Suche Einsteigergerät für 9 jährige

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Kwue2000

Mitglied
Hallo
Ich war gestern in der Sternwarte HN.
Habe mich von Alex beraten lassen was für meine Tochter angebracht wäre. OK Er schlug das celeston junior Dobson vor.
Aber der Rest der FAmilie will ja auch mal schauen:-))
Ausserdem sollte es was mit Stativ sein da ich auch nach ausserhalb fahren muss um "schwarzen" Himmel zu sehen.
HAt jemand Erfahrung mit den folgenden Geräten???
Wie Ihr seht sind es Geräte bis knapp über 200€...das das nicht die Eierlegende Wollmilchsau sein kann ist mir klar.
Danke
KNut

http://www.teleskop-express.de/shop...rnrohr-80-900mm---komplett---ab-8-Jahren.html
http://www.teleskop-express.de/shop...0-650mm---parallaktische-Montierung-CG-3.html
http://www.teleskop-express.de/shop...-1000mm---parallaktische-Montierung-CG-3.html
http://www.teleskop-express.de/shop...tcher-Newton-114-450mm--parabol--auf-EQ1.html
http://www.teleskop-express.de/shop...efraktor-Teleskop-mit-Montierung---ab-6J.html
 
Hallo Knut,

das hängt so etwas auch an der Körpergröße. Von daher finde ich mit 9 Jahren ein Linsenteleskop angenehmer. Mit 12 allerdings geht's los, dass sich das stark relativiert.
Die beiden Refraktoren 80/900 und 90/1000 sind also die möglichen Teleskope (das LCM60 fasse ich einfach mal nicht als "Teleskop" auf), jedoch sind beide zu wacklig montiert. Der 80/900 würde sich auf der Montierung des 90/1000 wohler fühlen und der 90/1000 bräuchte eine Montierung aus der "GP-Klasse". Der Newton 130/650 wäre noch am ehesten brauchbar auf der CG-3 untergebracht. Diese Optik aber ist mit "Beilege-Okularen" nicht besonders gut zu betreiben.

Wenn Du meinst, dass am 130/650 der Einblick machbar ist (Stativ nicht ausziehen), wäre das am leistungsfähigsten, wenn man sich mit dem Gerät auseinander setzt (Justage).
Ansonsten sind die Refraktoren besser und insgesamt sorgloser. Man kann am 80/900 wie 90/1000 fast unbesehen jedes Okular mit 1,25" Einsteckdurchmesser verwenden. Das kostet allerdings auch Leistung gegenüber dem 130/650, der vor allem von Objekten außerhalb des Sonnensystems mehr zeigt. Also Sternhaufen und Nebel.

Das teuerste Gerät ist ja das "Computerdings mit fast ohne Teleskop dran". Von daher ist eventuell vom Preis her Luft?
Ein echtes Sorglos-Teleskop wäre ein 150/900 Newton in Dobson-Bauweise. Leider wird dieses so gern von Amateuren empfohlene Gerät aus mir unerfindlichen Gründen nicht als Paket von der Stange angeboten. Die "Rockerbox Alpha", die von dritter Seite (Günther *entfernt*, *entfernt*) passend zum 150/900 Newton angeboten wird, legt den Preis für das Gesamtpaket nochmal deutlich höher und die Zubehörfrage stellt sich auch noch.

Clear Skies
Sven
 
Moin,

Ich würde von den genannten Angeboten den 90/1000er Refraktor nehmen, weil die Montierung im Vergleich weniger wackelig ist als die vom 80er (die ist wirklich *arg* klapprig), weil im Gegensatz zu den genannten Newtons die Okulare recht einfach sein können (f/11) und weil ich selbst als Kind damals Refraktoren auch einfach angenehmer fand als Newtons (letztlich Ansichtssache, klar).

