Star Adventurer - neue Nachführung neue Probleme

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Housistar

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Hallo liebe Astrofreunde,

Ich habe das Glück eine Skaywatcher Star Adventurer 2i günstig zu erwerben, da meine Vixen Polarie einen „Unfall“ hatte. Ich bin aber arg am verzweifeln und hoffe auf Tipps aus euren Reihen.

Ich scheitere schon beim Versuch die Nachführung in Balance mit dem Gegengewicht zu bringen. Zum Setup:

Nikon Z6 - 664g
FTZ Adapter - 135 g
Tamron 70-200 f 2.8 - 1485g
od.
Tamron 15-30 f2.8 - 1100g
Rollei Kugelkopf - 399g

Wie balanciert ihr euer Setup aus? Übersehe ich etwas als Neuling auf der Nachführung?

Ich danke euch bereits schon im Voraus für eure Hilfe und Mühen?
 
Ich habe auch ein Star Adventurer und ein ähnliches Gewicht mit 2,1 Kg für meine Sony mit 180mm.

Ich habe für mich 2 Methoden gefunden zum Gewichtsausgleich:

1. zweites Gegengewicht gekauft damit ich auf 2kg Gegengewicht für meine 2,1Kg Ausrüstung komme.
2. Zweite Kamera mit gleichen Gewicht auf der gegenseite Montiert ohne Gegengewicht.

Mit der ersten Methode bin ich aktuell auf 1min30sec gekommen bei 180mm.
 
Hallo Housistar,

ich benutze die gleiche Montierung. Sie trägt eine kleinen APO 61mm cirka 2,5kg und eine Nikon D 750. Zusammen ungefähr 3,5kg.
Ich habe die Gegengewichtsstange auf 40cm verlängert und sorge dafür, dass das System auch in der Deklinationsachse ausgeglichen
ist. (kleine Abb. nebenstehend). Meine Montierung verträgt es schlecht, wenn ein Ungleichgewicht auf der RA-Achse besteht.
Mit den obigen Änderungen kann ich bei 270mm Brennweite cirka 3 Min. ohne Strichspuren belichten.
 

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Moin!

Ich rate dir dringenst ein neues Gegengewicht anfertigen zu lassen. Die oben genannten Optionen einer Stangenverlängerung und zweites Gewicht sind m.E. nur Notlösungen die aber andere Probleme mit sich bringen. Der Schwerpunkt sollte so nahe am Motor liegen wie nur möglich, um optimales Guiding und lange Belichtungszeiten ohne Sternzieher zu ermöglichen.

Die Auslagerung des Gegengewichts weiter weg vom Motor hat nur zur Folge, dass der Motor mehr Stress ausgesetzt ist beim drehen. Außerdem wird das Ganze windanfälliger und schwingt stärker bei den Korrekturimpulsen eines Guiding Systems.

Ich würde dir raten ein 2 - 2,5 kg Gegengewicht anfertigen zu lassen. Ich habe dasselbe getan und habe wesentlich längere Belichtungszeiten realisieren können. Ich ahbe auch einen Erfahrungsbericht zu meiner Star Adventurer Lösung gepostet.

Das nächste Problem was du aber haben wirst ist, dass du das Objektiv nicht in der Deklanations Achse in Balance bringen kannst mit dem Standard Equipment des Star Adventurers. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten...


