Stativ für ein 10x60

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Estrella

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Hallo Leutz,

was würdet ihr mir für ein Stativ empfehlen, was ich für ein TS 10x60 benutzen würde, was aber auch stabil genug sein soll, um darauf später ein 25x100 (oder ähnlich großes Glas) zu montieren?
Am besten eins mit Kugelkopfmontierung.

Danke schon mal für die Antworten.

mfg, Estrella
 
Hey,
ich benutze ein Menfrotto Staiv 055b( habe ich seit 1986!), gute Qualität, sehr stabil, mit Kugelkopf (habe ich ebenfalls seit 1986).

Klaren Himmel
Peter

 
Hi, und guten Abend! Investiere lieber ein wenig mehr (ca. 170 Eier) und lege dir as TS Stativ XT zu. Es packt später bequem dein 25x100-Bomber (die Dinger sind groß und schwer wie Trabbis) ...
Mit galaktischem Gruße
Tom <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
Hallo Estrella,

da mußt Du bei Neukauf leider ziemlich tief in die Tasche langen (ist deutlich teurer als das TS10x60 selbst):

z.B. das Hama Omegapro II geht bis 1,90m und hat die nötige Stabilität (habs bei Media Markt gesehen, kannst es
Dir aber auch auf www.hama.de anschauen (Suchwort "Stative" eingeben) - Kostenpunkt leider 159€.
1,90m ausziehbar ist wichtig, da im Bereich um den Zenit nur stehend halbwegs bequem geguckt werden kann
(finde ich - wenn Du keinen Ausleger hast und damit wird es noch viel teurer und schwerer).
Andere Pro Stative sind leider noch viel teurer (geht leicht bis 600€).

Aber etwas vergleichbares bekommst Du evtl. schon deutlich unter 100€ bei e-bay als gebrauchtes großes Videostativ
(oder als 6x6 taugliches Kamerastativ) und bei Stativen denke ich kann man e-bay halbwegs trauen).
Such mal unter Linhoff, Velbon und anderen guten Herstellern. Ich selbst hab ein Slik SL66 Prototype (gibt's aber
leider nicht mehr neu - ist für 6x6 Fotografie konzipiert)

Was Du auf keinen Fall nehmen solltest: ein kleines, leichtes "Wackelstativ" für so 20-50€, das nur bis 1,50m
ausziehbar ist - da kannst Du Dich nur drüber ärgern.

Gruß
 
Ist denn dieses omegapro stativ auch für ein 25x100 geeignet?

Auf was muss ich neben der Höhe sonst noch achten, wenn das stativ auch so ein großes teil stabil tragen können muss?

Kannst du mir noch andere Markennamen nennen, nach denen ich suchen könnte, ich kenn mich da nicht wirklich aus.

So viele Fragen, ich hoffe ich nerve nicht *g*.

mfg, Estrella
 
Dieses Velbon-Stativ ist nicht stabil genug, obwohl es für Kleinbildaufnahmen bei nicht zu langen Telebrennweiten durchaus gut zu gebrauchen wäre. Aber hier gibt es ein (allerdings mit ca. 2,8 kg Lebendgewicht deutlich schwereres) Linhof-Stativ erheblich höherer Stabilität:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=8319&item=7500493503&rd=1&ssPageName=WDVW

Viel Glück beim Bieten (ich bin nicht der Verkäufer, kenne ihn auch nicht, gebe diese Empfehlung also völlig unbeteiligt und neutral)!

Walter E. Schön


PS.: Die Beine sollten in voller Länge ausgezogen werden, die Mittelsäule nur so weit, wie dann noch nötig, denn die wäre in voller Länge ausgezogen trotz ihres mit 35 mm schon beachtlichen Durchmessers eine Schwachstelle. Dennoch ist es gut, eine ausfahrbare Mittelsäule zu haben, weil sie z.B. bei der Benutzung des Fernglases durch mehrere verschieden große Teilnehmer eine schnelle und einfache Anpassung der Höhe an die Körpergröße ermöglicht. Die Führung der Mittelsäule in einem Rohr, an dem die Spreizen der Stativbeine angebracht sind, trägt zur Staibiltätserhöhung bei.
 
