Starsenseapp von Celestron hat einen Bug

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serenus

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Wird das Teleskop in Zenitnähe herumgeschwenkt, dreht sich die Anzeige des Himmels um den mit grünem Kreuz markierten Zenit. Das wäre ja nicht schlimm und ist bei azimutaler Aufstellung des Teleskops sogar richtig, stört nur ein wenig bei äquatorialer Montierung.

Und jetzt kommt der eigentliche Bug: Es geht dann häufig die Anzeige der aktuellen Teleskopposition einfach verloren. Soll heißen, sie ist total falsch. Da hilft auch warten auf ein neues Plate-solving-Bild nichts: Entweder er meldet trotz freier Sicht "Teleskopposition nicht gefunden" oder er korrigiert die falsche Istposition einfach nicht. Die roten Pfeile, welche den Weg zum gesuchten Ziel markieren, sind folglich ebenfals falsch und verunmöglichen so die manuelle Einstellung des Zielobjektes.


Gefundener work-arround:
Starsenseapp beenden und neu starten!

Jetzt muss zwar das Zielobjekt neu ausgewählt werden (er merkt sich das zuletzt gesuchte Objekt leider nicht permanent), aber die aktuelle Teleskopposition stimmt dann und auch die roten Schwenkrichtungspfeile weisen korrekt den Weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre ja nicht schlimm und ist bei azimutaler Aufstellung des Teleskops sogar richtig, stört nur ein wenig bei äquatorialer Montierung.
Na ja, fairerweise aus den FAQ:
Zitat von Celestron.com:
our engineers have designed the dock as an integrated part of the telescope optical tube and/or mount. Should you purchase the dock separately from a third party or make your own modifications to install a dock on another telescope, neither the dock nor the telescope will be covered by the standard Celestron warranty, as the product will have been modified.
Wenn du StarSense auf einer auf einer parallaktischen Montierung benutzt, benutzt du es also außerhalb der von Celestron vorgesehenen Parameter. Da kann ich schon verstehen, dass es dann auch nicht das macht, was du gerne hättest. Das ist also – zumindest parallaktisch - kein Bug, sondern eine Fehlbedienung, die nicht von der Garantie gedeckt wird. Freu dich lieber, dass es überraschend gut funktioniert, wenn du es nicht für den vorgesehenen Einsatzbereich (azimutale Montierung) verwendest.

Wie verhält es sich azimutal? Da tut im Zenit alles wie erwartet? Und falls nicht, viel interesanter: Warum postest du das hier, wo keiner was daran ändern kann und der US-amerikanische Hersteller garantiert nicht mit liest?

Beste Grüße,
Alex
 
Guten Morgen auch :D,

hier in Übersetzung ;):
"Unsere Ingenieure haben das Dock als integrierten Teil des optischen Tubus und/oder der Montierung des Teleskops konzipiert. Sollten Sie die Dockingstation separat von einem Drittanbieter erwerben oder Ihre eigenen Modifikationen vornehmen, um eine Dockingstation an einem anderen Teleskop zu installieren, fallen weder die Dockingstation noch das Teleskop durch die Standardgarantie von Celestron, da das Produkt modifiziert wurde."
 
Na ja, fairerweise aus den FAQ:

Wenn du StarSense auf einer auf einer parallaktischen Montierung benutzt, benutzt du es also außerhalb der von Celestron vorgesehenen Parameter. Da kann ich schon verstehen, dass es dann auch nicht das macht, was du gerne hättest. Das ist also – zumindest parallaktisch - kein Bug, sondern eine Fehlbedienung, die nicht von der Garantie gedeckt wird. Freu dich lieber, dass es überraschend gut funktioniert, wenn du es nicht für den vorgesehenen Einsatzbereich (azimutale Montierung) verwendest.

Wie verhält es sich azimutal? Da tut im Zenit alles wie erwartet? Und falls nicht, viel interesanter: Warum postest du das hier, wo keiner was daran ändern kann und der US-amerikanische Hersteller garantiert nicht mit liest?

Beste Grüße,
Alex
Its not a Bug, its a feature? Na toll!

