Suche Einsteigergerät für 9 jährige

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Sorry Sternenfee, aber ich muß Dir in einigen Punkten widersprechen. Das von Dir vorgeschlagene Gerät ist ein schneller Einstieg und ein noch schnellerer Ausstieg. Mehr als der Mond und ganz helle Objekte gehen damit nicht. Das wird schnell langweilig und schon gibt es den nächsten Staubfänger im Kinderzimmer.
Sebi hat hier den 150/1200 Dobson vorgeschlagen, damit sind Details auf Planeten, Mond usw gut zu sehen, das Handling ist intuitiv und Papa kann damit ebenfalls viel sehen. Natürlich fährt man mit einer 8 jährigen nicht oft aufs Land, aber wenn, ist das ein Erlebnis, was lange vorhält. Außerdem braucht man beim Dobson kaum Vorbereitung, Gerät auf den Acker gestellt, Okularkoffer geöffnet, Klappsitz hingestellt, los gehts. Es gibt auch massig Deep Sky Objekte die für Kinder interessant sind. Meine fast 8 jährige schwärmt momentan vom Eulenhaufen, an den Saturn vom letzten Winter erinnert sie sich auch. Sie hat sogar ein eigenes Teleskop, einen 76/700 Newton auf Rohrmontierung, benutzt sie aber nicht, weil sie bei mir am 10er mehr sieht und das beobachten zu zweit mehr Spaß macht.
 
Hallo Knut,

also von den ganzen Kommentaren bis jetzt und wenn ich mir eine 9 Jährige an einem Teleskop vorstelle, bleibt echt nur der Dobson. Der steht schnell mal auf dem Balkon / im Garten und ist im wahrsten Sinn des Wortes kinderleicht zu bedienen.

Die Größe hängt jetzt davon ab wie sehr du immer dabei sein willst. Ein 6" wiegt bestimmt über 10 kg und dürfte dann nicht mehr alleine zu transportieren sein. Der Starblast von (astro)John empfohlen ist dagegen wesentlich kleiner und viel kaputtmachen kann man an dem Ding auch nicht.

Gruß,
Hans-Peter



 
Hi allerseits,

tja, die Dobsons ... sehen halt nicht aus, wie man sich gemeinhin ein Teleskop vorstellt, sehen eher Kanonen des 17.Jhdt. ähnlich.

Wenns schnell und leicht gehen soll, und trotzdem noch einigermassen viel zu sehen sein soll, ist aber ein kleinerer Dobi eigentlich gerade in dieser Situation die Lösung ... gibts ja auch 'ne Nummer grösser (länger) beim Charly:
KSON Dobsons (wie oben schon erwähnt wurde ;) )
 
Moin,

Also ich denke, 9jährige Kinder sind durchaus unterschiedlich.

Ich bin damals gern stundenlang in den Garten oder auf den Acker mitgekommen, um Sterne zu gucken.

Natürlich braucht man viele warme Klamotten und Thermosflaschen mit leckerem Kakao und eventuell isses mal doch zu kalt irgendwann, dann fährt man eben wieder nach Hause.... na und?

Aber insgesamt konnte ich als Kind von den Sternen nicht genug bekommen. Und das Fernrohr wo ich durchgeguckt hab, war unübertroffen unkomfortabel......

Das ist alles SEHR individuell.

Ich muß aber auch sagen, daß ich damals als 9jähriger mich nicht sonderlich mit einem riesigen 8" Dobson hätte identifizieren können. Die Überlegungen, da vielleicht eben doch auf einen kleinen Refraktor zu gehen, sind absolut nicht von der Hand zu weisen.

Das Fernrohr muß schon so sein, daß das Kind damit ohne große Mühe selbst umgehen kann. Sonst macht es doch keinen Spaß! Wenn das Astro-Interesse dann bleibt, kommt irgendwann in ein paar Jahren ganz von allein der Wunsch nach "mehr" (dann kann man immer noch 8" usw. kaufen) und wenn nicht, ist es eben auch nicht so schlimm.

Gibt es denn, wenn's beim Newton bleiben soll, z.B. keine 130er Dobsons, die was taugen? Die wären klein, kompakt, kindgerecht, trotzdem sieht man schon schön was drin. Obendrein nicht so teuer.