Lg Tom
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tom,

ein Gewichtsausgleich (Schwerpunktsausgleich) ist auf verschiedene Arten möglich. Man kann die Anzahl der Gewichte bei kurzen Hebel
erhöhen oder die Masse weiter vom Drehzentrum entfernt anbringen. Im beiden Fällen erreicht man einen Drehmomentausgleich.
Das System ist dann im Gleichgewicht, wenn die Drehmomente sich ausgleichen. Dann liegt auch der Schwerpunkt automatisch nahe
am Motor. Fraglich ist ferner, ob es den Motor nicht mehr stresst, wenn er durch weiter größer Massen (2,5kg) belastet wird (Reibung in den Lagern)?
Siehe Empfehlung des Herstellers (Maximalgewicht 5kg).
Eine große Windanfälligkeit ist bei dem kleinen Ausgleichsgewicht und der recht dünnen Stange sicherlich auch nicht zu erwarten.
Hier ist der optische Aufbau wohl in erster Linie verantwortlich.
Um den Drehmomentenausgleich in der Deklinationsachse zu erziehen, verwende ich eine längere Prismenschiene, so dass ich die
Optik verschieben kann, bis auch hier ein Drehmomentausgleich erreicht ist. Wie schon erwähnt, sind mit dieser Modifikation bei einer
Brennweite von 270mm Aufnahmen von bis zu 3 Minuten bei akzeptablen Sternabbildungen möglich.

CS. KLaus
 
Moin,
Dann liegt auch der Schwerpunkt automatisch nahe
am Motor.
Da liegts du auch mit richtig, aber je näher du die Gewichte nach innen anbringst, desto kürzer schwingt das System nach einer Berührung aus. Es macht ja keinen Spass, wenn man nach jeder Berührung erstmal 10 Sekunden warten muss, bis sich das Bild wieder beruhigt hat. Diese Empfehlung lese ich immer wieder hier im Forum auch bei größeren Reisemontierungen und aus meiner persönlichen Erfahrung mit dem SA hat sich das auch bestätigt.

Der Stress am Motor war von mir unglücklich formuliert, bitte verzeih. Ich meinte mit Stress, dass wenn ein Guiding System Korrekturimpulse sendet und das Bild in der Guidingkamera sich nicht schnell genug beruhigt, zusätzliche Impulse gesendet werden, um den vermeindlichen Drift zu korrigieren und der Motor in Stress Gerät weil er immer wieder bewegt wird.

Eine große Windanfälligkeit ist bei dem kleinen Ausgleichsgewicht und der recht dünnen Stange sicherlich auch nicht zu erwarten.
Hier ist der optische Aufbau wohl in erster Linie verantwortlich.
Die Windanfälligkeit war auf die gesamte Konstruktion("wird das Ganze") bezogen. Bei kleinsten Berührungen durch Wind beruhigt sich das Bild langsamer, sobald das Gewicht weiter außen angebracht ist.

Fraglich ist ferner, ob es den Motor nicht mehr stresst, wenn er durch weiter größer Massen (2,5kg) belastet wird (Reibung in den Lagern)?
Siehe Empfehlung des Herstellers (Maximalgewicht 5kg).
Die Herstellerangaben von 5 kg sind meines Wissenstandes nur auf die Ausrüstung bezogen, ohne Gegengewichte. Selbst mit einem 2- 2,5kg Gegengewicht (was dann +1kg wäre wenn man das normale 1kg Gegengewicht des SA nimmt) und 2kg Kameraausrüstung+Teleskop liegt man noch in der Toleranz.

Um den Drehmomentenausgleich in der Deklinationsachse zu erziehen, verwende ich eine längere Prismenschiene, so dass ich die
Optik verschieben kann, bis auch hier ein Drehmomentausgleich erreicht ist.
Genau, so etwas änliches habe ich auch dafür verwendet.

Lg Tom
 
Hallo Tom,

was das Schwingungsverhalten anbelangt gebe ich Dir recht. Ich komme allerdings nicht auf die Idee während einer Fotoserie an meinem
Teleskop oder der Kamera herumzuhantieren. Ich löse die Aufnahmen mit einem Fernauslöser aus und vermeide während der Session jede
Berührung des Geräts. Ich denke, das jede Montierung ein Hantieren während einer Aufnahme übel nimmt. Nach meiner Erfahrung liegt die
Ausschwingzeit (stark gedämpfte Schwingung) deutlich unter 3 Sekunden.

