Spannender Teleskopvergleich am Saturn.

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Patrick_25

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Hi,
vorhin habe ich mir mal den Spass gemacht und habe 3 Teleskope mit raus genommen.
Ich habe den 3'' ED Apo dabei gehabt, den 4''F10 Fraunhofer und den 8'' Dobson.
Das erste Testobjekt war der Saturn , im 3 Zöller bei 112x war deutlich der Ring zusehen, ebenso wie ein helles und ein dunkles Wolkenband.
Bei 140x waren die gleichen Details sichtbar, ab und zu war die Cassini Teilung gut sichtbar,
das Seehing war recht gut aber nicht perfekt.

Dann wollte ich mal testen wie hoch ich mit dem neuen 3'' Apo vergrössern kann, bei 175x waren die selben Details sichtbar, der Saturn war noch aussreichend scharf.
Nun dachte ich mir mal schauen was passirt wenn ich das 2,5mm Okular reinstecke das sind 224x also weit über der förderlichen Vergrösserung.
Zu meinem Erstaunen ist das Bild nicht zusammengebrochen, es war zwar etwas dunkel aber trotzdem scharf, Details sind keine verloren gegangen.
Einen Farbfehler konnte ich nicht sehen.

Nun wollte ich sehen wie sich der 80mm Apo gegen meinen 4'' Fraunhofer schlägt.
Ich hatte 112x im 3'' Apo und 125 im 4'' Fraunhofer. Von den Details her herscht ungefähr gleichstand im 4'' Refraktor war das Bild aufgrund der grösseren Öffnung heller.

Dann habe ich auf 175x im 3'' Apo und 166x im 4'' Fraunhofer.
Ab jetzt merkt man wie der 4'' Fraunhofer seine etwas grössere Öffnung ausspielt, das Bild im 4'' war besser, heller und besser aufgelöst, die Cassiniteilung war besser und leichter sichtbar.

Nun zu guter letzt hab ich im 4'' Fraunhofer auf 200x vergrössert und im 3'' auf 175x und 224xx.
Jetzt zeigte sich das der 4'' das bessere hellere Bild hat, im 3'' wirds langsam dunkel, im 4'' bei 200x zwar auch aber noch nicht so sehr wie im 3''.
Der Farbfehler war bei 200x nur sichtbar wenn man drauf geachtet hat, den 4'' kann man ohne Detailverlust somindest am Saturn auch mal bis 250x hochtreiben, das Bild ist dann zwar etwas dunkel aber Details gehen keine verloren der Farbfehler bleibt erträglich.

Nun wirds unfair , nun las ich den 8'' Dobson gegen die anderen beiden Teleskope antreten...kurz und knapp der Unterschied zum 4'' Refraktor ist gewaltig, zum 3'' erst recht.

Ich könnte im 8'' teilweise bis 300x vergrössern, das Seehing war so, das das Bild bei 300x zwischen scharf und etwas unscharf wechselte innerhalb Sekunden.
Im 8'' konnte man sehen das das dunkle Wolkenband verschiedene Farbtöne hatte auch waren partiel Struckturen sichtbar, jedenfalls war das Hauptwolkenband nicht gleichmässig glatt, sondern mit verschieden Helligkeitsabstuffungen.

Dann zu guter letzt M13 im 3'' Apo war er granuliert mit ersten Einzelsternen am Rand, im 4'' Refraktor ähnlich dann der 8'' der Unterschied zu den anderen beiden Teleskope war gewaltig, M13 war halb aufgelöst, die Grentzgrösse betrug ca. 5Mag.

Gruss Patrick
 
Hallo Patrik..

Toller bericht über die drei verschiednen teleskope..

Eine kleine frage habe ich dazu...was für ein 8"zoll, dobson, allso firma hast du denn, weil gibt ja ne menge von 8zoll instrumenten


weil als nächstes möchte ich mir ev auch ein 6-8 zoll dobson
zulegen...will ja auch an der material schlacht teil nehmen ^^, weil ein bischen mehr licht schadet ja nie,


gruss andy
 
Hi Andy,
ich habe den 8'' Dobson von Gso, es sind sehr gute Spiegel drinn verbaut.
selbst bei 375x ist das Bild noch scharf und noch nicht zu dunkel.
Den 8'' Dobson kann ich bedingungslos empfelen, verschweigen möchte ich auch nicht das der 8'' Dobson von mir getunt wurde, das heisst , ich habe ihn von innen mit Veloursfolie ausgekleidet und habe aussenrum Frostschutzfolie rangeklebt um den ganzen Tubus.
Ich würde in deiner stelle gleich den 8'' Dobson nehmen, da mit 8'' wesentlich mehr sichtbar ist.
Es kommt auch darauf an was du beobachten willst bei Deepsky Beobachtungen brauchst du einen dunklen Himmel, Planeten kann man auch in der Stadt gut beobachten.

Also auf jedenfall wird der Unterschied zu deinem 70mm Skylux riesig sein, egal ob du Planeten beobachtest oder Deepsky.

Allein zwischen meinem 4'' Fraunhofer und meinem 8'' Gso liegen Welten dazwischen,
der 4'' Refraktor hat eine schöne Abbildungsleistung und gute Optik aber ab spätestens 200x geht ihm langsam das Licht aus,
während der 8'' da gerade mal anfängt seine Leistung langsam auszuspielen.

Ich habe auch noch einen 12'' Dobson, auch von GSO und mit guter Optik, letzten Monat hatte ich das Glück das das Seeing an 3 Nächten hintereinander, was ich vorher noch nie erlebt habe perfekt war, da stand Saturn ohne wabern und Wallungen im Okular.
Den Saturn bei 468x durchs Okular rasen zu sehen ist schon ein Erlebnis das man nie vergisst, an dem Tag machte sich das Seeing erst ab 600x ganz wenig bemerkbar.
So einen Anblick kann man fast schon mit einer guten Amateuraufnahme vergleichen, so ein Anblick ist mit Worten kaum zu beschreiben.

Meine Erfahrung ist das Jupiter eher nicht so hohe Vergrösserungen aushält, da vergrössere ich im 4'' Fraunhofer nur bis 166x im 8'' bis maximal 300x und im 12''
Dobson vergrössere ich Jupiter nur bis 375x.
Das alles geht natürlich nur wenn das Seeing es zulässt.

Mars und Saturn halten durchaus auch gut höhere Vergrösserungen aus als Jupiter , wenn Optik und Seeing gut sind.

Als absolute Minimalvergrösserung am Planeten würde ich ca. 80x nehmen, ab 150x wirds langsam interessant ab 250x wirds spekatakulär.
Nächte an denen 250x geht sind garnichtmal so selten, kommt auch auf den Standort an.

Man kann auch mit 3'' oder 4'' Öffnung schöne Planetenbeobachtungen machen, und auch viel sehen nur darf man nicht zuviel erwarten. Spektakulär wirds ab 6'' besser 8''.

Bestes Beispiel ist die Cassini Teilung mit 3'' kann sie ein geübter Beobachter problemlos sehen, im 8 Zöller springt sie einem förmlich ins Auge so das sie auch jemand der noch nie durch ein Teleskop gesehen hat bei gutem Seeing problemlos sehen müsste.

Noch besseres Beispiel Saturnmond Titan, der ist bei sehr gutem Seehing im 12'' als winzigstes Kügelchen sichtbar.

Bei den Jupitermonden geht das ab 4'' minimum, ich würde eher sagen ab 5'' oder 6'', in meinem 8'' kann ich die Jupitermonde voneinander unterscheiden, im 12'' hab ich schon Albedostrukturen auf Ganymede gesehen.

Albedostrukturen auf Ganymede müssten auch in einem guten 10'' sichtbar sein, wichtig ist perfekte Justage und noch perfekteres Seeing.