Als Papa kann man sich immer noch eine Ausrede für ein zweites größeres Fernrohr einfallen lassen, irgendwann ;)

Zum Thema "Justage": Früher hieß es, Refraktoren wären da besser (weil unempfindlicher) als Newtons. Heute denke ich ehrlich gesagt, daß gerade die günstigen Refraktoren von Hause aus so oft falsch justiert ausgeliefert werden, daß das auch kein Vorteil mehr sein kann. Im Gegensatz zu einem Newton bedeutet die Justage beim Refraktor nämlich immer echte Bastelarbeit.

LG
Thomas
 
Zitat von newtonsebi:
Hallo Knut!
Hat jemand Erfahrung mit einem Bresser 150/1000 Kat Newton
Hi!

Bloß kein Katadiopter! Da geht sehr viel Licht verloren!
Nimm entweder ein Refraktor oder Reflektor aber kein Katadiopter oder Schmitd- Cassegrain!!
Hi!

Wo hast du denn die Weisheit her? Große Austrittspupillen gehen wegen der langen Brennweite zwar nicht, und der Kontrast ist geringer als z.B. in einem Refraktor mit gleicher Öffnung, aber der braucht dafür auch gleich wieder eine deutlich massivere Montierung wegen dem längeren Hebel. Genauso gut kannst du schreiben: Bloß kein Newton, der hat Spikes. Mannmannmann - alle Volkssternwarten, die SCTs einsetzen, irren...

Die Geräte sind zwar erst ab einer gewissen Öffnung interessant und haben wie alle anderen Bauarten auch ihre ganz speziellen Vor- und Nachteile, aber sie so zu verdammen tut ihnen unrecht. Ein SCT ist für Knut eher preislich vollkommen uninteressant. Die paar Millimeter mehr Obstruktion und das Prozent Lichtverlust an der vergüteten Schmidtplatte sind von der Lichtsammelleistung her vernachlässigbar und hier kein Argument (Kontrast und Vor/Nachteile geschlossener Tuben sind eine andere Sache, in der 200-Euro-Klasse aber auch das kleinste Problem). Mit fünf Oberflächen (2x Schmidtplatte, 2x Spiegel und 1x Zenitspiegel stehen die SCT auch nicht schlechter da als z.B. ein Refraktor mit Bildfeldebner oder Petzval-Element.

Das Problem bei Kat-Newtons ist in der Regel, dass sie nicht justierbar sind - gerade Seben hat da ja Pionierarbeit geleistet, um mit dem Bigboss unbrauchbare Teleskope auf den Markt zu bringen. Deshalb klingeln auch bei mir alle Alarmglocken, wenn irgendwo "Kat-Newton" steht. Aber auch ein Schmidt-Newton ist ein Katadiopter, und fotografisch sehr interessant - wenn man ihn denn montiert kriegt.

Der oben angesprochene Kat-Newton (Bresser Blueline? Bin mir nicht sicher) hat da mechanisch einen deutlich stabileren Eindruck hinterlassen und das Korrektorelement wenn ich mich richtig erinnere vor dem Fangspiegel. Falls es mal klar werden sollte, besteht immerhin die Möglichkeit, ihn mal zu testen - ich kenne ihn auch nur vom Tag. Zumindest zeigt er mehr als ein "Tablettenröhrchen" und sieht nach Teleskop aus.
=> Günther: War der 114er das klassische Aussteigergerät mit Korrektor im Okularauszug oder einer mit Korrektor vor dem Umlenkspiegel?

=> Sternenfee: Cool - mit einem ähnlichen Gedanken - ein preiswertes, aber brauchbares Teleskop für den Einstieg, das die schönsten Objekte schon mal zeigt, nach Teleskop aussieht und die erste Neugier befriedigt, wurde für das Astronomie-Startpaket ein vergleichbares Teleskop (allerdings von der Stange und einen Tick kleiner) ausgesucht; im Beipackkurs gabs dann auch die Infos, um sich ein besseres Teleskop auszuwählen, wenn das erste ausgereizt ist. Das Echo im Forum war verheerend ;)

Zitat von Sternenfee123:
Und mit dem eingesparten Geld kaufst viele Eintrittskarten für die Sternwarte in HN, oder gehst regelmäßig gemeinsam mit der Lütten ins nächste Planetarium... :super:
Hatte ich auch vorgeschlagen, ich hab die dortigen Geräte auch ein Jahrzehnt genutzt, bevor ich mir was eigenes gekauft hatte. Der Vorteil: Man kann rausfinden, was man an ein Teleskop für Ansprüche stellt. An Ausleihgeräten für Mitglieder haben wir u.a. einen computergesteuerten ED80 auf NexStar GT und ein parallaktisch montiertes C8. Der Nachteil: Das ist halt nichts eigenes.

