So fing alles an ... zeigt her Eure ERSTES Teleskop!

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Hallo Felix, Hallo Frank,

Ich war überrascht wie viele Zeis gekauft haben, wenn man bedenkt das die meisten doch sehr Jung gestartet haben.
man hatte keine andere Möglichkeit in der DDR als Zeiss (Jena) Astro Produkte zu kaufen.
Der Nachteil war nur, dass man oft die gewünschten Optiken oder das Zubehör nicht sofort kaufen
konnte , sonder es vorbestellen musste und z.T. auch lange warten musste. Die Qualität war aber voll in Ordnung.
Im Zeiss Laden in Berlin am Alexanderplatz gab es damals ab und an mal was, sofort zum mitnehmen.
wenn nicht gerade die Amis (die Militärs aus Westberlin) mit Bündeln von frischgedruckten (DDR)- 100-Mark-Scheinen
die letzten Feldstecher dir vor der Nase weggekauft haben.
Spiegelteleskope ala Newton oder ähnliche gab es leider nicht als fertige Instrumente zu kaufen.
Zeiss Jena hatte einen 150mm Cas und zum Ende der DDR einen 180mm Mak im Programm, die aber sehr
teuer waren.
Spiegelteleskope musste man sich selber bauen. Die Optiken konnte man auf Bestellung mit Wartezeit
bei Wilke /Nachfolger Gressmann in Falkensee bei Berlin kaufen (Hauptspiegel Plan- umlenkspiegel)
Wer handwerklich geschickt war, hat sich dann seinen Newton selbst gebaut. so wars.
Das meinte ich ja damit, ein eigenes Schulfach "Astronomie" hatte nur die DDR und zwar so weit ich mich erinmere war es genau 1Jahr und ich glaube es war die 8. Klasse wo es los ging ..... ein Jahr nur Astronomieunterricht - wäre ein Traum für mich gewesen ...
das Schulfach Astronomie gab es in der DDR 1 Stunde pro Woche in der 10. Klasse - eingeführt nach den Sputnikstart glaube ab 1958/59?
bis zum Ende der DDR 1989.
In einigen neuen Bundesländern gibts das Schulfach Astronomie noch (MeckPom und SachsenAnhalt) so weit ich weiß.
Sachsen und Türingen haben es vor Jahren abgeschafft. Brandenburg hat es gleich 1991 ? abgeschafft. Traurig traurig.

VG + CS Dieter
 
Moin,

ja, da hatte man im Sinne des Wortes wohl keine Wahl - und wenn man sieht, was damals aus den verfügbaren wenigen Materialien - nicht nur was Astronomie angeht - gemacht wurde, muß man den Hut ziehen. Das war eine ganz andere Situation als uns heute vertraut. Und es hat teilweise sehr originelle Produkte hervorgebracht, so eine Plattenkamera für Astrozwecke mit einem 4.5/300er Tessar, abgeleitet von einem Großformat-Objektiv.

CS
Jörg
 
das ist ja niedlich ;-) Da treffen Generationen aufeinander.
Bin 22 2000 geboren hab jetzt verstanden gab in der DDR nix anderes, was mich daran verwirrt in dem jungen Alter, in welchem viele gestartet haben konnte feststellen in meiner Statistik zwischen 9und so 15 meine ich etwa hat man ja kaum Geld und Zeiss war und ist sehr Teuer deshalb meine Verwunderung das so viele mit Zeiss gestartet haben. Da war Papa wahrscheinlich sehr Sponsorfreudig

Clear skies Felix
 
Bin 22 2000 geboren hab jetzt verstanden gab in der DDR nix anderes, was mich daran verwirrt in dem jungen Alter, in welchem viele gestartet haben konnte feststellen in meiner Statistik zwischen 9und so 15 meine ich etwa hat man ja kaum Geld und Zeiss war und ist sehr Teuer deshalb meine Verwunderung das so viele mit Zeiss gestartet haben. Da war Papa wahrscheinlich sehr Sponsorfreudig

