Servus Peter,
um die Granulation auf der ungestörten Photosphäre erkennen zu können braucht man meiner Erfahrung nach eine Vergrößerung ab ca. 100x. Ab dann zeigt sich bei gutem seeing das Netzwerk der Granulation.
Strukturen und Details in den Sonnenflecken wie ich sie hier auf meiner
Seite beschrieben habe (im Weißlicht) erfordern eine mittlere bis hohe Vergrößerung und ein wirklich gutes seeing.
Ich beobachte die Sonne teilweise bis zu einer Vergrößerung von 210x, die ich aber noch steigern werde.
Dafür ist aber eine nachgeführte Montierung vom großen Vorteil.
Die Sonne in H- Alpha (die anderen Wellenlängenbereiche) siehst du entweder nur mit speziellen Teleskopen (PST/Coronado oder Lunt) oder im Selbstbau mit umgebauten PST´s oder mit Teleskopen die du mit einem Etalon und Blockfilter ausstattest.
Das gleiche gilt auch für die Protuberanzen (die Randerscheinungen). Die kann man auch mit einem Protuberanzen- Ansatz sehen, die es aber fast nicht mehr zu kaufen gibt, und die auch zum jeweiligen Fernrohr passen müssen.
Diese beiden Methoden sind aber nicht mehr günstig, sondern erfordern einiges an Investition. Die speziellen Filter dazu kosten...
Mit einfachen Mitteln ist nur die Weißlichtbeobachtung möglich, aber auch hier ist ja nach Interesse und Anspruch eine Investition in die Technik unumgänglich.
Gruß
*entfernt*