Die Maximalbelastung der Montierung von 5kg beinhaltet meines Erachtens das im Lieferumfang enthaltene 1kg Ausgleichsgewicht. Es ist
nicht logisch anzunehmen, dass man auf der Ausgleichsachse beliebige Massen befestigen kann. Hier kommt es sicherlich auf das Gesamtgewicht an.
Bezüglich des Maximalgewichts auf der Montierung liegt dies selbst bei einem kleinen Refraktor mit Kamera oft über 3kg (3,5kg bei mir).
Aber es gibt wie immer viele Wege nach Rom. WIchtig ist, dass man mit seiner Variante die gewünschte Qualität bei den Aufnahmen erreicht.

CS. Klaus

Anlage: Bild Cas/ f:270mm / Belichtungszeit des Einzelbildes 2 Minuten
 

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Hallo raychan,

der Ausschuss hält sich bei mir in Grenzen <10%. Lediglich in den Ecken des Bildes sind die Sterne manchmal leicht verzogen. Aber das liegt
vermutlich mehr an der Optik als der Nachführung. Da ich mit einer Brennweite von maximal 270mm arbeite, ist das auch nicht so kritisch!
Bei der Star Advancerer ist mir allerdings aufgefallen, dass sich sehr empfindlich reagiert, wenn das Equipment nicht ausgewogen ist.
Besonders Problematisch war, wenn ein Ungleichgewicht in Richtung der Himmelsbewegung vorlag, dann hatte ich deutliche Strichspuren.
Ich achte seitdem darauf, dass alles gut ausgewogen ist und der Motor nicht durch das Equipment beschleunigt wird.
Um den Ausgleich hinzukriegen, habe ich die Stange des Gegengewichts von 25 auf 40cm verlängert und meinen APO eine neue Prismenschiene
gegönnt (Dekinationsausgleich).

CS. Klaus
 
Unter 10% ist ja echt der wahnsinn. :oops: Ich habe es ja wie gesagt mit ein zusätzlichen Gewicht theoretisch gelöst. Nur in der Praxis weiß ich nie ob ich im Gleichgewicht bin. Den nach dem lösen der Kupplung ist es immer noch sehr schwergängig und da macht es kein Unterschied ob ich das Gewicht 1cm vor oder zurück schiebe.
Ist das bei dir auch so? Wie bringst du das im Gleichgewicht wenn es so schwergängig ist?

Und die Kamera + Objektiv + Kabel gleiche ich mit zwei Arca-Swiss Platten aus was aber auch nur geraten ist, da in der DEC-Achse sich nur schwergängig bewegt.
 
@raychan Moin :)

Mein Ausschuss orientiert sich ebenfalls unter der Marke 10%, oft Stacke ich sogar alles da ich eher im Widefield unterwegs bin. Man muss auch dazu sagen, das viele Parameter ne Rolle spielen: Stativ, Untergrund, aktives Guiding, Gesamtgewicht, Balance und vorallem welche Brennweite man verwendet... nur um mal ein paar zu nennen. Ich bin hingegangen und habe systematisch ausprobiert und verbessert.

Aber Vorsicht: Nur weil man eine Sache verbesser kriegt man nicht direkt 100sek mehr Belichtungsszeit zustande, es ist die Summe der Verbesserungen!

Erst die Deklanationsachse mit na Schine ausgerüstet am L WInkel, auf sämtliches unnützes Zubehör verzichtet (Kugelkopf) oder ausgetauscht (Neues Gewicht und eine stabile Polhöhenwiege), dann ein neues Stativ (Edelstahl) und als letztes einen Mgen III mit kleinem 30mm Leitrohr. Der Feinschliff kam dann noch als ich die Kabel nach ah objektiv/Teleskop verlegt habe, sodass sie nicht mehr herumhängen und einen "Zug" am Teleskop entwickeln können. Mit Kabel meine ich Fernauslöser, Dummybatterie, Mgen-Verbindung zur Kamera und Leitrohr.