Hallo Walter und Estrella,

ja, das würde ich auch zu bekommen versuchen. Nach meiner Erfahrung bei Stativen und e-bay werden wohl so
100€ fällig sein (am besten kurz vor Auktionsende erst bieten, so ca. letzte Minute - nach Funkuhr).

und ansonsten immer mal wieder probieren.

Herr Ransburg: Ihre Stative wären echt hervorragend und sehr preiswert, wenn sie 50 cm höher wären.
Leider kann man sie so wie sie sind nicht empfehlen. Und ein Tischchen unterstellen (runder Gartentisch-
klingt lächerlich, aber so habe ich es am Anfang gemacht) ist etwas unpraktich - weil auch keine Zenitbeobachtung.

Falls jedoch etwas Bastlergeschick vorhanden ist: TS-Stativ mit Tesaband angeklebten Dachlatten als Füße
könnte gehen. Vielleicht noch besser mit Rohrschellen angeschraubte Dachlatten. Oder vielleicht doch eher das Linhof...

Estrella: so 2,5-3kg muß es schon wiegen, sonst ist es wacklig. Das wiegen nämlich auch die wirklich guten
Carbonstative z.B. von Slik und Manfrotto (leider unbezahlbar...)

Gruß
 
Vielen Dank für den Tipp, bei diesem stativ müsste ich aber noch den neigekopf dazukaufen... meinst du den kann man ohne weiteres darauf montieren?

Wie wäre es eigentlich mit diesem Stück:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7500533435

Der Verkäufer schreibt mir folgendes:
Hallo! Das Stativ hat eine ungefähre Höhe von ca. 170cm, wenn die Beine ganz ausgefahren sind; zu dem Gewicht kann ich keine genauen Angaben machen, aber es ist sehr stabil und ein Fernglas dürfte überhaupt kein Problem sein; ich schätze, dass es 10kg oder mehr locker aushält, da es auch sehr stabil steht. Es handelt sich um ein höherwertiges Stativ, kein Standardstativ. Das Stativ hat eine Montageplatte, auf der das Standard-Gewinde einer Kamera angeschraubt werden kann.

Was sagt ihr dazu?
 
Linhof: schwerer, aber bedeutend stabiler!

Velbon-Stative sind durchaus empfehlenswerte und preisgünstige Stative, die als Fotostative bei nicht zu langer Brennweite ausreichen und deren Gewicht nicht übermäßig belastet. Aber als Stativ für ein größeres Fernglas taugt das hier zur Diskussion stehende Modell kaum: es wird deutlich bei Wind oder auch schon leiser Berührung zittern, und das Zittern wird nur langsam abklingen. Das weiter ober empfohlene Linhof-Stativ ist zwar deutlich schwerer (ich schätze, es dürfte ungefähr das doppelte Gewicht des obigen Velbons haben), aber um Klassen standfester und vibrationsärmer.

Der Verkäufer des Velbon-Stativs dürfte kaum Erfahrung mit einem Fernglas auf dem Stativ haben und gibt seine Vermutung allein aufgrund des Fernglasgewichts ab, welches sich vom Gewicht einer größeren Kamera ja nicht wesentlich unterscheidet. Aber er übersieht, daß die Vergrößerung des Fernglases jede noch so kleine Schwingung entsprechend mit vergrößert, und deshalb ist an ein Fernglas- oder Teleskopstativ ein viel höherer Stabilitätsanspruch zu stellen als an ein Fotostativ. Man muß das als Fotograf mit der Verwendung eines Teleobjektivs von mindestens 500 mm Brennweite an einer Kleinbildkamera vergleichen! Wer mit einem solchen Objektiv an seiner Kamera auf dem Stativ mal durch den Spiegelreflexsucher geschaut hat, weiß, wie heftig das Bild beim leisesten Antippen der Kamera hin und her zappelt. Daß das Velbon locker 10 kg tragen kann (d.h. unter einem Gewicht von 10 kg weder zusammenbricht noch sich verbiegt), reicht leider nicht als Qualifikation zum Fernglaseinsatz.

Daher meine Empfehlung: Das Velbon-Stativ sollte jemand ersteigern, der es zum Fotografieren mit maximal 135-mm-Tele benutzen will. Wer ein größeres Fernglas aufs Stativ montieren will, fährt viel besser mit dem obigen Linhof-Stativ.

