Skywatcher Flex-Tube-Dobson, Erfahrungen?

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Danke für deine schnelle Rückmeldung.

Beobachtungsobjekte laufen ja schnell aus dem Blickfeld. Wenn man jemandem etwas zeigen möchte, habe ich hier Vorteile gesehen. DS-Fotografie erwarte ich damit nicht. Aber eben Hilfe, wenn ich doch mal ein Ziel schwer oder nicht finden kann.

Zumindest bleibt es bei der positiven Aussage zum Flextube. Vielleicht gibt es ja noch weitere Äußerungen.

Grüße
Ulf
 
Du hast natürlich recht - wenn man öfter jemandem etwas zeigen will ist GoTo von Vorteil.
Obwohl ich auch da (persönlich) eher den normalen Flextube auf eine E-Plattform stellen würde. Dann kann man sogar auch recht brauchbar damit fotografieren.

Aber das ist alles Geschmacksache - ich hab auch schon bei Fremdbeobachtern diese nachgeführt indem ich von der anderen Seite des Dobsons in den Sucher geschaut und so für ihn nachgeführt habe. Ging auch recht gut, aber wenn man regelmäßig Personen etwas zeigen möchte, die nicht selbst nachführen können, ist das ein klares Argument für EQ-Plattform oder GoTo!

Mario
 
Hallo Mario,

die Nachführung ist das Eine, das GoTo das Andere.
Die Frage ist ja immer braucht man das und dann kommt......ich brauche das nicht, z.b. auch von mir.
Aber...........!

Objekt im Bidfeld, 10 Minuten Schwätzchen halten, Objekt ist immer noch im Bildfeld, das kann schon mal bauchbar sein, leistet eine EQ-Plattform aber auch.

Die Aufsuche von Objekten, das selbst Finden, kann ein Teil vom Hobby sein und es gibt verschiedene erfolgreiche Herangehensweisen.
Wie (und warum) ich (inzwischen) z.B. auch knifflige Objekte finde, habe ich auf meiner HP unter Suchen und Finden zusammen getragen.

Ziemlich entscheidend ist für diese Methoden und zuverlässige Erfolge innerhelb angemessener Zeit aber eine halbwegs brauchbare Himmelsqualität.

Geht es in Richtung 5 MAG freisichtiger Grenzgröße oder gar darunter wird das, zumindest abseits der hellsten und einfachsten Standards (mit denen man durchaus zufrieden sein kann) schon mal zäh bis schwierig.
Starhopping ohne Sterne ist.....zensored.

Wer also eventuell eh nicht so der Geduldsmensch ist und/oder auch kurze Zeitfenster für Beobachtungen nutzen will, wer die Aufsuche eher als lästige Übung denn als "Objektknacken" mit Spaßfaktor sieht und dann noch wenige Sterne fürs Starhopping und damit lange Strecken mit entsprechendem Potenzial für große Abweichungen hat, für den kann GoTo durchaus das Interesse am Hobby "retten", erhalten oder steigern.

Gruß
*entfernt*
 
Ich vermute, der Himmel ist Bortle 5 im Sommer und etwas besser im Winter. Mit dem (einfachen) Fernglas komme ich halbwegs zurecht. Allerdings sucht man mit einem Teleskop doch noch andere Objekte. Daran, dass nicht jeder Stern zu sehen ist, den man braucht, um an das gewünschte Objekt heranzukommen, hatte ich noch nicht gedacht. Wenn ich mich für goto entscheide, würde ich zunächst anhand des Reiseführers suchen und dann das Zielobjekt "einloggen", damit es im Sucher bleibt. So meine Überlegung.

Die goto-Funktion scheint ja relativ gut zu funktionieren, wenn der Dobson richtig aufgebaut wurde. Das Schubsen scheint etwas schwieriger zu sein, als bei einem normalen Dobson. Was ich noch nirgendwo gelesen habe ist, ob die Mechanik und die Sensoren eine lange Lebensdauer haben, oder ob sie fehleranfällig sind.

Eine motorisierte EQ-Plattform hatte ich noch nicht im Blick. Wenn ich das richtig gelesen habe, ist damit des Rauslaufen aus dem Sucher auch erledigt. Das ließe sich auch einfach später nachholen, wenn man es erst ohne Elektrik versucht und damit nicht zufrieden ist.

Grüße
Ulf
 
Ja, das hast du richtig verstanden.
Eine EQ-Plattform (die man unter den Dobson stellen kann, aber nicht muss, je nach Bedarf) dreht den Dobson mit der Himmelsbewegung mit (praktisch wie eine parallaktische Montierung).

Was im Okular zu sehen ist, bleibt im Okular. Und es tritt auch keine Bildfelddrehung auf, so dass man sogar mit etwas längerer Belichtung fotografieren kann.

Je nach Qualität der Plattform reicht es um Objekte nicht aus dem Blickfeld zu verlieren oder eben sogar längerbelichtet fotografieren zu können. EQ-Plattformen können aber nicht ewig nachführen. Alle 1-2 Stunden müssen sie zurückgesetzt werden, was bei einfachen Plattformen manuell (leicht anheben und zurückdrehen), bei hochwertigen automatisch oder auf Knopfdruck geschieht.

So oder so, eine EQ ist eine Alternative wenn es um "Objekt soll im Okular-Sichtfeld bleiben" geht, die man als Möglichkeit im Kopf haben sollte.

Ich habe wie gesagt selbst keinen Dobson mit GoTo, aber was ich von Kollegen mit solchen sehe und höre, läuft das Skywatcher GoTo recht gut. Aber dennoch hört man immer wieder Klagen von "ich wollte noch Beobachten und dann war die Batterie leer" oder "ich hab 3 Stunden herumprobiert bis sich herausstellte, dass das Kabel geknickt war und ich ein neues kaufen muss". Somit ist sicher eine gewisse Fehleranfälligkeit bei GoTo gegeben, die man beim Dobson ohne nicht hat.
Bei EQ-Plattformen hab ich hingegen noch von keinen solchen Problemen gehört - die Mechanik/Elektronik ist hier doch sehr simpel.

Grüße, Mario
 
Wobei die Fehlerquellen ja dann doch eher vor dem Teleskop sitzen als in dem Teleskop ... ;-)

Das hört sich nach einer Alternative an. Zuerst ohne Technik, dann kann ich immer noch überlegen, ob ich die EQ-Plattform dazuhole. Danke!

Grüße
Ulf
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben