Schlimmer
Aktives Mitglied
Hallo,
bedingt durch das schlechte Wetter konnte ich erst am 18. August, also rund 3 Wochen nach dem Helligkeitsmaximum das Spektrum von Chi Cygni aufnehmen.
Link zur Grafik: http://www.epsilon-lyrae.de/Spektroskopie/Sternspektren/ChiCygni_Inten.gif
Link zur Grafik: http://www.epsilon-lyrae.de/Spektroskopie/Sternspektren/ChiCygni.jpg
Chi Cygni ist vom Spektraltyp S7,Ie. Die Unterklasse S ähnelt der Hauptklasse M (rote Riesen, z. B. Beteigeuze und ist durch Banden von ZrO geprägt (bei der Klasse M sind es Banden von TiO). Das e steht für Emissinslinien, die im aufgenommenen Spektrum nicht zu sehen sind.
Das Spektrum wurde mit einem Blaze Gitter Spektrografen in Verbindung mit einer normalem Webcam als Video aufgezeichnet. Da es sich um einen spaltlosen Spektrografen handelt, hat das Seeing einen direkten Einfluß auf die Aufnahme. Das Seeing war an diesem Abend schlecht, vielleicht sind dadurch die Emissionslinien nicht zu sehen ?
Die Helligkeit von Chi Cygni lag zwischen eta Cygni (3,9 mag) und Phi Cygni (4,7 mag), aber deutlich näher bei eta, so daß ich sie mit 4,1 mag +- 0,2 mag schätze. Die Helligkeitsschätzung erfolgte mit einem 8x40 Fernglas, durch Vergleich der stark defokussierten Sternscheibchen.
Weitere Sternspektren : hier
Gruß
JS
bedingt durch das schlechte Wetter konnte ich erst am 18. August, also rund 3 Wochen nach dem Helligkeitsmaximum das Spektrum von Chi Cygni aufnehmen.
Link zur Grafik: http://www.epsilon-lyrae.de/Spektroskopie/Sternspektren/ChiCygni_Inten.gif
Link zur Grafik: http://www.epsilon-lyrae.de/Spektroskopie/Sternspektren/ChiCygni.jpg
Chi Cygni ist vom Spektraltyp S7,Ie. Die Unterklasse S ähnelt der Hauptklasse M (rote Riesen, z. B. Beteigeuze und ist durch Banden von ZrO geprägt (bei der Klasse M sind es Banden von TiO). Das e steht für Emissinslinien, die im aufgenommenen Spektrum nicht zu sehen sind.
Das Spektrum wurde mit einem Blaze Gitter Spektrografen in Verbindung mit einer normalem Webcam als Video aufgezeichnet. Da es sich um einen spaltlosen Spektrografen handelt, hat das Seeing einen direkten Einfluß auf die Aufnahme. Das Seeing war an diesem Abend schlecht, vielleicht sind dadurch die Emissionslinien nicht zu sehen ?
Die Helligkeit von Chi Cygni lag zwischen eta Cygni (3,9 mag) und Phi Cygni (4,7 mag), aber deutlich näher bei eta, so daß ich sie mit 4,1 mag +- 0,2 mag schätze. Die Helligkeitsschätzung erfolgte mit einem 8x40 Fernglas, durch Vergleich der stark defokussierten Sternscheibchen.
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Gruß
JS