Irgendwo wurde mal so ein 130/650er Newton getestet, die höheren Vergrößerungen (über 60-70fach) waren nicht sooooo toll, ob das bei diesen Einsteiger-Refraktoren allerdings qualitativ besser ist, weiß ich auch nicht....... wenn man einen GUTEN 80er oder 90er Refraktor hat, kann man damit jedenfalls schon sehr schön auch den Jupiter (mit ein paar Details) anschauen. Das gilt natürlich auch für einen GUTEN Newton mit 130 mm, aber: wie gesagt, ich kann jetzt nicht beurteilen, wo die Chance auf bessere optische Qualität bei diesen Geräten besser ist. Mein allererstes "richtiges" Fernrohr war ein 60/800er Refraktor, auf einer furchtbaren Klappermontierung, aber von der Fa. Vixen – und die Optik war wirklich schön. Ist aber auch über 20 Jahre her mittlerweile....

Wenn der Händler (oder irgendein anderer) den 80/900er mit der Montierung vom 90/1000er ausliefert, würde ich das vermutlich noch eher nehmen.

LG
Thomas
 
Ich denke, Du solltest auch mal einen Blick auf die Kson Dobson Reihe werfen. Kson-Dobson Ein Dobson montiertes Teleskop läßt sich intuitiv bedienen, meine 8 Jahre alte Tochter schubst den 10 Zöller auch schon herum. Außerdem ist ein Dobson viel schneller einsatzbereit, als ein paralaktisch montiertes Teleskop.
 
Ich habe auch einen Dobson zum Einstieg gewählt: Sehr zufrieden! Ich würde immer wieder einen solchen als erstes Teleskop nehmen. Er ist einfach montiert und somit auch einfach zu bedienen, er bietet mehr Öffnung als ein gleichteurer Refraktor und zeigt auch sehr viel.

Viel Spass
 
Zitat von Erposs:
.... Außerdem ist ein Dobson viel schneller einsatzbereit, als ein paralaktisch montiertes Teleskop.

Hi Knut,

ich schliesse mich der Bemerkung von Erposs an ... die bezeichneten Teleskope auf "Stativ" haben i.d.R. eine parallaktische Montierung, d.h. grob gesagt man kurbelt an einem "Rädchen" und das Teleskop folgt dadurch der Himmelsbewegung des anvisierten Objekts. Allerdings ist die Voraussetzung dafür, dass das auch einigermassen exakt funktioniert, dass das Teleskop zuvor mehr oder weniger genau "eingenordet" wurde.

Eine Dobson-Montierung "schiebt" man mit der Hand in jede gewünschte Richtung - rauf-runter oder links-rechts - und folgt so dem anvisierten Objekt - ohne dass man zuvor "einnorden" musste ...

Ich denke, dass ist ein Aspekt, den gerade "ungeduldige" oder sehr "spontane" Anfänger mit einbeziehen sollten :)
 
Hallo Knut,

wenn Du Dich am Himmel auskennst und den Polarstern zum richtigen Einnorden findest, dann stoppel aus einer EQ3 ähnlichen Montierung und einem 114/500 Newton selber ein System zusammen bzw. laß Dir von einem Händler ein solches zusammensetzen. Finger weg von den schlabbrigen schwächeren Montierungen!

Wenn Du den Polarstern nicht zweifelsfrei findest, dann nimm nen gebrauchten 6" f=5 Dobson, den und ein paar Okulare gibts im Biete-Board immer wieder.

