"Spiegelobjektive"

sky_24

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

zum Thema hatte ich bereits mal im "Sonnenforum" erste Erfahrungen berichtet.
( Sonne mit "Spiegelobjektiv" Walimex 6,3/500 mm am 27.06.2026 )

Deep Sky hatte ich für mich eigentlich nicht Betracht gezogen (auch nicht wirklich in Zukunft, außer vielleicht mal 'n "wenig spielen"...).

Na gut, hier kommt ein Spielergebnis.
Ein Stack aus 19 Bildern mit Belichtungszeiten von jeweils 0,8 - 1,3 Sekunden.
100 % Bildgröße an Vollformat der Sony Alpha 7S
Aufgesetzt / nachgeführt mit Star Adventurer

So kann man sich ggf. einen ersten generellen Eindruck bezüglich der Sternabbildung machen.
Von anderen Aufnahmen her kann ich noch sagen, daß die Ecken ganz klein vignettiert sind, aber nicht schlimm.
Da passen ~ Sensor / Abstand / Adapter nicht 100 %ig zusammen.
Aber man muß ja nicht Vollformat nehmen, auch was ggf. die Randabbildung betrifft.

Schöne Grüße und vielleicht kommen hier ja noch einige Erfahrungen zu den Spiegelobjektiven zusammen, egal welche Himmelsobjektkategorie oder welches Spiegelobjektiv.

Olaf

Für 100 % bitte klicken (ohne Garantie auf Effekte von möglichen Forumskomprimierungen):

20260812_A7S_WALI500mm_Mizar-Alkor_19xSSS_Dark_Truncated_Mean_txtpp.jpg
 
Hallo Olaf,

ist noch schwierig einzuschätzen.
Wäre interessant wie ein helles Nebelgebiet, z.B. NGC7000 mit längeren Belichtungszeiten aussieht.
Oder gleich eine größere Herausforderung für die Optik: Kugelsternhaufen.

Gruß,
Holger
 
Ja Holger. Letzteres wäre für mich auch interessant.
Es waren bei mir nur Schnappschüsse während der Nachtwolkenkontrolle, als es bei uns im Norden jetzt auch schon deutlich dunkel wurde.
Ich wollte nur mal grundsätzlich Sterne festhalten.
Und jetzt lese ich, daß ich Quatsch geschrieben habe. Kann es aber oben nicht mehr ändern:
Nein, nicht nachgeführt mit Star Adventurer, sondern stehendes Stativ, Daher auch nur eine Sekunde.
Den Star Adventurer hatte ich bei der SoFi in Betrieb - der Eindruck prägt wohl noch...
Pardon...

Gruß, Olaf
 
Und ich hatte mich schon über die kurze Belichtungszeit gwundert.;)

Ja die Sofi war schon toll. Ich bin froh, dass ich mich da doch für eine Animation entschieden hatte und die alte EQ2 mit Selbstbaunachführung die 1,3km zum See getragen hatte.

Gruß,
Holger
 
Hallo,
ja ein sehr interessanter Test.

Ich hatte mich damals tatsächlich auch zwischen

- Walimex 500 mm Spiegeltele,
- einer 500 oder 1000 mm Russentonne (Maksutov Spiegeltele) und
- dem Pentacon 500 mm (5.6 Achromat)

als günstigem großem Teleobjektiv entschieden.

Ich war beim Pentagon gelandet; die chromatische Aberration lässt sich mit Filtern begrenzen, dann ist die Abbildungsqualität bei Blende f 8/ f 11 für einfaches bis mittleres Astro ok. Für normal Foto geht - bei geringer Tiefenschärfe - auch Blende f 5.6, das ist die abgeblendete Maximalblende des Objektivs. Die nominale Öffnung beträgt 108 mm (nicht 500 /5.6 = 89 mm).

Aber die ~ 4 kg netto. :confused: :LOL:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Pentagon ist übrigens nicht "abgeblendet". Der Frontlinsendurchmesser wird vollständig benötigt. Es handelt sich um ein Linsensystem das in seiner Gesamtheit wie ein 5,6/500mm wirkt. Es ist ja kein Achromat mit nur zwei Linsen, es ist ein 4linsiges System.
 
