Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebes Sternenvolk,
neulich verabreichte ich ja einigen Mitbewohnern einen Astrokurs. Zu guter letzt ging es auch an die Teleskope, dem Dobs und dem 6 Zöller FH, die schön aufgebaut im Garten standen. Der Mond lugte hinter einer Wolkensuppe hindurch, aber besser als nichts, denn seit Wochen haben wir hier keine Chancen im Wiener Becken, wenn dann zieht der Himmel des Nachts um 3h mal kurz auf, doch davon verkündet nur der Thermohygrograph, die nächtliche Feuchtigkeit geht runter, die Temperatur sinkt, da gab es dann kurz Strahlungskälte wegen fehlender Wolkendecke......so weis ich das zu deuten....selbst aber wenn der Apparat ne Alarmeinrichtung hätte, ich würde es nicht schaffen aufzustehen, denn meist bin ich da in der Tiefschlafphase, der allerheiligsten, unantastbarsten.
Egal, das wollte ich nicht berichten. Ich erklärte was von der Fangspiegelspinne im Dobson und der anwesende Bub schaute durch den FH, der auf den Nebelmond gerichtet war und meinte: hier ist auch eine Spinne drinne. Nein, meinte ich, in einem Refraktor ist keine Spinne für einen Fangspiegel, Refraktion geschieht anders.......doch hier ist aber eine Spinne! Ja, moment ich komme, ich erklär dir das mal richtig am Objekt.......Daaaaa! Schauns, da ist die Spinne!
Ich schaute durchs Okular und was sehe ich? Eine fette, ausgetrocknete Kreuzspinne, die mitten auf dem Objektiv klebte! Der Mond mit unheimlichen Wolkenflor als Kulisse........ich dachte ich bring das mal hier rein, was anderes gibts schier nicht zu sehen hier, wir befinden uns im Wiener Becken mit kontinentalen Wettereinfluss, d.h. dass das Winterhalbjahr bestenfalls Spinnen hergibt. Tut mir Leid, ich tät so gern mal wieder ins Universum abschwirren!
Grüsse von Anette und allen Lesern wenigstens einen guten Schwirrer ins Neue Jahr.
neulich verabreichte ich ja einigen Mitbewohnern einen Astrokurs. Zu guter letzt ging es auch an die Teleskope, dem Dobs und dem 6 Zöller FH, die schön aufgebaut im Garten standen. Der Mond lugte hinter einer Wolkensuppe hindurch, aber besser als nichts, denn seit Wochen haben wir hier keine Chancen im Wiener Becken, wenn dann zieht der Himmel des Nachts um 3h mal kurz auf, doch davon verkündet nur der Thermohygrograph, die nächtliche Feuchtigkeit geht runter, die Temperatur sinkt, da gab es dann kurz Strahlungskälte wegen fehlender Wolkendecke......so weis ich das zu deuten....selbst aber wenn der Apparat ne Alarmeinrichtung hätte, ich würde es nicht schaffen aufzustehen, denn meist bin ich da in der Tiefschlafphase, der allerheiligsten, unantastbarsten.
Egal, das wollte ich nicht berichten. Ich erklärte was von der Fangspiegelspinne im Dobson und der anwesende Bub schaute durch den FH, der auf den Nebelmond gerichtet war und meinte: hier ist auch eine Spinne drinne. Nein, meinte ich, in einem Refraktor ist keine Spinne für einen Fangspiegel, Refraktion geschieht anders.......doch hier ist aber eine Spinne! Ja, moment ich komme, ich erklär dir das mal richtig am Objekt.......Daaaaa! Schauns, da ist die Spinne!
Ich schaute durchs Okular und was sehe ich? Eine fette, ausgetrocknete Kreuzspinne, die mitten auf dem Objektiv klebte! Der Mond mit unheimlichen Wolkenflor als Kulisse........ich dachte ich bring das mal hier rein, was anderes gibts schier nicht zu sehen hier, wir befinden uns im Wiener Becken mit kontinentalen Wettereinfluss, d.h. dass das Winterhalbjahr bestenfalls Spinnen hergibt. Tut mir Leid, ich tät so gern mal wieder ins Universum abschwirren!
Grüsse von Anette und allen Lesern wenigstens einen guten Schwirrer ins Neue Jahr.