Walter E. Schön
 
Schau Dir mal die walimex-Stative auf Ebay an, z.B. ebay-link oder ebay-link
Sehr stabile Manfrotto-Chinakopien, natürlich nicht ganz so grazil und liebevoll verarbeitet. Die unabhängig einstellbaren Beine machen diese Art Stative teilweise auch im Sitzen (z.b. Camping-Liegestuhl) nutzbar.
EDIT:
Ich habe mir gerade mal das TS Fotostativ3 angeschaut, der Kopf und auch das Stativ selbst sieht schwer nach dem selben Hersteller wie die walimex-Stative aus...
EDIT2:
Das hier scheint baugleich zum TS-Stativ zu sein, allerdings ist der Neiger des Sets etwas besser...
Ebay-Link
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vielen Dank für eure Hilfe, ich biete jetzt für das große Linhof-Stativ. Diese walimex-Stative sehen mir arg nach billigem plastikschrott aus, meint ihr nicht auch?

Ich habe übrigens hier noch was gefunden:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&?ViewItem&item=7500958393

Das nenn ich mal ein Stativmonster fürs Fernglas, das hält auch locker ein Großfernglas, oder?

Was meint ihr, wie hoch wird das endgebot bei diesem Stück letztenlich? Sonst biete ich nämlich dafür, wenns mit dem anderen nichts werden sollte.
 
Hi,

das Linhof Stativ auf ebay ist ein echtes Monster! Der Erhaltungszustand ist sehr gut, ich würde mal auf einen Endpreis von 150 - 200 EUR tippen. Ein entsprechender Videoneiger wird gebraucht nochmal um 100 EUR liegen. Damit kann man dann allerdings schon ein Fujinon 25x150 draufpacken...

Viel Glück beim Bieten!

carpe noctem
Matthias
 
Linhof-Doppelrohrstativ 003323 mit Kurbelsäule

Es handelt sich hierbei um die frühere beigefarbene Version des heute schwarzen Linhof-Professional-Doppelrohrstativs 003323 mit dem großen Kurbeleinsatz 003755. Das Stativ allein wiegt 7,3 kg, mit dem Kurbeleinsatz ca. 11 kg. Das ist nichts zum Rumschleppen.

Ich besaß früher zwei derartige Stative, ebenfalls mit diesem Kurbeleinsatz, die ich etwa 15 Jahre lang bei meinen Kamera- und Objektivtests benutzt hatte, die ich in den 70er und 80er Jahren für die Fotozeitschriften Color Foto und Photo Revue machte. Da mußte absolute Stabilität gewährleistet sein. Als Fotograf würde ich ein solches Stativ nur für ganz große Kameras, z.B. die Linhof Kardan L 18x24 cm / 8x10" verwenden.

Leider habe ich keine aktuelle Linhof-Preisliste zur Hand, aber in einer alten von 1994 steht dieses Stativ mit 1469,- DM plus 666,- DM für den Kurbeleinsatz drin (jeweils zuzügl. MwSt.!). Ich schätze, daß der aktuelle Neupreis bei mindestens ca. 1300,- bis 1400,- Euro liegen dürfte.

Eines meiner Stative hatte ich vor ca. 5 Jahren für ca. 700,- DM, das andere in besserem Erhaltungszustand erst vor knapp 2 Jahren bei eBay für 360,- Euro verkauft. Ich denke, daß sich etwa in dieser Größenordnung auch jetzt der Preis bei eBay einspielen wird, eher etwas niedriger, da der Trend zur Digitalfotografie das Interesse an Großformatkameras und damit auch den Bedarf an solchen Stativen reduziert hat. Also vielleicht am Ende um 300,- Euro?

Walter E. Schön
 
Re: Linhof-Doppelrohrstativ 003323 mit Kurbelsäule

Der Verkäufer hat mir sogar gemailt, dass es 12 Kg wiegt!! Kann man nicht wirklich transportabel nennen, für meine Bedürfnisse auch viel zu überdimensioniert... obwohl so ein 25x150 ja auch was hat <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.

Aber mit meinem studenten-budget... man wird ja noch träumen dürfen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />.