Selbstverständlich tritt das Problem bei azimutaler Aufstellung ebenfalls auf. Ob ein häufiger Schwenk durch den Zenit ursächlich etwas mit dem "aufhängen" der Starsenseapp-Orientierung zusammen hängt ist jetzt auch nur eine Vermutung von mir, um meine Beschreibung von vorhin etwas zu präzisieren. Mir ist es in den schönen klaren Nächten dieser Woche halt mehrmals aufgefallen und da wurden eben auch sehr hoch stehende Objekte aufs Korn genommen. Sowohl visuell und azimutal, als auch fotografisch und eben äquatorial. Das Smartphone samt Halterung wechselte dabei das Teleskop. Nach dem Wechsel funktionierte es ja zunächst, sonst hätte ich hier einen Zusammenhang vermutet. Der "Fehler" trat ja auch nicht immer auf sondern eben häufig, wie ich ja schrieb.

Freilich freue ich mich schon dass es "überraschend gut funktioniert" wie du schreibst. Doch meiner Meinung nach sollte es trotzdem erlaubt sein, andere Benutzer auf dieses tolle "feature" aufmerksam zu machen, meinst du nicht?

Zu "Unsere Ingenieure haben das Dock als integrierten Teil..." Ich denke, diese Formulierung stammt nicht von einem ihrer Ingenieure, sondern vom Sales-manager.

Immerhin behebt ein Neustart der App diese völlige Funktionsblockade. Interessant wäre vielleicht noch, welche Appversion verwendet wurde. Ich habe 1.1.8.2

Zu "Warum postest du das hier wo Keiner was dran ändern kann...". Bitte, bitte, mach du das bitte für mich. Danke im Vorraus.


Ich bitte höflichst um Erfahrungen anderer echter Nutzer hier, was dieses tolle Verhalten der App betrifft. Vielleicht können wir so die näheren Umstände und Ursachen weiter eingrenzen. Ich weiß, smalltalk ist in diesem Forum ja nicht verboten, doch bitte um Entschuldigung, wenn ich da in Zukunft nicht gleich darauf reagiere.

Danke für die Stellungnahme und nix für ungut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Vergiss nicht, dass du da ein Komplett-Set gekauft hast, das so wie es ist funktionieren soll.
Mit welchen Celestron StarSense-Teleskopen funktioniert es denn nicht?
  • Die Dobsons? Da schaue ich dann von unten nach oben in das Teleskop, wenn es nicht überhaupt am Anschlag ist. Das wäre dann ein arg konstruiertes Problem.
  • StarSense LT? Ich weiß nicht, ob die überhaupt über den Zenit kommen, und wenn, sind beides Newton-Derivate, bei denen du dann auch wieder von unten nach oben schaust.
  • StarSense DX? Da könnte es mit dem Refraktor und dem SC tatsächlich klappen, wenn man über den Zenit hinaus und den Zenitspiegel verstellen will, anstatt das Teleskop zu schwenken. Die Montierung habe ich aber nicht.

Freilich freue ich mich schon dass es "überraschend gut funktioniert" wie du schreibst. Doch meiner Meinung nach sollte es trotzdem erlaubt sein, andere Benutzer auf dieses tolle "feature" aufmerksam zu machen, meinst du nicht?
Aber dann lieber mit einer reißerischen Überschrift wie "StarSense-Benutzer verwendet StarSense-Dock anders als vom Hersteller vorgesehen – Klicken Sie hier, um zu sehen, was dann passierte!" und nicht mit einem Bug, was impliziert, das etwas nicht funktioniert, was angegeben ist. Wenn eine nirgends versprochene Funktion nicht funktioniert, ist das kein Bug.

Hast du das Problem mit einer StarSense-Montierung?
Zu "Unsere Ingenieure haben das Dock als integrierten Teil..." Ich denke, diese Formulierung stammt nicht von einem ihrer Ingenieure, sondern vom Sales-manager.
Die Ingenieure sind auch nicht dafür zuständig, deine Funktionswünsche umzusetzen, sondern die vom Management.
Zu "Warum postest du das hier wo Keiner was dran ändern kann...". Bitte, bitte, mach du das bitte für mich. Danke im Vorraus.
Warum sollte ich? Ich habe kein Problem damit. Und ich gehe davon aus, dass Celestron dann auf den Garantieverlust verweisen würde, weil du das Produkt modifiziert hast. Da brauche ich für dich nicht nachfragen.

Beste Grüße,
Alex (Der auch ein echter Nutzer ist und alle Garantieansprüche verwirkt hat, weil er StarSense an anderen Geräten einsetzt)
 
Ach ja, eines noch, wenn du schon "echte Nutzer" suchst (und warum ich auch frage, ob du azimutal Probleme hast):
Mein Setup wird
  1. meist auf dem Balkon benutzt, da begrenzt die Markise den Blick zum Zenit
  2. nicht mit dem originalen StarSense-Dock
  3. auf einer Vixen Porta, die auch nicht sinnvoll über den Zenit hinaus schwenken kann
StarSense-2.jpg

Ich habe also schon einmal einen deutlich anderen Winkel als das originale Dock. Mag sein, dass ich deshalb noch nie Probleme gehabt habe. Oder dass die Software einen einfach in einem Bogen leitet, sodass man das Teleskop nicht auf den Kopf stellt. Daher die Rückfrage.

Wenn du schon modifizierst, dann geh ruhig in die vollen. In deinem RASA36-Thread hat du ja schon mal gezeigt, dass du Adapter besser herstellen kannst als die Hersteller – also versuch das doch mal mit einem anderen Winkel (steiler/flacher) und berichte. Vielleicht kommst du dann ja mit einer azimutalen Montierung weiter als vom Hersteller vorgesehen, bis zum Anschlag und darüber hinaus ;) Und für parallaktisch, tja, da brauchst du halt eine andere Software oder lebst mit den Einschränkungen. Wenn du eine computergesteuerte Celestron-Nexstar-Montierung hättest, bräuchtest du für azimutal und parallakltisch auch verschiedene Firmwares.

Übrigens wäre dieser Thread
wohl besser geeignet gewesen, um sich dem Erfahrungsaustausch anzuschließen, als gleich was neues aufzumachen. Da hat vielleicht auch schon jemand parallaktische Erfahrungen gepostet, ich habe nicht mehr jedes Posting da im Kopf.

Beste Grüße,
Alex
 
Lieber Kerste (trotz Deines belehrenden Untertones). Ich stelle ja keine Garantieansprüche, ich will bloß die technische Ursache klären. Dass der Blickwinkel der Smartphonekamera ein Anderer sein darf wie bei einem Sucherfernrohr ist ja ein echtes feature dieser Methode mit dem Starsensedock.

Ok! Vielleicht kommen wir so weiter: Wenn ich es richtig verstanden habe, bist Du und ein gewisser Alex also echte Nutzer der Starsenseapp und das, sagen wir Mal "Problem" ist bei euch (noch) nicht aufgetreten. Welche App-Version bitte verwendet ihr?
 
Ich bin Alex und nur einer (und habe mit deinem öfter herablassenden Ton auch so meine Probleme...)

Ich habe die aktuelle iOS-App, 1.1.8.0, auf iPhone 12 Mini. Auf absehbare Zeit komme ich aber nicht dazu, das bei mir zu testen – unsere Sternwarte kriegt eine neue Montierung. Aber vielleicht hat jemand anderes Abends Zeit.

Beste Grüße,
Alex
 
Jetzt hat sich u ser Posting überschnitten: Ich will mich hier nicht mit fremden Federn schmücken, was den Anbau beim RASA36 betrifft. Ich darf das Ding tollerweise mit benutzen, das ist alles.
 
Danke für die Angabe der Versionsnummer. Ich nutze die App mit einem Samsung Galaxy S9. Mag sein dass verschiedene Beschleunigungs-sensoren in der Hardware verbaut sind und es deswegen ein unterschiedliches Verhalten bei der App gibt. Meinem technischen Verständnis nach könnte es jedoch auch bei der mathematischen Implementierung der Himmelsmechanik liegen.

Wie dem auch sei, solange nicht auch andere Nutzer das von mir beschriebene Verhalten der App feststellen, werden wir vermutlich nicht weiter kommen. Zum Glück hält das schöne Wetter ja noch an.
 
Hallo zusammen,

als erstes würde ich auch gern erfahren welches StarSense Teleskop Du hast?
Da gibt es verschieden Varianten. Insgesamt 12.
StarSense
Das sind allesamt Alt/AZ Montierungen. Dobson ist auch Alt/AZ.

stört nur ein wenig bei äquatorialer Montierung.
Wenn Du das ganze dann auf eine EQ-Montierung pappst, kann Dir keiner garantieren das das funktioniert, wie den FAQs zu entnehmen ist
"Unsere Ingenieure haben das Dock als integrierten Teil des optischen Tubus und/oder der Montierung des Teleskops konzipiert. Sollten Sie die Dockingstation separat von einem Drittanbieter erwerben oder Ihre eigenen Modifikationen vornehmen, um eine Dockingstation an einem anderen Teleskop zu installieren, fallen weder die Dockingstation noch das Teleskop durch die Standardgarantie von Celestron, da das Produkt modifiziert wurde."
da sind die ausschlaggebenden Worte
integrierten Teil des optischen Tubus und/oder der Montierung des Teleskops konzipiert.
in dem Du das an eine EQ-Montierung und an ein anderes Teleskop befestigst ist das eine Modifikation.
Erstens fällt die Gewährleistung weg und zweitens mE. kann auch die Funktionalität an einer anderen Montierung/Teleskop weg fallen, da es nicht an dem System genutzt wird, für das es konzipiert wurde.

Somit braucht man sich nicht wundern und meckern das das alles nicht wie gewünscht funktioniert.
Alex / @Kerste hat einfach Glück gehabt und sehrwahrscheinlich mehr Wissen, so das es bei Ihm funktioniert.
 
Kann durchaus sein, dass das ganze einfach nicht für Schwenks über den Zenit ausgelegt ist.

Könnte ich auch verstehen – das StarSense-Explorer-System ist auf einfache Bedienung ausgelegt, da ist eine azimutale Montierung ideal, wiil sie nicht erst eingenordet werden muss. Parallaktisch macht nur dann wirklich Sinn, wenn man eine motorische Nachführung hat, und das wird mit dem StarSense-Modul und "klassischer" Goto-Computersteuerung abgedeckt (und der umständlicheren Bedienung per Handcontroller). Auch wenn du azimutal und Nachführung willst, ist die StarSense-App nichts.

Und im Zenit sind azimutale Montierungen genauso bescheuert zu bedienen wie parallaktische am Himmelspol. Und mit den Celestron-Montierungen ist dann eh ein Kniefall angesagt, da warten die meisten wohl einfach etwas, bis die Ziele wieder in einer bequemeren Position stehen.

Man sieht immer wieder mal Lösungen, bei denen die komplette Smartphonehalterung verkippbar ist – vielleicht hilft das wirklich. Wenn ich das originale Dock richtig in Erinnerung habe, ist das Handy damit beim Blick in den Zenit ja auch schon so gekippt, dass das Display nach unten zeigt? Da wäre ich als kleiner Computer auch verwirrt ;)

Viel Erfolg,
Alex
 
DerOriginaldock hat ja eine propietäre Klemmstelle und dort wechselt er hier zwischen den Geräten. Das Gegenstück dazu wurde in der privaten Werkstatt gleich neben der Sternwarte angefertigt.
  1. auf einer Vixen Porta, die auch nicht sinnvoll über den Zenit hinweg
Den Anhang 350451 betrachten
Ich habe also schon einmal einen deutlich anderen Winkel als das originale Dock. Mag sein, dass ich deshalb noch nie Probleme gehabt habe.
Das klingt plausibel. Danke für diese Info.
... also versuch das doch mal mit einem anderen Winkel (steiler/flacher) und berichte.
Das geht hier beim RASA36 auf der Sideres85-Montierung tatsächlich: Da sitzt der Starsensedock an der Gegengewichtstange und kann beliebig verdreht geklemmt werden. Schon wegen des bequemeren Einblicks. Er muss nach bisherigen Erfahrungen bloß gut rausgucken können. Freilich wird er meistens schon ähnlich dem RASA orientiert, benutzt.
Wenn du eine computergesteuerte Celestron-Nexstar-Montierung hättest, bräuchtest du für azimutal und parallakltisch auch verschiedene Firmwares.
Stimmt nicht ganz. Ich hab mir so nebenbei tatsächlich ein älteres Celestron-Nexstar8i hier längere Zeit ausborgen dürfen und dieses Gerät hat nur eine Handgurke. Da sind mehrere Alignement-Methoden implementiert, sowohl für azimutalen Gebrauch als auch für die Verwendung des parallaktischen Aufsatzes. Jetzt ist der Nexstar an einen anderen aufstrebenden jungen Amateur verborgt worden.
Übrigens wäre dieser Thread
wohl besser geeignet gewesen, um sich dem Erfahrungsaustausch anzuschließen, als gleich was neues aufzumachen. Da hat vielleicht auch schon jemand parallaktische Erfahrungen gepostet, ich habe nicht mehr jedes Posting da im Kopf.

Beste Grüße,
Alex
Schon möglich, vielleicht verschiebt ein Mod das ja rüber.
 
Hi!

Ja stimmt, die NexStar SE und CPC (sowie die Vorläufer) haben Unterstützung für die Polhöhenwiege und den parallaktischen Betrieb; zumindest die älteren LCM und SLT wiederum nicht (außer vielleicht mit der neuesten Firmware für die 5.x-Versionen). Aber es ist z.B. nicht bei allen NexStar und NexStar+ Handcontrollern möglich, eine Handbox einer parallaktischen Montierung mit der Firmware für eine azimutale Montierung zu versehen und umgekehrt. Ich hatte da schon einige in der Hand, die dann gestreikt hatten (und einige, bei denen es funktioniert hat). Und einfach umstöpseln von z.B. parallaktischer auf azimutale Montierung geht auch nicht immer, weil dann die Montierung nicht erkannt wird. Hier gibt's auch immer wieder Threads, weil ein Handcontroller von EBay trotz Firmware-Änderung nicht mit der Montierung zusammenspielt, weil er ursprünglich zu einer anderen gehörte.

Der Handcontroller vom StarSense-Modul kann wiederum mit allen Montierungen zusammen arbeiten, spricht soweit ich weiß aber nur Englisch...

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo zusammen,

als erstes würde ich auch gern erfahren welches StarSense Teleskop Du hast?
Da gibt es verschieden Varianten. Insgesamt 12.
StarSense
Das sind allesamt Alt/AZ Montierungen. Dobson ist auch Alt/AZ.
Das Teleskop wählt man in der App einfach aus, weißt du? Klar hab ich da Verschiedene ausprobiert. Wenn man einen 12-Zöller angibt, sind der App eben viel mehr Objekte verfügbar.
Wenn Du das ganze dann auf eine EQ-Montierung pappst...
Ja darüber wurden hier schon Vermutungen angestellt, siehe weiter oben.
 
Hi!

Ja stimmt, die NexStar SE und CPC (sowie die Vorläufer) haben Unterstützung für die Polhöhenwiege und den parallaktischen Betrieb; zumindest die älteren LCM und SLT wiederum nicht (außer vielleicht mit der neuesten Firmware für die 5.x-Versionen). Aber es ist z.B. nicht bei allen NexStar und NexStar+ Handcontrollern möglich, eine Handbox einer parallaktischen Montierung mit der Firmware für eine azimutale Montierung zu versehen und umgekehrt. Ich hatte da schon einige in der Hand, die dann gestreikt hatten (und einige, bei denen es funktioniert hat). Und einfach umstöpseln von z.B. parallaktischer auf azimutale Montierung geht auch nicht immer, weil dann die Montierung nicht erkannt wird. Hier gibt's auch immer wieder Threads, weil ein Handcontroller von EBay trotz Firmware-Änderung nicht mit der Montierung zusammenspielt, weil er ursprünglich zu einer anderen gehörte.

Der Handcontroller vom StarSense-Modul kann wiederum mit allen Montierungen zusammen arbeiten, spricht soweit ich weiß aber nur Englisch...

