Ja - vor Lauter Theorie fast die Praxis vergessen.... wo kommst du denn her das man dich mal neben das Teleskop ins Auto packen kann und das du dir mal live vor ort die Füße abfrieren kannst...... Weil das steht in keinen Buch drinne wie schmerzhaft auftauende Füße sind *lacht*
LG und CS
Kai
P.s.: Du willst erklärung warum was gut ist: keijn Thema.
Der Fernrohrführerschein ist ein wunderbarer Rundumschlag. Es wird von Optischen Grundkenntissen behandelt. Die Aufstellung von Teleskopen, die einzelne Teleskoparten mit vor und nachteilen wird behandelt, wo man am besten beobachtet, die Fotografie wird kurz angerissen, ect. nachdem man das Buch gelesen hat -> hat man von Astronomie eine ziemlich gute Vorstellung was geht, was nicht - und warum das so ist. Ganz wichtig ist noch die Sache mit der Austrittspupille und warum ein 6" Teleskop nicht 500fach vergrößern kann. Dabei wird alles Anfängerfreundlich beschrieben so das man als völlig Fremder alles versteht, aber es geht auch soweit in die Tiefe das man die Grundlagen erhällt die man braucht.
Die Einsteiger Sternenkarte finde ich ganz gut, da sie nicht allzusehr überladen ist. Die ,,Standart Sternenkarte" ist auf den ersten Blick mit Infos vollgestopft die einen am Anfang mehr verwirren als helfen. Und eine Sternenkarte ist eigentlich Pflicht wenn man nicht mit Goto Arbeiten will und einem der himmel sonst egal ist - Also wer was lernen will über den Himmel und sich orientieren -> ohne Karte geht nichts
Der Atlas ist ganz gut, da er wie der Führerschein schon sehr tiefe Infos hat. Dabei doch auch gut als Praxisbuch dient. Man sollte unterscheiden unter Bücher fürs Feld - also wenn man Nachts etwas sucht und dazu eine Wegstrecke braucht. Und zwischen Büchern für zuhause mit denen man den Abend VORHER planen möchte. Ich finde das Buch kann für Anfänger für beides verwendet werden, auch wenn es auf den ersten und 2. Blick sehr verwirrend ist, da auf einen Schlag sehr viele Infos zur Verfügung stehen.
Am wichtigsten finde ich immernoch zur Orientierung das Programm STELLARIUM, weil es 1. Kostenlos ist und man damit wunderbar den Himmel kennenlernen kann. In Kombination mit der Sternenkarte ist das für verregnete Tage eine super Möglichkeit zum Üben. Und Üben und Praxis ist viel wichtiger wie Theoriebücher auswendig zu kennen.
Kleine Anekdote dazu auch wenn es etwas Offtopic ist:
Ich hatte genau so angefangen wie du. Theorie - Lesen und Stellarium. Habe mich eigentlich ziemlich sicher gefühlt und als mein Teleskop dann da war bin ich auf gut glück mal raus und ausprobieren. Abgesehen davon das die Umstände ziemlich mies waren (Sehr heller Vollmond, nicht weit genug weg aus der Stadt, Hohe Baumgruppen die helle tiefstehende Sterne verdekt haben.....). Jedenfalls hab ich voll versagt. Trotz der tollen Goto Technik die auch nur funktioniert wenn man sehr peniebel Justiert....
Nach 6 Tagen auf dem feld und ca. 20 Stunden Praxis läuft das jetzt natürlich wesentlich besser... keine Frage. Sehr geholfen hat mir auch ein Forenmitglied der mich mal an die Hand genommen hat und mit mir eine NAcht zusammen beobachtet hat. Das ist wirklich mit Geld nicht zu bezahlen - Infos die nicht erst Stundenlang im forum stehen sondern ein Echtes Frage / Antwort dingens
Aber genug geschrieben. Hoffe du kannst mit den Infos was anfangen und sonnst schließe ich mich einfach meinem Vorredner an.