Mit Mgen III kann ich bei 400mm und APSC Sensor (ca. 600mm Vollformat Äquivalent) 10 Minuten ohne Strichspuren belichten. Was aber mit na spiegellosen Systemkamera eher unnütz ist bei unserem Lichtverschmutzen Himmel im Ruhrgebiet. Ich gehe eher auf 4-6 Minuten. Ohne Mgen komme ich auf etwa 240 sek mit geringem Ausschuss bei 400mm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Rückmeldung.

Ich bin erstaunt was bei euch alles möglich ist, wenn ich da gegen mein Fall ansehe. :confused:
Gibt es eine Möglichkeit zuschauen, ob der Star Advanturer aus jeglicher Toleranz ist? (dejustierte Schnecke, zugroßes spiel von Zahnrädern usw.)

Und läuft eurer auch so schwer wenn Ihr die DEC-Achse ohne angekoppelten Motor dreht? Den ich kann das Gewicht garnicht richtig ausbalancieren, da man das Gewicht 1-2cm hin und her schiebt aber die Achse kippt nicht von alleine.

Ich Frage nur da ich schon mehrere Nächte nur zum testen draußen bin und keine Ahnung war meiner so schlecht läuft. Wenn ich testweise 15min belichte sind alle Sterne keine Striche sondern ein "V". Ist das bei euch auch so? Liegt das am sogenanten Schneckenfehler das der ganze Achse zurück springt?

Wenn ich alle Aufnahmen durchschaue die ich bis jetzt gemacht habe ist immer der gleiche effekt. Erst wandern alle Sterne in eine Richtung von Bild zu Bild und nach 5-10 Fotos (Je nach Belichtungszeit) Springen die Sterne wieder zurück auf die alte Position. Das läuft immer gleich ab. Und jede aufnahme nach diesen Sprung ist meine perfekte für Runde Sterne. Danach sind alle Eier bis Striche.


Und sorry das ich den Thread gerade für meine Fragen missbrauche.
 
Hallo Raychan,

die DEC-Achse ist bei mir auch sehr schwergängig. Man kann den Schwerpunkt des optischen Systems aber auch einfach so ermitteln,
indem man die T-Schiene mit Kamera und Objektiv/Fernrohr auf ein runde Stange legt und so lange verschiebt, bis man im Gleichgewicht ist.
Diese Stelle sollte dann über der RA-Achse liegen. Was ich nicht ganz verstehe, ist die Wanderung der Sterne von Bild zu Bild. Eine richtige
Einnordung voraus gesetzt, sollten diese sich praktisch nicht bewegen. Ich hatte den Effekt bei nicht richtiger Einnordung der Montierung.
Bei richtiger Einnordung bleibt der Polarstern wärend der Beobachtung auf dem Kreis im Polarskope.
Versuche doch mal, die Massen so anzuordnen, dass der Motor der Montierung etwas arbeiten muss, d.h. sich das Fernrohr bei offener RA-Klemmung
gegen die Himmelbewegung dreht. So erreichst Du einen permanenten Kraftschluss im Antriebssystem und gleichst eventuelles Spiel aus.
Wünsche guten Erfolg!

CS. Klaus
 
Versuche doch mal, die Massen so anzuordnen, dass der Motor der Montierung etwas arbeiten muss, d.h. sich das Fernrohr bei offener RA-Klemmung
gegen die Himmelbewegung dreht. So erreichst Du einen permanenten Kraftschluss im Antriebssystem und gleichst eventuelles Spiel aus.
Wünsche guten Erfolg!
Danke für den Tipp, werde ich mal probieren. :D Mein Aufbau war immer umgekehrt. Also die Kamera auf der im "uhrzeigersinn fallenden Seite".
Mechanik ist echt nicht so meine Welt. ^^"

Zur Polausrichtung. Joah wird sicher nicht rund laufen. Musste mein Polsucher selbst justieren, da dieser völlig dejustiert war und immer noch nicht 100% in der DEC-Achse ist. :(
 