Beste Grüße,
Alex
Das Starsense-Modul und die Starsenseapp sind verschiedene Dinge. Also eigentlich wäre eine genaue Protokoll-Doku über die Unterschiede bei den Leuten hier hoch interessant, da Celestron ja nur einmal eine Protokollbeschreibung veröffentlicht hat. Einer der Sternwartenbesitzer hat beim großen Teleskop daraus eine Nexstar-com-Protokollschnittstelle implementiert, will aber nicht schon wieder mühsam Reverse-engeniering betreiben, nur um auf aktuelle Celestron-Protokollerweiterungen zu reagieren. Hab ich zumindest aus den Diskussionen zur Technik hier heraus gehört. Das große 50cm- Teleskop hier braucht bis dato kein Plate-Solving, es positioniert mit einer gewissen Stoll-Software auf wenige Bogensekunden genau. Der große RASA in der zweiten Sternwarte wird derzeit noch händisch bewegt, schon wegen des noch nicht befriedigend gelösten Kabelmanagements. Auf lange Sicht wird hier eine Meridianflip-fähige Steuerung gesucht. Aber wir weichen jetzt vom Thema ab. Ich will die Starsenseapp ja auch mit transportablen Geräten bei anderen Standorten nutzen.
 
Ich würde als allererstes die neueste Softwareversion aufspielen. Ist glaube ich 1.1.10.3.

Ansonsten: Ich setze Starsense Explorer ausschließlich auf azimutalen Montierungen ein und habe damit keinerlei Probleme.
Verwandt wird ein altes Samsung A5.

Gruß Horst
 
Das Teleskop wählt man in der App einfach aus, weißt du?
das habe ich mir dann schon gedacht. Da es 12 (zwölf) verschiedene StarSense-Teleskope gibt, kann man die in der App auswählen.
Aber nochmals, dieses StarSense System, also Smartphone-Halterung mit Spiegel, so wie die App sind für die StarSense Teleskope konzipiert und diese eben allesamt auf Alt/AZ. So meine schlichte und naive Denke.
Man kann natürlich, wie es Alex / @Kerste gemacht hat, diese Smartphone-Halterung mit Spiegel, ob nun 3D-Nachdruck oder Original, an eine andere fremd Montierung mit einem anderem fremd Teleskop adaptieren, in der Hoffnung das es funktioniert, aber wie den FAQs zu entnehmen ist, muss das nicht funktionieren. In der FAQ wird es sot ausgedrückt, dass keine Gewährleistung übernommen wird, also das man sich nicht bei Celestron beschweren kann, da es dann eine Modifikation ist.

Das Starsense-Modul und die Starsenseapp sind verschiedene Dinge.
das ist Alex / @Kerste und den meisten hier im Forum klar, das dies zwei paar Schuhe sind.
Ich denke das Alex / @Kerste nur auf die teilweise herrschende Inkompatibilität, selbst in ein und der selben Firma, hier Celestron, hinweisen wollte.
 
Hallo Horst,

Ansonsten: Ich setze Starsense Explorer ausschließlich auf azimutalen Montierungen ein und habe damit keinerlei Probleme.
Verwandt wird ein altes Samsung A5.
Alt/AZ ist für mich nachvollziehbar. Ich glaube aber nicht das Du Dich darüber aufgeregt hättest wenn es an einer Fremdmontierung nicht funktioniert hätte.
Das auszuprobieren ist ja auch nicht verwerflich ;).

Aus Deiner Aussage resultiert auch mein Wissen, das der ein oder andere sich, als der kleine Refraktor mit StarSense Explorer noch sehr günstig war, dieses Set angeschafft haben, den Refraktor verschenkt haben und die Smartphone-Halterung/Spiegel an eine andere (stabilere) Alt/AZ- Montierung gepappt haben und das das dann funktioniert.
Da sind dann wohl auch 3D-Modelle von der Halterung erstellt worden und diese dann 3D nachgedruckt worden.
Letztendlich war es mE. auch "nur" ein Versuch ob das klappt. Für mich, wie schon geschrieben, an Alt/AZ nachvollziehbar, aber EQ, nöö. Habe diesbezüglich auch noch nichts entsprechendes hier im Forum gelesen.

P.S.
z.B. der Sky Watcher App SynScan Pro muss ich mitteilen welche Montierung angesprochen werden soll, Alt/AZ oder EQ. Beides schon ausprobiert und dann macht die App/Teleskop/Montierung auch brav das was es machen soll.
 