Aber die coolste Aktion, die ich bislang erlebt habe, war einer, der sein eigenes Teleskop wegen Nichtbenutzung verkauft hat und jetzt öfter im Urlaub Sternwarten besucht und auch Privatführungen bucht. Billiger kommt man nicht an viele verschiedene große Geräte, und man sieht nicht nur was vom All, sondern auch von der Welt. Das ist gar nicht so dumm - von dem Geld, was mein Teleskop gekostet hat, wären einige Kurzurlaube drin gewesen... aber man will ja was eigenes...

Gruß,
Alex
 
hallo Knut,

da gehts ja ganz schön rund! Meiner bescheidenen Meinung nach solltest du wirklich zuerst entscheiden, für wen das Teleskop denn nun sein soll.

Ein Dobson ist Empfehlung Nummer 1 wegen dem vielen Licht das er sammelt, aber er ist nicht unbedingt familientauglich. Zu oft höre ich, dass das eingestellte Objekt auch schon wieder weg ist, bevor sich Junior in die richtige Position begeben hat um durchs Okular auch was zu sehen. Da brauchts also etwas Übung.

In diesem Fall doch lieber der kleinere Refraktor auf motorisierter Monti, so Youngsters lieben auch mehr die helleren Objekte wie Planeten/Mond, und finden nicht so viel an schwachen Nebelfleckchen an der Sichtbarkeitsgrenze. Beobachten will auch erst gelernt sein, und es kommt ganz auf das Geschick an ob man den richtigen Einblick gleich findet oder immer suchen muss.

Du siehst, das ist ein schwer entscheidbares Thema, und deswegen erst entscheiden wer denn nun der Hauptbeobachter ist.

lg Tommy
 
Hallo wenn es kleiner sein soll würde ich mal über das hier nachdenken.
http://www.teleskop-express.de/shop...-FlexTube-Dobson---Parabol-Optik---ab-6J.html

Ich selbst habe dieses Teleskop und benutze es gerne und oft zum schnellspechteln. Dazu würde ich aber ein Chesireokular kaufen.
Die Vorteile:
1. billig
2. klein und platzsparend
3. viel Öffnung für das Geld und die kompaktheit.
4, schnell einsatzbereit

Nachteile
1. justieranfällig
2. OAZ bei meinem wackelt, ob das bei allen ist weiß ich nicht.
3. man braucht einen stuhl oder kleinen Tisch wo man es drauf stellen kann
Edit: 4. Die Okulare sind für das schnelle Öffnungsverhltnis nicht ideal

Gruß Deadlock
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vielleicht wäre ja auch ein Meade ETX oder ein anderes kleines "GoTo" Teleskop eine Idee.

Damit findet man immer alles, solange man sich einmal mit dem GoTo richtig auseinandergesetzt hat. Es ist klein, schick und handlich, und die Optiken gibt es entweder als Refraktor, z.B. hier ein 80/900er; oder hier das berühmte Meade ETX-80 mit sehr kurzer Brennweite (= schlecht für Planeten, bedingt gut für den Mond, liegt insgesamt halt vom Einsatzbereich auf der Schwelle zwischen einem leistungsstarken Fernglas und einem kleinen Fernrohr, was auch wieder seine eigenen Vorteile hat) ;

..... oder als kleiner Maksutov: Dann für Mond und Planeten sogar ziemlich gut, dafür aber nix mit schwachen nebligen Dingen – Beispiel 90 mm Mak und – etwas teurer, dafür auch ein bißchen mehr Lichtsammelvermögen – 102 mm Mak.

Diese Fernrohre sind, was das Beobachten angeht, zwar nicht so flexibel oder leistungsstark wie ein größerer Newton. Aber dafür – eben extrem klein und handlich, sowas macht später, falls das mit dem Astro-Hobby wirklich ausgebaut werden sollte, auch als "Zweitgerät" immer noch Sinn.

Speziell bei den kleinen Maksutovs kann man auch davon ausgehen, fast immer eine gute Optik zu erwischen, das Niveau in der Serienfertigung ist hier relativ hoch! Auch das sehe ich ehrlich gesagt im untersten Preissegment bei den anderen Fernrohrtypen, auch den ganzen kleinen Refraktoren, eher kritischer.

