StKorth_privat
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...und da kam dann doch noch einmal richtig Frost auf den Dobson-Deckel. Zuerst war die Nacht nur feucht, aber Spiegel- und Sucherheizung haben funktioniert. Eine halbe Stunde vor Mitternacht war Feierabend, danach sind dann die Temperaturen noch einmal deutlich abgesackt.
Ich halte das so: Zu Anfang und zu Ende jeder Beobachtungsnacht gibt es etwas Fetters - M42 und Eskimo-Nebel. Das ist gut für die Hormone... Das Pferdchen wollte trotz des klaren Vorstadthimmels und anstäniger Befilterung nicht so recht hüpfen, den Flammennebel habe ich zwar gepackt, aber mehr als ein Hauch war das auch nicht.
Dazwischen habe ich mich u.a. an PNs wie IC 351 und IC 2149 abgearbeitet - nicht unbedingt Highlights ihrer Klasse, wollte ich aber immer schon einmal sehen. Die Galaxien NGC 2341/2 in den Zwillingen waren ein ganz dickes Brett, da muss ich noch einmal hin. AABER: NGC 1491 und NGC 1931 sind schöne, helle und kompakte HII-Regionen, beim ersten gewinnt das OIII-Filter, beim zweiten der UHC-Bruder - diese Nebel machen Spaß.
...und dann noch eine Sternhaufen-Perle, NGC 2266 in den Zwillingen, den kann ich Euch nur empfehlen - schaut selber... Das Schatzkästchen hat mich jedenfalls überrascht. NGC 2420 genau auf der Ekliptik kannte ich schon, ebenfalls ein hübscher Haufen. Der sammelt wahrscheinlich Poser-Punkte, weil da ständig irgendein Kleinplanet oder gar großer Planet durch das Sehfeld gleitete, der Sternhaufen hockt ja genau auf der Ekliptik.
Abschluss dann wie gesagt mit dem Eskimo-Nebel. Und wenn man dann ein paar Mal ausatmet entspannt und gleichtzeit doch konzentriert guckt - dann schaut er einen bei 214x mit seinen Kulleraugen an, das Grinsen kommt auch durch. Geht doch!
Musste ich einmal loswerden, bevor mein Hirn dann wieder auf Homeofficeerbeitsmodus umschaltet.
P.S.: Für die Technikakten: 12"-GSO-Dobson, 31mm/13mm/7mm-Nagler-Okulare, Lumicon UHC und OIII - und alles von Handeingestellt, kein Datenknecht am Rohr.
Ich halte das so: Zu Anfang und zu Ende jeder Beobachtungsnacht gibt es etwas Fetters - M42 und Eskimo-Nebel. Das ist gut für die Hormone... Das Pferdchen wollte trotz des klaren Vorstadthimmels und anstäniger Befilterung nicht so recht hüpfen, den Flammennebel habe ich zwar gepackt, aber mehr als ein Hauch war das auch nicht.
Dazwischen habe ich mich u.a. an PNs wie IC 351 und IC 2149 abgearbeitet - nicht unbedingt Highlights ihrer Klasse, wollte ich aber immer schon einmal sehen. Die Galaxien NGC 2341/2 in den Zwillingen waren ein ganz dickes Brett, da muss ich noch einmal hin. AABER: NGC 1491 und NGC 1931 sind schöne, helle und kompakte HII-Regionen, beim ersten gewinnt das OIII-Filter, beim zweiten der UHC-Bruder - diese Nebel machen Spaß.
...und dann noch eine Sternhaufen-Perle, NGC 2266 in den Zwillingen, den kann ich Euch nur empfehlen - schaut selber... Das Schatzkästchen hat mich jedenfalls überrascht. NGC 2420 genau auf der Ekliptik kannte ich schon, ebenfalls ein hübscher Haufen. Der sammelt wahrscheinlich Poser-Punkte, weil da ständig irgendein Kleinplanet oder gar großer Planet durch das Sehfeld gleitete, der Sternhaufen hockt ja genau auf der Ekliptik.
Abschluss dann wie gesagt mit dem Eskimo-Nebel. Und wenn man dann ein paar Mal ausatmet entspannt und gleichtzeit doch konzentriert guckt - dann schaut er einen bei 214x mit seinen Kulleraugen an, das Grinsen kommt auch durch. Geht doch!
Musste ich einmal loswerden, bevor mein Hirn dann wieder auf Homeofficeerbeitsmodus umschaltet.
P.S.: Für die Technikakten: 12"-GSO-Dobson, 31mm/13mm/7mm-Nagler-Okulare, Lumicon UHC und OIII - und alles von Handeingestellt, kein Datenknecht am Rohr.