stadtteleskop

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

alien_51

Aktives Mitglied
hi leute. also folgendes proplem :ich wohne in einer sehrhelen gegend und suche ein einstigsteleskop für maximal 600EURO die hauptsächliche frage die ich mir stele ist für welchen teleskoptyp ich mich entscheiden soll. danke im voraus
 
Hi Felix,
stelle Dir doch mal weitere Fragen.
Kannst/willst Du mobil sein und wirst Du auch mobil sein?
Was solles denn können, das Scope?
Muß mit den 600 Euro auch Zubehöhr gekauft werden?
Was sonst ist Dir wichtig?

Mit dem Budget gibts zu viele Möglichkeiten, aber sicher keine Pauschalempfehlung.
CS
 
danke für die schnele antwort also ich will zumindest ein bischen mobiel sein und interesiere mich für planetenbobachtung und ja das zubehör muss ebenfals von disen 600Euro bezahlt werden
 
SKM 102 von Skywatcher,CEM 102 - Celestron Maksutov und TS Mak 102 (alesamt bei ts gefunden )kommen mir angemessen vor
 
Hi,
nun die kleinen Maks sind nicht schlecht. Ihr Vorteil sind die kompakten Maße. Der Nachteil die Unerreichbarkeit großer Gesichtsfedler, was allerdings bei Planeten weniger wichtig ist. Mit 600 Euro könntest Du auch den größeren Mak auf EQ3 bekommen.
Aber, Du legst Du auf Planeten fest. Ich frage mal warum das so ist?
Denn mit der Wahl Mak vergibst Du Dir die universellen Möglichkeiten. Da es nur wenige Planeten aber viele DS-Objekte gibt, könnte sich die einseitige Orientierung schnell als nachteilig erweisen. Es wäre ärgerlich Du würdest in 3 Monaten plötzlich DS favorisieren.
Hast Du bereits Erfahrungen mit praktischer Astronomie und Geräten?

Und die Aussage "ein bischen mobil" kannich auch noch nciht greifen. kannst, willst und wirst Du rausfahren für guten Himmel?
CS
 
Hallo Felix,

Armin hat ja schon geschrieben

Da es nur wenige Planeten aber viele DS-Objekte gibt [...]

Hier sei der Vollständigkeit halber auch darauf hingewiesen, daß Planeten in den nächsten Jahren eher weniger spannend werden: Jupiter bleibt recht tief im Horizontgewaber. Mars ist auch in Oppsition recht klein. Saturn wird weiter Richtung Sommer und damit tiefer opponieren, außerdem nimmt die Ringöffnung ab.

Insofern sollten Planeten bei der Teleskopwahl nicht allein im Vordergrund stehen. Gut, ein ordentliches Planetenrohr ist auch für den Mond bestens geeignet, und der kann einen auch lange beschäftigen.

Ciao
Martin
 
ich habs mir noch mal überlegt und kam zu dem schlus das ein dobson die bessere wahl wäre da man für wenig geld grose öfnungen bekommt(gut wegen licht veschmutzung) und das mit dem ds stat planeten ist ein guter tip von euch und zu den gröseren maks kann ich nur sagen das für das geld auch zubehör gekauft werden muss .mit ein bischen mobil meine ich das ich zwar die möglichkeit haben will zu besseren himmel zu fahre/reisen das aber nicht das haupt kriterium ist da ich ja nicht ständig meine eltern nerfen kan mich in tiefster nacht irgendwo in die pampa zu fahren und ich ja auch nict jedentag vereise erfahrung is bei mir sone sach ich hate ein verhältnimäsig guten einsteiger refraktor von ts und war zwar etwas enteucht wie sehr der lightsmog stört aber trotzdem faszinirt dan stelte ich irgendwan fest das ich die montierung fölig falch benuzt habe und gab zwichenzeitlich auf dan kam ein umzug schulstress (lrs) und zof in der famielie vor einigen tagen kam ich mit kaum gewaschsenen erfahrungen auf die asronomi zurück bin auf eure antworten gespant
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Felix!

