Stabilität Dachsternwarte auf Hüttendach

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Andimaterie

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Hallo Sportsfreunde
wir haben ein Freizeitgrundstück zum Kauf angeboten bekommen. Es beinhaltet ein sehr robustes Holzhaus. Vom Dach des Haus ist die Rundumsicht ziemlich gut, auch sonst wären die Bedingungen nicht schlecht, recht dunkler Himmel..
Üblicherweise beginnen die Beschreibungen von Heim/Gartensternwarten mit dem Gießen des 80x80x80cm Betonfundamentes. Das wäre hier also nicht praktikabel. Eher sowas wie mit einem Balken von unten stützen um eine Säule zu stabilisieren. Ist das realistisch oder Kokolores und lieber gleich vergessen? Darum dann ein kleiner Schutzbau in Leichtbauweise zum Wegschieben. Wer hat Erfahrungen mit ähnlichem? Denke speziell zum Beispiel an Schwingungen.
Danke für Eure Einschätzungen
CS
Andreas
 
Verstehe nicht so ganz was du planst, aber wenn du auf das Dach etwas setzen willst und das Dach mit einem Holzpfosten zusätzlich stützen willst, dann wird das nix.
Viel zu viel Schwingungen.
Hängt natürlich von Ansprüchen ab und von dem was man machen will.
Wenn ich das richtig verstehe ist doch alles schon gebaut. Also stell‘ das Stativ mit Teleskop drauf, 350-450x auf ein Sternchen und lass mal einen auf dem Dach rumgehen, schau durch oder stampfe selbst mal mit dem Fuß beim Beobachten auf.
Dann siehst du was passiert.
Andreas-TAL
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andreas,
auf dem Dach eines Holzhauses wirst Du nur sehr schwer eine
Gartensternwarte realisieren können.
Das Holz gibt nach, wenn auch nur wenig.
Und wenn Du Dich bewegst, bewegt sich Deine Montierung mit.
Selbst dicke Balken schwingen dann.
Was diese winzigen Bewegung bei ordentlicher Vergrößerung anstellen,
brauche ich nicht zu beschreiben....

Ich hatte auch mal vor, auf unserer Dachterrasse ein Teleskop
aufzustellen. Ging nicht. Auf der massiven Betondecke sind
Balken aufgelegt, 100 x 180 mm. Hochkant. Pro Meter ein Auflager.
Darüber 24mm massives Schalholz plus 22mm OSB-Platten.
Alles mächtig verschraubt. Trotzdem kommt Bewegung in die
Montierung, wenn jemand über die Fläche läuft.

Für Remote-Betrieb würde es bestimmt funktionieren,
alles Andere leider nicht.

Wenn das Gartengrundstück groß genug ist, würde ich eher über
eine Beobachtungshütte nachdenken, vielleicht mit Erhöhung;
aber in jedem Fall mit einer ordentlichen Gründung der Säule.

CS

Dietmar



 
Hallo,

ich würde hier absolut zur Vorsicht raten, ein Dach ist nicht mal annähernd für solche Lasten ausgelegt. Und wenn es sich nur um eine Hütte handelt, würde ich auch nicht ohne große Vorsicht auf dem Dach herumlaufen.

Vergiss diese Idee!
 
Hi Andreas,

ein Dach strahlt auch noch lange nach Sonnenuntergang eine Menge Wärme ab, natürlich abhängig von der Dacheindeckung und Größe der Fläche. Aber da hättest Du sicher viel bewegte Luft vor den Linsen.
 
Hallo Andreas,

abgesehen von den thermischen Problemen halte ich von einer aufgesetzten Konstruktion nichts, Holz lebt und bewegt sich, auch wenn Menschen im Haus unterwegs sind oder Du auf der Warte rumläufst.

Einzig wenn Du vom Boden an meinetwegen mit Betonrohren Dir per Fundament "Erde" unter die Füße holst könnte das gehen, aber dann verlierst Du entsprechend Raum IN der Hütte, und ob das mit den Sekundärnutzern kompatibel ist?

Wenn Du ein bischen Platz hast kannst Du mit der üblichen Fundamentplatte anfangen, darauf hochkant ein paar große Betonringe stellen, entsprechenden Deckel drauf und dann die Warte draufsetzen, Ringe mit Sand füllen und einschlämmen tötet die Schwingungen, das kann ich mir vorstellen. Dafür brauchst Du aber einen Statiker, damit Du keinen Turm von Pisa baust! Und ggf. eine Baugenehmigung.

CS
Jörg
 
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