Und knieschonend einen Campingstuhl für die Erwachsenen Gucker :)

CS
Fee
 
Hi Sternenfee,

zu
Zitat von Sternenfee123:
wenn Du Dich am Himmel auskennst und den Polarstern zum richtigen Einnorden findest, dann stoppel aus einer EQ3 ähnlichen Montierung und einem 114/500 Newton selber ein System zusammen bzw. laß Dir von einem Händler ein solches zusammensetzen.
wäre zu sagenm daß es sich bei dem Newton unbedingt um die Variante mit Parabolspiegel handeln sollte und er auf alle Fälle gute Okulare benötigt, sobald man mehr als 50° scheinbares Gesichtsfeld haben möchte. Ein 114/900er ist in der Hinsicht genügsamer und dürfte mit der Montierung immer noch gut zusammenarbeiten.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Knut!
Also ich zeige gerne wieder auf den 150/1200 Dob weil dort zählt wieder der Spruch : Viel Öffnung für nicht viel Geld, weil dort mehr in die Optik investiert wird aber das heißt keinesfalls, dass die Montierung die sog. Rockerbox schlecht ist! Man kann mit einem Dobson nicht fotografieren, weil man dort nicht mit Drehung einer Achse folgen was man nur mit einer parallaktischen Mont. kann. Im visuellen schubst man den Dob ohne großen Kraftaufwand nach , d.h. du brauchst nicht viel Kraft um ein Planet oder so im Okular zu behalten.
Wie groß ist deine Tochter?
Größenvergleich zu Teleskop und Mensch sind gut auf Bennys Seite dargestellt. Für dich interessant ist das Bild wo das Mädchen neben den Teleskop steht und da dann das 3 Teleskop von links. Das ist genau so groß wie der Dobson, den ich dir dargestellt habe aber das Teleskop hat 5 cm mehr Öffnung .
Link zu bennys Seite: Bennys Seite
PS:
 
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Hi!

Freitag war ja etwas hektisch, sorry...

Stativ/Montierung war ja glaub gewünscht.

Bei Celestron würde ich von der Stabilität her wie gesagt erst bei der Omni-Reihe anfangen, wenn es ein Teleskop mit Stativ sein soll. Also CG-4-Montierung, was glaub der EQ3 entspricht. Das Astromaster 70AZ lässt sich auf der azimutalen Montierung ganz gut bedienen, auf der parallaktischen schon wieder nicht. Und der 90mm-Refraktor ist schon wieder zu schwer für die Montierung... Zum LCM: Das Goto dürfte funktionieren, allerdings ist das ein Gerät in der Größenordnung von den Oldtimern, die bei uns auf dem Fensterbrett stehen: Die Ziele, die sich darin gerade für den Einstieg lohnen, findest du auch so - nämlich Mond und Planeten.

Was ich komplett vergessen hatte: Vor ein paar Monaten wurde uns mal ein gut erhaltenes Gebrauchtgerät in HN angeboten, vielleicht ist das noch zu haben. Schick mir mal eine PN, falls ich da nachhaken soll.

Gruß,
Alex
 
Moin Knut!

> Also so innerlich habe ich eigentlich schon dieses hier gewählt

Dieses Plastik-Gerümpel mit dem völlig unbrauchbaren "Peiler", den man noch nicht mal demontieren kann? Na, dann viel Spaß damit... - Warum geben Dir die Leute hier eigentlich gutgemeinte Tips, wenn Du doch nach Katalogbildchen kaufst?!

> Wie "schnell" läuft den zum Beispiel der Jupiter aus dem Focus?

Aus dem Fokus läuft hoffentlich nichts... ;) Wenn Du allerdings das Gesichtsfeld meinst: Das kommt auf die Vergrößerung an - je höher, desto schneller.
 
Hi Knut!
>Also so innerlich habe ich eigentlich schon dieses hier gewählt
http://www.teleskop-express.de/shop/prod...erung-CG-3.html

Ich denke, damit wird deiner Tochter der Spaß an der Sache Astronomie schnell vergehen, weil das echt Plastik ist!
Wie groß ist deine Tochter denn? Ich bin 12 und 1,63 groß und komme gerade doch an ein 300/1700 dran!
Schau dir mal Bennys Seite an ( Den Link von meinem vorherigem Post!)
 
Hi!