Das ist schon richtig, dass man beim Dobson viel Öffnung für wenig Geld bekommt. Ich selbst habe seit einem guten halben Jahr einen GSO 200/1200 und bin sehr zufrieden damit. Aber dass es gut ist, bei einem schlechten Himmel viel Öffnung zu haben, halte ich bei meiner bescheidenen Erfahrung für falsch. Viel Öffnung heißt ja nur, dass viel Licht gesammelt werden kann. Aber Du sammelst ja dann auch das helle Dich störende Atmosphärenlicht mit. Daher wage ich mal zu behaupten, dass in der Stadt der Unterschied z.B zwischen einem 8-Zöller und einem 12-Zöller nicht soo groß ist. Falls ich da falsch liege, korrigiert mich bitte, liebe mitlesenden Profis.
Nicht, dass ich Dir den Dobson ausreden will, ich hab ja selbst einen. Ich will Dir nur helfen, Dich nicht von möglicherweise falschen Argumenten bei Deiner Kaufentscheidung beeinflussen zu lassen.

Noch ein kleiner Hinweis: Für die Lesbarkeit Deiner Threads wäre es hilfreich, die allgemeingültigen deutschen Sprachregeln einzuhalten (Groß-/Kleinschreibung, Leerzeichen nach Satzzeichen usw.)

Gruß
Oli
 
danke für den Tip oli<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" /> ,obwohl mich dein gnörgel über mein schrift stört<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/neinnein.gif" alt="" /> , ich bin schlislich legasteniker (wie schreibt man das eigentlich ? ) das miter gross und klein schreibung würde ich nicht so eng sehen . aber schwam trüber und zurük zur astronomi : und gleich zurück zur ersten frage : welscher teleskop typ ? und eine neue frage : auf was mus ich achten um raus zu bekommen wie es mit dem kontrast aussiht ? gruß felix
 
Hallo Oli,

erlaube bitte eine kleine Richtigstellung.
Viel Öffnung in der Stadt schadet nicht und ist, z.B. für DS (Nebelbeobachtung) mit Filter
teilweise zwingend erforderlich. Da schadet -auch in der Stadt- 7 mm AP nicht.
Der störenden Hintergrundhelligkeit für Objekte, die nicht auf Nebelfilter ansprechen, wird
durch Anpassung der AP nach unten sinnvoll entgegen gewirkt.
Die Faustformel (visuelle Grenzgröße in mag (FST) ist gleich AP ist in dem Fall recht brauchbar
für die Aufsuche von schwachen DS Objekten. Was dann vergrößerungstechnisch und an
Detailwahrnehmung drin ist, ist Standort- und Objektabhängig, wird aber immer weniger sein,
als unter besseren Bedingungen (Landhimmel).

Hohe Lichtsammelleistung und Öffnung sind also im Bezug auf Hintergrundhelligkeit kein Problem.
Problematisch wird für große Öffnungen eher das oft bescheidene "lokale Seeing"
durch Beton, Häuser, Abwärme.

CS
*entfernt*
 
Hi Felix,

ich geb Dir mal den Rat, den ich selbst vor etwa einem 3/4 Jahr hier bekommen habe und der mir mehr geholfen hat, als alle Erklärungsversuche in diesem Forum:
Versuche, Dich mit Fernrohrbesitzern in Deiner Nähe kurzzuschließen und begleite sie auf einer nächtlichen Sternentour. Ein Blick durch verschiedene Teleskope beantwortet oft mehr Fragen als jede Antwort hier im Forum.

Gruß
Oli
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Oliver,

Deine Betrachtungen zur Öffnung bei Lichtverschmutzung sind zu undifferenziert und unvollständig, so daß ein falscher Eindruck entstehen kann. Daher mal kurz die wesentlichen Zusammenhänge:

- Du mußt zwischen Flächenhelligkeitsquellen und punktartigen Quellen unterscheiden.

- Flächenhelligkeitsquellen gibt es für uns Amateure grob 2 Arten: a) flächenhelligkeitsschwache Nebel, Galaxien, (in gewisser weise ferne Kugelhaufen) und b) flächenhelle Flächenobjekte wie Mond, Planetenscheibchen

- Für a) gilt tatsächlich: erst ein dunkler Himmel bringt überhaupt den Kontrast, den das Teleskop dann zeigen kann. Egal wie gut oder groß das Teleskop und das verwandte Setup dann ist: grau auf grau wird nicht wahrgenommen. Mit großer Austrittspupille wirds geringvergrößernd hellgrau auf hellgrau, bei Hochschrauben der Vergrößerung durch kurzbrennweitige Okulare dann eben dunkelgrau auf dunkelgrau. Nix zu machen. Allerdings gilt das für alle Geräte. Eine sehr geringe Öffnung kann auch unter dunklem Himmel dann eventuell wegen zu geringer Winkelauflösung für das Auge winkelkleine Objekte auch nicht mehr auflösen (Ringnebel in der Leier im 7x-Feldstecher, trotz max-AP ist schlicht zu klein und bleibt quasi stellar).

