Skywatcher Evostar-120/1000

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Molke1

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Ist der Refraktor von Skywatcher einigermaßen zu empfehlen ? :

Teleskop Service Skywatcher-Evostar-120-EQ3

bzw.

Amazon Skywatcher-Teleskop

gegenüber meines von früher noch vorhandenen 70/700 (nur damals als Leitrohr angedachten) "Lidl-Scope auf Skyview Montierung ?

Suche ein günstiges Teleskop für Neuanfang, am liebsten Refraktor wegen der besseren Transportmöglichkeiten.
Hab da so meine Erfahrung mit nem 200 er Reflektor.

Ab und zu mal ein Foto mit einer Canon EOS 600D sollte auch noch drin sein (Mond und Planeten)

 
Hallo,
das Teil würde ich nicht wirklich als transportabel ansehen, ich habe einen ED APO 102/714 und der ist schon deutlich "gross" ... Frage ist weiterhin, welche Montierung du dafür hast, denn Gewicht + Hebel = hohe Belastung.

Gruß
Andreas
 
Naja, im Moment haben ich nur eine alte Skyview Montierung von GSO!
(mit nem kleinen 70/700 Refraktor)
Ein 120/1000 oder 100/1000 ist auf jeden Fall für mich besser zu transportieren als der Newton den ich mal hatte. zumindest denke ich das
 
Hi,
ich denke auch, dass du die Grösse unterschätzt, ich war schon von meinem 102/714er überrascht.
Wenn du was kurzes suchst, denke mal über ein C8 nach ;-)

Gruß
Andreas
 
Ich hatte mal ein Newton mit 200´er Öffnung (oder waren es nur 150) auf Vixen GP mit Nachführung und das fand ich vom Durchmesser und der Länge recht groß.
Wenn ich nun mein damaliges Leitrohr 70/700 sehe und mir vorstelle das 120 / 1000 nur 30 cm länger ist und 5cm mehr Durchmesser hat.........
Also wenn dann soll es auf jeden Fall ein Refraktor werden und kein C8 oder Dobson.
Leider gibt es meinen Astrohändler hier in Berlin nicht mehr in der Form wie früher, da gab es immer was zum Größe vergleichen.
auf jeden fall möchte ich kein Newton mehr
 
Hallo!

Wenn es unbedingt ein Refraktor sein soll und transportabler als ein 200er Newton, dann gibt es noch so etwas:

http://www.astroversand.com/Skywatcher1-p20h2s46-Sky-Watcher-ED-90-PR.htm

Der sollte als ED auch nicht sooo viel weniger an Mond, Sonne(Objektivfilter nicht vergessen!) und Planeten zeigen als der 120er Achromat.

Ich hatte mal einen ausführlichen Test bzw. Erfahrungsbericht gefunden. Ist aber schon eine Weile her und wie vom Erdboden verschluckt ;-) Aktuell fand ich nur dies:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=97533

Gebraucht gibt es das Teleskop auch gerade:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=143798

http://forum.astronomie.de/phpapps/.../topics/969775/Re_SkyWatcher_ED90_900_Evostar

Ist wohl der gleiche Anbieter.


VG,
Michael
 
Nach einer kurzen Überlegung hab ich doch das Celestron C8 ins Auge gefasst.
Nur mit der Montierung bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.

Hier gibt es ja das :

http://www.astroshop.de/celestron-s...vanced-c8-as-gt-goto/p,17634#tab_bar_0_select

Komplett mit einer Montierung!

Nur aus eigener Erfahrung wird meist ein recht wackliges als Super angepriesen.

Ich würde zu dem Angebot mal gerne Eure Meinung hören, aber ich kann mir schon vorstellen das die Montierung bestimmt nicht so gut ist.

Gruß "Molke" Ramon
 
der ED 90/900 klingt aber auch Interessant.......
Hmmmmmm
aber bestimmt nichts im Vergleich zu einem C8
Kann mich nicht entscheiden.

aber für die Stadt bzw. fast Stadtrand in Berlin wäre ein Refraktor glaub ich besser als sooo eine große Öffnung wie beim SC
 
Hi,

bestimmt kein schlechter, aber auf die EQ3 darfste ihn nicht drauf packen, da muss was ordentliches her eine EQ5/HEQ5.

Zu deinem Angebot mit dem C8. Durch Goto natürlich überteuert und die Monti sieht definitiv nach "Wackelkandidat" aus, obwohl so ein C8 günstigere Hebelverhältnisse als ein Refraktor hat.

