Startravel 120/600 auf Edelstahlstativ und AZ4

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Saphena

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Guten Abend miteinander.

Ich bin rein visuell unterwegs und nach diversen Dobsons bin ich unter die Refraktoren gegangen. Der Startravel sollte mein Einstiegsgerät in diese Bauweise sein und ich bin mit dem Richfielder äusserst zufrieden. Vor kurzem kam eine AZ 4 Montierung und ein massives Edelstahlstativ bei mir an und die Beobachtung mit diesen Komponenten macht einfach sehr viel Spaß. Derzeit habe ich nur ein ES 14 mm 82° und ein TS 32mm 72° Okular. Ich möchte nun das beste aus meinem Setup herrausholen. Welches Okular kann man noch dazupacken ? Ein 20er und ein 5-6er ? Einen adäquaten Leuchtpunktsucher suche ich auch noch. Der Omegon Radiant ist leider einfach viel zu groß für das Teleskop. Ein Rigel sollte es auch nicht sein. Empfiehlt es sich den Okularauszug gegen einen qualitativeren zu tauschen , wenn ja gegen welchen? Ist es sinnvoll eine längere Prismenschiene als die Orginale zu verwenden um das Gewicht perfekt auszubalancieren ? Ich habe bereits mehrfach über Modifikationen der AZ 4 gelesen, geändert habe ich noch nichts daran. Beobachtungsstandort ist Düsseldorf, mit ständiger Motivatiin zur Ausfahrt. Das Thema Filter ist auch eine Geschichte die ich in Angriff nehmen möchte. Achja, Fragen über Fragen?

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend.
 
Hallo,

ich hatte dieselbe Kombination und war eigentlich recht zufrieden damit. Das 20er Okular kannst Du Dir sparen. Nimm ein 7 mm Nirvana von Skywatcher dazu. Das benutze ich sehr gern an einem 100/600 Refraktor.

Als Leuchtponktsucher empfehle ich den hier: Red Dot Visier Sight Scope Leuchtpunktvisier: Amazon.de: Kamera

Der ist aus Alu, sehr stabil und verstellt sich nicht. Gibt es auch im Teleskophandel - für den doppelten Preis. Wichtig: Du brauchst noch den Sockel dazu: Baoblaze Gabelsockel mit Halterung für Sucherfernrohre: Amazon.de: Elektronik

CS.Oli
 
Hallo Saphena,

den deutlichsten Zugewinn an Beobachtungserlebnis hast du mit einem guten UHC oder OIII Filter. Das würde ich als erstes angehen.

Ich habe wenig Probleme mit einem der einfachen Leuchtpunktsucher der 20 Euro Klasse bei meinem 80/400 Richfielder. Bzw mir hat sich der große Zugewinn des Telrads, das ich an einem anderen Teleskop nutze, nie so recht erschlossen.

Ich nutze den kurzen Refraktor so
bis 100x um zB kleinere Sternhaufen noch zu sehen. Der Farbfehler fällt bei Sternen nicht so arg ins Gewicht, wenn man nicht auf exakt wiedergegebene Sternfarben aus ist. Wahrscheinlich ist der 120/600 aber bunter. Ist so ein bisschen Geschmacksache wie hoch man damit vergrößern mag. Mit den ca 20x und 40x die du jetzt hast lassen sich jedenfalls auch schon Abende und Nächte füllen. Für Galaxien pendelt man sich oft bei 2mm Austrittspupille ein, da wärst du mit einem 10mm Okular.

Zur Prismenschiene kann ich nichts sagen. Ich greife schonmal kurzerhand zu Laufgewichten (zum Festschnallen), wenn das Ausbalancieren sonst nicht klappt. Eine schöne Lösung ist das freilich nicht.

VG Klaus
 
Hi Saphena, unter einem anderen Namen hatte ich ganz am Anfang auch einen Skywatcher 120-600, der mir viel Spaß gemacht, damals mit einer AZ-3? Wackelig - aber so herrlich grab-n-go dass ich sie noch immer habe. Ich hatte seinerzeit einen 8-24mm Zoom, der eigentlich perfekt für den Einstieg war, die 8mm konnte ich aber selten gut nutzen. Nicht wirklich 'hell' bei 120mm Öffnung. Vielleicht schaust Du Dir auch einen 10mm Ortho an. Und in der Range 24mm hast Du noch eine Lücke. Oder eben mit dem Zoom Super Plössl 8-24mm die ganze Bandbreite für 59.- abdecken, für mich zusammen mit dem Übersichtsokular 32mm von TS (hatte und habe ich auch) perfekt. Oli: Na toll. Hättest Du das zwei Stunden vorher schreiben können, dann hätte ich das nicht für einen deutlich höheren Preis beim Händler gekauft! ;-)
CS
Andreas
 
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