Stellina von Vaonis jetzt lieferbar

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Hallo Porsti,

DSS live gefällt mir auch gut. Habe es gerade mal mit Rohbildern ausprobiert.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo Heiko,

jetzt hast Du Dich endgültig Ad Absurdum geführt. Die Technik Licht über der Zeit aufzusummieren um gößere visuelle Öffnungsdurchmesser zu übertreffen gibt es seit 150 Jahren und nennt sich Astrofotografie. Selbst die Technik kurze digitale Einzelbelichtungen zu addieren um auf längere Gesamtbelichtungszeiten zu kommen, gibt es seit Jahrzehnten.

ja und, ich habe nie das Gegenteil behauptet, was also soll ich absurdes geschrieben haben?
Es ist nun mal ein Fakt das sowohl die von dir verwendete Lösung mit der billig Optik als auch das Stellina nur wegen dieser Technik dazu in der Lage sind derart faszinierende Ergebnisse zu liefern.
Absurd ist doch eher der Anschein den du immer gerne erweckst das es an der Optik läge. Zumindest betonst du ja immer die Optik die du verwendet hast und stellst in diesem Fall das Firstscope in den Vordergrund.
Es ist aber nicht das Firstscope das diese faszinierenden Ergebnisse ermöglicht sondern die Technik die du verwendet hast!!!!!
Es ist irreführend so zu tun als wäre es das Firstscope und zu sagen seht her was das Firstscope so alles kann.
Richtig wäre es zu sagen seht her was mit dieser Technik alles geht, selbst aus dem Firstscope holt diese Technik noch so tolle Aufnahmen heraus.

Und Fakt ist nun mal auch das auch wenn das Prinzip Licht über die Zeit zu sammeln schon 150 Jahre alt ist das die Technik dahinter noch nie so leistungsfähig war wie heute. Hier kann man tatsächlich sagen das die Verbesserungen die wir hier in den letzten sagen wir mal 20 Jahren erlebt haben Revolutionär sind.
Und diese revolutionären technischen Verbesserungen stecken sowohl in deiner Lösung als auch im Stellina.
Beim Stellina nur mit dem Unterschied das hier alles in einem Gerät vereint ist und das das Stellina den Nutzer von diversen langweiligen Nebentätigkeiten befreit die bei deiner Lösung noch nötig sind.
Das ist zumindest ein Novum das sich nicht leugnen lässt.

Also ich (und viele andere schon davor) haben diese Technik ja schon seit einiger Zeit angewandt um Bilder mit Billigteleskopen zu machen. Ich würde eher sagen Stellina und Co haben sich daran bedient und nicht umgekehrt.

Richtig im Stellina steckt erst mal Technik die es schon gibt. Genau das macht ja auch das Zitat das du anführst noch mal deutlich in dem ich betone das diese Technisch eben auch im Stellina steckt.

Daß man bei EAA verfolgen kann, wie sich das Bild an einem Bildschirm aufbaut etc., ja das finde ich auch faszinierend. Aber das ist und bleibt eine Form der Astrofotografie. Das kann man mögen oder nicht. Aber am Ende kommt ein Bild heraus. Ich würde das nie in Gegensatz oder als Ersatz zur visuellen Beobachtung setzen.

Nun ich denke es gibt hier eine fließende Entwicklung und man könnte in einem Übergangsbereich sicherlich trefflich darüber streiten zu was man das Ganze nun zurechnet.
Letztlich ist es aber ähnlich wie mit Foto und Video.
Hier unterscheidet man ja auch.
Der Videoähnliche Charakter von EEA wird nur nicht so deutlich da DS Objekte sich ja zumindest in so kurzer Zeit das wir es im Live Bild bemerken würden nicht verändern.
Und man hat natürlich im Vergleich zu herkömmlichen Videos eine geringe Frame Rate
Trotzdem erkennt man zumindest bei einem Schwenk oder wenn zb. ein Meteor oder Satellit durch das Bild zieht, sich also was verändert das man hier einen Video Charakter hat.
Gleiches gilt für Bedeckungen die sich mit EEA beobachten lassen, aber nicht mit klassischer Astrofotografie. So sind zb. die Wissenschaftlich wertvollen Beobachtungsergebnisse die mithilfe des eVscope bei Bedeckungen eines Sterns durch einen Asteroiden gewonnen wurden nur mit EEA möglich, nicht aber mit klassischer Astrofotografie.

https://www.seti.org/press-release/asteroid-orus-occultation-observed-first-time-ever-evscope
https://vimeo.com/359646990

Es gibt ihn also schon den Unterschied zwischen EEA und klassischer Astrofotografie genauso wie es einen Unterschied zwischen Foto und Video gibt.
Und was den Vergleich zur visuellen Beobachtung anbelangt.
Je näher man an einen Live Charakter kommt umso eher ist EEA mit Visuelleer Beobachtung vergleichbar.
Oben verlinkte Bedeckung kann zb. schon trotz etwas ruckelndem Bild wegen geringer Frame Rate als Live bezeichnet werden denke ich.
Von daher steht hier EEA schon jetzt in direkter Konkurrenz zur visuellen Beobachtung.
Beim Pferdekopfnebel ist das natürlich noch etwas anders.
Aber auch hier könnte mit sich jetzt schon abzeichnender Entwicklungen wie dem X27 Sensor.

https://popularairsoft.com/see-dark-full-color-spi-x27-night-vision-camera

Ein zunehmender Live Charakter erreicht werden.
Spätestens dann steht auch hier EEA in direkter Konkurrenz zur visuellen Beobachtung.

Grüße Gerd
 
Hallo Porsti,

Das kann man auch billiger haben. Bei der Belichtung eines schwachen Objektes setze ich den DeepSkyStacker live parallel am Aufnahmeordner an und man sieht schön wie sich das Objekt herausschält.

ja klar kann man das, Heiko hat es ja nun schon oft genug gezeigt.
Aber man kann alles in einem Gerät vereint und ohne lästige Nebentätigkeiten momentan nur mit Stelliuna und co haben. Und dieser Komfort kostet dann eben etwas mehr.


Na ja wem wundert es, auch DSS live ist ja schließlich EEA.
Und über EEA reden wir hier ja schließlich auch die ganze Zeit.


Doch neu und einmalig ist bei Stellina und co das alles für EEA nötige in einem Gerät vereint ist das es so fix und fertig bald zu kaufen gibt und das einen zusätzlich noch von diversen bisher nötigen Nebentätigkeiten wie einnorden der Monti und manuellem Alignment befreit.
Also sehr Komfortabel zu verwenden ist.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

natürlich ist das Firstscope das Revolutionäre! Das hatte ich doch hier schon geschrieben :D:
firstscope-vs-evscope
Ansonsten freut es mich, daß sich unsere Meinungen irgendwo doch immer mehr annähern. Was EAA ist, darüber gibt es ja keine allgemeingültige Definition. Deshalb braucht man darüber nicht zu streiten. Für mich aber gibt es hier keine Konkurrenz zur visuellen Beobachtung - also ein "entweder oder", sondern nur ein "sowohl als auch". Die Fotografie hat ja auch nicht die Malerei verdrängt, sondern beides hat weiter seine Liebhaber und Anwendungsbereiche gefunden.

Schönen Sonntag

*entfernt*
 
Hallo Jörg,

in der Tat fühlt man sich sehr an religiösen Eifer erinnert,

Hallo Sven,
besser kann man das wohl nicht zusammenfassen. Die Debatte um diese Teile gehört schon ins Fach Religion.........
CS
Jörg

aber da gibt es darüber hinaus noch eine politische Komponente bei der es um viel Geld und dessen Zuträger, also am Ende der Kette um die Lobbyisten und Marktschreier geht.

Mir war zunächst nicht klar, warum hier sensorgestützte, die technische Bildgewinnung so massiv, alles überrollend und unbedingt, keinen Widerspruch duldend, als visuell hingestellt werden muss.

Dass man damit die Fotografie revolutionieren will erscheint ja noch als möglicher Marketing-Ansatz, aber.....?
Man will diese Technik unbedingt als visuell, als direkte Naturbeobachtung darstellen.

Wenn ich in einen Monitor schaue, ist das für mich kein Beobachten.
Aber genau da will das Marketing geradezu bedingungslos und um jeden Preis hin.
Fragt sich nur, warum.

Sie wollen uns, eigentlich eher der nächsten Generation, den Blick in den Himmel, den Blick in die NATUR überhaupt abgewöhnen, weil das für immer weniger Leute erreichbar sein wird.

Wir sehen das jetzt hier und heute als natürliches Grundrecht an, machen uns Sorgen um Lichtverschmutzung, gründen Sternenparks, Bewegungen wie Dark-Sky.
Eine solche Sicht auf die Umwelt ist hinderlich, zumindest nervig für Wachstumsfreaks und Ressourcenhändler mit extremem Streben nach Gewinnmaximierung.

Warum setzen die auf schwindendes Öl (Verbrennungsmotoren) und seltene Erden/Metalle (E-Mobilität)?
Damit lässt sich altbewährt und von den Altbewährten handeln, prima spekulieren und je knapper um so mehr mehr Reibach machen. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Wasserstoff z.B. ist da nicht so der Brüller.

Was haben sie aus der LED-Beleuchtungstechnik gemacht?
Wer denkt da noch ans (Ressourcen)Sparen und an effektiv sinnvolle Beleuchtung? Kaum jemand.
Die Masse frönt der Vollausleuchtung über 24 Stunden, der Abschaffung der Nacht, weil das ja nicht mehr kostet als vorher auch.
Den Schaden für den Biorhythmus kriegen wir mit Pillen in den Griff, die Technik für den Ersatz der nützlichen Nachtinsekten kriegen wir auch noch hin, alles renditeträchtige Märkte die wachsen wollen und wer mag schon Moskitos (das sind zwar die letzten Insekten die das stört, aber das Argument ist so toll).

Also gewöhnt man den Menschen lieber ab, z.B. nach oben in den Himmel zu schauen um sich an der dortigen Sternenpracht erfreuen zu wollen.

Das sieht derzeit schon vielfach unerfreulich aus und so will man ihnen eben beibringen, nach unten, auf ein Display zu schauen und das als "Beobachtung", als natürlichen Anblick, ja als natürliches Verhalten anzusehen. Das sollen sie faszinierend finden. Nach unten, nicht nach oben sehen. Schau aufs Display, der Himmel ist fade.

Immerhin sind ja nicht nur viele jungen Menschen schon die längste Zeit des Tages so unterwegs und starren sogar auf ihr Handydisplay, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen.

Studien ergeben schon heute, dass ein Handy mit Akkuanzeige auf fast leer und drängelndem Piepston häufig deutlich schneller der "Fütterung" zugeführt wird als ein hungriges, schreiendes Baby.

Was wir derzeit als Qualität kennen und unter Qualität verstehen ist dabei weder Maßstab noch Zweck oder Ziel. Das wird sich neu definieren.

Leute die es nicht anders, nicht besser kennen, werden nichts Besseres erwarten und wenn dieser Umbruch für die Masse einmal erfolgt ist, werden die wenigen Kritiker die es noch anders kennen/wissen zu vernachlässigbaren Randfiguren.

Man geht dann eventuell mit zunehmender Lichtverschmutzung noch auf größere Öffnungen und angepasste Techniken um die Illusion aufrecht zu erhalten, aber letztlich wird die Multimediashow irgendwann auch das letzte "selbst" per Knopfdruck ausgelöste Bild ersetzen.

Darauf bereitet man sich mit dieser Technik vor und wir alle werden vorbereitet, ob wir das wissen, wollen oder ablehnen ist völlig belanglos.
Das ist nur noch ein kleiner Schritt für die Menschheit, wobei sich mir die Frage stellt, ob sie es sich in ihrer Gier nicht vorher schon endgültig versaut überhaupt noch solche technischen Schritte zu gehen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Heiko,

ich würde eigentlich auch nur noch besonders betonen wollen, dass Gerd da wieder einmal nachweist, dass er nicht visuell beobachtet und das wohl nie lernen wird. Oder würdest Du 30 Minuten lang nichts tun, um auf volle Adaption zu warten? Und das für jedes Objekt neu? Ich glaube mit so einem Gesprächspartner - achso, nein, Gespräch wird hier ja nicht geführt. Also zumindest würde ich das kein Gespräch nennen. Ich denke das erklärt dann auch, warum Gerd nicht versteht, dass etliche Beobachter schon jetzt wissen, dass sie Beobachtung nicht als das verstehen, was EAA liefern kann. Eigentlich ein Grund, einander leben zu lassen. Quasi keine Nahrungskonkurrenz, EAA läuft auf dem Balkon oder dem Dachgarten, und dann stört mich auch nicht das Licht der blauen LED oder des Farb-Displays. Damit hätte der Thread nun auf Seite 14 gelandet sein können. Ob da jedes Push 'nen Obulus einbringt?

Clear Skies
Sven
 
Hallo Heiko,

Für mich aber gibt es hier keine Konkurrenz zur visuellen Beobachtung - also ein "entweder oder", sondern nur ein "sowohl als auch".

für mich gibt es hier in Zukunft tatsächlich Konkurrenz. Das muss aber nicht zwingend ein entweder oder bedeuten.
Daher sind wir im zweiten Teil deines Satzes einer Meinung nicht aber im ersten Teil.
Sieh es mal so, es konkurriert zb. die Playstation und die X-Box miteinander. Dennoch haben etliche beide Konsolen und sogar noch etwas von Nintendo und spielen auch noch am PC.
Also trotz Konkurrenz geht ein miteinander sehr wohl.
Es ist aber dennoch möglich auch nur mit einem der miteinander konkurrierenden Produkte auszukommen.
So wie es Leute gibt die sich aufs Visuelle beschränken kann es in Zukuft genauso gut auch Leute geben die nur noch EEA machen.
Das eine muss das Andere aber trotzdem nicht ausschließen.
Es wird auch weiterhin eine Vielfalt geben und das ist auch gut so.