Gruß
Lots
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

ich glaube Du bist gerade mit blinden umher tasten beschäftigt. Ich frage mich nämlich, wenn man einen Newton ablehnt, warum man dann gerne ein SC haben möchte. Also gut, es gibt für ein SC in meinen Augen genau einen Grund: kompakter geht große Öffnung nicht wenn das Teleskop von der Stange gekauft werden soll.
Fragt sich aber doch, ob hier nicht ein Tausch Teufel gegen Beelzebub anstrebt. Daher schmeiße ich mal so die Frage hin: Was hat denn nicht geklappt???

Clear Skies
Sven
 
Ich hatte mal testweise ein C8 auf einer Losmandy GM8 montiert, sogar mit 3Zoll Prismenklemme, also bombenfest.

Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ein C8 noch einen Tick stabiler montiert sein darf. Du hast damit ein Teleskop mit 2Metern Brennweite! Das verlangt meiner Meinung nach an und für sich schon nach einer sehr massiven Montierung. Sonst wackelt das Bild zu sehr. Man stelle sich einen 2m Refraktor vor. Ich weiß, der Vergleich hinkt n bisschen. :/

Leider möchte (muss) man als Käufer ja gern Geld sparen, das geht jedem so. Dann spart man halt an der Montierung. IMHO sollte man die Denkweise umkehren. Zuerst suche man sich die maximal für einen persönlich möglich, stabilste Montierung und erst dann suche man sich das passende Teleskop dazu. Passend im Sinne von "wackelt nicht, sondern passt". Vorausgesetzt man möchte es parallaktisch montieren. Beim Dobson sieht die Geschichte sicherlich anders aus, da gehts zu aller erst eher um Öffnung.

Ich bin der Meinung, dass eine qualitativ gute, parallaktische Montierung ein Teleskop egal welcher (noch so kleinen) Öffnung/Größe massiv aufwertet und damit die Beobachtungsqualität, wie Nachführgenauigkeit, Positionierungsgenauigkeit etc.pp. viel besser ist. Ich meine, ist doch schön, wenn das Objekt immer noch in der Mitte des Gesichtsfeldes ist, nachdem man sich einen Kaffee gemacht hat. :/

Es gibt viele sehr gute, transportable Montierungen, die aber leider nicht immer so ganz billig sind. Minimal starten würde ich bei einer EQ5...etc., dann ist ein C8 aber noch zu groß dafür (IMHO).


Viele Grüße
 
gerne haben möchte ist ein bissl viel des guten, naja ich kann mich nicht so recht entscheiden......

Also Refraktor wollte ich wegen besserem Kontrast bei Lichtverschmutzung aber nun bin ich ein wenig vom SC überzeugt wegen der größeren Brennweite.

So langsam weiß ich nicht mehr was besser ist.

Mit meinem 200 ´er / 800 Newton war ich jedenfalls nicht so sehr zufrieden.


AAAAAber:
bin soweit erstmal mit dem 70/700 Refraktor zufrieden, zumindest nach 12 Jahren Pause.

Damals wollte ich viel Optik für wenig Geld und dann noch Astrofotos machen!
Das mit den Fotos ist an meiner Nikon Kleinbildkamera gescheitert und an meiner Erfahrung.

Nun hab ich meine Canon 600D und würde gerne mal wieder etwas experimentieren.

Mich würde mal Echt interresieren ob der SC 8" zu der GO TO Montierung passt, hmm aber eigentlich möchte ich ja lieber einen "Linser" mit 1200 Brennweite.

Wie Ihr seht bin ich nicht so richtig entschlossen in dem was ich eigentlich möchte.

OK:
Gute Montierung auch für ab und zu Foto mit DSLR
Optimale Öffnung zur Beobachtung von Planeten
Natürlich auch eine entsprechend gute Brennweite dazu

Ich weiß, es gibt kein Allround Teleskop aber vielleicht eine Mischung aus allem
 
@ Sven:

Zitat:
"Daher schmeiße ich mal so die Frage hin: Was hat denn nicht geklappt???"

Was hat nicht geklappt? Verstehe jetzt die Frage nicht ganz!
 
Hi,

ich um so mehr: Also überhaupt keine Ahnung (aus dem Beitrag davor entnommen).