Jupiter selbst kann man bei perfektem Seeing im 4'' Refraktor mit mehreren Bändern, GRF und ersten Strukturen an und in den Bändern sehen,
im 8'' sieht man Girlanden, Ovale und Verwirbelungen und noch mehr Bänder...im 12 Zöller sieht das ganze noch deutlicher und besser aus da werden dann die Details wo der 8'' schwierigkeiten hat die aufzulösen im 12'' dann deutlich besser sichtbar.

Am meisten macht sich jedes Zoll an mehr Öffnung bei Deepsky bemerkbar, da ist bei M13 auch schon der Unterschied von 3'' zu 4'' sichtbar.
Der Unterschied von 4'' zu 8'' ist gewaltig und nicht mit Worten zu beschreiben, das muss man einfach selbst sehen.

Je mehr Öffnung desto besser das ist mein Fazit aus meinem Vergleich, Planeten sehen im 4'' Refraktor gut aus, ab 8'' spektakulär, aber wie gesagt nur wenn das Seeing mitspielt.

Meiner Meinung sind folgende Dinge bei der Planetenbeobachtung wichtig:
1. Gute Justage der Optik
2. Gutes Seeing
3. Eine gute Optik ab 6'' mit wenig Obstruktion
4. Bequeme Sitzposition
5. Beobachtungserfahrung.

Meine Erfahrung ist, das man erst sieht was man mit einer bestimmten Öffnung sehen kann , wenn man die Teleskope nebeneinander vergleicht.

Gruss Patrick
Gruss Patrick
 
Hallo Patrick,

mit Deinem Bericht hast auch mich beeindruckt. Eine Frage hätte ich aber auch: Welche 3" u.4" Refraktoren (Marke) benutzt du denn?

Gruss

Manfred
 
Hi Manfred,
ich verwende einen 80/560 ED Refraktor von Astroprofessional und einen 102/1000 Fraunhofer Refraktor von Skywatcher beide Teleskope sind sehr gut.
Beim 4''F10 Refraktor ist der Farbfehler längst nicht so störend wie oft behaubtet wird.
Am Jupiter fällt er schon stärker auf aber man ( ich) kann gut mit leben jeder hat da eine andere Schmerzgrenze.

Ob der ED Refraktor am Jupiter Farbfehler zeigt weis ich nicht, da ich den Refraktor erst seit kurzem besitze.

Dazu muss ich sagen das meine beiden Refraktoren gut justiert sind und eine gute Optik haben.

Ich muss auch dazu sagen das ich so hohe Vergrösserungen nur anwende wenn das Seeing wirklich ok ist,
den Test werde ich aufjedenfall bei schlechtem Seeing nochmal wiederholen,
ich will wissen ob es wirklich stimmt das ein kleineres Teleskop unemfindlicher gegen schlechtes Seeing ist.

Gruss Patrick
 
Hi,
heute hatte ich noch besseres Seeing als gestern, ich habe gemerkt das ich mit dem 3'' Refraktor bis 175x sinnvoll vergrössern kann, alles darüber ist nicht mehr schön, 224x ist einfach zu hoch das Bild ist bei 224x aufgeblasen und dunkel.

So gesehen würde ich sagen ist 175x die sinnvolle Obergrentze.
Ich hatte heute den 3'' und den 8'' mit nach draussen genommen.
Schon mit 112x konnte ich die Cassiniteilung erkennen, auf der Planetenkugel das helle und das dunkle Band.
bei 140x war die Cassiniteilung noch deutlicher und leichter sichtbar im 3''.

Das Seeing war sehr gut, im 8'' konnte ich bis 375x vergrössern.
Angefangen habe ich im 8'' mit 166x da sah ich schon deutlich die Ringteilung.
Dann weiter auf 240x der Anblick war umwerfend, die Cassiniteilung war umlaufend sichtbar.
In den Wolkenbändern waren Helligkeitsunterschiede sichtbar wärend im 3'' nur die Wolkenbänder als solches sichtbar waren.
Nun wollte ich es wissen Saturn im 4mm Planetary 300x einfach umwerfend, nur leichte Wallungen sichtbar, das Seeing deutlich besser als gestern.
Dann wollte ich noch mehr da habe ich auf 375x vergrössert, das Seehing hat sich in Form von Wallungen bemerkbar gemacht, das Bild blieb meist scharf,

Dann hab ich noch einen unverhoften Mitbeobachter gehabt, ein Mann ging mit seinem Hund an mir vorbei und interessirte sich für meinen 8'' Dobson,
da habe ich dem Mann den Saturn gezeigt, der kam aus dem staunen nicht mehr raus.