- Für b) gilt: mit steigender Vergrößerung nimmt die Umgebungshelligkeit quadratisch ab. Daher funktioniert auch Hochvergrößerung in den öffnungsbedingten Grenzen an Mond, Planeten, Doppelsternen und gewissen Haufen. Zu hoch zu vergrößern kann dann - abgesehen von den Luftruhebedingungen - irgendwann nur noch zum aufgeblasenen Beugungsscheibchen führen, welches keine weiteren Details mehr enthält, im Gegenteil, Flächenquellen-Lichtmangel setzt ein und kann dazu führen, daß das Auge die Farbsensoren (Zapfenzellen) nicht mehr nutzt und das Bild wird mit den Stäbchenzellen mit geringerer Auflösung schwarz/weiß (Graustufen).

Lichtsammlung ist eben ein differenziert zu sehender Begriff. Für Fokal-Photographie zählt vor allem Öffnung (Auflösung) und das Öffnungsverhältnis (Belichtungszeit umgekehrt quadratisch proportional). Für das Auge zählt die erreichte AP bei Flächenquellen. Für Sterne und sternartige Objekte bestimmt die Öffnung die Grenzgröße. Je mehr Öffnung, umso schwächere Sterne werden in Hochvergrößerung wahrgenommen. Da ist auch heller Großstadthimmel durch die Vergrößerung ganz schnell ganz dunkel.

Je größer die Öffnung, umso höher die Auflösung und Vergrößerungsfähigkeit. Für Hochvergrößerung hat man da dann Reserven. Wenn man durch schlechte Luftruhe geringer vergrößert (aber immer noch ordentlich), ist auch bei Lichtverschmutzung der Himmelshintergrund schon deutlich dunkler (quadratischer Zusammenhang). Auch in der Stadt kann man so Milchstraßen-Spazierensehen freudvoll betreiben.

Für Flächenquellen immer die AP des Setups betrachten (Okularbrennweite geteilt durch Öffnungszahl) im Zusammenhang mit der selbst erreichten unter den jeweiligen Bedingungen. Unter Stadthimmel erreicht man kaum selbst am Auge die maximale Pupillenöffnung. Ist die Teleskop-AP größer als die Augen-AP, verschenkst Du Öffnung, Auflösung und da die Obstruktion aber bleibt, wird die damit verbundene relative Bildverschlechterung ausgeprägter.

Von daher macht auch in der Stadt eine große Öffnung Sinn. Zenitnah lassen sich da in Gärten ab mittlerer Vergrößerung durchaus gute Beobachtungen machen. Allerdings wirds mit schwachen Flächenquellen nichts. Glücklicherweise gibts ja aber auch schöne Sternfelder, offene Haufen, den Mond etc.

Seinen vollen Arbeitsbereich bezogen auf die möglichen Objektklassen erreicht das Gerät allerdings erst (wie jedes Gerät) unter dunklem Himmel.

Ein geringer öffnendes Gerät ist vor allem transportabler, erreicht aber unter allen Himmeln seine Grenzen schneller.

Daher würde ich immer - auch unter Stadthimmel - eine größere Öffnung bei gleicher Qualität vorziehen, wenn kein Transportproblem besteht.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.

PS: Ergänzung: da war der Günther mal wieder schneller (7 min.!), an Linienfilter (Nebelfilter) hatte ich nicht gedacht - Recht hat er, da geht auch unter Stadthimmel noch max.-AP gewinnbringend, weil direkt der Objektkontrast angehoben wird.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Matthias,

ich seh schon, ich sollte in Zukunft die Beratung von Einsteigern lieber denjenigen überlassen, die wissen, wovon sie reden... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Gruß
Oli
 
Hi Oli,

nööö, überhaupt nicht. Die Diskussion lebt davon und jeder von uns lernt so etwas.