Kontrast bei Lichtverschmutzung=Refraktor => QUARK!
Wegen langer Brennweite vom SC überzeugt => QUARK!
Mit 200/800 unzufrieden => Kann man aus 100 Gründen sein, ich wüsste gerne, welche davon.
Gescheitert an Kleinbildkamera, nun Canon DSLR gekauft und jetzt ein SC zum Fotografieren? => QUARK!

Außerdem scheinst Du hauptsächlich fotografieren zu wollen und nebenher komisch beraten worden zu sein (wegen des ganzen Quarks da oben). Du musst natürlich wissen, was Du willst. Schade, wenn da meine Frage zu unklar war.

CS
Sven

 
Nun DSLR gekauft QUARK !

Die DSLR hab ich schon eine ganze Weile wegen Fotografie.
Aber nicht wegen Astrofotografie, hab aber was schönes um auch mal wieder an ein Teleskop zu basteln.

Beraten wurde ich nicht, aber wenn man so im Internet liest das ein Refraktor wegen des Kontrast besser sein soll dann nehm ich mal an das da was wares dran ist.

Deswegen stell ich ja die Frage was ich am besten nehmen sollte.
Damit ich nicht irgendeinen QUARK kaufe :)

Gruß "Molke"
 
Und :

was hat da nicht geklappt versteh ich immer noch nicht .....
Was soll wann nicht geklappt haben ?

bin ein wenig Begriffsstutzig im Moment

 
Hallo Milchnebenprodukt,

[quote... aber wenn man so im Internet liest ....[/quote]

liest man oft gegorenen Quark, mit Schimmelbelag. Tip:
Den Quark durch biodynamischen Yoghurt ersetzen.

Guten Appetit, Karsten
 
Zitat von Molke1:
Und :

was hat da nicht geklappt versteh ich immer noch nicht .....
Was soll wann nicht geklappt haben ?

bin ein wenig Begriffsstutzig im Moment

Hallo Ramon,

Sven fragte, was Dich damals an dem Newton gestört hat, dies meint er mit "was hat da nicht geklappt".

Gruß Coyote

 
Hallo Karsten!

>>Den Quark durch biodynamischen Yoghurt ersetzen.<<

Meinst Du jetzt biodynamisches Yoga oder biodynamischen Joghurt? ;)

Also, letzteres ist ja wohl der größte Verbrauchernepp seit "Erfindung" der künstlichen Vitamine!

VG,
Michael
 
hallo "Molke",

du bist vom Durcheinander lesen und dem Riesen Angebot etwas verwirrt, das ist ganz normal und ging jedem von uns am Anfang so.

In der Astronomie gibt eine Ober-Regel: Öffnung zählt!
Alles andere, wie zB Brennweite, kommt hinterher. Mehr Licht ist das Wichtigste, und das kommt mit Öffnung. Bei Deepsky siehst du mehr, und die Auflösung am Planeten ist meisten auch besser wenn das Instrument keine Gurke ist.

Mit dem Newton bekommst du am meisten Licht fürs Geld, aber wenn du keinen haben willst dann schauen wir weiter.

Die kompakten Teleskope wie SC und Maksutovs sind transportabel, haben aber Schwächen sowohl bei der Übersichts- als auch bei der hochvergrössernden Planetenbeobachtung. Ausserdem temperieren sie schlecht, der Stern bleibt lange unscharf, wenn man die nicht früh genug rausstellt. Und dann tauen sie noch gern zu, man braucht eine Taukappe. Immerhin, mit einem C8 kann man die Vergrösserung gut ausnutzen bis an die Grenze welche die Luftunruhe meist vorgibt, ohne es zu überreizen.

Refraktoren in Fraunhofer Bauweise haben einen mehr oder weniger sichtbaren Farbfehler, der einem (Neu)Einsteiger aber vielleicht zuerst gar nicht auffällt. Fürs Geld bekommst du trotzdem relativ wenig Öffnung, verglichen mit einem Newton. Die leichte Handhabbarkeit ist aber grade für einen Einsteiger ein Pluspunkt. Der "bessere Kontrast" eines Refraktors stimmt nur für ein farbreines Instrument gleicher Öffnung, das wird meistens vergessen. Man sieht trotzdem viel damit unterm Strich, und ein pflegeleichtes Instrument macht Spass.

Ein 120/1000 ist für eine kleine Montierung wie deine Skyview eindeutig too much, selbst mit einem 100/1000 wird sie sehr wacklig sein. Ein 100/1000 auf einer "echten" EQ3 geht grade noch, es gibt auch "falsche" EQ3's die zu leicht gebaut sind. Achte in diesem Fall auf "EQ3-2" oder "Skywatcher".