Grüße Gerd
 
Hallo Sven,

erst mal ich finde es recht albern Heiko anzusprechen und sich dann aber an mich zu wenden , immerhin spricht du mich 2 mal direkt mit Namen an und auch dein ganzer Beitrag nimmt Bezug auf mich und nicht auf Heiko.
Ganz offensichtlich bin ich hier also dein Gesprächspartner.
Und wenn du mich als solchen nicht möchtest dann sprich mich auch nicht mehrmals direkt mit Namen an und nimm auch nicht Bezug zu meinen Aussagen. So einfach ist das mein lieber.

ich würde eigentlich auch nur noch besonders betonen wollen, dass Gerd da wieder einmal nachweist, dass er nicht visuell beobachtet und das wohl nie lernen wird.

Ich denke ich habe meine Kompetenz in visueller Beobachtung hier schon gezeigt.

na ja ein Visueller muss schließlich auch 30min warten bis er die Dunkeladaption erreicht hat.
Und entgegen deiner Behauptung erschießen sich dem Visuellen nicht alle Details auf einen Schlag. Auch er muss sich erst etwas in das Objekt “hineinsehen“ und es offenbaren sich dem Visuellen auch nach mehreren Minuten beobachten noch neue Details die er in der 1. Sekunde noch nicht bemerkt hatte.
Im Grunde genommen ist also visuelles beobachten gar nicht mal so viel anders als moderne EEA nur mit dem Unterschied das man mit EEA bei gleicher Öffnung auch noch bedeutend lichtschwächere Strukturen sehen kann.

Wenn du behauptest alles sofort zu sehen entspricht das aber nicht meiner langjährigen Erfahrung in visueller Beobachtung.
Es kann sich Jeder sein eigenes Bild machen war von und beiden nun recht hat bzw. wer die größere Erfahrung hat. Der Sven der alles sofort sieht oder der Gerd dem sich feinste Details bei visueller Beobachtung erst nach und nach erschließen.

Oder würdest Du 30 Minuten lang nichts tun, um auf volle Adaption zu warten? Und das für jedes Objekt neu?

Ich hab auch nie behauptet das man 30min mit nichts tun wartet. Das ist genauso albern wie deine Behauptung man würde bei EEA 45min mit Nichtstun warten. Beide Behauptungen sind allerdings von dir und nicht von mir.
Ich hab lediglich darauf hingewiesen das es visuell nötig ist die Dunkeladaption zu erreichen wenn man das volle Potential ausschöpfen möchte. Ich denke jeder der die nötige Erfahrung im visuellen Beobachten hat kann das bestätigen.
Wenn du das nicht kannst und meinst dich über mein Hinweis diesbezüglich lustig machen zu müssen dann fehlt es dir offenbar an dieser Erfahrung.

Grüße Gerd
 
Hallo Sven,

das

...........Quasi keine Nahrungskonkurrenz.........

ist für uns so und stand schon mindestens ein mal, konkret im November 2017 so

".......Das ist also wirklich kein Streit- und schon gar kein Vorführthema, denn wir dürfen gerne unterschiedlicher Meinung sein und ich kaufe Dir demnach bestimmt nie sowas vor der Nase weg........"

von mir ausgedrückt im eVscope-Thread.
Das ist ganz offensichtlich, von damals bis heute zu wenig.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

ja, das scheint wirklich zu wenig zu sein, denn sonst wäre es ja unnötig, schon wieder so zu tun, als hätte ich etwas biologisch unmögliches behauptet. Es ist halt schade.

Man könnte sonst womöglich ein EAA-Board aufmachen, wo die ganzen Roboter dann auch automatisch Einträge erstellen. Ein hübscher EXIF-Block an jedem Bildchen, ist doch schick. "Von meinem Stellina gesendet" kommt in die Signatur, man kann schließlich von Apple lernen. Obwohl, das wäre eigentlich unklug. Die Bilder dürfen eigentlich gar nicht veröffentlicht werden, damit wir ewig gestrigen nicht am Ende doch sehen, was uns mit unseren archaischen Beobachtungsmethoden gar nicht zusteht, zu sehen... Wenn totalitär, dann auch bitte mit Ausgrenzen!

Viele Grüße
Sven
 
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