Clear skies Felix
Ne,

das funktionierte ganz anders - das hatte weniger mit Geld als dem in der DDR allgegenwärtigen Tauschhandel zu tun. Da wurde organisiert, Teile gekauft, improvisiert und irgendwann ist dann ein Teleskop "entstanden" - das ist heutzutage schwer vorstellbar, aber auf regulärem Weg waren solche Sachen wenn dann nur in bestimmten privilegierten Läden zu bekommen, und dann nur mit langen Wartezeiten, oder man hatte Beziehungen und die Sachen wurden abseits der offiziellen Vertriebswege besorgt. Das war mit Spiegelreflex-Zubehör oder anderen hochwertigen Gütern nicht anders.

Wenn man wie ich als Westbesucher harte Devisen hatte gab es in Ost-Berlin einiges zu kaufen, aber mit Mark der DDR war das schwierig. Ich habe heute noch ein Balgengerät mit komplettem Zubehör und anderes aus der Zeit. Das war auch kein Zufall, denn mit hochwertigen Erzeugnissen sollten Devisen beschafft werden. Ich sage da nur "Kühlschränke Foron" - das ging alles in DB-Güterwagen in den Westen, direkt ab Fabrik. Und auch die Erzeugnisse der optischen Industrie gingen überwiegend in den Export. Da blieb für die eigene Bevölkerung nicht viel übrig.

CS
Jörg
 
Ich will jetzt Felix Statistik nicht zu nahe treten, aber wenn ich mit 9-15 Jahre anfange heißst das in meinem Falle nicht, das es gleich mit dem Bastelsatz von CZ Jena losging.
Den habe ich mir dann von meinem bisschen Ausbildungsvergütung ( ca. 100 Ostmark) gekauft. Direkt im Zeiss Laden in Jena, wo das gute Stück ca.150 Ostmark gekostet hat. So als Relation hat einmal Motorrad ( 150TS) tanken ca. 15 Ostmark gekostet. Also war das eine ordentliche Stange Geld, aber es gab nichts drunter und an einen Telementor war gar nicht zu denken.
Für die Reisenden aus den alten Bundesländern auf Zonenbesuch waren das Schnäppchen.
 
Ja,

mit meinem Studentenbudget einmal im Jahr nach Ost-Berlin und alles gekauft, was an Literatur für's nächste Semester gebraucht wurde. Das war schon ne seltsame Welt, und wenn man ein paar Tage bei Bekannten im Osten war (in der Nähe von KM-Stadt) hatte man trotz aller möglichen Einkäufe immer noch Geld vom "Zwangsumtausch" übrig, das umgesetzt werden mußte, da man es nicht mitnehmen konnte.

CS
Jörg
 
Hallo

noch was zu den damaligen Preisen von Carl Zeiss Jena:

Den Bastelsatz 50/540mm + Okularsteckhülse + 2 Okulare (25-H + 16-H) gab es für rund 140 Mark.
Ein Okular kostete um die 75 Mark (orthoskopische), die H-Okulare waren etwas billiger.

Ein Objektiv AS 80/1200mm kostete (1980) um 380 Mark ( War das Objektiv für meinen zweiten Selbstbau RF)
Das Objektiv AS 100/1000mm dagegen war mit ~1500 Mark dann schon sehr teuer.

Mit dem Objektiv C 110/750mm ( Kometensucherobjektiv ) für ~850 Mark habe ich mir 1988
meinen 3. RF selbst gebaut. ( Ich wollte einfach mehr Öffnung haben)
Da wäre auch Schluss gewesen (mit Öffnung), denn einen Newton selbst zu bauen, habe ich mir nicht
zugetraut.
Dann kam die Wende und ein gebrauchter C8 orange mit 200mm Öffnung musste es 1992 sein.