Beim kleineren 70/900 ist das kurzbrennweitige Okular ein Kellner o.ä. mit sehr kleinem Gesichtsfeld, da läuft er sehr flott aus dem Gesichtsfeld. Anschauen geht, Wechsel zwischen zwei Beobachtern geht auch, Zeichnen o.ö. geht definitiv nicht. Beim 90/1000 dürfte das selbe 10-mm-Okular beiliegen wie beim 70/900. Das Okular ist ein klarer Kandidat, um z.B. durch ein 9mm-Plössl ersetzt zu werden.

Der Motor hätte den Vorteil, dass du die Montierung nicht anfassen musst, um nachzuführen, dann wackelt schon mal weniger... Wie gesagt: Ernstzunehmende parallaktische Montierungen fangen für mich bei der CG-4 an (egal, unter welchem Label).

Gruß,
Alex
 
Hallo Knut!
Welches Preislimit würdest du dir denn setzen?
???
 
HAllo Sebi

Wie gesagt "für meine Tochter"
dachte ich zwischen 180-220 Euronen.
Wird dann aber wohl mehr werden und ich muss nach einem schauen welches mir auch zusagen würde. :D
Naja bis Weihnachten ist ja noch ein Monat hin....

Knut
 
Überleg auch nochmal, ob du wirklich Geld für eine parallaktische Montierung ausgeben willst. Die sieht zwar besonders wichtig aus, muss aber auch richtig eingestellt werden. Das is auch erstmal ne Wissenschaft für sich. bei einem Dobson gehts hoch - runter, links und rechts, fertig!
Ich hab schon viele gesehn die unbedingt ne parallaktische Montierung haben wollten und am Ende das Ding so merkwürdig aufgeklappt hatten, dass sie doch wieder nur horizontal und vertikal verstellte.


Gruß Deadlock
 
Das mit der Montierung wäre in der Tat zu überlegen.

Ich habe als Jugendlicher meine azimutale Montierung gehasst wie die Pest – das lag sicher aber *auch* daran, daß sie nicht so gut ausbalanciert war wie ein Dobson das ist, und daß man damals bei den Einsteigerfernrohren noch 24,5 mm Okulare hatte, die zwar gut waren, aber ein sehr eingeschränktes Gesichtsfeld geboten haben, so daß das Objekt auch ständig 'rausgewandert ist.

Trotzdem bin ich bis heute jemand, der immer eine parallaktische (oder anderweitig nachführende) Montierung jedem Dobson vorziehen würde. Gerade wenn man einen Planeten mit etwas höherer Vergrößerung anguckt.... ist das parallaktisch schon sehr bequem, selbst wenn man manuell am Rädchen drehen muß für die Nachführung. Genauso bin ich einer von denen, die einfach das Handling von Newtons nicht mögen (vorne reingucken usw.). Ist einfach nicht so mein "Ding".

Das ist, wie gesagt, sehr individuell. Ansich sind Newtons sowie Dobsons sehr gute Geräte wo es viel Öffnung (= Beobachtung recht lichtschwacher Objekte) und viel Qualität für's Geld gibt. Und dessen sollte man sich m.E., gerade wenn man sich für *etwas anderes* als einen Newton / Dobson entscheidet, auch bewußt sein!

Bei Dobson hat man bei einem Budget, was vielleicht noch etwas über 220 Euro geht, natürlich auch die Möglichkeit, gleich mit 8" einzusteigen. Wird zwar was größer, aber man sieht auch eine Menge. Oder man beschränkt sich auf einen möglichst brauchbaren 6" Dobson.

Wenn man beim 6" Dobson dann merkt, daß das mit dem "dobsen" einem doch nicht so gefällt, kauft man nachträglich eine Montierung dazu, muß aber halt am Anfang nicht soviel Geld für alles ausgeben.

Beim 8er Dobson bräuchte man schon eine sehr große Montierung, wenn diese also als Option erhalten bleiben soll zum Nachkaufen, müßte man hier deutlich mehr Geld (und auch Gewicht) einplanen als beim 6er.

