suche mobiles Teleskop

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anko

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Hallo,

ich möchte mir gerne ein Teleskop zulegen und bin absoluter Anfänger !
Nach langem suchen habe ich mich für ein Gerät der Klasse Meade ETX105 oder Celestron Nexstar 5i entschieden.
Meine Gründe sind:
1. klein und transportabel
2. soll motorisiert sein, da ich damit fotographieren möchte
3. GOTO ist ganz nett, muss aber nicht sein

Hauptsächlich möchte ich Planeten beobachten, Fotographieren, Erdbeobachtung, als Tele für den Fotoapparat nutzen.
DeepSky währe nicht schlecht, geht aber wohl mangels Öffnung nicht.

Bin für jeden Vorschlag dankbar. Basteln währe auch kein Problen.
Es sollte nur eine kleine sehr transportable Lösung rauskommen.

Ich möchte auch keine weitere Diskussion über Sin und Unsinn von GOTO heraufbeschwöhren. Mir ist klar, dass ich bei einer GOTO Lösung viel Geld für GOTO ausgebe.
Aber die Geräte sind halt sehr verlockend klein. Wie gesagt, wenn jemand eine andere Lösung zum selber zusammenstellen hat, währe ich sehr dankbar.

Vielen Dank und Gruß aus Köln

Andreas
 
hallo,

da sich noch kein altgedienter profi zu wort gemeldet hat hier mein ganz subjektives statement:

deine drei argumente sind nachvollziehbar. die transportfähigkeit ist, besonders wenn man in der stadt wohnt, wichtig. es lassen sich große geräte natürlich auch bewegen, aber eben beschwerlicher.

in sachen fotografie wird eine antwort schon schwieriger. sonne(filter!!!), mond und planeten gehen wegen der kurzen belichtungszeiten ohne polhöhenwiege. alle anderen objekte benötigen mehr belichtungszeit und damit die ausrichtung der montierung auf den himmelspol.

der selbstbau einer polhöhenwiege aus 20mm multiplex ist aus eigener erfahrung relativ einfach, kompakt ausführbar, sehr verwindungssteif und billig. die zutaten gibt es im baumarkt. nur die 1/4"-schrauben gibt es dort nicht. die hat aber der harley-davidson-händler.

fokale langzeitfotografie ist so zwar auch nicht möglich, doch piggy-back geht gut. das auf den tubus aufgesattelte gewicht darf nur nicht zu groß werden. für mich habe ich ein maximalgewicht von 1,5 kg im austarierten zustand festgelegt. mehr möchte ich den sehr filigranen getrieben in meinem etx nicht zumuten.

planeten/mondbeobachtung macht mit beiden geräten spaß und bei deepsky geht auch schon einiges.

die nutzung als teleobjektiv für terristische motive ist meiner einschätzung nach eine hohe kunst. die entfernungseistellung sehr langer brennweiten bei blende 11 oder 16 ist schwierig und wird durch die bei tageslicht immer vorhandene luftunruhe in bodennähe noch nerviger. die sich ergebenen beichtungszeiten liegen unangenehmerweise auch noch in einem bereich, der tubus und montierung zu schwingungen anregt. hier hilft nur die demontage des tubus von der montierung und der einsatz eines massiven statives aus der großformatfotografie. habe ich einmal ausprobiert und wegen des großen umbauaufwandes nie wiederholt.

goto: ist nicht nur nett, sondern oft auch sehr hilfreich. es hat nur den nachteil nicht den regeln der reinen lehre zu entsprechen.

gruß
gerhard
 
Deine Argumente für die beiden GOTO-Geräte, die Du anführst, waren auch für mich Ausschlaggebend. Ich habe es mit einem "NexStar 4GT"" versucht!
Das Gerät war klein, hatte eine wirklich gute Optik und war schnell Einsatzbereit.

Es gab nur einen Haken, der mich dann auch zum Verkauf des Scopes gebracht hat. Das Ding ist nervend laut!! Wie laut das, von Dir favorisierte, "NexStar 5i" ist, kann ich nicht sagen. Das "Meade ETX 105", soll wohl noch ein wenig lauter sein! (Ich habe es aber noch nicht selber gehört!)

Da ich bei mir im Garten beobachtet habe, war es so, dass es im Sommer, bei geöffneten Schlafzimmerfenstern der Nachbarn, nicht möglich war, ein Objekt anzufahrem, ohne "Theater" zu bekommen! Nachführen ging gerade so! Meine Nachbarn konnte ich übrigens gut verstehen! Wenn Du weiter weg von Schlafenden beobachtest, kein Problem.
 
hallo,

die geräuschentwicklung zumindest des etx kann ich bestätigen. in der neueren softwareversion des autostar gibt es als abhilfe die option "leise motoren", die über eine reduzierte ausrichtgeschwindigkeit den pegel etwas absenkt. trotzdem bleibt dieser vorgang deutlich hörbar. während des nachführbetriebes bleibt es unverändert bei einem hochfrequenten zirpen, daß in einem umkreis von ca.10m hörbar ist. wird die montierung in polarer ausrichtung betrieben, reduziert sich der pegel etwas, da nur ein motor läuft. probleme mit meinen nachbarn hatte ich noch nicht, da genügend abstand zu den anwesen ist.

trotzdem suche ich noch nach einer wirkungsvollen geräuschminderungsmaßnahme, bisher ohne praktikables ergebnis. von einer "totaloperation" auf wirklich leise laufende getriebe kann man wohl absehen. vielleicht kennt aber jemand hier im forum die ultimative lösung des problems (die ohne sarkasmus meine ich). absolute stille muß nicht erreicht werden, die hörbarkeit auf einen umkreis von drei bis vier metern einzugrenzen wäre schon ein voller erfolg.

gruß

gerhard
 
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