Es gab enorme Preissteigerungen nach der Wende - und damit war wohl der Mythos "Zeiss ist teuer" gebohren.
Die Preise verdoppelten ja verdreifachten sich, nur zum Teil verbesserte Produkte und das hohe Preisniveau
waren das Ende der Astroamateurprodukte aus Jena.

Zu Zeiss West kann ich wenig sagen - ich glaube die haben keine Amateur-Astro-Geräte produziert?
(weil die Fertigung in Deutschland zu teuer war) und wer die Marke "Zeiss" im Westen haben wollte
bezog dann über Händler die Zeiss Ost Produkte.


Kleine Korrektur, Astronomie ist in Thüringen Pflichtfach.

Danke für die Korrektur bezüglich des Astronomie Unterricht.
Also MeckPom, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben noch obligatorischen Astronomieunterricht.

CS Dieter
 
Mein erstes Teleskop war ein 60 mm Refraktor, aber ich weiß nicht mehr von welcher Firma. Kosmos konnte ich mir bestimmt nicht leisten, auch habe ich damals das System nicht verstaanden. Ich scheiterte schon an dem Begriff "Schwalbenschwanz". Was sollte das denn sein? Es war etwa als ich in die Oberstufe kam, also ca. 1978. Könnte sein dass es bei Vehrenberg in Düsseldorf war, bevor er nach Willich gezogen ist.

Danach kam ein TAL/Siberia 110/800 den ich bei Foto Hamer in Bochum erworben habe. Noch die Version mit Wechselstrom, ich glaube Sereiennummer 007. Leider existieren von beiden keine Fotos; vielleicht finde ich die noch, ich digitalisiere gerade alle alten Fotos, die sind aber ziemlich unsortiert in einer Kiste...
Der alte Herr Hamer war ein sehr netter Astroneard, er hat neben den Siberias damals die ersten riesigen chinesischen 100mm Großferngläser angeboten. In seiner Ausstellung gab es viele Teleskope, die seinerzeit unerreichbar für mich waren. Ich (aus Oberhausen) war damals häufiger in Bochum...

In Düsseldorf gabs neben Vehrenberg aber auch noch Wiederverkäufer, Spielwarenläden (!), einer war in D-Oberkassel, der hatte im Keller ein paar Teleskope.
 
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Vixen R200SS
 
Hallo

Mein erstes Teleskop bekam ich mit ca 11 Jahren 1982 bei einem Berlin Besuch.
Nie werde ich die ersten Blicke auf den Mond und naja zumindest helle Sterne vergessen.
Das Bild war mehr naja aber wie gesagt nachdem ich schon mit 7 Jahren mit dem Feldstecher meines Vaters beobachtet hatte war das mit 11 mein allererstes Teleskop
cs Mario Den Anhang 324373 betrachten
Alter....
Daß ich dieses Bild nochmal sehen kann, hätte ich nicht gedacht!
Fing bei mir genauso an... Muss um '80 rum gewesen sein, als ich halbe Herbst-Nächte durch am Fenster gesessen (in meine dicke Daunfederdecke gewickelt) den Himmel mit blosem Auge gemustert hatte und immer darauf gewartet hatte, dass dieser helle Stern (Capella) hinter dem anderen Block (der Plattenbausiedlung) erscheint. Der Baukasten war dann das erste, was an Hilfsmitteln benutzt wurde, gefolgt durch ein CZ Asiola, was ich noch Jahre in meinem Bestand hatte und erst jetzt an einen befreundeten Flora- und Faunabeobachter abgetreten habe.
Hatte in den letzten Jahren mit einem 8" Meade Dobson gewerkelt und fange jetzt wieder mit alten CZ Refraktoren an (C63/840 und AS80/1200).
 