Generell ist mein aktueller Markteindruck der, daß man so ab 300 Euro aufwärts schon etwas konstantere Produktqualität bekommt, während das bei den noch günstigeren Sachen irgendwie dann wirklich doch auch Glückssache ist. So richtig verifizieren kann ich das aber letztlich auch nicht, es gibt halt hier und da immer mal wieder Tests und Erfahrungsberichte von sehr günstigen Geräten, die diesen Eindruck erhärten. Aber da der Markt in konstanter Bewegung ist und letztlich wohl buchstäblich 100erte chinesische Fabriken immer neue Chargen von Einsteigerteleskopen 'raushauen, gibt's da einfach keinen so wirklich guten Überblick mehr.

Mit viel Basteleinsatz bekommt man manches auch wieder hin, aber das muß man sich natürlich auch vorher überlegen. So zum "Reingucken – dauerhaft Spaß haben – möglichst wenig basteln" ist wohl ein 6" Dobson ab einem gewissen Qualitäts (und auch Preisniveau) beispielsweise dann doch eine sicherere Bank als ein chinesischer 80er Refraktor, keine Frage.

Zu optimieren gibt's auch bei einem solchen Dobson noch genug, aber das ist deutlich weniger dringend als bei den allergünstigsten Geräten: Man kann auch ohne die Optimiererei schon dauerhaft Spaß damit haben beim Spechteln. Newtons kann man auch immer justieren, das ist auch nicht zu unterschätzen als Vorteil, bei billigen Refraktoren ist es halt total blöde, wenn da die Justage nicht stimmt, weil das dann Fummelei und Bastelei an eigentlich nicht dafür gemachten Bauteilen bedeutet.

LG
Thomas
 
Hallo Knut,

wenn so, dann ganz trocken: 500 Euro einplanen für einen Dobs 200/1200 und eine erste Okularausstattung, weiteres Zubehör kann in den folgenden 5 Jahren hinzu kommen. Es steht dann aber eine erste, gute und ausbaubare Lösung da mit einem soliden Grundpotenzial an Optikleistung.

Clear Skies
Sven

Edit: PS: http://www.youtube.com/watch?v=ikpZJZFj3Wc
 
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Moin Knut!
In deinem Preislimit wieder: 150/1200 Skywatcher Dobson . Hatte ich dir oben schon gesagt! Lies dir das dann nochmal durch und mein Freund hat das Gerät und ich hab mal durchgeschaut und kann sagen: Tolles Teil!
Ich wünsch mir den 250/1200 Dob auch von Skywatcher aber das ist für ein 9 jähriges Mädchen dann wohl doch zu viel und das Geld !
 
Hallo Knut,

zuerst musst Du dir darüber im klaren sein wer hier ein Teleskop möchte, deine Tochter oder Du. ;)

Falls es doch deine Tochter sein sollte braucht sie mit 9 Jahren zum Anfang ein kleines, leicht und einfach zu bedientes Teleskop.
Ein 60 / 70 oder 80 mm Refraktor mit einer Brennweite von f/10 oder mehr würde sich da anbieten und wäre gegenüber einem Newton Justierstabiler. Dazu eine einigermaßen stabile Montierung und zwei Okulare, eins für die Übersicht und eines nahe an der Höchstvergrößerung. Wende dich an den Teleskophändler deines vertrauen und bitte ihm dir ein Angebot in deinem Preisrahmen zu machen. Nim keine fertige Kombi.
Ein Dobson, ob 6, 8 oder 10 Zoll (ich warte schon die ganze Zeit das einer einen 12" f/5 vorschlägt :totlach: ) ist viel zu groß für das Kind und an kaum Wahrnehmbaren DS Objekten wird sie sowieso ertmal kein Interesse haben, eher Sonne (nur mit Filter), Mond und Planeten.
Und bedenke das mit der Astronomie wird bald sowieso so uninteresant für sie sein wie sonst nichts anderes. Ich spreche aus Erfahrung, meine Tochter ist 11 und wenn ich ihr ein Teleskop schenken würde, würde sie mich mit großen Augen ansehen und die nächsten Monate nicht mehr mit mir Reden, in dem Alter, und das dauert noch ne ganze weile, haben die ganz andere Interessen.
Wenn sie dann irgendwann in den zwanzigern wieder zur Astronomie zurückkehren sollte bräuchte sie so oder so ein neues Gerät.

