Stromverbrauch Lüfter

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ubit

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Hi,

irgendwie finde ich bei den technischen Daten der PC-Lüfter nie, wieviel Strom sie verbrauchen....

Womit muß ich da rechnen? Eine Autobatterie als Stromversorgung für einen solchen Lüfter scheint mir etwas überdimensioniert. Kommt man mit 8-10 Mignonakkus aus?

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

ich hab gerade mal nachgeguckt: Der Lüfter der hier neben mit läuft braucht 0,21 Amp. Das ist ein klassicher Netzteillüfter, ich denke so einen meinst du wohl. Sollte aber eigentlich bei allen Lüftern hinten draufstehen.

Kannst dir nun ausrechnen wie lange der Akku hällt:
Batteriekapazität (in Ah) / Stromaufnahme Lüfter

Mit einem recht kleinen 2 Amp Akku läuft es also fast 10 Stunden, wobei man bei kalten Temperaturen etwas nach unten korrigieren muss.

Gruß
Torsten
 
Also müsste man mit den "üblichen" Mignon-Akkus mit 2300 mAh für eine Nacht ziemlich locker auskommen, oder?
Weiß zufällig jemand, wie man einen solchen Lüfter "stromsparend" regeln kann? Ein Poti verbrät ja ziemlich viel Leistung als unnütze Wärme.

Ciao, Udo
 
Moin Udo!

> Weiß zufällig jemand, wie man einen solchen Lüfter "stromsparend" regeln kann?

Die einfachste Methode wird sein, den 12 V-Lüfter mit 6 oder 9 Volt zu betreiben. Damit drehen die Dinger auch (ausprobieren!), natürlich langsamer, mit weniger Luftdurchsatz und mit weniger Geräusch. Das lineare Regeln der Umdrehungszahl läßt sich numal nicht anderes bewerkstelligen als im PC - eben mit Drehpoti.
Wie wär's denn, wenn Du Dir einen handelsüblichen 12 V-Bleigelakku besorgst? Die haben 7-12 Ah Kapazität und sind günstiger als eine Handvoll Mignon-Akkus mit 1,2 V / 2,3 Ah. Und wer weiß schon, wie lange diese kleinen Dinger im Winter bei niedrigen Temperaturen halten?!
 
Hi,

die Mignon Akkus liegen halt hier haufenweise herum, weil ich sie z.B. für meine Blitzgeräte eh habe...
Regeln müsste man aber doch auch mit irgend einer Impulsbreitensteuerung können, oder?

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

vergiss die NiCd-Mignonakkus! Diese Dinger sind für Hochstrom bei 20° Celsius und kurzzeitiger Stromentnahme konzipiert. Wenn diese nicht immer bis zur Entladespannung entladen werden (aber auch keine Tiefentladung!) ergibt sich nach mehreren Ladezyklen ein Memory-Effekt. Den Ladezustand kannst Du ohne geregelte, mit Konstantstrom gefahrene Entladung(Zeit wird gemessen und mit dem Entladestrom multipliziert!) aber nicht kontrollieren, da diese Akkus bis kurz vor dem Exitus immer 1,2 Volt anzeigen!

Nein, nimm als Stromversorgung, wie dir hier schon ganz richtig geraten wurde, einen Blei(Gel)-Akku mit 12V/3,4AH oder wenn dein Lüfter mehr als 400mA Strom zieht einen 12V/7,2AH !

Die Dinger sind absolut robust, weitgehend kälteunempfindlich!

Achte darauf, dass pro Entladezyklus (also Beobachtungsnacht) nie mehr als 40-50% der Kapazität entnommen werden, bevor sie wieder geladen werden! Das heißt, nach jeder Beobachtungsnacht sofort wieder an ein Ladegerät für Blei-Akkus hängen!Kein Ladegerät für NiCd, NiHh oder Sonstige verwenden! Blei-Akkus werden mit konstanter Spannung (2V) geladen!

Natürlich kannst du deinen Lüfter auch mit Impulsbreitensteuerung, N-Kanal Mosfet mit 0,0001 Ohm in der Endstufe, u.s.w steuern...aber machs nicht so kompliziert!
Wenn Du des Lötens mächtig bist, weist wieviel Spannung und Strom der Lüfter zum Anlauf sowie Vollauf benötigt, nimmst einfach einen positiven Spannungsregler (z.B.: LM317), dazu noch eine handvoll Bauteile, alles in allem für unter 10.-€ zu haben und baust dir die Spannungsregelung selber.

Habe mir für meinen Tubus-Lüfter und für die Okularablage entsprechende stufenlose Regelschaltungen auf kleine winzige (ca. 20x50mm) große Platinen gebaut. Funktionieren seit Jahren ohne Probleme!

Siehe Bild von meiner Lüfterregelung:

Link zur Grafik: http://www.ingold-altmannstein.de/luefterelek.jpg


Tja, viel Spass noch damit!
 
Hi,

nix NiCd... Die gibt es doch kaum noch... Das sind NiMh-Mignon-Akkus... Die sollten das Spielchen schon mitmachen, oder?

Anderer Akku bedeutet: Zusätzliches Ladegerät und zusätzliche Kosten. Braucht es das wirklich???

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

o.k, bei NiMh-Akkus ist der Memoryeffekt reduziert aber das danach gesagte gilt weiterhin!

Warum glaubst du denn, dass in der Autoindustrie seit 100 Jahren Blei-Akkumulatoren verwendet werden?

Weil diese Dinger zuverlässig, wartungsarm, kaum temperaturempfindlich eine Zellenspannung von 2 Volt liefern!

Kauf einen Blei-Gel-Akku mit 3,4 oder 7,2AH und ein dafür konzipiertes Ladegerät! Kostet beides nicht mehr als 25-40€
und gut ists :)
 
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