Ich werd weiterhin das andere linhof-stativ zu ersteigern versuchen
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=7500493503&ssPageName=STRK:MEWA:IT
Das hält doch auch ein 25x00 stabil, oder?
 
Diese walimex-Stative sehen mir arg nach billigem plastikschrott aus, meint ihr nicht auch?
Nicht wirklich, das einzige was an den Stativen (zumindest am 6702) nicht aus Metall ist, sind die Gummidämpfer an den Beinen und die Neoprenhüllen an den Schenkeln. Alles andere ist Metall, was sich allerdings auch etwas beim Gewicht bemerkbar macht. Sind aber immernoch fast 9.5 Kilo weniger als beim verlinkten (Riesen-)Linhof-Stativ <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
 
Re: Linhof-Doppelprofitativ 003317 mit Neiger

Bei diesem Stativ handelt es sich um das Linhof-Doppelprofilstativ 003317 oder, falls es eine pneumatisch gedämpfte Mittelsäule hat (was man im Foto nicht sehen kann und der Verkäufer nicht im Text angibt), das gleichnamige Modell 003333. Das ist eines der bei früheren anspruchsvollen Film- und heutigen Videoamateuren sowie bei professionellen Fotografen mit leichteren Kameras bis zum Format 4x5" / 9x12 cm für Außenaufnahmen beliebtesten Linhof-Stative, das ein besonders gutes Verhältnis zwischen Statilität und niedrigem Gewicht bietet. Es wiegt ohne Neiger nur ca. 3 kg oder geringfügig darüber. Wenn der eBay-Verkäufer auf Anfrage 7 kg angegeben hat (in seinem eBay-Text steht davon nichts), dann muß der das Gesamtgewicht einschließlich Neiger ermittelt haben, vielleicht auch noch auf einer Personenwaage, die bis 120 kg anzeigt und im niedrigen Gewichtsbereich nicht sonderlich genau ist. Leider kann ich den Neiger nicht exakt identifizieren, da er auf dem Foto nur sehr klein zu sehen ist und ich auch keinen älteren Linhof-Katalog zur Hand habe (dieser Neiger dürfte aus den 70er Jahren stammen und wird heute nicht mehr produziert).

Dieses Stativ wird auch heute noch so gut wie unverändert, jedoch nicht mehr in beige (sandfarben) lackiert, sondern schwarz eloxiert und am Aluguß-Oberteil schwarz lackiert gebaut und verkauft. Damit ist gesichert, daß es bei Bedarf Ersatzteile gibt (z.B. können die Klemmungen bei sehr starkem professionellen Gebrauch einen gewissen Verschleiß zeigen, da sie nicht so hart sein dürfen, daß sie im Auszugsrohr Dellen oder Rillen hinterlassen und darum teils aus Kunststoff (möglicherweise Nylon, bin aber nicht sicher) bestehen.

Natürlich kann bei einem Normgewinde (3/8 Zoll = sog. deutsches Stativgewinde, 1/4 Zoll = sog. engl. Gewinde, wahrscheinlich durch Abschrauben des Tellers und umgedrehtes Anschrauben zwischen beiden Gewinden umstellbar, wie es bei den heutigen Modellen der Fall ist) jeder Kugel- oder Neigekopf mit dem passenden Innengewinde aufgeschraubt werden. Ich würde es aber im Falle des Kaufs dieses Stativs doch erst mal mit dem mitgelieferten Neigekopf probieren, der sehr stabil (aber schwer) ist. Sollte die Stativschraube im Neigekopf die falsche Gewindegröße fürs Fernglas bzw. für den Fernglasadapter haben, kann Linhof diese Schraube auch in der anderen Größe liefern. Daß der Sterngriff der Stativschraube dann statt beige schwarz ist, dürfte wohl nichts ausmachen.

Der einzige Schwachpunkt ist, daß hier die Mittelsäule je nach Körpergröße mehr oder weniger weit herausgezogen werden muß, wenn man im Stehen beobachten will. Da kann trotz stabilster und sehr verwindungssteifer Doppelprofil-Beine mit rundem Auszugsrohr eine gewisse Vibration auftreten. Das weiter oben besprochene, erheblich schwerere Linhof-Doppelrohrstativ 003323 ist in diesem Punkt ganz klar besser: Hier ist nicht nur die Höhe bei eingefahrener Mittelsäule deutlich höher, sondern auch der Durchmesser der Mittelsäule stärker und diese darum stabiler. Aber dafür hat man halt ohne Neiger/Kugelkopf schon 11 kg zu schleppen! Wie so oft: Maximale Staibilität und geringes Gewicht sind zwei Parameter, die sich gegenläufig verhalten und nicht gleichzeitig möglich sind.