Okay... lang ist es her. ;)

Damals, 1973 im Alter von 10 Jahren bekam ich nach viel betteln mein erstes Astro Telekop zumindest dachte ich dass der Werbung nach zu urteilen...:

Ein Tasco 25x30:
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Es war total unbrauchbar für die Astronomie und eigentlich auch sonst... :LOL:

Aber nur ein Jahr später bekam ich ein großes Spektiv 15-45 x40mm auf einem kleinen Tischstativ, damit konnte ich Mizar als Doppelstern auflösen! Mond, Sonne und einige Deepsky Objekte gingen auch, Saturn Ring und zwei Wolkenbänder auf Jupiter, klasse!

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Insgesamt war es auch damit ein ziemlicher Krampf, aber ich war auch mit kleinen Erfolgen super begeistert und später folgten immer weitere Fernrohre... :)

Viele Grüße
Jürgen
 
Hallo zusammen,

mein erstes “richtiges„ Teleskop ist ein Vixen FH 102/1000 auf Astro-5. Auch heute noch für Grab-and-Go im Einsatz.
vorher neben dem wichtigsten Instrument überhaupt (bloßes Auge) und dem Fernglas von meinem Vater. Zwischendurch war es das „Yps“ Teleskop, das leider nicht mehr vorhanden ist, aber immerhin habe ich noch das “Handbuch der Astronomie“ und die Sternkarte von 1979, alles Dinge, die die Begeisterung geweckt haben, die bis heute erhalten geblieben ist …
So schön die Bastelei vom Yps-Teleskop war, das Fernglas war besser und hat erstmal das Rennen gemacht bis zum Vixen …

CS,
Reinhard


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Schönes Gerät! Die drehbare Sternkarte habe ich auch noch von damals, sie war fluoreszierend. „Nachtleuchtende Sternkarte für jedermann“ von Kosmos.
 
Mein erstes Teleskop war ein Revue Weltblick 60/910 von der Firma Quelle. Damit habe ich mindestens 10 Jahre lang erfolgreich Astronomie betrieben. Das war Ende der 1960er Jahre.
 

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Mein erstes Teleskop war ein Revue Weltblick 60/910 von der Firma Quelle. Damit habe ich mindestens 10 Jahre lang erfolgreich Astronomie betrieben. Das war Ende der 1960er Jahre.
Moinsen,

ein schöner Kenko TA-910. Noch solide in Metallfertigung. Tip: morgens kurz vor Sonnenaufgang mal den Doppelstern eta Orionis (hat knapp 1"9 Distanz) testen. Sollte bei 130/150fach machbar sein

Greetzles Hannes
 
Hallo,
spannend womit ihr so angefangen habt…auch recht unterschiedliche Typen.
Hier nun mein erstes Teleskop. Als Späteinsteiger habe ich natürlich kein wirkliches altes Schätzchen vorzuzeigen, aber immerhin der Bauarttyp stammt aus den 1960er Jahren ?
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2007 war mein erstes HTT im September 2006 hatte ich den Schief bei Ebay ersteigert…das fröhliche schwarz trage ich noch heute…und die zwei Pappnasen, die ich damals kennengelernt habe, sind noch heute gute Freunde ?

Grüße Rainer
 
Mein erster Teleskop war das sog. KOSMOS Selbstbaufernrohr, ein 60mm Refraktor mit 800mm Brennweite, das ich mir Mitte der 80er für 179 DM von meinem Ferienjoblohn gekauft habe zusammen mit einem (wackligen) Fotostativ von Neckermann. Ohne Zenitprisma waren die Blicke Richtung Zenit etwas umständlich. Zum Teil musste ich mich unter das Teleskop legen, in jungen Jahren geht so was ?.
Mit dem kleinen Refraktor habe ich den Mond mit seinen Kratern bestaunen können und erstmals, nach langem Suchen den Jupiter mit seinen 4 Monden und Saturn mit Ring.
CS
Christian
 

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Genau so eins hatte ich auch als Erstling, es muss Ende der Siebziger gewesen sein. Die elterliche Wohnung hatte einen Südbalkon, von dem aus man beabachten konnte. Mir ging es wie dir, ich habe viel gesucht und wenig gefunden. Außerdem hatte ich noch so ein Schraubfilter für die Sonnenbeaobachtung, die heute nicht mehr erlaubt sind, aus gutem Grunde. Leider gibt es davon kein Foto.
 