Die von mir eingebrachte Anpassung der AP an die Himmelsqualität hat noch einen Vorteil,
den ich nicht erwähnte, den Matthias aber -zwischen den Zeilen- stehen hat.
Du steigerst nebenbei dei Vergrößerung, das Objekt der Begierde bekommt so mehr Fläche und
kann damit die "Sichtbarkeitsschwelle" auch bei geringem Kontrast überspringen.

CS
*entfernt*
 
danke für die ausführliche erklärung matthias das DS Maksutov 150/1900mm währe auch noch drin wen ich es aber mit astro5 nehme währe kein zubehör mehr drin<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/mauer.gif" alt="" /> und ich hbe nur 4 okulare die bei meinen ersten teleskop dabei wahren und von denen weiss ich nur was drauf steht und das ist nischt viel : 1. RK=20mm 2. K.6mm 3. H12,5mm 4. H20mm und das was halt noch beim neuen dabei währe (Zubehör

-- Adapter auf 1,25"
-- Zenitspiegel 1,25"
-- Plössl Okulare 25mm & 12mm
-- Sucher mit 24mm Öffnung (aufrechtes und
seitenrichtiges Bild)
-- Rohrschellen)
 
Teleskop

Hallo Felix,

mit den unter allen Bedingungen bewährten, wirklich visuell allroundfähigen und kostenschonenden Dobsons 200/1200 (Achtzoll-f/6) gelingen freudvolle Beobachtungen, und kaum wird je jemand ein solches Instrument wegen Unzufriedenheit wieder dringend loswerden wollen (eher wegen weiterem Aufstieg). Ich habe selbst einen solchen und kenne so einige Sternfreunde, die auch voll zufrieden sind. Das Gerät bietet auch bei Bastelwillen Möglichkeiten zur Leistungssteigerung, das sind aber nur Optionen, auch ohne ist es ein solides Leistungsgerät. Bis man wirklich alles, was damit möglich ist am Himmel gesehen hat, kann man schon Uropa werden...

Das Gerät hat im Vergleich zu vielen kleineren Geräten im Budgetrahmen einige Vorteile, die ich mal kurz aufführen möchte:

- viel Geld geht in die Optik, kaum etwas in die solide brauchbare Montierung (Rockerbox, sozusagen "Möbelstück")

- 200 mm Öffnung bieten ordentliche Auflösung und Vergrößerungspotential. (Bei anderen geringer öffnenden Geräten im Budget wird schnell das Ende der Fahnenstange erreicht.) Öffnungs-Preis-Leistung ungeschlagen.

- mit f/6 ist das Gerät a) okularunkritisch (auch niederpreisigere Okulare arbeiten gut), b) universell einsetzbar (von richtiger Geringvergrößerung bei großen Feldern bis zur Hoch- und Höchstvergrößerung geht alles; andere bes. kompakte Geräte können oft nicht so gut weite Felder; vollständig nutzbarer AP-Bereich im Vergleich zu vielen anderen Geräten im Budget von 7mm-0,8mm ca.) c) justierbar, relativ justierstabil und justierunkritisch (gegenüber "schnelleren" Geräten: f/5...f/4)

- durch den Zwei-Zoll-Okular-Auszug können weitwinklige Zwei-Zoll-Okulare verwendet werden, die sehr freudvolle Spaziergänge am Firmament ermöglichen.

All diese bekannten und gern genutzten Vorteile haben dem Gerät zu DEM Allrounder für geringe Budgets in der Freizeitastronomieszene gemacht, der er heute ist. Entsprechend groß ist auch die Konkurrenz, das Marktangebot, die Häufigkeit auf dem Gebrauchtmarkt, die sehr gute Preis-Leistung und überhaupt der relativ geringe Kostenrahmen.

Du schreibst von einem Budget von rund 600 Euro:

NACHFRAGE:
----------------
Sollen in den 600 Euro auch Okulare enthalten sein?
----------------

Das wäre dann ein noch wichtig zu klärender Punkt, besonders, weil das typischerweise beigelegte 25er in der Regel durch Wandel und Kauf mehrerer angepaßter Okus eher überflüssig ist, eine wenig genutzte Zwischenvergrößerung. Auch wenn durch Wandel nicht viel Budget gewonnen wird, so kann dieses doch besser eingesetzt werden, meiner Einschätzung nach.