Walter E. Schön
 
Re: Linhof-Doppelprofitativ 003317 mit Neiger

Naja, sollte wohl nicht sein, habe bei beiden linhof stativen mitgeboten, aber nicht den zuschlag bekommen, muss mein beschränktes budget ja beachten.

Was sagt ihr denn zu folgenden Stativen (bitte differenzieren zwischen den anforderungen für ein 10x60 und ein 25x10):

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=7501720451&ssPageName=STRK:MEWA:IT

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=7501537029&ssPageName=STRK:MEWA:IT

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=15451&item=5761171145
 
Nur das dritte Stativ scheint stabil genug zu sein

Mir scheint, soweit man das nur anhand der eBay-Fotos und der Kenntnis anderer Stativmodelle der betreffenden Hersteller sagen kann, nur das an dritter Stelle genannte Stativ des Importeurs Walser der gestellten Aufgabe gewachsen zu sein. Vorteilhaft sind die Doppelbeine mit relativ großer Breite oben am Scharnier, die das Stativ gegen Torsion um die vertikale Achse unempfindlicher machen, sowie auch, daß ohne Mittelsäule schon eine große Höhe erreicht wird (ob diese Höhe ausreicht, hängt von der Körpergröße der Beobachter und auch etwas davon ab, welche zusätzliche Höhe die Fernglashalterung = Stativadapter noch bringt). Etwas sperrig und nicht unbedingt transportfreundlich scheint mit der große Stativkopf mit seinen beiden langen Hebeln zu sein. Die kann man aber wahrscheinlich bei zusammengelegtem Stativ an die Beine anlegen.

Walter E. Schön
 
Re: Nur das dritte Stativ scheint stabil genug zu

Ich bin nur 1,70m groß, deswegen würde dieses stativ wohl schon ausreichen. Ist denn dieser sperrige Neige nicht störend beim beobachten? Ansonsten macht es ja einen ganz ordentlichen eindruck.

EDIT: Was ist zum omega pro in verbindung mit dem 25x100 zu sgaen? Gute Kombi?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: hama Stativ

Hallo Estrella,

habe leider bisher weder das TS 25x100 in der Hand gehabt (mit 5kg allerdings schon ein rechter "Brocken")
noch auf dem Hama Stativ irgendwas selbst montiert. Mir hat das Hama halt imponiert, als ich es bei Media Markt sah,
da ansonsten mir derzeit überhaupt keine hohen, stabilen, bezahlbaren Stative am Markt zu sein schienen und
das Ding sich ganz vernünftig anfaßte. Ein Fotostativ wird aber selbst für 6x6 Freunde wohl nicht auf 5kg Traglast
ausgelegt sein. Das sind dann eher die Fernsehkamerastative und die sind kaum mehr mitschleppbar oder bezahlbar.

Das ist sicher einer der größten Haken an den Großbinos, daßdie Stative einem vollends den letzten € aus der
Tasche ziehen. Ich würde Dir daher eher zu etwas leichterem raten und das 10x60 ist ja auch einige Zeit
noch aus der Hand bedienbar (die Grenze ist da für mich mein 2,5kg Danubia 11x80 - was schwereres kommt
mir sicher nicht her! Für brauchbare Montierung mußt Du wohl bei Binos mit hoher Vergrößerung auch das
gleiche bis mehrfache Gewicht für die Montierung einplanen. Einen Vorteil haben da die Typen mit 45° oder 90°
Einblick: da brauchst Du für den Zenit nicht Deine eigene Körpergröße + so 10-20 cm, sondern kannst auch im
Sitzen beobachten, was die Länge des Stativs vorteilhaft verringert und viel Gewicht spart!

Die andere Möglichkeit wäre wohl, etwas mehr für das Fernglas auszugeben (Fujinon 16x70) und dann vermutlich
auf leichterem Stativ (Größenordnung Omegapro) wegen der besseren optischen Qualität fast dasselbe zu
sehen. Hat hier schon mal jemand den Vergleich gemacht?