Ich habe ganz untypisch vor rund 3 Jahren mit dem pikon angefangen. Einem Selbstbau Teleskop mit einem Raspberry Pi und Kamera anstatt Fangspiegel. Wenige Wochen später hatte mich das Astro Fieber gepackt.

fillamentum_ASA_10.jpgPiKon_1.jpgPiKon_1.jpgPiKon_6.jpg
Jupiter_10082020_0141.pngMond_10082020_0130.jpg

Damals kannte ich keine Kollimation und ein defokussierter Stern sah für mich wie eine Galaxie aus :)

Dann durch die Fensterscheibe schwenkte ich auf Saturn dachte mir voller Euforie "oh mein Gott das sieht aus wie der Saturn und das andere wie Jupiter"

Dann legte ich los und entwickelte mich schnell weiter. Jetzt nach drei Jahren habe ich meine eigenen Teleskope gebaut und finde es einfach nur faszinierend zi fotografieren. Der wissenschaftliche Teil sowie die Fotografie an sich interessieren mich eigentlich kaum. Zumindest nicht so viele, dass ich das als Hobby bezeichnen würde. Aber die Planetenfotografie speziell macht wirklich wichtig.


Und so sieht das heute aus:
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Gruß,
Raul
 
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Moin aus der Nähe von Kiel.
Netter Thread :)
Mitte der 1990er fing ich an mit einer "Russentonne" Maksutov 100/1000mm auf einem Fotostativ und der PURUS Uhr zum Nachführen von Sternfeldaufnahmen.
So ging das mal los.
Gruß Christoph
kamera.jpg

 
:)
Mitte der 1990er fing ich an mit einer "Russentonne" Maksutov 100/1000mm auf einem Fotostativ und der PURUS Uhr zum Nachführen von Sternfeldaufnahmen.

Mah, da kommt ja echt Wehmut auf. So ein Gerät hatte ich in den 90igern auch als erstes Teleskop. Ein MTO100/1000 mit einem kleinen Zenitprisma mit Zweikomponentenkleber an einem T42-Ring angeklebt (wegen geringem Backfokus) und dazu ein altes CZ Huygens-Okular. Steckhülsendurchmesser war kleiner als heute üblich. War visuell gar nicht mal so schlecht ;-) Jupiter mit Bandstrukturen, Saturn mit Ringstruktur, Mond, Sonne mit bedampften, aufschraubbaren Glasfilter, das war durchaus brauchbar.

LG Walter
 
Mein erstes 'Teleskop' war ein Spektiv von Revue 30 * 10-30, leider habe ich kein eigenes Bild mehr davon. Das ist jetzt knapp fünfzig Jahre her, dass ich damit, unbeeindruckt von optischen Gesetzen, im Wohnzimmer durch die Scheibe nach Zeichen für die Apollo-Missionen suchte. ;)
 

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Mein erstes eigenes Teleskop: Meade LXD75 127/1200 Achromat. Im Januar 2022 gebraucht gekauft, aber recht schnell weiterverkauft. Völlig überschätzt, was das für ein Trümmer ist.

Ich hab fast alles durch eigenes Ausprobieren gelernt.

CS Olaf

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Mein erstes Teleskop hab ich 1985 in der 5. Klasse nach viel betteln zu Weihnachten bekommen. Damals 99 Mark in Alu ;-)

(Hab eben bemerkt, dass hier das gleiche Bild schon mal gezeigt wurde :-) )

Alles schön aus Plastik, natürlich hatte ich damals kein Händchen, um alles so pingelig zu pflegen, dass es keine Kratzer gibt.
Vorne noch ein paar Gläser aus mehreren Schweisserbrillen als Sonnenfilter eingebaut... Würde ich heute auch nicht mehr machen.
Ich fand es sehr faszinierend so meine ersten Erfahrungen zu machen. Bin am Überlegen, ob ich mir das Set bei Ebay noch mal zulege.