Ich möchte schließlich noch auf 2 Dinge hinweisen:

1. wie ein Kollege schon schrieb: nimm Kontakt zu Sternfreunden in der Nähe auf. Dies könnte durch unser Treffpunktforum gelingen, über unsere Mailfreundschaften (Astronomie.de-Portalseite links in der Linkleiste, nicht auf der Foren-Start-Seite) oder über unser Vereinsverzeichnis zur Freizeitastronomie hier (GAD). Ein lockeres Gespräch und Ausprobieren von Geräten und Setups unter dem Sternenzelt klärt und erklärt vieles, ist extrem hilfreich und kaum zu ersetzten.

2. Bei Aktionen von Händlern (Biete-Forum hier, die grauen Namen), auf Messen oder Teleskoptreffs sind oftmals noch günstigere Preise zu erzielen. Ein gewisses Zuwarten kann hier helfen Investitionsvolumen einzusparen. Auch gibt es in der Regel bei einem Paket (egal ob auf einer Messe oder bei Bestellung bei Händlern) - sprich: Teleskop plus Zubehör wie Okulare und Karkoschka-Taschenhimmelsatlas - nochmals Preisnachlässe. Dies würde ich gegebenenfalls nutzen.

Klare Himmel, Top-Bedingungen und einen nachhaltig freudvollen Einstieg wünscht

Matthias.
 
Hallo Oliver,

nein, nein, nur weiter so, bitte; so lernt man doch - übrigens auf allen Seiten:

- Du lernst themennah und mitten im Interesse und Erkenntnisgewinnungsprozeß dazu.

- Der "differenziert Aufklärende" vertieft nochmals die Zusammenhänge und wird noch besser, was das Vermitteln angeht.

- Alle Leser und auch Threaderöffner bekommen weitere Einblicke und ihr Wissen vermehrt sich bzw. vertieft und festigt sich.

Schließlich ist es doch genau das, was positiv gelebte Forenkultur mitausmacht. Für unser Beispiel hier: wir arbeiten zusammen an der "Demontierung" eines gewissen, durch zu wenig Differnziertheit vorhandenen "Optikmythos'" mit dem Effekt nachhaltig freudvollerer Sternfreunde. Das Verständnis um die Zusammenhänge bedingt ja mit die optimale Geräte- und Setupnutzung und damit auch die ästhetische Freude beim Beobachten.

Gewisse Ungenauigkeiten oder "Fehltritte" gehören absolut dazu. Das sollte man nie als Fehler, immer als Verbesserungspotential sehen. Wenn ich mich so erinnere, da waren auch so einige Sachen schon, bei denen ich arg danebenlag (z. B. Thema Barlow und Einblicksänderung am Okular). In der Diskussion habe ich dann aber prima dazugelernt.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
also doch kein mak ? und nochmal die frage: auf was mus ich achten um raus zu bekommen wie es mit dem kontrast aussiht?
 
übrigens mit den 600öro müste auch das zubehör bezahlt werden ich währe euch sehr dankbar wen ihr mal eure meinung zum DS Maksutov 150/1900mm ... Bestpreis bei TS äusert
 
Hi,

also ich hab auch mit einem Mak mit 1900 mm Brennweite angefangen (ETX 125). Und hier musst du bedenken, dass das kein Allround-Teleskop mehr ist. Das heisst, Objekte, welche eine grosse AP und grosses Feld erfordern (z.B. grossflaechige lichtschwache Nebel, usw) wirst du damit nicht beobachten koennen. Das Geraet ist eher was fuer Planeten, Planetarische Nebel und Sternhaufen. Ich denke, irgendwann wird dann der Wunsch aufkommen, noch ein zusaetzliches "Richfield"-Geraet mit kleiner Brennweite zu kaufen, um grosse Sternfelder und lichschwache Nebel zu sehen.
Also ich wuerde dir eher ein Geraet mit einem Oeffnungsverhaeltnis von etwa f/6 empehlen. Damit kannst du mehr Objekte abdecken. Und falls es doch ein Mak sein soll, dann nehm lieber die mit f/10 und 2-Zoll Okularauszug.

Gruesse,

Martin
 
Hallo Felix,

der genannte Mak ist meines Wissens nach nicht so toll weggekommen bei Diskussionen hier, am besten mal die Suchfunktion bemühen.