Hallo ihr Altglas-Fans,

ich hatte mal das 'Vergnügen' ein 5,6/500 Pentakon für ein paar Tage zu testen (leider nicht am dunklen Himmel). Ich empfand das Gewicht schon als mächtig störend, da braucht es einen guten Unterbau, das ist wirklich heavy metal und dickes Glas...die angebrachte Stativschelle ist dafür absolut ungeeignet und überfordert.
Ich würde bei 500 mm BW immer zur Wundertüte (Beroflex) greifen. Wenn man das Pentakon sowieso zusätzlich abblendet, nützt die hohe Anfangsöffnung auch nicht so viel, da schleppe ich nur unnötig viel Glasmasse mit.

Bei den Spiegelobjektiven (außer den Russentonnen) stört mich der beschränkte Backfokus / Auflagemass von 55 mm (T2-Auflagemass), sonst würde ich damit gerne mal weitere Experimente in Richtung visuelles Grab'nGo-Teleskop machen.

Ist aber nur meine Meinung und meine persönliche Erfahrung...

Viele Grüße Kay
 
Moin!

Da habe ich gleich mal nach den Gebrauchtpreisen nachgesehen, nicht gerade günstig.
Zumal ich mit einem 200mm Pentacon schon einmal reingefallen bin.

Für Deep Sky ist es nicht erste Wahl, nur mit Filterbegrenzung der chromatischen Aberration gut (aber nicht sehr gut), jedoch als sehr lichtstarkes Teleobjektiv mit Fokusring und Blende eine schöne Ergänzung für Tieraufnahmen im Schatten/ in der Dämmerung. Bei Kleinanzeigen gebraucht ab ca. 150. Der Zustand ist zwar sehr unterschiedlich. Aber das Linsenpilzproblem ist sehr viel seltener als bei den Russentonnen. Ich hatte einfach keine Russentonne ohne Linsenpilz gefunden, im Wesentlichen deshalb bin ich beim Pentacon gelandet.


das kannte ich gar nicht, hat ja meinen gewünschten M42 Anschluss.

Ja, aber mit dem Kegeladapter auf M42 ist es dann der alte M42 x 1,0 Anschluss mit Auflagemaß 45,46 mm.

Wenn man den Kegeladapter auf M42 weglässt und direkt am Pentacon Six? Mittelformatanschluss aufschrauben würde, dann könnte man noch Mal die ca. 50 mm Backfokustiefe des Kegeladapters (abzüglich des neuen Adapters) hinzugewinnen. Das ist dann schon was. Aber so ein kurzbauender Mittelformatadapter will auch erstmal gefunden (oder 3D gedruckt) werden.


Bei den Spiegelobjektiven (außer den Russentonnen) stört mich der beschränkte Backfokus / Auflagemass von 55 mm (T2-Auflagemass), sonst würde ich damit gerne mal weitere Experimente in Richtung visuelles Grab'nGo-Teleskop machen.

55 mm Backfokus ist bei Standard-Fotoobjektiven schon deluxe.
Nikon-Z glaube ich 55,7 mm.
Alle anderen, inklusive der einschlägigen Nikon-F, Canon-EF Bajonette, haben noch viel weniger Backfokus, so weit ist weiß. Und der Adapter von Bajonett auf M42/ T2 Gewinde frisst auch nochmal Backfokus mm weg.
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

der alte M42 x 1,0 Anschluss mit Auflagemaß 45,46 mm.
ja klar, ich verwende ja schon erfolgreich einige ältere M42 Objektive an meiner Asi462mm Astrokamera.
Daher reicht bei mir der Backfokus locker.

Ich würde bei 500 mm BW immer zur Wundertüte (Beroflex) greifen.
Habe ich als 400mm/f6.3 muss aber für eine gute Sternabbildung auf F11 abblenden. Hat aber nur 30 Euro gekostet.

Gruß,
Holger
 
Hallo,
...

Ich war beim Pentagon gelandet; die chromatische Aberration lässt sich mit Filtern begrenzen, dann ist die Abbildungsqualität bei Blende f 8/ f 11 für einfaches bis mittleres Astro ok. Für normal Foto geht - bei geringer Tiefenschärfe - auch Blende f 5.6, das ist die abgeblendete Maximalblende des Objektivs. Die nominale Öffnung beträgt 108 mm (nicht 500 /5.6 = 89 mm).