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Hallo,
mein erstes Fernrohr war ein 60 mm Refraktor mit 700 mm Brennweite, Vergrößerung bis 105fach (und war stolz darauf). Daneben hatte mir mein Vater ein 7x50 geschenkt mit dem ich ungezählte Sternstunden (gleich mit Stativ) erleben durfte. Erst 1969 spezialisierte ich mich auf die V. St. und bin bis heute diesem Wissenszweig treu geblieben ! Habe mich gefreut, hier von "DerOndre" sein C 8 zu sehen. So ein Gerät bekam ich im Sept. 2023 von einem Sternfreund aus Berlin geschenkt. In der Reichweite kam ich bis jetzt auf 14mag bei 270facher Vergbrößerung.

Gruß Günther
 
Hallo,
habe hier noch die Büchlein "Beob.-Objekte für Liebhaberastronomen" von Dr. Ahnert und auch "Himmelswunder im Feldstecher" von Rudolf Brandt. Alles Veröffentlichungen, für die man gern eine Neuauflage hätte wie mir ein Sternfreund aus der ehem. DDR versuchte klar zu machen. Jedenfalls habe ich viele Jahre den "Ahnert" (Jahrbuch) bezogen. Dann auf das Kosmos-Himmelsjahr umgestiegen. Hätte es gern gesehen, wenn es den Ahnert, allerdings unter einer anderen Federführung geben würde.

Gruß Günther
 
Vorbei Günther, alles leider vorbei! Hab erst lange nach der Jahrtausendwende mitbekommen, dass der Ahnert ja eigentlich von seinem Co (Rainer Luthardt) weitergeführt worden ist, wo ich irgendwann 1997 falsch abgebogen bin und weiter die "Ahnerts Jahrbuch Für Sternfreunde" Kalender bezogen habe. Die gingen ja dann auch noch weiter bis 2015, wenn auch die letzten 10 Jahre nur noch "Heftchen in A4 Größe" gewesen sind.
Dass Luthardt ab 1994 seinen "eigenen" Nachfolger des Ahnerts in Leipzig produzieren hat lassen, war mir zwar bekannt, aber diese Info ist halt irgendwann 1996 verloren gegangen. Viel viel Später erst, habe ich die Jahrgänge 96-98 dann von ihm erstanden. Und der letzte Jahrgang 1999 ist schon schweine-rar, daß ich den bis heute noch nicht in den Händen halten kann.... Da kommt man ja leichter an Ahnerts Original Jahrgänge 50-59 ran (oder die von Dir genannten Beobachtungsobjekte für Liebhaberastronomen) und die kosten schon einiges an Zeit und Suche...

...aber wir schweifen ab! Das Thema sind ja "die ersten eigenen Fernrohre" und vor allem "die Bilder" dazu...
 
Hallo Günther,

ich kenne die von dir angesprochenen Bücher und den Ahnert als Jahrbuch ebenfalls aus eigener Leseerfahrung und langjähriger Nutzung und kann dir nur beipflichten. Selbst aus Sicht der heutigen Zeit mit ihren modernen und großteils elektronischen Medien haben diese Veröffentlichungen ihren unvergleichlichen Charme und es kann sich glücklich schätzen, der diese Werke noch in seinem antiquarischen Besitz hat. Allein der jährliche Ahnert war jedes Mal eine reiche Fundgrube mit seinen zahlreichen (fach-)astronomischen Aufsätzen, auch aus dem Amateurbereich, einfach unvergleichlich.

VG
Stefan
 
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