Hoffe ein bissl sachlichen Input gegeben zu haben! :pfeif:

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

bei
Zitat von tommy_nawratil:
Ein 100/1000 auf einer "echten" EQ3 geht
grade noch, es gibt auch "falsche" EQ3's die zu leicht gebaut sind. Achte in diesem Fall auf "EQ3-2" oder "Skywatcher".
wäre noch zu ergänzen, daß die beiden Angaben, auf die man achten soll, die Merkmale der echten EQ-3 sind. "NEQ-3" gehört auch dazu.

Grüße

fquadrat
 
Danke für die Hilfe erst einmal.

Newton:
... egal ob normal oder SC ...

Na das mit dem frühen raus stellen ist schon mal ein guter Tip (bestimmt nicht nur für ein SC ).

Refraktor:
Der Farbfehler beim Frauenhofer (den ich ja noch habe) ist mir schon aufgefallen.

Montierung:
Wenn dann würde ich gerne eine GoTo nehmen aber mit Polsucher.
Also wenn ich auf EQ 3-2 NEQ 3 oder Skywatcher achten soll ? welche ist denn nun die falsche bzw. richtige?


OK. mal meine (noch) vorhandene Ausstattung:

70/700 FH Refraktor (Lidl)
Skyview Montierung

Okulare:
Plössl 17 mm (Vixen)
Ortho 12,5 mm
Ortho 9 mm
Ortho 6 mm
und noch eins zwischen 25 und 35 mm was ich als Übersichtsokular damals benutzt hatte glaub Erfle (bei ebay erstanden)

das ganze ist aber schon fast 20 Jahre her und da war ich noch sehr jung und geblendet von den Angeboten.

Am liebsten wäre mir das Teleskop aus den Keller zu holen und nach etwa einer Stunde beobachten zu können, deswegen ja gerne am liebsten ein Refraktor.
Damals hatte ich ja den Newton und noch kein Haus mit Keller und Garten....
da war es echt schwer einen Standpunkt zu finden zum beobachten, zumal noch hinzukommt:
über mir die Balkons und kein richtiger Blick nach Norden.

Ich suche hauptsächlich etwas für Planeten und Mond und ein bissl Deep Sky M42 und so.
Einigermaßen Transportabel sollte es auch sein, aber aus dem Keller holen Blickrichtung Norden bis Süden (bei anderer Aufstellung auch Westen bis Osten) einige Häuser stören
reicht eigentlich
Da ja nun der SC lange braucht zum auskühlen...... naja
ich hätte gerne Vorschläge

doch wieder ein Newton oder lieber Refraktor?

SC scheint ja bei dem Kriterium auszuscheiden

Gruß und Danke für die Hilfe
Ramon
 
Deswegen habe ich ja den 90/900 ED Refraktor vorgeschlagen. Den kannst Du nicht mit Deinem Lidl vergleichen! Er hat einen reduzierten Farbfehler dank ED Linse im Objektiv. Wenn es ein Refraktor sein soll, wirst Du kaum günstiger an eine 90mm ED- Optik kommen.
Erwähnenswert wäre noch der Individual 102 / 1100 Refraktor.

http://www.teleskop-express.de/shop...ktor-102-1100mm-F-11---2--Crayford-Mikro.html

Ist aber schon ein recht langes Röhrchen und “nur” ein Achromat, dafür mit besserer Farbreinheit als die kürzeren Refraktoren dieses Typs.
Erfahrungsberichte gibt es von dem Teleskop auch hier im Forum (Suchfunktion).

Klar, mit einem Newton bekommst Du viel mehr Öffnung für Dein Geld. Aber auch da muss alles stimmen (Öffnung ist eben nicht alles! Sorry Tommy ;-)) Die Newton von der Stange brauchen meist noch ein wenig Tuning um zur Höchstform aufzulaufen und auch bei Spiegeln gibt es Gurken, natürlich genau so wie bei Linsen (Ich erinnere an den 130er Heritage). Zum Tunen musst Du das Teleskop vollkommen zerlegen! Klar gibt es im Internet Anleitungen auch zur Justage, die immer mal wieder nötig ist.
Wer mit all dem klarkommt, ist mit einem Newton bestens bedient und wird, beim vielleicht mal einsetzenden Öffnungswahn, kaum an Grenzen stoßen.