Aber die ~ 4 kg netto. :confused: :LOL:
Hallo heinrichl,

tja, das 5,6/500 mm Pentacon löst bei mir in Schüben so einen "Nostalgiereiz" aus.
Noch konnte ich widerstehen. Irgendwo muß das ganze Zeug ja auch bleiben... (inkl. Zeit zur Nutzung...)
Auch das 4/300 mm Pentacon ist schon ein guter Schwergewichtsbrocken, den ich eigentlich gerne und insgesamt doch viel zu selten nutze. Habe mir extra einen Adapter bauen lassen, wo ich den Baader UFC integrieren kann.
...und seitdem doch kein Deep Sky Bild erstellt...
...und bevor das nicht passiert, darf auch kein Pentacon 5,6/500 mm ins Haus... ;-( ;-)

Gruß, Olaf
 
Das sind echt Glasbrocken aus vergangener Zeit. Heute kann man es besser , viel besser, mit moderneren Optiken. Und die kosten heutige Preise . Da gibt es keinen freien Drink mehr an der Theke. Isch vorbei.
Gib' dein Geld and walk away
 
Hallo Olaf!

tja, das 5,6/500 mm Pentacon löst bei mir in Schüben so einen "Nostalgiereiz" aus.
Noch konnte ich widerstehen.

Ich würde meinen Pentacon 500 gerne gegen ein 99,5% schimmelfreies, gutes Rubinar 1000 mm oder MTO 1000 mm tauschen. Das ist ungefähr die gleiche Preisklasse. Eine eventualite Zustands-Wert-Differenz könnte ggf. mit einem oder zwei Kästen Bier ausgeglichen werden. Er ist sehr gut erhalten. Der Lederköcher mit rotem Stoff Innenenbezug duftet auch noch original nach VEB Produktion (angenehm).

Mein neues Hobby ist nämlich Fotosafarie mit dem E-Bike. Da sind 4 kg + Stativ eher unpraktisch. (100% schimmelfreie Russentonnen gibt es glaube ich einfach nicht. :LOL:)
Gruß
 
Wenn du eine der Russentonnen suchst, dann nimm die MTO. Ich hatte in den frühen 90er Jahren die Möglichkeit alle russischen Spiegellinsen in der Fotografie gegeneinander zu testen und das MC MTO 11CA und das MC 3M 5CA (8/500mm) stachen alle anderen in Bildschärfe und Kontrast deutlich aus und sind auch heute an Apsc-Kameras gut zu verwenden. Beide habe ich mir damals fabrikneu gekauft und auf meinen Sonnenfinsternis-Reisen verwendet. Ich habe sie damals gleich aus ihren Lederbehältern befreit. Diese Originaltaschen sind oft der Quell für den Linsenpilz und Schimmel. Und wenn diese Objektive, die es ja auch schon seit mindestens 50 Jahren gibt, ihr Leben lang in diesen Leder/Pappe/Samt-Grüften zubringen mussten, kein Wunder, daß sie zu schimmeln begonnen haben.
Für die Safari würde ich diese Objektive nicht verwenden, denn sie bringen ihre erstaunliche Leistung nur mit einem wirklich schweren Unterbau aus Stativ und mindestens einem Kinokopf.
Moderne, stabilisierte Objektive sind leichter, lichtstärker und auch im Nahbereich unter 100 Meter besser korrigiert. Und auch als Vario-Objektive.
Aber schimmelfreie Russentonnen gibt es noch, aber wer sie hat, gibt sie nicht mehr her. Es sind also nur noch vermurkste oder verschlimmelte, die den Markt bedienen.
Grüße
Dietrich
 
Hallo nochmal,

Wenn du eine der Russentonnen suchst, dann nimm die MTO. Ich hatte in den frühen 90er Jahren die Möglichkeit alle russischen Spiegellinsen in der Fotografie gegeneinander zu testen und das (...) und das (...) stachen alle anderen in Bildschärfe und Kontrast deutlich heraus.