Ach-ja: Das Du bei jeder Beobachtung dabei sein musst ist dir schon klar. Du musst das Teleskop aufbauen, einstellen und die Objekte suchen bis sie das selber kann. Egal ob Dobson oder Paralaktich.
 
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HAllo Y_Auriga
Na Ja ob für mich oder meine Tochter ist halt die Frage ...
Da ich dasn alles sowieso aufbauen bzw justieren muss möcht man(n)natürlich auch mal durchschauen.
Hat jemand Erfahrung mit einem Bresser 150/1000 Kat Newton.
Wäre evtl. rel.günstig zu bekommen.
Knut
 
Hi Knut,

mit 150/1000 nicht selbst, aber mit 114/1000.
Den würde ich Dir nicht mal schenken, geschweige denn verkaufen, so schlecht ist der.
Das liegt nicht an der Firma, die gibts auch von anderen Firmen, es liegt an der grundsätzlich miserabelen Umsetzung des Prinzips. Gut geht das nur sehr teuer.

Wenn Du auch dabei bist, dann nimm einen Dobs. 6" F/8 oder 8" F/6, dann seht ihr auch was.
Wenn (nur wenn!) das Geschubse stört, dann gibts auch Dobdrive oder eine EQ-Plattform dafür. Das wird, dann wenn nicht selbst gebastelt werden kann zwar teurer, aber das wird es parallaktisch in der Öffnungsklasse auch.

Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Knut

Hab meiner Tochter (8) auch ein Teleskop gekauft , was sie selbst tragen und einsatzbereit machen kann wenn ich mal nicht zuhausen bin wegen schichtarbeit.

Hab ihr dieses bestellt https://www.teleskop-express.de/sho...Kompakt-Dobson-114-450mm---Parabol-Optik.html nachdem sie einen ganzen Abend damit rumgespechtelt hat bei einem Astrofreund.

Klar , ist ein F4 Gerät , aber die 2 Okulare die dabei sind erfüllen ihre Aufgabe recht gut .

Und das wegen Nachführung mach dir keine sorgen , das funktioniert recht gut von hand bei einem Dobson.

Hab ein anderes Teleskop auf einer equatorialen Montierung aufgebaut wo noch keine Antriebe montiert sind , aber was wir visuel benutzen und bei 180facher vergrösserung kein problem mit der hand nachzuführen ist . Teleskop wiegt um die 50kg .

Zudem trainiert ein Dobson ungemeint die Motorik eines jeden der damit arbeitet ,und man lernt den Himmel kennen.

Das ist meine Meinung und hoffe dass ich einwenig bei deiner Entscheidung behilflich sein konnte

Cs John

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Knut,

Du möchtest eine eierlegende Wollmilchsau. Die gibt es nicht.

Wenn Du ein Teleskop für Deine Tochter kaufen möchtest, dann tu das.

Wenn Du selber durchgucken möchtest, dann kauf etwas, das für Dich interessant ist. Das sind 2 verschiedene Anforderungen!


Du schreibst, Du willst mit dem Teleskop raus auf´n Acker fahren wegen Dunkelheit. Ok.

Abendessen, Warme Klamotten anziehen, Teleskop ins Auto verfrachten, Kind warm einpacken und ins Auto verfrachten, rausfahren, Aufbau im Dunkeln, 1. Objekt suchen und scharfstellen. Mond und Planeten, alles andere findest als Anfänger eh net.