Kleine Anmerkung zu den Saturnmonden im 3'' Refraktor waren 2 Monde direkt und 2 Monde indirekt sichtbar.
Im 8'' Dobson sind mir ebenfalls 4 Monde bewusst aufgefallen, bei der Sichtung eines 5. Mondes war ich mir nicht sicher ob das einer war, da gucke ich mal gleich bei Stellarium.
Gruss Patrick
 
Hallo Patrik..

Einfach nur klasse...
super geschrieben...toll, ..das ist bis jetzt der beste bericht über teleskope den ich hier gefunden habe.
Erfahrung ,wissen, gepaart mit einsteiger
freundlicher erklärung..absolut auch mein ding, planeten, und ein bischen deepsky ..dazu erklärung der einzelnen Instumente und firmen angabe..Selbst erprobt, selbst durch gesehen..
spitze...sowas braucht ein forum


...danke

grüsse andy
 
Hallo Patrick,

möchte mich hiermit andy (havanna) mal anschließen!
Auch ein Danke von mir. Und auch für die schnelle Antwort!!

Grüsse u. bald pollenfreie Nächte...

manfred
 
Hallo zusammen,

hier wird beschrieben, was die Physik vorgibt. Es gibt einige Threads, in welchen ein 4" APO (auch ED) für die Planetenbeobachtung enpfohlen wird, weil damit schon genug zu sehen wäre. Patrik hat mal beschrieben, was ein 8" Newton dagegen halten kann - wahrscheinlich ein Newton ohne weitere Optimierungen für die Planetenbeobachtung.

CS,
Stefan
 
Hallo Patrick,

so was macht schon richtig Spass und ich finde es gut, dass Du Deine Möglichkeiten zum Vergleich so gut nutzt und Deine Ergebnisse öffentlich machst.
Nur für den Fall, dass Dir solche kleinen Tests, die ja auch mit viel Beobachtungsspass verbunden sind, weiter Spass machen, hätte ich ein paar Anregungen.

Es ist ja klar, dass solche Test in Debatten auch immer abzubügeln sind. Von wegen unfairer Vergleich, so viel Öffnung gegen die Kleinen, auch wird häufig Seeing angeführt und wie viel Glück man was für tolle Standorte man braucht um überhaupt Öffnung x nutzen zu können. Außerdem hat ja Jeder andere Augen und wie gut oder schlecht sind denn Deine Geräte wirklich, ist die Qualität vergleichbar und haste nich gesehen.....!

Wie gesagt, nur wenn es Spass macht, dann schau Mal, wie hoch Du den 3-Zöller und/oder den 4-Zöller ziehst und dabei das Bild als scharf und ohne Detailverlust wahrnimmst.
Das ist durchaus individuell verschieden.
Dann nimmst Du eben die nächstgrößere verfügbare Öffnung her und das wird beim Vergelich mit dem 8-Zöller dann interessant. Den ziehst Du nicht, so hoch wie Du kannst, sondern Mal genau auf die Vergrößerung mit der Du die Kleinen als optimal ausgereizt für Dich ansiehst.
Nun kommts drauf an. Heller ist das Bild allemal, eventuell sogar schon ein wenig zu hell. Da kann man durch Filterung abhilfe schaffen, oder durch etwas Umgebungslich um die Blendung zu vermeiden. Manchmal reicht auch einfach längere Gewöhnung an das helle Bild.
Okay, Du setzt im 3-Zöller 175fach an, das sind 0,5 mm AP. Das wären im 8-Zoller dann 1,1 mm AP. Ich bin recht blendungsempfindlich, kann aber durchaus mit der AP ohne Blendung und Überstrahlung klar kommen.

