacher" Okulardesigns durch Rückgriff auf längere Okularbrennweiten
-Realisierung mehrer Brennweiten mit einem Okular

Meine hier bereits erwähnten Zoomsets sind das Ergebnis solcher Überlegungen und entsprechender praktischer Versuche. Sie bieten in beiden Fällen eine ganz erhebliche Steigerung der Möglichkeiten.

Gruß und CS
*entfernt*

 
hallo Kurt,

die Probleme liegt in deinem Begriff "fehlerfrei" - eine Barlow kann nur in einer Situation für die sie berechnet wurde gut funktionieren. Fehlerfrei kann sie nicht sein, wie alle Linsen leidet sie an Off-axis Astigmatismus, sphärischer Aberration etc. Sie könnte zum Beispiel für ein bestimmtes Okular berechnet sein (mit entgegengesetztem Asti), oder für ein bestimmtes Objektiv (z.B. komakorrigierend). Die verschiedenen Fehler der Teleskop-Designs (Refraktor, Newton, Cassegrain etc) wie Off-axis Astgmatismus, Koma und Bildfeldkrümmung, und ebenso die Fehler der Okular-Designs, verlangen eigentlich, dass die Fehler einer Barlow darauf abgestimmt sind damit das ganze optimal funktioniert.

Günstige Barlows leiden zumeist an Verkippung und Farbfehler, die in den Okularen eingebauten sind zumeist besser und aufs Okular abgestimmt. Deswegen eignen sie sich auch so gut für die Zoomsets.

Was mit dem Koma in einem f/5 Newton passiert, wenn man knapp vor dem Brennpunkt per Barlow einen f/10 daraus macht, ist mir auch nicht ganz klar. Es wird, so schätze ich, erheblich grösser sein als als in einem f/10 Newton. Wenn ich durch meinen 10" f/4,7 Newton mit einem Planetary mit integrierter Barlow beobachte, gewinnt das Bild enorm an Randschärfe wenn ich den Komakorrektor benutze.

Deswegen lässt sich ein gebarlowter Newton mit einem derselben f/Zahl nicht 1:1 vergleichen, nur hinsichtlich der Brennweite sind sie gleich.

lg Tommy
 
Hallo Sebastian,

Auch von mir: Beim OIII Filter unbedingt 2". Für Objekte wie NGC7000 (Nordamerikanebel) brauchst Du Gesichtsfeld / große Brennweite, also das 33mm Okular was 2" Maß hat. Würde grundsätzlich keine 1,25" Filter kaufen. Immer nur einmal kaufen - meine Devise. Kommt günstiger.

Habe das Hyperion Zoom beim Freund getestet und mit meinem Nagler Zoom 3-6mm ergleichen. Alle Achtung für das Hyperion. Gutes Preis / Leistungsverhältnis.

CS
Dirk

 
Hallo Tommy,

Was mit dem Koma in einem f/5 Newton passiert, wenn man knapp vor dem Brennpunkt per Barlow einen f/10 daraus macht, ist mir auch nicht ganz klar. Es wird, so schätze ich, erheblich grösser sein als als in einem f/10 Newton. Wenn ich durch meinen 10" f/4,7 Newton mit einem Planetary mit integrierter Barlow beobachte, gewinnt das Bild enorm an Randschärfe wenn ich den Komakorrektor benutze.

die im Planetary integrierte "Barlow" (oder Smyth-Gruppe oder Negativgruppe)
äbdert dann also nichts an der off-axis Koma des Spiegels.
Das ist auch verständlich, denn würde sie beim Newton die Koma
kompensieren,
dann würde sie bei einem Komafreien Teleskop Koma einführen.

Wenn du nun aber den Komakorrektor davor setzt so kompensiert
dieser die Koma des Spiegels.

Was die Barlow und Koma betrifft:
Da hatten wir in der Vergangenheit einen Thread in welchem
Harrie Rutten Spotdiagramme von Barlow + Koma gepostet hat:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/showflat/Number/442159

In der Zwischenzeit habe ich einige Erfahrung mit den beiden
Klee Barlows an meinen 8"f/6 und 4,5" f/4 Newtons sammeln können.
Sie kompensieren tatsächlich die off-axis Koma des Spiegels.

MfG,Karsten
 
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