Ich würde als allererstes die neueste Softwareversion aufspielen. Ist glaube ich 1.1.10.3
Gute Idee
Ansonsten: Ich setze Starsense Explorer ausschließlich auf azimutalen Montierungen ein und habe damit keinerlei Probleme.

Gruß Horst
Bei der Deutschmonti ist es mir zum ersten Mal aufgefallen. Ich habe später halt in Kenntnis des Problems bewusst im azimutalen Betrieb so lange herumgespielt, bis dieser "Hänger" auch dort wieder da war, sorry.

Himmelsmechanisch sehe ich keinen Grund, warum es EQ nicht auch funktionieren sollte.
 
Ich denke das Alex / @Kerste nur auf die teilweise herrschende Inkompatibilität, selbst in ein und der selben Firma, hier Celestron, hinweisen wollte.
Das wird hier auf der Sternwarte ja gar nicht als so schwieriges Problem angesehen, sondern die fehlende Aktualisierung der Protokolldoku darüber. Wenn irgendwer da schon eine selbstprogrammierte Teleskopsteuerung mit neueren Versionen dieser Schnittstelle erfolgreich implementiert hat, ich glaube die Leute hier wären dankbar für Infos, welche über das damals veröffentlichte Protokoll hinaus gehen. Könnte ich mir zumindest vorstellen. Übrigens, das große Teleskop hier spricht so nebenbei auch die alte LX200-Sprache, hab ich mir sagen lassen.

Aber wir weichen schon wieder vom Thema ab.
 

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Zurück zur Starsenseapp: Habe jetzt die Version 1.1.11.0 und soeben auch draussen ausprobiert: Das Problem ist immer noch da. Es trat bei der Suche von lbn182 wieder auf. Diesmal wackelte die leicht falsch angezeigte Sternkarte dabei ein wenig, ohne dass das Teleskop berührt worden war. Ich bewegte das Ding auch absichtlich nicht durch den Zenit. Nach Neustart der App und abermaligem Suchschwenk nach Lbn182 klappte die Sache problemlos.
 
Im Cloudynightsforum wird auch über das Zenitproblem bei der Starsenseapp debattiert (bin also doch nicht der Einzige dem dieses Problem aufgefallen ist, sondern nur hier im Forum offenbar der Erste).


Dort wird eine Abweichung vom 16° Versatzwinkel gegenüber der optischen Achse des Teleskops (mechanisch bedingt durch den Starsensedock) als mögliche Ursache dafür angesehen, dass die App den Weg zu Objekten in Zenitnähe bisweilen völlig falsch anzeigt. Ein selbst ans Teleskop angeflanscher Starsensedock kann freilich von diesem Winkel abweichen.

Der 16°-Versatz soll ja bloß die freie Sicht der Smartphonekamera auf den Himmel ermöglichen, ohne vom Vorderteil des Teleskoptubus abgeschattet zu sein.

Werde bei der nächsten Anwendung mal darauf ein Auge haben.

Übrigens: Dass die App neuerdings nach dem "Ausrichten" den Ausrichtstern als Zielobjekt anzeigt (und nicht das eigentlich ausgewählte Ziel) ist wirklich kein neuer Bug sondern ein feature. Damit soll dem User das korrekte Arbeiten des Plate-Solvings demonstriert werden.


LG, S
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, auch das exakte Einhalten vom 16°-Versatz des Starsensedock gegenüber der optischen Achse des Teleskops vermindert nicht die Häufigkeit beim Auftreten des aufgezeigten Fehlers.

Wenn es also hier Starsenseapp-Anwender gibt, bei denen der beschriebene Fehler noch nie aufgetreten ist, dann kann es meiner bescheidenen Meinung nach nur noch am Smartphone selbst liegen (Genauigkeit von Standortermittlung oder Beschleunigungs-sensor oder Ähnliches)

An seine Schuld glaube ich jedendalls nicht: :alien:

Und Jene die das Problem auch haben: Zum Glück gibt es den Workarround mit dem Neustart der App. Dann hat es bei mir in bis dato 15 durchgehend klaren Nächten immer funktioniert. Insofern ist der Bug nicht so schlimm.


LG,S


P.S. Bitte jetzt nicht wieder mit azimutal/äquatorial anfangen, dieses Thema ist abgehakt.
 
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