Nach 10 Minuten ist alles angeguckt und Deine Tochter will was anderes sehen. Und nun? ?) Solange der Mond am Himmel steht, sind Nebel/Galaxien kaum machbar. Ein Anfänger findet die net, der Kontrast ist grottenschlecht. Bleiben bunte Doppelsterne und Kugel- bzw. offene Sternhaufen. :augenrubbel:

Ein 9 jähriges Mädchen wird im Winter mit Sicherheit nach 20 Minuten anfangen zu quengeln und nach 30 Minuten ist sie auch bei guter Kleidung nachts auf´m Acker völlig durchgefrohren, da zieht es wie Hechtsuppe! Du dagegen bist da noch net mal dunkeladaptiert... :mauer:

Glaub mir, ich sprech da aus Erfahrung ...

Mit ´m 9 Jahre alten Kind auf den Acker zu fahren, halte ich für völligen Blödsinn. 30 Minuten für die Schlepperei und die Anfahrt, ne halbe Stunden für den Aufbau, 10-30 Minuten spechteln, dann mit eiskalten, gefühllosen Fingern alles wieder ordentlich abbauen und verstauen, mit der Taschenlampe nach runtergefallenen Kleinteilen suchen, Heimfahrt und dort alles aus´m Auto raus, ins Warme bringen, trocknen lassen, aufräumen. Ätzend. Wie oft machst das? Ganz ehrlich? 2x? 3x? ?)

Im Sommer wird es erst gegen 23 Uhr dunkel, da kannst Astronomie mit Kindern knicken, denn die sollen ja am nächsten Tag in der Schule wach sein. :mauer:

Kauf Deiner Tochter ein kleines Linsenteleskop mit 1 1/4" Okularauszug, 2 Leitrohrschellen und einer Prismenschine, in die Dir der Händler mittig ein Fotogewinde reinschneiden soll. Und kauf dazu ein stabiles Fotostativ mit Videoneigerkopf. Es gibt genügend Onlinehändler, die auf eine solche Anfrage sehr vernünftig reagieren und Dir das genau soooo auch verkaufen, wenn Du sie fragst!

Beispiel:
Optik: http://www.teleskop-express.de/shop...Oeffnung---900mm-Brennweite---opt--Tubus.html
Zenitprisma: http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p290_1-25--Zenitspiegel---90-Grad.html
Okular: http://www.teleskop-express.de/shop...21mm-Brennweite---1-25----Deluxe-Version.html

Fotostativ: http://www.teleskop-express.de/shop...mit-Neigekopf---83cm-bis-172cm---bis-8kg.html

Dann kann Deine Tochter das Teleskop auf das Fotostativ setzen und damit ausgiebig vom Balkon, Garten oder Gehsteig den Mond beobachten. Da hat sie Spaß, muß sich nicht um den Aufbau einer Montierung und Einnorden kümmern, sondern kann gleich loslegen.

Mit den ausziehbaren Füßen von so nem Fotostativ kann Deine Tochter das Teleskop auf ihre Körpergröße einstellen und in den nächsten 2 oder 3 Jahren auch bei nem Wachstumsschub weiter benutzen.

Laß die Finger weg von allem, wo "Einsteiger" drauf steht. Da ist Plastik verbaut und Plastik ist weder stabil noch haltbar.

So ein Linsenteleskop kannst später selber als Leitrohr weiterverwenden, ein Fotostativ ist nie verkehrt (gehört zur Standardausrüstung eines jeden Urlaubers!), kann neben dem Röhrle auch mal ein Fernglas oder ne DSLR tragen, mit einer solchen Kombination hast keinen Cent rausgeworfen, falls Deine Tochter nächtes Jahr ihre Liebe zu Pferden, Schlittschuhlaufen oder Tauchen entdeckt...

Und mit dem eingesparten Geld kaufst viele Eintrittskarten für die Sternwarte in HN, oder gehst regelmäßig gemeinsam mit der Lütten ins nächste Planetarium... :super:

CS
Fee

 
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