Gruß

PS: falls Du das Hama über Internet kaufst, hast Du Rückgaberecht - kannst also eigentlich problemlos testen.
Aber Du hast das Glas ja noch nicht. Und das 25x100 würde ich an Deiner Stelle nochmal überdenken. Und
sieh Dir mal die noch ziemlich neuen Beiträge über Miyauchi und andere Gläser mit Schrägeinblick der letzten Wochen
an.
 
Re: hama Stativ

Hallo, Estrella!
Ein 25x100 Großbino wird sicher getragen vom TS Fotostativ XT. Dieses Stativ wiegt nur ca. 4 Kg, ist somit super transportabel. Die Beine sind doppelt und sehr breit, Kopf massiv; z.Zt. wird es um 149 Euro angeboten. Es läßt sich später problemlos mit einem Bino-Paralellogrammhalterung, oder einer Vixen-Montierung nachrüsten (das aber sehr teuer ist).
Clear skies, Tom
 
Hallo Estrella,

ich bin leidenschaftlicher Fernglas-Beobachter und verwende ein TS 30 x 90 ; zunächst hatte ich ein Dreibeinstativ verwendet, wo mit ich allerings nicht zufrieden war. Ein Sternfreund hat mir daher ein höhenverstellbares Stativ gebaut, das auf einer festen Metallplatte befestigt ist. Eigentlich ist dies kein Stativ, da drei Stahlrohre mit Gewinde zusammengeschraubt werden können. Auf Grund des Gewichtes meines Glases wurde ein ähnliches Gegengewicht verbaut und nun kann ich in allen Lagen ( auf der Luftmatratze liegend; auf dem Stul sitzend, oder stehend und Zenitbeobachtung ) das Glas nutzen, das frei hängend ist und auf einer Metallkugel gelagert ist. Eine wirklich intelligente und tole Lösung.In der SUW/5/2000 wurde der Eigenbau vorgestellt, der nun jedoch für schwere Gläser modifiziert und überarbeitet wurde.

Klare Nächte - Micha -
 
Re: Nur das dritte Stativ scheint stabil genug zu

Ich hab jetzt für nur 41 € das hama omega pro II im ebay ersteigert, dazu einen handelsüblichen stativadapter fürs fernglas. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Damit werd ich erstmal genüsslich mit dem 10x60 beobachten, und das zum ersten mal bequem auf einem stativ.

Muss ich mit dieser kombi noch irgendwas beachten?
 
Re: Nur das dritte Stativ scheint stabil genug zu

Hoffentlich handelt es sich bei dem „handelsüblichen” Stativadapter um einen aus Aluminium, wie ihn z.B. Wolfi Ransburg verkauft, und nicht um den aus Kunststoffe, wie er z.B. unter der Marke Hama angeboten wird. Letzterer taugt nämlich nicht viel, weil der Kunststoff zu elastisch und der Adapter daher nicht verwindungssteif ist. Ein größeres (schwereres) Fernglas kann darauf schon bei leichtem Antippen ins Schwingen geraten. Ich hatte ihn mir mal übers Internet gekauft, um ihn für ein Swarovski 10x50 SLC (ca. 1160 g) einzusetzen, aber dafür war er völlig unterdimensioniert und ungeeignet. Nun liegt er unbenutzt bei mir immer noch unbenutzt herum, weil ich mich schämen würde, ihn einem anderen auch für nur einen einzigen Euro anzudrehen. Falls der „handelsübliche” Adapter noch nicht bestellt sein sollte, empfehle ich, das vorher zu klären und ggf. vom Plastikadapter die Finger zu lassen. Der stabile Adapter aus Alu kostet nämlich nicht so sehr viel mehr, daß man deswegen sparen müßte, aber er ist wirklich um ein Vielfaches besser.

Walter E. Schön
 
Re: Nur das dritte Stativ scheint stabil genug zu

Hallo Estrella,

ich befürchte, dass dieser Stativadapter wirklich aus Plastik ist. Genau so ein Adapter liegt bei mir auch schon seit einiger Zeit in der Schublade, die Dinger sind nahezu unbrauchbar.
 
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