Hallo raychan

..."sehr schwer" sollte bei einem SA und gelöster Klemme nix gehen. Ich behaupte mal 'da stimmt was nicht', vielleicht hatte der 'günstige SA auch einen Unfall'. Ich hatte den SA auch in Verwendung und mit 200mm mit DSLR 2min locker erreicht. Das A und O ist m. M. das Einnorden per Polsucher das ging bei mir erst richtig mit einem stabilen Stativ (sah schon komisch aus der "Kleine SA" auf dem EQ5 Stativ war mir egal. Von da an ging es ohne zittern locker von der Hand. Was m. M. noch wichtig war... Alles so nah wie möglich an den Drehpunkt der Achse (bei weit entfernten Gewicht erhöht sich bei einem Fehler natürlich die Wirkung)
75% Ausschuss ist auf alle Fälle nicht die Norm ;-) das sollte einstellig bleiben. Der SA ich nicht die einfachste Monti aber der Lern - Effekt ist ein sehr guter fand ich. Zum SA wurde auch hier schon viel geschrieben, das Netz ist voll weil der SA wohl weit verbreitet ist. Polsucher justieren gibt es gute Anleitung im Netz . Ich wünsch dir gutes Gelingen (nur nicht aufgeben). ;-)
 
Hallo GOiler,

wie schwer es sich drehen lässt, lässt sich schwer in Worte fassen. Ich dachte wenn ich die DEC-Achse vom Motor abkoppel, das es den so leicht dreht wie an ein ausgeschalteter Ventilator.
Wahrscheinlich hat der Shop für Astro Equipment mir auch ein Rückläufer oder ein Montagsmodell geschickt. Weil der ist schon so seit ich den bekommen habe und als Anfänger weiß man ja nicht ob es normal ist oder man nur schrott bekommen hat. :cry:

Das Einnorden finde ich überhaupt kein Problem, hatte von ein unbekannten Astrofreund ein paar Tipps bekommen und selbst mit 2-facher Vergrößerung sitzt er genau da wo er laut App soll. Und die Vertikale 0-6Uhr Linie habe ich über den Polarstern angelichen. Zum Gewichtsausgleich. Die 2kg sind so dicht an der DEC-Achse wie es geht. Eventuell ist der Gewichtsausgleich nicht perfekt, weil die DEC-Achse sich zu schwer dreht und man nur raten kann wo der Gewichtsmittelpunkt von Kamera und Gegengewicht ist.

Werde noch bei nächster Gelegenheit den Tipp von Klaus St. probieren und wenn es auch kein Unterschied macht, weiß ich nicht mehr was ich tun soll.
Gibt ja einige Anleitungen zum zerlegen und reparieren, aber Mechanik ist überhaupt nicht mein Gebiet.
 
Hallo Raychan,

meine DEC Achse ist auch eher schwergängig im Sinne von nicht so leicht wie RA.
Bisher bin ich jedoch mit dem Motto "Wenns funktioniert, repariers nicht" gut gefahren.

IMG_4599.jpeg


So sieht mein Setup aus. (Auf dem Bild ist kein Flattener am 61 EDPH, normalerweise ist das Gewicht 3cm weiter draußen)

Ich richte das Teleskop zuerst parallel zum Polsucher aus und tariere DEC aus. Vermutlich weil alles so nah wie möglich am Massenschwerpunkt gepackt ist reicht das Gegengewicht bei mir aus.
RA bekomme ich leider nicht so gut ins Gleichgewicht, da ist die mitgelieferte Prismenschiene zu kurz.
Da wäre ich für ne Empfehlung dankbar.
 
Danke für deine Erfahrung.
Zum ausgleichen der RA-Achse nutze ich einen Makroschlitten, damit kann ich es jetzt sehr genau ausgleichen. Aber das wird dir wahrscheinlich nicht weiter helfen. Weiß nicht ob es sowas ähnliches als Prismenschiene gibt.
 
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