Den schnellsten Aufbau und relativ viel Öffnung bekommst Du mit einem Dobson. In Deinem Fall würden 6” - 8” ausreichen. Auch wegen des Transportes. Wenn Du eh eine Stunde Auskühlzeit veranschlagst, dürfte auch das Thema KEIN Thema sein. Die Brennweite dieser Geräte ist moderat, so dass Du beim Justieren ohne Laser auskommst. Fotografieren kann man damit auch (zumindest Mond, Planeten u. Sonne (OBJEKTIVFILTER!)). Na ja, für mich wärs nix ;-)
Auch das Nachführen (Schubsen) ist gewöhnungsbedürftig.

Am besten ist es, Du versuchst Dir einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit, den Anforderungen und den Einsatzbereichen verschiedener Teleskoptypen zu verschaffen, indem Du einen Astroverein in Deiner Nähe aufsuchst. Ist eigentlich immer noch der beste Tipp, den man einem Ein- bzw. Widereinsteiger mit wenig Erfahrung geben kann.

VG,
Michael
 
Dobson auf keinen Fall.
Individual 102 / 1100 klingt auch schon mal sehr gut.

Wie sieht es mit dieser Montierung aus?

http://www.teleskop-express.de/shop...N-kostenloses-Zubehoer-im-Wert-von-399--.html

Oder doch so ein SC... C8

Das mit dem frühzeitig raus stellen ist ja nicht so das Problem wegen Garten und abgeschlossenes Grundstück.
Mit dem C8 wär schonmal eine max. Vergrößerung um die 400 möglich bei entsprechender Brennweite.
Bleibt da nur die Frage wegen des ab und zu Justieren... ist ja auch n Newton sozusagen.

Also ich schwanke noch zwischen dem ED 90 /900 , 102/1100 und dem Celestron C8 auf oben genannter Goto Montierung http://www.teleskop-express.de/shop...N-kostenloses-Zubehoer-im-Wert-von-399--.html

Gruß
Ramon


 
Also ehrlich gesagt, ich sehe jetzt nicht unbedingt DEN Vorteil den Dir ein C8 gegenüber einem Newton bringen soll. Außer der Kompaktheit und der längeren Brennweite, die aber auch den Nachteil eines kleineren Gesichtsfeldes bringt. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Newton ist die höhere Justagestabilität. Einblickverhalten (find ich besser) und die längere Auskühlzeit (findet wohl keiner besser;-)) des C8 lassen wir mal außen vor.
Wenn Dir die 90 bzw. 102mm Öffnung der genannten Refraktoren zu gering sind, dann bleib beim Newton und lerne damit umzugehen. Enttäuschungen kann man mit jedem Teleskoptyp erleben, wenn man falsche Erwartungen daran hegt oder den Umgang mit diesen nicht erlernt (hat?). Das ist nicht böse gemeint! Ich spreche aus leidlicher Erfahrung ;-)
Noch mal der Tipp: Astroverein! Erst life anschauen bzw. durchschauen und probieren! Dann kaufen!

VG,
Michael
 
hallo,

Öffnung ist nicht alles, aber das allerwichtigste Kriterium!

Mit den jetzt angedachten Rohren hast du keine Möglichkeit echter Übersichtsbeobachtung, also eim halbwegs weites Feld bei Milchstrassenspaziergängen kann man damit nicht verwirklichen. Der Bereich wo die Austrittspupille zwischen 4mm und 7mm liegt ist damit nicht zugänglich, das ist so mit f/10 und darüber.

Beim Newton von der Stange ist die Erlernung der Justage wichtig, die anderen Tuningmassnahmen sind dann aber erst für Spitzenleistung erforderlich. Das musst du keineswegs am Anfang machen, um brauchbare Leistung zu erzielen. Die Justage kann man lernen, hier meine einfache Anleitung mit vielen Fotos, falls du das mal brauchst:
http://www.teleskop-austria.at/info...stieranleitung-Newtons_ohne-Justierokular.pdf

Das C8 ist kompakter als der Newton, das ist der wesentliche Vorteil. Alles andere kann es schlechter. Justierstabil ist es nicht unbedingt, das ist unterschiedlich.

Deshalb denke ich auch, du kannst dir am besten ein Bild machen was gut für dich ist, wenn du mal gehst und irgendwo mitspechteln kannst und einmal ein paar Fernrohre in der Praxis erlebst, und was sie zeigen können. Wir können uns hier fusslig reden, ein Argument ergibt das andere, und am Ende weisst du vor lauter Infos wieder nix. Ein Blick in die Praxis könnte das schnell klären!

lg Tommy
 
Na ich seh schon das es wirklich nicht so einfach ist.
Wie oben schon geschrieben will ich keine Übersicht sondern Planeten und Mond.
Ich denke mal ich bin beim 102/1100 erst mal hängen geblieben und werd mal weiter sehen, nur nichts überstürzen.
Bleibt noch die Frage der oben genannten Montierung.
Wäre die ausreichend für den 102 er Refraktor ?
 
Wenn du wirklich nur Mond und Planeten beobachten willst ist ein 4'' Refraktor ok, erwarte aber von 102mm Öffnung keine Wunder, trotzdem wird der Unterschied zum 70mm Refraktor ennorm sein, Beispiel Jupiter:
im 70mm Refraktor siehst du am Jupiter die beiden Hauptbänder und mit Mühe den GRF,
mit 4'' Öffnung siehst du mehrere feinere Bänder und erste Andeutungen von Struckturen an und in den Bändern auch der GRF ist deutlich sichtbar.

In einem guten 8'' Newton mit 1200mm Brennweite und in einer Nacht mit gutem Seeing bleibt einem bei 300x am Jupiter die Spucke weg, das ist dann nochmal ein Quantensprung gegenüber 4''.
Ich werfe nochmal ein anderes Gerät in den Raum einen 150/750 Newton.
Der würde auf einer noch transportablen Montierung passen und hat genügend Öffnung für ,,alles'' sofern es keine Gurke ist dürfte er auch am Planeten befriedigende Bilder zeigen, bessere als ein FH Refraktor von 120/1000 und mindestens dem 102/1100 FH ebenbürtig, eher besser Dank grösserer Öffnung.

Zum 90/900 ED, es sind 90mm Öffnung meiner Meinung nach zu wenig für Mond und Planeten, 4'' sollten es da schon sein.

Hier mal ein Link wo du sehen kannst was dich mit den genannten Teleskopen in etwa erwartet http://www.binoviewer.at/beobachtungspraxis/teleskopvergleich_jupiter.htm.
Da siehst du sehr schön as machbar ist und ds es ab 4'' besser 6'' langsam richtig interessant wird.

Sei gwarnt vor dem 100/1100 Refraktor, das Ding ist gross, sehr gross hat aber trotzdem ,,nur'' 4'' Öffnung.

Suchst du etwas universelles zum mal eben schnell mit raustragen ist ein Dobson mit das beste was es gibt, aber den willst du ja leider nicht.

Zur Montierung : den 4''F11 Refraktor würde ich auf einer HEQ5 Montierung packen, habe einen 4''F10 auf EQ3 das ist schon sehr wackelig, geht aber noch sofern es windstill ist, Spass macht es aber nicht, eine EQ5 wäre da besser.

Zum Thema Vergrösserung: Las dich da nicht blenden, die 400x wird dir auch ein 8'' SC nicht gewinnbringend nützen es sei denn du hast schlechte Augen, Vergrösserungen von deutlich über 200x also 250 bis 300x aufwärts gehen eh nur wenige Nächte im Jahr,
in solchen Ausnamenächten ist der Anblick eines Planeten wie eine Offenbarung sofern genug Öffnung vorhanden ist, ich hab Jupiter z.B. schon in sämtlichen Teleskopen gesehen vom 50mm Tasco Refraktor bis hin zum getunten Gso 12'' Newton,
wenn man die Jupitermonde als winzig kleine Scheibchen sieht + Schattenwürfe der Monde auf Jupiter ist es ein Erlebnis, ich habe schon Schattierungen im 12'' Gso auf Ganymed gesehen, um das zu können muss alles passen, Justage muss perfekt sein, das Seeing muss perfekt sein, die Spiegel müssen gut sein usw.

Ich habe auch schonmal durch einen 4'' Vollapo blicken dürfen, der Kontrast war super sah alles sehr plastisch aus, waren aber halt nur 4'' mein 8'' Dobson und erst recht mein 12'' zeigen viel mehr dank der grösseren Öffnung.

Je mehr Öffnung desto besser und die Justage muss stimmen und das Teleskop ausgekühlt sein, ansonsten gibts nur matschige Bilder.
 
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