Da bin ich doch tatsächlich nochmal angefangen, ein schimmelfreies Russentonneobjektiv zu suchen, obwohl ich vor einem halben Jahr schon 2 Monate erfolglos danach gesucht hatte. :LOL:

Ich habe sie damals gleich aus ihren Lederbehältern befreit. Diese Originaltaschen sind oft der Quell für den Linsenpilz und Schimmel. Und wenn diese Objektive, die es ja auch schon seit mindestens 50 Jahren gibt, ihr Leben lang in diesen Leder/Pappe/Samt-Grüften zubringen mussten, kein Wunder, daß sie zu schimmeln begonnen haben.

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Aber schimmelfreie Russentonnen gibt es noch, aber wer sie hat, gibt sie nicht mehr her. Es sind also nur noch vermurkste oder verschlimmelte, die den Markt bedien

Ich habe jetzt tatsächlich noch ein schimmelfreies MTO gefunden. Und zwar so: Ende der 90er haben anscheinend unter anderem die Teleskop Spezialisten die MTOs in einer modernen Nylonfototasche verkauft. Das Spiel lautet also: Finde die moderne Fototasche und Du bekommst sehr wahrscheinlich ein schimmelfreies Russentonneobjektiv.

Ich bin von der Schärfe im Fernbereich absolut begeistert. Eine Baumreihe auf dem Berg in 8 km Entfernung, gestochen scharf! Ich bin absolut begeistert von dem Ding. :D :D :D :D :D
Gruß und Dank
 
Freut mich sehr, dich auf die richtige Spur gebracht zu haben. Klein und superscharf ist auch das 8/500mm. Ich benutzte es auf meiner ersten Sonnenfinsternis-Reise und der damalige Importeur verwendete meinen enthusiastischen Bericht in seinem Katalog zur Werbung.
Die 10/1000mm Russentonnen tauchen immernoch als Neuangebot auf. Sie sehen in den Werbefotos genauso aus, wie die MTO-Ausführung, haben aber offenbar keine Beschriftung.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß der russische Hersteller seine Produkte nach China liefert und die deutschen Importeure diese Optiken in China kaufen.
Das wäre ein Unterlaufen des Embargos gegen Russland.
Und es gibt gute Gründe dafür.
Aber wir haben doch sowieso keine Überlebenschance hier. In 15 Minuten kann alles hier nur noch glühender Dampf sein.
Egal, viel Spaß mit der Russentonne!
Grüße
Dietrich
 
Die 10/1000mm Russentonnen tauchen immernoch als Neuangebot auf. Sie sehen in den Werbefotos genauso aus, wie die MTO-Ausführung, haben aber offenbar keine Beschriftung. Ich könnte mir gut vorstellen, daß der russische Hersteller seine Produkte nach China liefert und die deutschen Importeure diese Optiken in China kaufen. Das wäre ein Unterlaufen des Embargos gegen Russland.

Ja gut, es mag ein Unterlaufen des Embargos sein, aber wenn da keine russ. Marke drauf steht, woher soll ich als dümmster anzunehmender Konsument denn wissen, was ich da von AliExpress bestellt habe, uuupss. :LOL: Der deutsche Zoll kontrolliert ja nicht Mal jedes 10te Paket aus China. Im schlimmsten Fall habe ich Pech und die Ware wird verschrottet. Aber darüber hinaus käme da bestimmt nichts von, bzw. könnte mit der Forderung des Beweisantritts leicht bestritten werden. Naja, ich bin ja erstmal mit gebrauchter Topqualität super versorgt. Am WE Stelle ich vielleicht noch ein paar Fotos rein.
Gruß
P.S.: Das ganze andauernde Säbelgerassel ist sowieso nur ein großer "Geheim"plan alle Güter und Waren für die freien Bürger teurer zu machen, inklusive Astroequipment. ;)
 
Na, die Teile kommen auch durch hiesige Händler in den Handel .
Und ich bin kein "freier Bürger", ich lasse mich nur nicht einfangen. Noch.
Grüße
Dietrich
 
Wer ist schon richtig frei? Hat ja jeder irgendwas zu zahlen, Miete, Kredit fürs Haus, Essen, Kinder, ... Da kommt uns Trump's, von der Leyen's, Merkels, Macron's, Merz's und Selenski's "geniale" Erfindung des Wirtschaftssanktionskriegs ja genau gelegen. ;) Es ist nämlich nicht nur nur eine neue Form des Kriegs, sondern zugleich auch eine Form der Kriegsfinanzierung. :oops:

Der Sanktionskrieg wird komplett am Staatssäckl vorbei direkt aus dem Portemonnaie der Bürger finanziert. Das fehlen der sanktionierten Güter und Waren verursacht Inflation, man muss nun für das gleiche mehr arbeiten und hat weniger Freizeit. (Wenn sämtliche Kosten des Wirtschaftssanktionskriegs übers Staatssäckl abgerechnet würden, wären die beteiligten Staaten schon nach einem halben Jahr Sanktionskrieg komplett pleite.)