Wenn Du das mal nach und nach mit allen drei Teleskopen durchziehst, dabei auch auf Bildruhe und Detailschärfe, Farben, also alle dinge, die eine erfolgreiche Beobachtung ausmachen, achtest, rundest Du Deine gewonnenen Eindrücke sehr praxisgerecht ab.
Mondkrater/-rillen und Kugelsternhaufen kann man neben den Planeten auch noch ins Programm nehmen.
Das ist ungemein aufschlussreich.

Gruß
*entfernt*

 
Hi,
ich hatte gestern und vorgestern das Glück das ich gutes und gestern sogar sehr gutes Seeing hatte.
Bei 175x empfand ich das Bild im 3'' als Grenzwertig es war zwar noch aussreichend scharf aber es waren im Gegensatz zu 112x keine neuen Details mehr sichtbar die Details die mit 112x sichtbar waren waren auch mit 140x und 175x sichtbar nur halt grösser, bzw leichter sichtbar.

Im 8'' hab ich die meisten Details schon mit 240X gut sehen können bei 300x empfand ich das Bild als optimal 375x gingen auch noch, neue Details hab ich da keine sehen können, das Bild war noch aussreichend hell.

Ich war letztens in dem besagten Thread der jenige der den 4'' Apo empfolen hat, weil ich finde das ein 4'' Refraktor schon ein gutes Gerät ist, 4'' können einem Erfahrenem Beobachter viel zeigen, 8'' natürlich sehr viel mehr aber dafür muss das Seehing gut sein, und der 8'' gut justiert sein.
Wenn man einen guten 8'' Newton mit guter Optik hat der zudem gut optimiert it und justiert ist, ist es ein sehr gutes Planetenteleskop.

Ich persöhnlich finde, für einen visuellen Beobachter wäre ein möglichs guter grosser Dobson ab 8'' und als Zweitteleskop ein guter Refraktor ca 4'' als Schnellspechtelgerät auf einer AZ Montierung ideal.

Wenn ich zum Beispiel sehe das viele Wolken am Himmel sind nehm ich nur einen meiner Refraktoren mit raus, die müssen fast nicht auskühlen, brauchen nicht justiert werden, so kann man dann auch Wolkenlücken gut ausnutzen.

Wenn wir alle das Glück hätten das das Seeing so wäre wie in den letzten beiden Tagen würde ich jedem warscheinlich ein Riesendobson ab mindestens 12'' empfelen.

Leider ist das Seeing oftmals so das ein 4'' gerade so ausgereitzt wird, wobei in solchen Nächten gucke ich mir Planeten auch garnicht erst an, wenn das Bild bei 150x z.B so wie heute eine Katastrophe ist. Da bringt der 8'' vielleicht mal in Sekunden Bruchteilen eine etwas bessere Auflösung. Ein genuss ist es nicht in einer solchen Nacht Planeten zu beobachten.

Ich hoffe das das Seeing demnächst nochmal sehr gut wird dann lass ich mal den 8'' gegen den 12'' Dobson antreten.

Zum Seeing gestern merke ich nochmal an das es im 3'' überhaupt garnicht zusehen war, im 8'' erst ab 300 bis 375x leichte Wallungen sichtbar wurden das Planetenbild blieb aber scharf.

Zum spazieren gucken sind 4'' ausreichend, wenn man aber Feindetails gut beobachten will am Planeten braucht man schon 8''.

Wichtiger als eine grosse Öffnung finde ich die Justage, ich hatte meinen 8'' Dobson zum Schluss mal aus Spass gestern dejustiert...da war dann nichts mehr mit Cassiniteilung, das Bild war unscharf und unbrauchbar, da zeigt ein 4'' Fraunhofer dann auch bessere Bilder als ein dejustierter 8'' Newton.
Ich justiere grundsätzlich vor jeder Beobachtung und wenn das Teleskop ausgekühlt ist.

Gruss Patrick
 
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