So weit ich mich erinnere und wenn ich jetzt nicht irre, ist das verwandte Optikdesign eigentlich für 150mm Öffnung nicht mehr allzu gut (Sekundärspiegeldesign). Mit Maks kenne ich mich nicht so gut aus, da wären wir auf differenzierte Betrachtungen von Bewanderten angewiesen.

Ich habe mir mal gerade auf einer Angebots-Seite die Beschreibung durchgelesen.

Anmerkungen:

1. die Bezeichnung DS ist nicht falsch. Meist verstehen allroundig orientierte Sternfreunde darunter allerdings den ganzen DS-Bereich, also auch große Felder weitwinklig bei großer AP, dies kann das Gerät mit f/12,7 (150/1900) nicht wirklich. Mit einem 40er WW-Okular bei 2"-Adaption erreicht das Gerät gerade mal AP 3,16 mm. In der AP eines 8"-f/6-Dobsons wäre bei einem 40er Oku die AP 6,67 mm, also mehr als 4mal so viel Flächenquellenhelligkeit drin. Das kann schon über Sehen oder Nichtsehen entscheiden. Ähnliches gilt für die Minimalvergrößerung: 1900:40=47,5x (Dobs mit 1200: 30x, also rund 2,5x so viel Himmelsareal!).

2. Das Gerät wird mit "universeller Leistung" in Verbindung gebracht. Demgegenüber wäre dann die Leistung eines 8"-f/6: "ultra-super-universell". Möge man selbst entscheiden, was man möchte.

3. Ausgedehnte Objekte: man wird wegen des eher kleinen tatsächlichen Feldes das Problem haben, das so manche große Objekte nicht ins Bild passen. Sie sind da, man stellt sie ein, und sie sind auch im Okulargesichtsfeld. Allerdings kein Himmel drumherum. Man kann sie nicht vom Drumherum unterscheiden. Ich empfinde soetwas als nicht freudvoll. Ein 200/1200-Dobs zeigt dann noch Himmel drumherum. Das empfinde ich als freudvoll.

4. Kontrastleistung an Mond und Planeten "gut": Mit seinem 54-mm-Sekundärspiegel hat das Gerät 150:54=36% zentrale Obstruktion. Zur freudvollen visuellen Mond/Planetenbeobachtung wird allgemein empfohlen, nicht über 25% Obstruktion zu gehen. Besser wären noch für Spezialisten 20% und weniger. Wenn also die Konstrastleistung als "gut" betitelt wird, wäre sie am 8"-f/6: "richtig super-gut". Man möge entscheiden, wie man das bewertet.

5. Öffnung 150mm: begrenzt die Hoch- und Höchstvergrößerung bei der relativ großen Obstruktion visuell auf rund 150x. Für Planeten/Mond kaum Reserven. Da sieht der 200/1200-Dobs bedeutend besser aus.

6. Lichtverluste, Qualitätsverlust durch (unvermeidliche) Oberflächenfehler: Ein Newton (Dobs) hat 2 optische Flächen. Der genannte Mak so einige: Meniskusaußenfläche, Meniskusinnenfläche, Hauptspiegel, Sekundärspiegel, Zenitspiegel. Oberflächenfehler multiplizieren sich. Da darf man gespannt sein, was an Wellenfront am Okular so ankommt. Zudem treten an jeder Fläche Lichtverluste auf, die noch durch die nur Blauvergütung und erhöhte Obstruktion größer werden. Ich schätze, auch gegenüber einem 150/1200-Newton geht so einiges Licht verloren. Hier ist aber auch in jeder Hinsicht der 200/1200 weit vorn.

7. Gegenüber dem Dob geht auch so einiges Investitionsvolumen in die Montierung. Beim Dob wäre das halbe Budget für Okulare übrig.

8. Auskühlung: größere Maks bringen a) ein abgeschlossenes Luftvolumen und b) eine nicht unerhebliche Masse und damit Wärmekapazität mit. Ein Dobson ist offen, hat viel "dünneres Blech", welches gut abstrahlt und kann auch noch mit wenig Bastelaufwand und wenigen Euros effizient und bewährt ventiliert werden. Es wäre bei dem Mak zu erwarten, wie auch von vielen Mak-Benutzern geschildert, daß bei sinkender Nachttemperatur das Gerät ständig hinterherläuft und so instrumentenbedingt nie seine - m. E. eh schon geringere - Höchstvergrößerung erreicht, ohne das Details in heftigem Gewaber unerträglich untergehen.