Wie gesagt, für lichtschwache Objekte sind die Geräte weniger geeignet. Letzten Endes sollte man sich von dem Gedanken, alles perfekt in einem Gerät zu bekommen, eh verabschieden.

Alles hat seine eigenen Vorzüge und Nachteile und die müssen eben abgewogen werden. Was sagt eigentlich Knuts Tochter dazu, vielleicht findet die ja irgendeins der Fernrohre direkt auf Anhieb am spannendsten?
;)

Noch eine Sache ist mir eingefallen, die evtl. gegen Newtons bzw. Dobsons spricht: Falls man mal tagsüber gucken möchte (Tiere, was weiß ich.... als Kind ist das doch alles spannend .....) dann wäre ein Newton recht unhandlich; für die anderen Geräte, egal ob Refraktor oder Maksutuv, gibt es in dem Fall Amici-Prismen für ein seitenrichtiges, aufrechtes Bild, gerade die ganzen kleinen Maksutovs werden ja oft auch als Spektive (d.h. für Tag-Gebrauch) angeboten.

LG
Thomas
 
@ Sternenfee123


In einem Punkt hab ich auch andere Erfahrung gemacht auf dem Acker bei 10cm Schnee :

Ich war der der quengelte nach einer !! Stunde !!


CS John
 
Hallo Jörg,

Das von Dir vorgeschlagene Gerät ist ein schneller Einstieg und ein noch schnellerer Ausstieg. Mehr als der Mond und ganz helle Objekte gehen damit nicht. Das wird schnell langweilig und schon gibt es den nächsten Staubfänger im Kinderzimmer.

ich gehe davon aus, daß Knut sich am Himmel nicht gut auskennt. Auf meine Frage, ob er den Polarstern zweifelsfrei identifizieren kann, kam keine Antwort.
Kennt er den Polarstern nicht, kann er seiner Tochter nicht erklären, wie man eine parallaktische Montierung einnordet. Ohne Kenntnis des Himmels und der ungefähren Position der Beobachtungsobjekte findet er aber auch keine Planetarischen Nebel, Galaxien oder Sternhaufen, die ein Dobson dank der größeren Öffnung prinzipiell zeigen würde. Also bleibt nur Sonne, Mond und die hellen Planeten. Und die findet seine Tochter mit dem von mir vorgeschlagenen Geraffel auch ohne Hilfe vom Papa. :)

Es ist ein wahnsinns Unterschied, ob ein erfahrener Amateurastronom seinen Kindern den Himmel zeigt, oder ein unbedarfter Laie. Du kannst Deiner Tochter da viel mehr beibringen. :)

Sebi hat hier den 150/1200 Dobson vorgeschlagen, damit sind Details auf Planeten, Mond usw gut zu sehen, das Handling ist intuitiv und Papa kann damit ebenfalls viel sehen.

Völlig richtig. Sobald sich der Papa am Himmel auskennt, macht mit so einem Dob das Beobachten riesen Spaß! Aber davor steht eben erstmal das Lernen der Sternbilder, der Positionen der Beobachtungsobjekte. Wo die zu finden sind, kann Knut entweder aus Sternkarten bzw. Büchern lernen, oder mit Planetariumsprogrammen oder beim Besuch von der Sternwarte/Planetarium...

Kinder sind schnell zu begeistern. Und genauso schnell wechseln ihre Interessen. Wenn sie sich am Mond satttgesehen hat - ich entdecke heute noch neue Anblicke! ;) - dann kann sie sich immernoch ein größeres Teleskop wünschen. Eventuell erbt sie dann ja "Papas Einsteigerdob" und Knut hat ne Ausrede für ein größeres Gerät ;)...

CS
Fee
 
Hallo Sternenfee

Das kann ich dann doch nicht auf mir sitzen lassen...
Polarstern Grosser und Kleiner Bär Pleyjaden und noch einige andere Sterne kann ich sehr wohl zuordnen.

Im übrigen wundert es mich schon was das hier jetzt für ein Eigenleben führt....

