Strom-, Daten-, Steuerungsanschlüsse an der Gartensäule

Würde ich wegen der Verwechslungsgefahr nicht machen. Was spricht gegen eine Außensteckdose?
 
Bei mir ist das Netzteil im Innenraum in einem kleinen Gehäuse. 220 kommt via Erdkabel in den Zwischenverteiler, FI, Sicherung und dann direkt auf die Klemme des Netzteils. (Gabelkabelschuh).
 
Hallo zusammen,

Genau diese Stecker von Reichelt hatte ich auch in den Blick genommen. Dazu gibt es auch Einbaubuchsen, vorkonfektioniert und damit bereits gelötet oder solche zum Löten der Leitungen. Mir gefällt, dass sie wenig Platz in der Verteilerbox einnehmen und auch der Verpolungsschutz bei xt60/xt90.


Hallo Stephan

Ja 4qmm solltest du schon verlegen und eben vielleicht so ein meanwell 240W Netzteil.
Die restli he Bastellei würde ich lassen und zB. Eine Wanderer Powerbox anschießen , die hat genug Stromanschlüsse, USB , integrierte und Heizungssteuerung und gibt es auch mit 19V 6A Ausgang für Notebook und Minipc.
Dann kannst du eventuell alles direkt am Teleskop unterbringen und es als Ganzes an und ab bauen.
Und vor allem ganz bestimmt nicht Zigarette Anzünderbuchsen,
Eher Xt60 Stecker

Gruß Frank

Die Wanderer Powerbox kannte ich bis eben noch nicht, das schaue ich mir heute abend gerne mal näher an, das Konzept sieht auf den ersten Blick gut aus.

Liebe Grüße

Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Nachteil der Wanderer Boxen ist der Eingang mit 2x DC/DC 5,5x2,5mm ... ich hab auf der Säule zwei davon, deshalb auch 4 Paare a 2,5mm2.
 
wie macht ihr die 220V-Anschlüsse? Nehmt ihr die Binder-Teile? XT60 oder XT90 sehe ich eher für den Niederspannungsbereich
Da hast Du vollkommen Recht. Diese Steckverbinder sind bei uns AUSSCHLIESSLICH für Niederspannung.

XT60 / XT90 Verbinder erfüllen an keiner Stelle irgendwelche Bedingungen für eine VDE-Zulassung!

Die Aussage
laut Datenblatt können XT60 bis 500V, somit alles ok.
ist also nicht nur falsch, sonder auch im höchsten Maße gefährlich.

Leute, bitte sprecht solche Empfehlungen nicht aus. Damit animiert ihr Laien, sich elektrische Stühle zu bauen! Ihr bringt Andere in Gefahr!

Diese Steckverbinder halten möglicherweise durch ihren Kontaktabstand 500V aus, das bedeutet aber noch lange nicht, dass man mit ihnen gefahrlos diese Spannungen handhaben kann.
Es fehlt jeglicher Berührungsschutz.
Es fehlt jegliche Zugentlastung.
Die Gehäuse fallen bei geringster mechanischer Belastung auseinander, und geben die Anschlüsse zur Berührung frei.

Und Riff-Raff hat es bereits geschrieben: Es besteht dazu Verwechselungsgefahr!
In 99,999999% aller Fälle werden die Verbinder für Hochstrom-Kleinspannung benutzt.
Daher dürfen die auf gar keinen Fall in irgendwelche Buchsen passen, in welchen Netzspannung lauert!

Wir verwenden ja bereits andere Steckerformen, um zwischen 12 V und 18 V zu unterscheiden, damit nix kaputt geht, wenn verwechselt.
Nicht vorzustellen, was passiert, wenn da ein Stecker mit Netzspannung dazwischen liegt!

Wie hat er gesagt...? BITTE NICHT NACHMACHEN!

CS

Dietmar
 
Ja ind schön klein die 5.5/2.5 Stecker
Über 10A ist irgendwie nicht vertrauenswürdig, der zweite Stromanschluss ist wohl für den 19V Ausgang nötig.
Ist aber auch ordentlich teuer, aber wenn man die Heizungsregelung und den 19V Ausgang benötigt schon irgendwie wieder oK.
Ohne den 19V Ausgang ist es schon günstiger

Gruß Frank
 
Die 2 5,5x2,5 Eingänge sind parallel, man kann einen auch wieder als Ausgang nutzen wenn man mag ...
Ich brauch 6 PWM Ports ...
 
Hallo zusammen,


Der maximale Eingangsstrom ist mit 18A angegeben, deswegen vermutlich die zweite Buchse?
Müsste man mal die Anleitung genauer lesen

Gruß Frank

ich sichte gerade in diesem Moment die Betriebsanleitung für die Wanderer Box Geräte, die hier in der englischen Version online zugänglich ist:


Auf den ersten Seiten findet sich ein tabellarischer Vergleich der Modelle. Das mit zwei Eingängen kann tatsächlich Max. 18V.

LG Stephan
 
Der maximale Eingangsstrom ist mit 18A angegeben, deswegen vermutlich die zweite Buchse
Hallo Frank,
18 A wäre für einen Hohlstecker in der Tat viel zu viel. Das ist ziemlich sicher der Grund für die Doppeleinspeisung.
Aber auch die Hälfte traue ich den meisten Hohlsteckern nicht zu.
Die effektiv wirkenden Kontaktflächen sind bei den meisten Steckern viel zu klein, oft ist die Kontaktgabe rein zufällig.
Etwas besser sieht es bei den Hohlsteckern aus, die innen eine Kontakthülse haben, mit zwei federnden Kontakten.

Aber auch die werden bei größeren Stromstärken warm, was nichts Gutes bedeutet. Ich sehe bei 6A das Limit, auch bei bester Machart.
Die Wärmebildkamera bringt das recht gnadenlos ans Licht....

Nicht ohne Grund setzt PEGASUS bei den größeren Powerboxen gleich auf XT60 am Eingang.

CS

Dietmar
 
Die Wanderer Boxen dürfen übrigens mit max. 12,9V versorgt werden, da ist eine 13V Supressordiode verbaut ist.
 
Die Pegasus-Boxen vertragen etwas mehr, meines Wissens drehen sie bei ca. 14V ab.
 
Sorry, aber wenn im Datenblatt "Nennspannung" mit 500V angegeben wird, dann nehme ich an, dass es bis 500V ok ist

Nichts daran ist OK.

Das sind Worte.
Worte ohne jegliche Substanz.
Worte des Herstellers.
Des Herstellers, dem Deine Sicherheit völlig egal ist.

Der sitzt nämlich in China.
Und wenn Du wegen seines Produktes tot umfällst oder Dein Haus abbrennt, zieht der nicht einmal die Augenbrauen hoch, so egal ist ihm das.

Die Hersteller schreiben drauf was sie wollen, und die Leute glauben es.
Auch wenn es erstunken und erlogen ist.

CS

Dietmar
 
Bei mir lief bisher auch alles mit 13,8V, wegen der Powerboxen kam der Downgrade auf das Meanwell aus welchem sich 12,7V quetschen lässt.
Die Wanderer haben wirklich viele Ports und die Temperatursensoren zur Messung am Objekt, was Pegasus so leider nicht bietet. Mit etwas Umbau ist so auch die Heizringe von Celeston regelbar ohne deren übel teure Steuerung verwenden zu müssen.
 
Ich finde, den ersten Ansatz doch ganz in Ordnung. Habe jetzt nicht alle Beiträge im Detail gelesen, ich würde es aber so machen:
- Ethernetkabel in ein 20mm Kabelrohr verlegen. Es sollte kein Wasser eindringen können, obwohl das auch nicht gefährlich wäre ;-)
- 230V NYY 3x1,5qmm Erdleitung in ein Kiesbett oder auch in ein 2. Rohr in ausreichender Tiefe (wegen Gartenarbeiten, etc.) verlegen.
- Wasserdichter Schaltkasten mit Netzteilen und Hub an die Säule montieren.

Für höhere Leistungen sind Niederspannungen halt nun einmal ungünstig, weil man dicke Kabel braucht, um die Verluste und Erwärmung klein zu halten.
Mit 230V und 1,5qmm kann man locker 2000 W effizient übertragen - das sollte doch in jedem Fall reichen...

Claus
 
Hallo zusammen,

@Frank66: im großen US Nachbarforum lese ich zum Astro Wanderer Plus V3 von Problemen mit ASI Kameras am 3.0 USB Port sowie von einer Aussage, die Box könne ausschließlich nur mit Laptop/PC betrieben werden? Kannst du dazu was sagen? Ich hatte gedacht, dass wenn die Leitungen einmal programmiert wurden (z.B. der adjustable Port), ich die Box auch mal visuell mit Montierung und Motorfokus ohne PC System als "Stromverteiler" nutzen kann?

Liebe Grüße

Stephan
 
Hallo Claus

Ja die 230V an der Säule und anständiges Netzteil wäre genug.
Dann hat es auch keine Probleme mit dem Rechner.

Der Anblick der Riesen Box für 2x Zigarettenanzünder mit dünnem Kabbel und ohne Sicherung je Buchse hat mir aber vor Schaltschrank Angst gemacht.
Mehr wie 230V Steckdose und Gehäuse für das Netzteil braucht es nicht.
Dann klappt es auch mit wesentlich günstigerer Power und USB Box

Gruß Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Wasserdichter Schaltkasten mit Netzteilen und Hub an die Säule montieren.

Und nochmal… Wasserdicht ist nicht Gasdicht.
IP65 heisst nicht das dort sich im Inneren kein Kondenswasser bildet.

Bitte lasst von solchen Basteleien die Finger weg wenn es an dem entsprechenden Wissen mangelt.
Selbst eine richtige Sternwartensäule mit 200kg. Tragkraft braucht keine 2000W.

Den Blödsinn darf jeder für sich selber machen, aber als Empfehlung in einem Forum, wo man bis jetzt keine Ahnung hat was der Threadstarter für einen handwerklichen Wissensstand hat, finde ich nicht wirklich Zielführend.

Klar, er kann sich auch einen Minibagger mieten und einen ordentlichen Schacht zur Säule schaufeln, Warnband und Sand drauf etc….

Das Wort Verhältnissmässig ist wohl nicht jeden geläufig.

Mir geht so etwas extrem auf den Zeiger wenn hier „Empfehlungen“ ausgesprochen werden bei der jeder Elektroazubi im ersten Jahr schon abwinken würde.
 
Und nochmal… Wasserdicht ist nicht Gasdicht.
IP65 heisst nicht das dort sich im Inneren Kondenswasser bildet.

Bitte lasst von solchen Basteleien die Finger weg wenn es an dem entsprechenden Wissen mangelt.
Selbst eine richtige Sternwartensäule mit 200kg. Tragkraft braucht keine 2000W.

Den Blödsinn darf jeder für sich selber machen, aber als Empfehlung in einem Forum, wo man bis jetzt keine Ahnung hat was der Threadstarter für einen handwerklichen Wissensstand hat, finde ich nicht wirklich Zielführend.

Klar, er kann sich auch einen Minibagger mieten und einen ordentlichen Schacht zur Säule schaufeln, Warnband und Sand drauf etc….

Das Wort Verhältnissmässig ist wohl nicht jeden geläufig.

Mir geht so etwas extrem auf den Zeiger wenn hier „Empfehlungen“ ausgesprochen werden bei der jeder Elektroazubi im ersten Jahr schon abwinken würde.

Na ja eine Außensteckdose ist auch nicht Gasdicht. In der Garage ist auch ein FI.
Ein Baustromverteilerkasten ist auch nicht Wasserdicht. Man muss nur was gegen Staunässe machen
 
Hallo zusammen,

eine Absicherung einzelner Buchsen habe ich in der jetzt bestehenden Anlage tatsächlich nicht berücksichtigt, die zwei Buchsen laufen über eine gemeinsame Flachsicherung und bislang hat es gut funktioniert. Bei komplexeren Projekten, wie z.B. meiner selbst gebauten Powerbox für den mobilen Einsatz, habe ich alle Kreise einzeln abgesichert. Da wird es sonst auch unübersichtlich.

Ich hatte bei der Aufstellung der Säule bereits vorhandene Materialien wie die zu große Verteilerbox genutzt und will die Anlage nun auch überarbeiten/optimieren. Dabei muss ich zugeben, dass ich zu den Hobbyisten gehöre, die ihr Wissen über Schaltungen und Elektrizitat nur aus der Schule und dem Internet habe. Den Widerstand der langen und zu dünnen 1,5mm2 Leitung hatte ich damals, bei der Installation, nicht bedacht, das wird korrigiert. Da die Montierung problemlos läuft, hatte ich da wohl auch nicht mehr weiter nachgedacht.

Die Hinweise aus den Beiträgen hier empfinde ich als sehr hilfreich.

Eine 230V Leitung werde ich nicht verlegen, die Gründe wurden ja oben aufgeführt. Mir ist natürlich bewusst, dass die unqualifizierte Arbeit mit Elektrizität gesundheitliche und auch versicherungstechnische Konsequenzen haben kann. Bei der 12V Anlage von der Garage zur Säule komme ich bei meiner Risikoabwägung aber zum Schluss, dass ich selbst tätig werde.

Ich freue mich, dass mir hier viele Anregung gegeben werden und ich meine Ideen auch korrigieren konnte. Das verbesserte Netzteil sowie eine angemessene Leitung mit 4mm2 sind unterwegs. Ebenso natürlich Nachschub an Crimp-Material, Aderendhülsen und Klemmen, etc...

Wenn alles in Kürze verbaut ist, gebe ich gerne Rückmeldung. In der Zwischenzeit informiere ich mich weiter über die Wanderer-/Pegasus Powerboxen.

Liebe Grüße

Stephan
 
Viel Spaß beim Bauen und viel Erfolg!

CS

Dietmar
 
Die Powerboxen
Wenn die Heizbänder gesteuert werden und es per PC steuerbare Ausgänge hat ist ein Prozessor drin, die Frage ist ob die Zustände beim ausschalten gespeichert werden.
Es gibt aber auch wesentlich günstigere die nur verteilen.
Fürs Kabelmanagment auch gut.

Svbony Powerboxen gibt es auch noch

Gruß Frank
 
Und nochmal… Wasserdicht ist nicht Gasdicht.
IP65 heisst nicht das dort sich im Inneren kein Kondenswasser bildet.

Bitte lasst von solchen Basteleien die Finger weg wenn es an dem entsprechenden Wissen mangelt.
Selbst eine richtige Sternwartensäule mit 200kg. Tragkraft braucht keine 2000W.

Den Blödsinn darf jeder für sich selber machen, aber als Empfehlung in einem Forum, wo man bis jetzt keine Ahnung hat was der Threadstarter für einen handwerklichen Wissensstand hat, finde ich nicht wirklich Zielführend.

Klar, er kann sich auch einen Minibagger mieten und einen ordentlichen Schacht zur Säule schaufeln, Warnband und Sand drauf etc….

Das Wort Verhältnissmässig ist wohl nicht jeden geläufig.

Mir geht so etwas extrem auf den Zeiger wenn hier „Empfehlungen“ ausgesprochen werden bei der jeder Elektroazubi im ersten Jahr schon abwinken würde.
Gugg weiter in die Luft, lieber Hans ;-)
Na, wie wärs mit Teilung Deines vermuteten Expertenwissen anstatt uns Laien herabzuwürdigen? Du scheinst ja Elektriker zu sein - schön, dann haben wir einen Experten - und da ich diese Frage ziemlich interessant finde, frage ich Dich:

Ist gasdicht nicht schlechter als spritzwasserdicht und belüftet? Ist es nicht besser, dass feuchte Luft zirkulieren kann, anstatt alles luftdicht einzuschließen, denn: Ist nicht jede Dichtung irgendwann einmal spröde?

Kondensation bildet sich ja an einer kühleren Oberfläche. Wenn der Kasten belüftet wird, können sich Innentemperatur und -feuchtigkeit schnell an die Außenbedingungen angleichen. Wenn wetterbedingt die Außenluft rasch wärmer und feuchter wird, kann Kondensation dann höchstens temporär auftreten. Dann bilden sich zwar kleinste Tröpfchen im Kasten, diese vermögen jedoch nicht el. Leiter zu überbrücken, da die Abstände der Klemmen normgerecht entsprechend groß sind. Diese Tröpfchen verschwinden sehr schnell wieder, sobald alle Gradienten ausgeglichen wurden.

Bei einem luftdichten Kasten hingegen bleibt die Innenfeuchtigkeit erhalten. Bei einer Temperatursenkung der Außenluft tritt dann Kondensation an den sich abkühlenden Wänden des Kastens auf. Da sich die eingeschlossene Luft nur durch langsame Wärmeleitung und - diffusion an die Außentemperatur angleichen kann, bleiben die Tröpchen länger bestehen. So haben die kleinen Tröpfchen Zeit sich zu verschmelzen und größere stabilere Tropfen zu bilden. Große Tropfen verdampfen sehr viel langsamer und können darüberhinaus größere Distanzen überbrücken. Dann besteht Erosions- und Kurzschlussgefahr.
Schlimmer wirds dann noch, wenn die Dichtung alt und spröde ist. Dann kann bei einer längeren warmen und feuchten Wetterphase die Feuchtigkeit langsam eindringen. Erfolgt ein starker Temperaturabfall - das ist ja in Deutschland nicht selten - dann kühlt die Luft ab, die Feuchtigkeit jedoch kann nicht schnell genug durch die lecke Dichtung entweichen, und dann bildet sich besonders schlimmes Kondensat.

Es gibt jedoch auch eine Situation, in der Belüftung ein Problem sein könnte: Bei Bodennebel, d.h. wenn die Feuchtigkeit spontan kondensiert. Dann wäre wohl ein geschlossener Kasten besser :-(
Vielleicht sollte man dann den Strom einfach abstellen, um alle Gefahren zu bannen? Alternativ könnte man den Kasten auch beheizen. Heizsysteme für Schmidtplatten oder Fangspiegel sind ja oft schon vorhanden.

Was meinst Du dazu?
Hat jemand Erfahrungen zu diesem Thema?

Grüße, Claus
 
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