Für die aktuell sanktionierten MTO Objektive gibt es in Sachen Brennweite, Schärfe und Kompaktheit auch keinen gleichwertigen Ersatz, oder? (Dann darf man sich eigentlich auch nicht wundern, wenn aufgrund des Mangels eine Schattenwirtschaft entsteht. Interessanter Weise wurde so eine Schattenwirtschaft zur Alltagsbewältigung des Güter- und Warenmangels sogar damals im Arbeiter- und Bauernstaat stillschweigend toleriert.)

Was macht die MTO Objektive eigentlich so scharf? Ist es die Art zusätzliche "Meniskus"linse am Hauptspiegelloch? Ein normaler Maksutov hat ja nur die Frontlinse mit dem aufgedampften Sekundärspiegel, oder?
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Russentonnen kommen von einer ähnlich für beste Optiken bekannten Firma, wie es Zeiss ist,
LZOS in Lytkarino nahe Moskau.
Der Fangspiegel hat auch einen eigenen eingeschliffenen Radius und ist nicht nur aufgedampft. Dazu kommt noch ein zweilinsiger Korrektor am Ausgang. Aus der gleichen Fabrik kamen/kommen auch viele andere Optiken für die (Amateur-)Astronomie. Der 6 Meter Spiegel aus Sital im BTA Zelenschuksk observatory kam von dieser Firma.
 
So, hier dann gerade noch ein paar Bildchen von und mit dem gerade angeschafften, gebrauchten, aber imho sehr sehr gut erhaltenen MTO Spiegelobjektiv, wie angekündigt.


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Spiegelobjektiv in der modernen atmungsaktiven Fototasche, die sich anscheinend pilzhemmend auswirkt. (Guckst Du moderne Fototasche, kriegst Du schimmelfrei. :D)


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Seltener Blick in ein imho 100% schimmelfreies Russentonneobjektiv (Die UV Licht Taschenlampe zur Schimmel-Endkontrolle steckt noch bei DHL fest. Muss vielleicht Mal beim Zoll nachfragen. :LOL:)


Ich habe natürlich auch gleich ein paar Probeaufnahmen damit gemacht.


Vorstellung der Probeaufnahmenszene mit Reisezoomobjektiv

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Probeszene in 45 mm, man beachte den kleinen Kirchturm auf 9 Uhr


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Probeszene in 200 mm, Kirchturm und Werbetafel links unterhalb davon


Ab jetzt mit dem MTO Spiegeltele weiter

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Das MTO Objektiv (1000 mm) hat keine drehbare Stativschelle :(



Ab jetzt mit MTO Spiegeltele und Kenko 2x Telekonverter weiter (2000 mm). Ich will das Ding an seine Leistungsgrenze bringen.


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Entweder war komischer Dunst um den Kirchturm herum oder ich war mit dem manuellen Scharfstellen des neuen Objektivs noch nicht geübt genug



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Aber jetzt. Das ist Schärfe. Die Entfernung beträgt ca. 1 km, die Werbetafel ist 1,5 Stockwerke hoch, also ca. 3,75 bis 4,50 m hoch



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Und nochmal Schärfe. Auch wenn ich so schon sehr sicher fühle. ;)



Für das astronomische Teleskopverhältnisse ist diese Schärfe natürlich groß nichts besonderes, aber für ein kompaktes, gerade noch Fotosafari taugliches Fotoobjektiv schon. Insgesamt bin ich mit der Anschaffung sehr sehr zufrieden. Dietrich hat nicht zu viel versprochen. Nochmal ganz vielen Dank. :y:

Aber ein paar kleine Probleme mit dem Ding gibt es doch:
- Das Objektiv ist in der Stativschelle nicht drehbar. Oder ich habe es noch nicht herausgefunden. Die angeschlossene Kamera bleibt in dem Winkel stehen, wo das M42 Gewinde fest zieht. (Deshalb ist das eine Bild aufm Kopf.)
- Ich brauche ein neues kleines stabiles Fotostativ mit Packmaß max 42 cm. Mein aktuelles Fotosafariestativ ist mit dem MTO überfordert.
- Ich finde keinen Stepdown Adapter von 116 mm auf 112 mm. Das ist das Maß des größten fotografischen Standardfilters.
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

soweit ich mich erinnere sollte der Fotoadapter nach dem Lösen der drei Madenschrauben drehbar sein.
Damit kannst Du die Kamerarotation einstellen.
Ist allerdings kein Rotator.

Gruß
 
Das MTO hat keine Rotation, aber zwei Anschlüsse, die man mit je einer Arca Swiss-Platte versehen kann und mit der entsprechenden Fassung das Objektiv um 90 Grad versetzen.
Das Scharfstellen der Optik ist sehr schwierig und langsam. Ich habe die Spiegellinsen nur für Sonnenfinsternis Fotos verwendet. Und schließlich verhagelt einem ein leichtes Stativ die Bildschärfe. Mein Stativ dafür war das des Unitron 76/1200mm Refraktors und seine Montierung.
Ich weiß ja nicht, auf was für eine Safari du gehen möchtest, aber ich bin dabei mit einem 150-600mm Vario-Objektiv sehr erfolgreich. Mit einem 1,5fachen Konverter erreicht man 900mm Brennweite. Auch große Tiere sollte man aus höchstens 30 Metern einfangen. Aus einem getarnten Ansitz. Vögel möglichst aus ~5 Metern. Dafür mit Autofocus und Bildstabilisation.

Aber wie gesagt, ich weiß nicht, was du vorhast. Du hast jedenfalls ein schönes Stückchen Fototechnik erworben!
Was möchtest du denn als Filter einsetzen? Ich hatte damals einen Satz aus grün, orange, grau und UV dazu bekommen . Das UV-Filter habe ich mir verspiegeln lassen, für die Sonnenfotografie. Die Originalfilter sind wirklich von hoher Qualität, aber nicht entspiegelt.
Für die "normale" Fotografie könnte ich mir ein Polfilter an den Tonnen sinnvoll vorstellen. Damit kann man auch etwas den Dunst unterdrücken. Allerdings rotiert die Front beim Scharfstellen , was den Einsatz erschwert.

Viel Spaß mit der Russentonne
Grüße
Dietrich
 
Aber ein paar kleine Probleme mit dem Ding gibt es doch:
- Das Objektiv ist in der Stativschelle nicht drehbar. Oder ich habe es noch nicht herausgefunden. Die angeschlossene Kamera bleibt in dem Winkel stehen, wo das M42 Gewinde fest zieht. (Deshalb ist das eine Bild aufm Kopf.)
- Ich brauche ein neues kleines stabiles Fotostativ mit Packmaß max 42 cm. Mein aktuelles Fotosafariestativ ist mit dem MTO überfordert.
Hallo,

zu Pkt.1 - find ich auch blöd, aber das regelt sich am M42-Adapter, der hat (bei meinem) kleine Inbus-Madenschrauben, mit denen man das einstellen kann,
Hochformat-/Querformatwechsel geht dann über die zwei Fotogewindeanschlüsse, wie gesagt, das ginge eleganter
zu Pkt. 2 - ja, das ist typisch russisch "aus dem Ganzen", sehr stabil aber eben auch nicht leicht ...
Übrigens - ich hab ein OLYMPUS 500/f8 Reflex, ordenlich scharf,
seeehr leicht, fast zierlich, aber leider an Vollformat stark vignetierend (kann man in der Bildbearbeitung ein Stück weit rausrechnen)
Für die Reise toll aber keine Ersatz für das MTO1000

Ich hab übrigens über die Jahre auch 3 Versuche gebraucht, bis ich ein gutes Exemplar hatte, optisch und mechanisch.
Aber für den Preis der dafür auf dem Gebrauchtmarkt aufgerufen wird geht das in Ordnung.

BG & CS - Frank
 
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