Danke für die die vielen tips und Anregungen
Knut
 
Hallo Knut,

Polarstern Grosser und Kleiner Bär Pleyjaden und noch einige andere Sterne kann ich sehr wohl zuordnen.

ok, diese Info hast uns erst jetzt mitgeteilt. :)

Dann solltest Du mit einem der vorgeschlagenen Dobsons auch viele Deepsky Objekte finden und gemeinsam mit Deiner Tochter beobachten können. "Dobsonschubsen" lernt sie schon noch... :)

CS
Fee
 
Hallo Knut,

als ich vor einigen Jahren wieder in das Hobby eingestiegen bin, habe ich mit einem Newton 114/900 angefangen, diesen aber ziemlich schnell aufgerüstet. Die Leistung dieser Öffnung war aber klasse.

Einem Einsteiger könnte ich daher das ganz oben verlinkt 130/650 empfehlen, da der Tubus handlicher ist und damit leichter auf die Montierung zu schnallen. Die Hebelwirkung ist geringer und die Leistung eines 130er Newtons ist sehr hoch zu bewerten. Die Objekte sind damit heller oder überhaupt erst zu sehen.

Der Peilsucher sieht mir aus, wie ein Leuctpunktsucher, also könnte er okay sein - wissen tue ich es nicht. Das Teleskop kann später auch mit anderen Okularen (um die 50Euro) ausgestattet werden - die Reserven sind da.

Aber lassen wir die Kirche im Dort. Als 9jähriger wäre ich um so ein Gerät froh gewesen. Mit 130mm sieht man was, das motiviert und vom Okular mal eben rüber zum Peiler zu schauen geht beim Newton wirklich einfach. Da kann ein langer Refraktor schon zum Kniefall zwingen.

Ergo: Mein Tip wäre der 130er Newton.

CS,
Stefan
 
Moin,

Ich finde den Tip von Stefan auch plausibel. (Mal abgesehen davon, daß in diesem Thread wohl sämtliche anderen denkbaren Alternativen eh schon genannt worden sind ...)

Vor allem finde ich eines: Es muß ja nicht das Super-Mega-Teleskop sein. Erstens, wo bleibt da noch die künftige Steigerung? Zweitens, je größer und schwerer, desto weniger ist es für jemanden mit 9 Jahren wirklich auf Anhieb handhabbar, finde ich. Mit so einem kleinen 130er Dobson trifft man da vielleicht wirklich genau den gewünschten "sweet spot" = Kompromiß aus klein, einfach, anfängergeeignet, günstig, und trotzdem kann man schon ordentlich was sehen.

LG
Thomas
 
Hallo Knut,

eigentlich meinte ich diesen hier:

Celestron 130

Spätere Erweiterungen mit Planetary-Okularen sind sehr sinnvoll und sicherlich gewinnbringend. Tip: Ein 25mm Planetary-Okular für die Übersicht und ein 6mm Planetary-Okular für höhere Vergrößerungen sind bei dem Gerät später eine sichere Bank.

Das sehr ähnliche Modell von Skywatcher (130/650 auf EQ2) hat einen guten Leuchtpunktsucher, welchen ich aktuell auch einsetze und einen Sucherschuh, welcher auch mal einen 8*50 Sucher aufnehmen kann.

Skywatcher 130

CS,
Stefan
 
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Moin,

Den 114/900er (<= immer eine gute Wahl, eine sehr "entspannte" Konstruktion, die daher auch kostengünstig problemlos bei guter Qualität produziert werden kann) würde ich ab EQ-3 oder ähnlichen "Clones" nehmen.

Für die 130/650 gilt montierungsmäßig dasselbe, die Frage ist nur, wie bei denen insgesamt die optische Qualität ist. Die 130er sind jedenfalls von den Eckdaten her schon deutlich anspruchsvoller in der Fertigung als ein 114/900er.

LG
Thomas
 
Hi,

mein Sohn ist jetzt auch 9 und ich habe ihm vor 1,5 Jahren ein LidlScope geschenkt. Aus heutiger Sicht würde ich etwas anderes nehmen. Unabhänig vom Rohr würde ich auf alle Fälle keine paralaktische Montierung nehmen. Entweder gleich einen Dobson oder eine schöne azimutale Monierung Giro oder ähnliches.

Das Handling mit einer deutschen Montierung, das Umdenken beim Einstellen, anpeilen von Objekten ist einfach komisch, weil ungewohnt für die Lütten. An Motoren oder ähnlichen Grimskrams darfst Du nicht einmal denken. Etwas ganz einfaches: Hinstellen gucken und gut. Je einfacher desto besser.
 
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