Das Gerät ist sicher als Ergänzungsgerät oder für Spezialaufgaben als transportable und relativ niederpreisige Lösung sinnvoll, aber als Hauptgerät mit visuell universeller Anforderung würde es mir persönlich nicht besonders zusagen. Erst recht nicht bei den Preisen für 200/1200er Dobsons bei deren riesigem Potential.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
das DS Maksutov 150/1900mm hat einen 2" auszug aber f/12,6 und wird bei ts als echters universalgerät angeprisen was sich sogarnischt mit deiner meinung deckt martinblaimer
 
Hallo Felix,

diese Art Meinungsunterschiede habe ich in meinem letzten Beitrag in dieser Diskussion mal feinschrittig aufgeschlüsselt.

Vielleicht mußt Du mal im Browser auf "Aktualisieren der Seite" klicken, um mein Posting zu lesen.

Meinungen variieren. Durch Wissen und differenzierte Betrachtung kannst Du Dir - wie auch alle Leser hier - eine auf mehr Fakten und Ansichten beruhende eigene Meinung bilden. Dies betrachte ich als hilfreich für gute Entscheidungen.

Klare Himmel, Top-Bedingungen und besonnene Teleskop- und Okularwahl wünscht

Matthias.
 
Hi Felix,

ich denke du wirst noch mehr Meinungen dazu hoeren. Ich selbst habe das bereits erfahren. Mit meinem ETX brachte ich nicht mal die Plejaden in das kleine Gesichtsfeld. Und Austrittspupillen von mehr als 3 bis 4 mm wirst du nicht hinkriegen.
Ich will dich nicht grundsaetzlich von einem Mak abbringen, ich habe selbst auch noch einen (jetzt einen Intes Mikro), aber du wirst viele Objekte nicht beobachten koennen. Deshalb habe ich mir noch einen zusaetzlichen Refraktor fuer Reisen und grosse Gesichtsfelder bzw APs zugelegt. Das solltest du bedenken.

Viele Gruesse,

Martin
 
mattihas das ich ein berits beantwotete frage stelle liegt deran das ich so lngsam tipe und ich während ich tipe nicht kontroliere was grade geantwortet wird
 
Hi Felix,

wie wäre es, wenn Du den Armin von den deepsky-brothers Mal kontaktierst.
Er hat nicht nur einen ansehnlichen Gerätepark (Dobsons, Refraktoren Mak´s), sondern nimmt auch
Gäste zum "gucken" mit.
Schau Mal auf der HP und dann siehst Du, dass Du nur Mal über die Brücke musst, um in
Natura zu sehen, was Sache ist.

Wenn Dir so was zu umständlich ist, rate ich -auch budgetbedingt- unbedingt zum Dobson.
8" F/6 "Chinadobson" mit 2" Okular um 30-40 mm Brennweite, 2-3 gute Okulare für höhere Vergrößerungen,
8 x 50 Sucher und Starpointer sowie einem Chesire als gute universelle Justierhilfe sind im Budget drin.
Das müsste man noch genauer aufdröseln, wenn dasa Gerät feststeht.

Mehr braucht für den Anfang kein Mensch und wenn Du weißt, dass es passt, steht der Anschaffung
weiteren Zubehörs nichts im Wege. Die Wünsche kommen automatisch, wenn der Virus wirkt und
dann wird auch gespart, bis sie sich erfüllen lassen, so ist die Erfahrung. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

CS
*entfernt*
 
danke für den tip aber ich glaube kaum das der Armin lust hat einen totalen anfänger mit zu nehmen der ihn ständig fragen stellt<img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
 
danke für den tip aber ich glaube kaum das der Armin lust hat einen totalen anfänger mit zu nehmen der ihn ständig fragen stellt?) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />

Hallo - warum sollte er das nicht tun? Es macht sicherlich wenig Sinn, jemandem den Vorschlag zu machen, er kann mal mitkommen und durchschaun, wenn er bereits Vollprofi ist!

Somit gehe ich davon aus, daß sich Armin schon bewußt ist, das da auch "Total-Anfänger" mitkommen würden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/pftroest.gif" alt="" /> (nicht falsch verstehen, nichts gegen Einsteiger!).
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben