Suche: Sucher (Für ED 80/600 Refraktor)

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faktor0a

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Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einem anderen Sucher für mein Vixen ED 80/600.
Grund dafür kein aufrechtstehend und seitenrichtiges Bild.
Beim kauf war ein 9x50 Sucher dabei.

Nun bin ich mal wieder auf der Suche nach Meinungen und Empfehlungen.

Was ich möchte:
Keinen Optischen Sucher wie Leuchtpunkt oder Telrad Sucher. Und zwar aus dem Grund, da ich momentan noch meist auf dem Balkon beobachte mitten aus der Stadt. Ohne Optische vergrößerung sehe ich sonst kaum einen Stern.
In meinem jetztigen Sucher werden zum glücl mehr Sterne Sichtbar.


Daher tendierer ich zum Optischen Sucher.
Der ein aufrechtstehend und seitenrichtiges Bild liefern soll.




Nun Plagen mich wieder ein Paar Fragen:

1. Soll ich einen Winkel-Sucher nehmen oder einen normalen (Einblick gerade)?
Beides hat wie immmer vor und Nachteile:

Vorteil für den Winkel-Sucher: Wenn man in den Zeniet schaut, hat man einen bequemeren einblick.

Nachteil des Winkel-Suchers: Man verliert vielleicht das Gefühl dafür wohin das Teleskop blickt. Soll heißen, momentan bewege ich ja den Tubus in die enstprechende zu beobachtende Richtung, mit dem Sucher mache ich mich dann detailiert auf die Suche. Wobei ich ja dann merke das ich richtig bin, da ich ja von hinten einblicke.




2. Welche größe ist empfehlenswert: 7x50 oder 10x50 oder 6x90?
Je höher die Vergrößerung desto kleiner doch das Gesichtsfeld, oder?
Bei meinem 9x50 denke ich ist das Gesichtsfeld schon ziemlich klein, oder?
Daher überlege ich ob nicht ein 7x50 für mich besser wäre.
7x50 Gesichtsfeld = 6,8°
10x50 Gesichtsfeld = 4,8° (Die werte sind von den Vixen Suchern)

Dann habe ich noch einen 9x60 Winkelsucher von Baader beleuchtbar entdeckt, der wieder mehr Lichtaufnahme duch 60mm durchmesser verspricht. Finde ich auch sehr gut!
Oder ist das eher zu vernachlässigen? Meiner Meinung nach aber gerade ein Vorteil um noch schwächere Objekte besser im Sucher zu erkennen. Nur liefert der Baader 9x60 ein seitenverkehrtes Bild. Hm...

Komischerweise habe ich aber keinen 7x50 Sucher mit einblick hinten gefunden der ein aufrechtstehend und seitenrichtiges Bild liefert?



3. Sollte der Sucher eine Beleuchtung haben?



Mal wieder einige Fragen, die von einem Einsteiger stammen.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

(Da das ja eher Einsteiger Fragen sind, habe ich den Thread nicht in "Okulare, Filter, Sucher..." Forum erstellt, falls dort besser aufgehoben, bitte verschieben.)


MFG Dan
 
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Hi Dan,

also zu ein paar Punkten von meiner Seite n bissie Senf dazu:

Winkel-Sucher hat den Vorteil, dass Du, je nach Ausrichtung des Gerätes Deinen Hals enorm schonst und somit Beobachtungsspaß gewinnst (wenn ich an meinen ersten Sucher, der ein Sucher und kein Finder war, zurückdenke, da habe ich so manches Mal einfach mit Suchen aufgehört, weil der Rücken weh tat.

Zur Vergrößerung, je Größer, desto besser :-), lol nein, im Gegenteil, insbesondere bei Lichtproblemen lieber die geringere Vergrößerung bei gleichem Objektivdurchmesser, da dadurch mehr Licht rankommt, der Einwurf des GF stimmt, bei geringerer Vergr. und gleicher Objektivöffnung hast Du mehr Feld - sofern der Hersteller sich nicht an anderer Stelle selber ins Knie geschossen hat (Durchlass Spiegel/Prisma beim Winkelsucher, Okularfeldblende).

Das mit der Beleuchtung ist so ein Ding. Ein heller Punkt in der Mitte kann suboptimal sein, ein dimmbares Doppelfadenkreuz dagegen sehr hilfreich.

Aber, hast Du schonmal mit dem Karkoschka oder ner Sternkarte und nem Peilsucher (z.B. Baader Skysurfer III) gearbeitet?

Versuch es mal, Du wirst evtl. begeistert sein, und opt. Sucher in die Tonne kloppen ;-).

Viele Grüße / CS

Carsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Dan!

Ich verstehe nicht, warum Du um einen Sucher so ein Brimborium machst. Einen 50 mm-Sucher an einem 80er Kurzrefraktor halte ich - ehrlich gesagt - für einen ziemlichen Overkill. Den besten Sucher haste doch vor der Nase: Das Teleskop selber! Dort ein anständiges WW-Oku rein mit 32 oder mehr mm Brennweite, und schon brauchst Du keinen Sucher mehr. Das ist meine Meinung zu dem Thema.

Ob Du nun 7x50 oder 8x50 nimmst, ist völlig Banane. Wichtig ist das Gesichtsfeld, was der Sucher liefert: Das kann bei den billigen ein Tunnelblick sein oder bei den teuren ein richtig übersichtliches Bild. Doch jedes Aufrichtprisma im Strahlengang kann Gesichtsfeld kosten, wenn die Prismen zu klein sind.
Von beleuchteten FK unter so einem besch...eidenen Himmel, wie Du ihn beschreibst, würde ich abraten: Das FK würdest Du auch so sehen. Mich persönlich stört ein FK im Sucher, ich hab' gar keins drin... ;)

BTW: Hast Du Dir schon mal die APM-Sucher angeschaut? Diese Winkelsucher (50, 60, 80 mm) sind mit Okus frei bestückbar.
 
Hi!

Das seh ich ähnlich - ich benutze an einem 80/600 ebenfalls einen einfachen kleinen Leuchtpunktsucher für die Grobausrichtung, die Feineinstellung macht dann das Teleskop selbst mit 36mm-Hyperion- oder 40-mm-Erfle-Okular, was so etwa 15facher Vergrößerung entspricht. Damit komm ich eigentlich - auch in der Innenstadt - ziemlich gut zurecht.

Der einzige Nachteil vom Leuchtpunktsucher ist, dass irgendwann doch mal die Batterien alle sind. Eine einfache Kimme-Korn-Peilvorrichtung würde es auch schon tun.

Unter städtischen Bedingungen lohnt ein beleuchtetes Fadenkreuz nicht, der Himmel ist hell genug, dass ich das Kreuz in einem 7x50-Sucher immer probemlos sehen kann. Ist zwar eine nette Sache, wenn man ein C14 mit 4m Brennweite positionieren will, beim ED80 ist der Stern aber immer im Bildfeld, wenn er auch nur halbwegs in der Mitte vom Sucher steht.

Falls es doch was aus deiner Auswahl wird: Nimm den 7x50, auch wenn der schon mächtig ausschauen wird. (Aber nicht so schlimm wie der 6x90, den Du in deiner Zwischenüberschrift anpreist:-)

Gruß,
Alex
 
Hallo Dan,


was Micha sagt nochmal in Zahlen ausgedrückt bedeutet, dass Du mit z.B. (m)einem 38er WA Okular (2" 70°) auf über 4° Feld kommst und das ist nutzbar. An meinem 102/100er (F/5) bringt es über 5° aber da sind auch nur gut 4° nutzbar (erhebliche Randunschärfe die beim F/7,5er ED nicht auftreten dürfte).
Dazu ein RedDot (Leuchtpunktsucher) einfacher Ausführung, nur damitz Du siehst wo Du hinzielst und die Sache ist geritzt.

CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
prinzipiell meine ich auch das Du mit einem Peiler und einem Übersichtsokular ausreichend versorgt wärst.
Aber wenn es ein anderer Sucher sein soll, der noch dazu aufrecht und seiten richtig sein muß, dann fallt mir da nur Williams eben ein. Habe selbst den 7x50 und finde ihn gut. Rotes dimmbares Fadenkreuz ist nett.
Nur die Kosten für die Halterung, der Sucher ist auch nicht so billig, finde ich stramm.
CS
 
Hallo,

danke für Eure Antworten.
Ich habe Gestern endlich mal wieder die Gelgenheit gehabt durch mein Teleskop zu sehen.
Dabei habe ich mal bewusst auf die Handhabung des Suchers geachtet. Da der Vollmond recht hell und mein Himmelsauschnitt durch den Balkon begrenzt ist, hatte ich nicht sehr viele Objekte zum Aufsuchen.

Aufgefallen ist mir folgendes:
Im 9x50 Sucher konnte ich die 3 Sterne des Oriongürtels nebeneinander erkennen.
Mit meiner bisher kleinsten Vergrößerung 21mm Hyperion 68Grad konnte ich nur einen Stern auf einmal sehen.

Desweiteren ist mir aufgefallen das ich ohne Sucher (Also nur mit Peilsucher der nicht vergrößert) wieder nur eine Handvoll Sterne gesehen hätte.
Auf einen Optischen Sucher möchte ich daher eigentlich nicht verzichten.



Zu eurer Empfehlung mit dem 2" Weitwinkel Okular:
Was ganzg gut aussah war das 2" LVW-Weitwinkel Okular von Vixen mit 72°. Aber für einen Preis von 249€.
Dann käme noch ein Preisgünstiger Peilsucher dazu.
Oder reicht es schon z.B. ein Vixen LV Okulare 40 mm 1,25" 120€ mit 42°?


Ich glaube zum reinen Aufsuchen ist ein normaler Optischer Sucher besser geeignet als ein Winkel-Sucher.
Aber jenachdem wo man halt sucht, genau im Zenit ist es kaum machbar da gescheit durchzugucken. Tja, wieder unenedschieden...


Nein einen Peilsucher habe ich noch nicht ausprobiert, aber der würde bei mir am Balkon wohl fast nie zum einsatz kommen, da man darin einfach zu wenige Sterne sieht befürchte ich.
Die Kombi aus Peilsucher und 2" Okular finde ich schon interessant.
Zumal mein Zenitspiegel auch 2" Okulare aufnehmen kann. (Meine 1,25" natürlich auch).


Der Williams Sucher ist mir auch schon aufgefallen! 113€ + 90€ für die Halterung macht ja auch schon 200€ da kann ich mir fast auch ein 2" Okular zulegen und einen Peilsucher direkt dabei der nützlich sein kann beim aufsuchen.


Daher die Frage: Welches Okular wäre denn als Übersichtsokular empfehlenswert?
Gar ein Vixen LV Okular 50mm 2" 119,-€ mit 45°? (Als Beispiel).
Wie kann ich den das mit dem Gesichtsfeld beim Okular berechnen (siehe *entfernt*GMS)?

Ich habe keine Lust mehr mit dem Tunnelblick zu Arbeiten beim Aufsuchen.


MFG Dan



 
Hallo Dan,

z.B. auf dieser HP
http://www.deepsky-brothers.de/index.htm
gibt es unter Formeln einen "Okularrechner" zum download.
Um das exakt hinzukriegen muss man allerdings auch die Angaben zur Feldblende der Okulare kennen.
Näherungsweise reichen auch die Händlerangaben zum scheinbaren Gesichtsfeld, allerdings kommt es da durch Bildfeldwöbung/Verzeichnung zu etwas optimistischen Aussagen über das tatsächlich sichtbare Feld.
Bei manchen Okularen ist die Feldblende mit angegeben, bei anderen, gängigen Okularen ist die Feldblende dem einen oder anderen Nutzer bekannt und eventuell hier abzufragen.

CS
*entfernt*
 
Hi!

Dass das 20mm-Okular als Übersichtsokular nicht viel bringt, ist klar - bei rund 30facher Vergrößerung.
Zum Thema 2"-Okular: Ich hab am ED80 ganz gute Erfahrungen mit dem 40mm TS-WA von Teleskopservice (gutes Preis-Leistungsverhältnis) und dem 36mm Aspheric Hyperion von Baader (braucht schön wenig Backfocus - das TS krieg ich mit meiner Kombination nicht scharf, nur an den ED80s der örtlichen Sternwarte). Das wahre Bildfeld der beiden konnte ich nicht vergleichen, aber dafür gibt's neben den Okularrechnern ja auch die Okularexperten im Forum:-) Das 38mm von TS hab ich noch nie in der Hand gehabt.

Ein optischer Sucher zeigt mehr Sterne, vergrößert aber auch, das heißt, Du siehst weniger vom Himmel, den Teilbereich dafür jedoch besser - ein Sucher ist ja schließlich auch ein kleines Teleskop.
Der Leuchtpunktsucher hat den großen Vorteil, dass Du wirklich siehst, wo du hinschaust - dadurch wird die Orientierung leichter.

Essen hat ja auch ne Sternwarte (und der ganze Ruhrpott sogar noch mehr), vielleicht gibt's da die Möglichkeit, mal durch verschiedene Sucher zu schauen? Oder alternativ findest Du vielleicht einen Händler, bei dem Du mal optischen + Peilsucher ordern kannst mit Rückgaberecht?

Gruß,
Alex
 
Danke für den Hinweis.

Ich habe 4 Baader Hyperion Weitwinkelokulare - 1,25" in Benutzung. Beim 21mm das ich Gestern genutzt habe, habe ich laut Tabelle ein wahres Gesichtsfeld von 2,38 Grad. Das erklärt natürlich warum ich da nicht alle 3 Sterne des Oriongürtels sehen konnte.

Ich habe gerade mal einige 2" Okulare ausprobiert die Preislich noch in Frage kommen:

50 mm 45 Grad 12,00 - 3,75 Grad
Vixen LV 30 mm 60 Grad 20,00 - 3,00 Grad

LVW-Weitwinkel 42 mm 72 Grad 14,29 - 5,04 Grad


Antares Erfle 52 mm 50 Grad 11,54 - 4,33 Grad
Antares Erfle 40 mm 65 Grad 15,00 - 4,33 Grad

TS Weitwinkel 42 mm 60 Grad 14,29 - 4,20 Grad
TS Weitwinkel 50 mm 55 Grad 12,00 - 4,58 Grad
TS Weitwinkel 38 mm 70 Grad 15,79 - 4,43 Grad


Das Vixen LVW-Weitwinkel 42mm 72Grad 14,29x Vergrößerung 5,04Grad und AP 5,60 zum Preis von 249€ nicht gerade günstig.
Pentax William Nagler kamen alle nicht auf 5 Grad selbst wenn wären sie auch zu teuer gewesen.

Verglichen mit einem 7x50 Optischen Sucher der bei 6,8 Grad liegt.
Sucher so 113€ + 90€ Halternug ist man auch schon bei 200€. Hat dafür aber mehr Gesichtsfeld.

MFG Dan


 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Dan,

ich an Deiner Stelle würde von einem zusätzlichen optischen Sucher wirklich nicht zu viel erwarten.

Du beobachtest aus der Stadt heraus und da liefert ein 7x50 mit großem Feld eine AP von über 7 und das ist deutlich zu viel. ein 10x50 leifer AP 5, das dürfte schon eher hinhauen aber nach Herstellerangabe 4,8° Feld mit sicher heftiger Randunschärfe, also auch "nur" ca. 4° gut nutzbar.
Da kommst Du halt auch mit einem 2" Übersichtsokular hin, mit etwas höherer Auflösung und Vergrößerung, was kein Nachteil sein sollte.

Ein 21er Hyperion Hast Du schon und die Himmelsqualität aus der Stadt heraus lässt keine allzugroße AP (ohne Nebelfilternutzung für spezielle Fälle) zu. Du solltest Deine durchschnittliche Himmelsqualität (ohne Mondlicht) Mal ermitteln. Die visuelle Grenzgröße wird etwa zw. 4 und max. 5 Mag sein und ganz grob kann man diese zahl auch als Wert für die nutzbare AP nennen.
Das führt zu Okularen zwischen 30 mm und 40 mm Brennweite und möglichst großem Eigengesichtsfeld oder scheinbarem Gesichtsfeld, mit anderen Worten mit möglichst großer Feldblende in 2" Ausführung.

Da kommt nun sicher nicht nur das teure und gute von Dir bereits genannte Vixen in Frage.
Wenn es günstiger sein darf oder muss kann ich für F/7,5 ich aus eigener Anschauung das 30er BW (80% noch leichte Randunschärfen aber von den Vorschlägen das größte Feld bei der kleinsten AP), das 32er und 38er TSWA (67°/70°), das 32er Antares Erfle empfehlen.
Nach Aussagen von Sternenfreunden sollten auch das 36er QX von Meade, die William Swan und diverse UWA /SWA Reihen unter verschiedenen Händlerlabeln gut funktionieren.
Teurer gibt es natürlich noch jede Menge Alternativen.

CS
*entfernt*

PS: Mein gutes 30er BW will ich gegen was sündteures tauschen. Bei Interesse PN.
 
Hi Dan
4 Grad sind schon 8 Vollmonddurchmesser.
Also so genau dürfte man schon leicht zielen können mit nem Peiler. Eingestellt muß er sein und vllt brauchst etas Übung. Aber dann kann ich an guten Tagen am 12,5"f/5 Standartobjekte bei 200 fach direkt nur mitels Leuchtpunktsucher einstellen.

Daneben, wie schon angeklungen ist zu viel Okubrennweite in der Stadt nicht hilfreich weil der Hintergrund zu hell wird ob der AP. Eine Lösung kann noch sein, ein Meade QX36 oder die Scopos (ist esa meine ich) 35mm.
CS
 
Hallo,

ich danke für Eure Antworten. Ich habe mir Gedanken gemacht und habe mich entschieden.
Es soll doch ein Sucher werden. Für mich der Vorteil gegebnüber dem 2" Okular, mehr Sichtweite sowie es ist immer präsent. Das heißt ich muss nichts umstecken. Gestern auch wieder gemerkt, schnell eine korrektur oder ein anderes Ziel einstellen: einfach durch den Sucher und dann fertig.

Deswegen komme ich nocheinmal auf den Sucher zurück:

Zitat von *entfernt*GMS:
...
Du beobachtest aus der Stadt heraus und da liefert ein 7x50 mit großem Feld eine AP von über 7 und das ist deutlich zu viel. ein 10x50 leifer AP 5, das dürfte schon eher hinhauen aber nach Herstellerangabe 4,8° Feld mit sicher heftiger Randunschärfe, also auch "nur" ca. 4° gut nutzbar. ...
Was bedeutet das jetzt mit der AP bezüglich des Suchers?

Wäre jetzt 7x50, 8x50 oder 10x50 für mich besser?


Ich möchte eigentlich einen Optischen Sucher mit geradem einblick.
Beleuchtung kann er haben, muss er aber nicht.

http://www.fernrohrland-online.de/a...65226115&pgNr=1&JAPAN-SUCHER-8X50-MIT-HALTER&

http://www.fernrohrland-online.de/a...9&TSE-8X50-SUCHER-GERADESICHTIG---BELEUCHTET&

http://www.teleskop-service.de/Selbstbau/Sucher/sucher.htm#Sucher

Gibt es noch weitere?
Ich hätte sonst gerne zu diesem Vixen Sucherfernrohr 7x50, mit Fadenkreuz beleuchtet tendiert, Gesichtsfeld 7,2°. Aber der hat anscheinend kein aufgerichtetes Bild.

Gibt es noch weitere Sucher die Ihr empfehlen könntet?

MFG Dan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dan,

das Thema AP gilt für den Sucher als "Kleinfernrohr" genau so wie für jedes anderer Fernrohr auch.
Ein 7x50 leifert 7,1 mm AP, ein 10x50 5 mm AP.
Unter 5 Mag Himmel wird Dir der 7x50 einen wesentlich graueren Himmelsgrund liefern als der 10x50 und daraus resultiert, dass schwache Objekte viel leichter "absaufen" und "überfahren" werden.
Neben dem grau in grau Kontrastverlust hat der 7x50 noch den Nachteil der geringeren Vergrößerung und der etwas scvhwächeren (Stern)Grenzgröße.
Einem schwachen Objekt kann auch die etwas höhere Vergrößerung helfen, die/Deine Wahrnehmungsschwelle zu überspringen.

Unter Deinen recht ungünstigen Beobachtungsbedingungen wird der Sucher sicher häufig zum Starhopping benutzt werden und das Zielobjekt wird nicht von vorne herein im Sucher sondern erst in Teleskop auftauchen, wenn Du per Starhopping das Ziel eingekreist hast. Das bedeutet einen erhöhten Zeitaufwand mit genauer Beobachtung am Sucher und damit auch, dass Du möglichst bequemen Einblick haben solltest. Mir ist die Genickstarre anlässlich solcher Sessions mit meinem Geradsichtsucher in bleibender, sehr unangenehmer Erinnerung.

So weit ich weiß gibt es Winkelsucher mit allen möglichen Bildorientierungen und dazu möchte ich Dir raten, wenn es denn unbedingt ein Sucher sein muss.
Meine Lösung sieht und sähe auch für Dich anderes aus aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

CS
*entfernt*
 
Es ist wie immer, alles hat 2 Seiten. Neige dazu mich nur schwer bei solchen Dingen entscheiden zu können.
Ich bin auch sehr dankbar für Eure Vorschläge, ohne die hät ich ja wahrscheinlich eh ein ganz "bescheidenes" Teleskop gekauft.

Ok, welcher Winkelsucher kommt denn in Frage, bzw. könntest Du empfehlen?

MFG Dan
 
Hi Dan,

na den 80x600er natürlich. :totlach2:

Spass beiseite, z.B. auf der Seite im letzten Link gibt es auch 8x50 aufrecht und seitenverkehrt/seitenrichtig, sicher auch noch mehr. Frag Mal bei verschiedenen Händlern Deine Möglichkeiten ab. Zur Qualität der Teile kann ich nichs sagen, hatte nur einen 9x50 Geradsicht der inzwischen mit 1 1/4" Zenitspiegel im abgesägten Tubus inklusive Peilsucher, Taukappe und Rockerbox als wahrscheinlich kleinster Dobson der Welt meinen Schreibtisch ziert. :cool:

CS
*entfernt*

PS: Ich selbst habe an meiner 8"F/6 + 4"F/5 Dobsoneinheit einen Riegl Quickfinder, den 4" F/5 Richfielder als Sucher für den 8" Newton zu bezeichnen wäre weitaus zu tief gestapelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
irgendwie bin ich immer noch nicht weiter mit dem Thema Sucher.

Was ist denn von diesem Sucher...:
http://www.teleskop-service.de/Selbstbau/Sucher/sucher.htm#TSSU850W

TS 8x50 Sucher - 90° Einblick - inklusive Halterung

...zu halten?

Was auf jedenfall dafür spricht der günstige Preis.

Zum vergleich, ich behaupte das mein Sucher auf dem ED80 nicht von Vixen ist sondern von Skywatcher. Denn genau so einen habe ich:
http://www.optik-pro.de/teleskope/z.../skywatcher/9x50-sucherfernrohr-mit-halterung
(Natürlich ist die Farbe weiß-schwarz, ansonsten ganz genau der gleiche)

Wird die Qualität des TS 8x50 Sucher - 90° Einblick wohl meinem bisherigem entsprechen?


MFG Dan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dan,

also ich weiss nicht, willst Du wirklich 100EUR für nen Sucher ausgeben?

Mal ne vorsichtige ganz andere Frage: Dein Problem war doch, dass Du kein aufrechtes Bild hast. Hast Du schon mal probiert, Deinen Sternatlas einfach umzudrehen? Dann siehst Du in Deinem jetzigen Sucher genau das, was im Atlas abgebildet ist. Und vor dem Umdrehen natürlich die Sternkarte so drehen, dass Sie der Orientierung entspricht, die mit bloßem Auge hast, wenn Du an den Sucher rangehst.

Ich kann mit ehrlich gesagt auch nur schwer vorstellen, dass die Qualität des Suchers entscheidet, ob Du was findest.

CS

Klaus
 
Hallo,
Klaus, da gebe ich Dir vollkommen recht was Deinen Letzten Satz betrifft.

Es geht mir darum das das ganze für mich zu "umständlich" ist und man von natur aus bequem ist.

Klar es geht auch wie von Dir beschrieben, aber da ich weiß das es auch anders geht und das "nichtmal viel" kosten muss bin ich daran interessiert. 300€ für diesen Luxus (wenn ich einen von den anderen in den Thread erwähnten Suchern nehmen würde) des aufgerichteten Bildes wäre mir auf der einen Seite auch wieder zuviel.

Daher habe ich ja auch noch keinen.

Womit ich mich schwertue ist das Oben und Unten verkehrt herum ist, ich sehe drehe und es war wieder falsch ...
Das möchte ich am liebesten umgehen.

Daher die Frage ob der Sucher was taugt. Er ist günstig (verglichen mit anderen) und bedeutet für mich: mehr Luxus, sprich bequemer.
Wenn er von der Qualität meinem jetztigen Sucher entspricht ist das Ok und ich schlage zu.


MFG Dan
 
Hallo Dan,

Womit ich mich schwertue ist das Oben und Unten verkehrt herum ist, ich sehe drehe und es war wieder falsch ...
Das möchte ich am liebesten umgehen.

das ist natürlich sehr gut verständlich, ich rauf mir manchmal auch noch die Haare.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass Du das Problem mit einem neuen Sucher nicht wirklich los wirst. Die Sternkarte mußt Du auch mit Aufrechtsucher manchmal drehen ...

Angenehm ist natürlich, wenn man sich nicht andauernd den Hals verrenken muss - gerade wenn die Objekte Richtung Zenit gehen.

CS

Klaus
 
Hallo Dan,

ein Freund von mir hat diesen Sucher, allerdings am 8" F/6 Dobson und will aus ähnlichen Gründen wie Du auch nicht darauf verzichten.
Das Ding ist kein APO, nein das sind viel zu kurze Fraunhofer was wegen der geringen Vergrößerung überhaupt nicht stört und damit zur Aufsuche und für den ersten Blick durchaus akzeptabel. Randunschärfen sind vorhanden, m.E. aber ebenfalls akzeptabel.
Nur ist das Feld halt nicht wirklich größer als im Hauptgerät mit einem 2" WW-Aufsuchokular, das muss klar sein.
Die realtive Sternarmmut im Sucher kann natürlich die Orientierung nach entsprechenden Sternenkarten wiederum begünstigen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Miteinander.

Ich hoffe ich nerve nicht, aber durch Gestern kam ich zu folgendem Schluss:



Gestern hatte ich einen Frustrierenden Abend am Teleskop, gesucht und nicht gefunden. Sicher wie auch schon erwähnt vor allem ein Problem der Erfahrung/Praxis bzw. das vertraut sein mit dem Sternenhimmel.

Folgende Überlegung, nach Informationen Suche:

Ein Telrad soll her neben dem Sucher (der Entweder ein 8x50 TS Winkelsucher oder halt doch ein 2" Okular wird).
Inklusive den Deep-Sky-Reiseatlas.

Der Telrad dient einmal wie ein normaler Leuchtpunktsucher als Peilhilfe um zu sehen, wo das Teleskop überhaupt hinschaut, denn auch das brachte immer ein paar Probleme gestern.
Nun habe ich einen Peilsucher am Anfang ausgeschlossen da er mir nicht mehr Sterne zeigen kann, als ich mit dem blossen Auge sehen kann. Denke aber nun anders darüber. Wenn ich mithilfe des Telrad und dem Atlas schon ein Paar Sterne anpeilen kann die Sichtbar sind ist das eine super hilfe. Daneben habe ich immer noch einen Sucher der mir dann auch weiterhelfen kann. Würde also beides betreiben. Falls zu wenig Sterne Sichtbar sind als das mir der Telrad beim aufsuchen richtig helfen kann, hätte er noch den Vorteil das er als grobe Peilhilfe genutzt werden kann, ala "Wo schaut mein Teleskop hin".

Soweit so gut.
Mit diesen Gedanken im Sinn ging ich dann schlafen.
Nun ist mir ein Problem bewusst geworden:


Wie bringe ich den Telrad an mein Teleskop an?
Soll ja ca. 30cm lang sein das Teil. Ich habe eine Seite gefunden die die einfache Montage nicht mittels der mitgelieferten Klebestreifen sondern mittels Kabelbinder zeigte, einfach aber genial!



Nur wo soll ich den großen Telrad anbringen?
Denn ich habe keine ebene Fläche von 30cm. Ich habe ja nur ein kurzes ED80/600, die Rohrschellen sind im Weg...
siehe hier:
Link zur Grafik: http://www.sternwarte-diez.de/teleskope/renes-ed80.jpg
(Ironischer Weise hat dort jemand auch den gleichen TS Sucher den ich in Betracht gezogen habe im Einsatz)

Das ist zwar kein Bild von mir, aber genau so habe ich mein ED 80 auch befestigt.
Man sieht zwischen den Rohrschellen ist kein Platz und vor den Rohrschellen ist dann schon die Taukappe, also auch keine 30cm.

Was nun? Wie könnte man einen Telrad noch anbringen, möglicherweise die Gewinde nutzten die die Rohrschellen oben haben?
Hat einer eine Idee?


MFG Dan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dan,

schau Dir mal den Rigel Quickfinder als Alternative an. Der braucht wesentlich weniger Platz als der Telrad.

Ciao
Martin
 
Hallo,
bin auf folgendes gestossen:
Thread: Telrad auf kleinem Refraktor
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Board=7&Number=284362&Searchpage=3&Main=36477&Words=telrad&topic=0&Search=true#Post284362




Telrad Montierungsvarianten
http://www.craigcolvin.com/Astronomy/telrad.html
Link zur Grafik: http://www.craigcolvin.com/Astronomy/images/Telrad_sideview.jpg
Denke sowas ist ein "bescheidener" Versuch zur Lösung!



Telrad auf Tauschutzkappe
http://www.tpo.ca/TMB_115mm_f7.htm
Link zur Grafik: http://www.tpo.ca/TMB_115mm/Right_side_of_scope_a.jpg
Link zur Grafik: http://www.tpo.ca/TMB_115mm/Right_side_of_scope-2.jpg




Die Maße sind des Telrades: 21,5 cm (Länge), 12 cm (Höhe ohne Montageplatte) und 7 cm (Breite incl. Schalter)


Ich habe eifrig die Forumssuche benutzt und auch eine Menge Diskussionen zum Thema Telrad oder Rigel gefunden.
Für mich hat der Telrad den Vorteil des 3. Kreises der in Sternenarmen Regionen für besseres aufsuchen sorgt als der Riegel. Auch wichtig: das der Deep-Sky Reiseatlas auch bereits die Telrad Kreise auf den Karten integriert hat.

Beide sind meiner Meinung nach äußerst Unästhetisch! Und sind somit nicht wirklich toll auf meinem kleinen Refraktor.



Trotzdem (Aussehen und problematik des Zutauens) tendiere ich zum Telrad.

Was meint Ihr kann man das versuchen mit der Montage des Telrades auf der Taukappe, wie hier?
http://www.tpo.ca/TMB_115mm/Right_side_of_scope-2.jpg
http://www.tpo.ca/TMB_115mm/Right_side_of_scope_a.jpg
(Mein Skop, siehe Foto oben.)

Würde den Telrad dann mittels schwarzer Kabelbinder auf der Taukappe befestigen. 21,5cm, das heißt er steht hinten was über sollte aber noch gehen.


Könnte ich den Telrad benutzten wenn ich ihn so montiere?(Frage wegen der Entfernung, man ist ja dann nicht direkt mit dem Auge hinter den Telrad).


MFG Dan

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Was mich an Rigel und Telrad stört ist dieses "gebastel"!
Mit Klebeband oder Kabelbinder befestigte "komische" unförmige Plastikteile.
Klar man kann sie auch festschrauben, aber das kommt garnicht in Frage.

Wäre nun wieder eine Variante doch über einen normalen Leuchtpunktsucher nachzudenken der in den Sucherschuh passt.

Ich drehe mich mal wieder im Kreis...

MFG Dan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von faktor0a:
Beide sind meiner Meinung nach äußerst Unästhetisch! Und sind somit nicht wirklich toll auf meinem kleinen Refraktor.

Mal ganz böse: Du sollst durchschauen, nicht draufschauen :) Aber ich weiß schon, was Du meinst.
Wenn's was edleres sein soll: Such mal bei Baader nach dem SkySurfer V, bei Teleskop-Service nach dem RDA oder nach dem Starbeam von Televue. In Astronomie Heute gab's 2006 mal eine Marktübersicht - vielleicht nicht mehr ganz aktuell, aber im Archiv kostenlos abrufbar: http://astronomie-heute.de/artikel/851719

Zitat von faktor0a:
Würde den Telrad dann mittels schwarzer Kabelbinder auf der Taukappe befestigen. 21,5cm, das heißt er steht hinten was über sollte aber noch gehen.


Könnte ich den Telrad benutzten wenn ich ihn so montiere?(Frage wegen der Entfernung, man ist ja dann nicht direkt mit dem Auge hinter den Telrad).


MFG Dan

Auf der Taukappe ist der Abstand kein Problem, in die ganzen Leuchtpunktsucher schaut man eh aus größerer Entfernung rein, ist nicht wie beim Sucherfernrohr, wo man das Auga ans Okular quetschen muß. Was ich nicht weiß ist, wie verwacklungssicher eine Adaption mit Kabelbinder ist; in doppelseitiges Klebeband hätte ich mehr vertrauen.

Ich schaffe meist mit einem kleinen Leuchtpunktsucher (privat der SkySurfer III von Baader, die Dinger von Orion, Skywatcher etc. sehen aber genauso aus) - hat zwar keinerlei Kreise, aber mit dem einfachen Punkte weiß ich auch in der Stadt gut genug, wo mein Teleskop hinzeigt. Vorteil: Ist billiger als der Telrad, kleiner, eleganter und passt gegebenfalls in den Sucherschuh, gibt aber auch Platten zur Montage auf dem Teleskop; Nachteil: Relativ heller Punkt, keine Teilkreise. Stört mich bei den gut 3° Gesichtsfeld vom ED80 aber nicht (was Dir natürlich nicht weiterhilft).

Gruß,
Alex
 
Hallo Dan,

vielleicht ist eine Art Peilvorrichtung (Kimme und Korn) machbar. (Ich find bloß grad nix...) Irgendwas Dezentes mit dem Vorteil, dass es nicht zutauen kann (Problem beim Telrad mit käuflichen Lösungen oder eben Gebastel) und keine Batterie braucht. In Kombination mit ordentlichem 2"-Oular dürfte das das Beste sein für so ein Schnuckelchen.

Für meinen TAL 75 R (so er denn irgendwann aus Nowosibirsk eintrifft) werde ich mir da was einfallen lassen, falls der 5x24-Sucher mich nicht glücklich macht. Zusammen mit dem 38er 2"-Okular sollte mir das reichen...

Ciao
Martin
 
Hallo Dan,

Deine Entscheidung zum Telrad oder Riegl plus DS-Reiseatlas oder Karkoschka ist sicher richtig.
Egel welcher Peiler, er gehört auf die Taukappe, also nach vorne, ein größerer Abstand beim Einblick ist bequemer und von Vorteil beim "peilen".
Der Riegl hält ganz sicher mit den Klebepads (oder Tesa-Strips) ohne Verschraubung und/oder Kabelbinder, da wäre ich bei dem wesentlich schwereren Telrad nicht sicher.

Winkelsucher oder Übersichtsokular würde ich so nicht entscheiden sondern von weiteren Erfahrungen abhängig machen.
Verwende den Peilsucher zunächst im dem geradsichtigen Sucher und gönn Dir endlich ein 2" Übersichtsokular, m.E. weißt Du gar nicht, was Dir entgeht. :cool:
Gut, ich bin zugegebnener Maßen ein Großfeldfreak, aber wie man freiwillig auf die Möglichkeit bis zu 4" Feld zu erzielen verzichten kann, will mir nicht in den Schädel. ?)
Wenn du dann immer noch nicht zurecht kommst ist ein Winkelsucher die letzte Variante oder schau ab und zu ins Biete-Board und hol Dir so ein Teil gebraucht, dann hast Du "Vollaustattung".

CS
*entfernt*
 
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Hi!

Stimmt ja, der Kerl hat immer noch kein echtes Weitwinkelerlebnis an seiner Röhre gehabt... Bemitleidenswert ;(
Dann also kleine Korrektur zu meinem letzten Posting: Ein simpler Leuchtpunktsucher als einziger Sucher funktioniert bei mir auch in der Stadt wunderbar, da ich mit 36mm Hyperion oder 40mm-TS-WA ein ausreichend großes Gesichtsfeld habe, um alles zu finden und in seine Umgebung eingebettet zu sehen. Mit 15x sieht man bei 80mm Öffnung schon ziemlich viele Objekte direkt, die im 7-10x50mm-Sucher untergehen, und mit Leuchtpunktsucher sind sie schon mal im Gesichtsfeld. Die richtig schwierigen Objekte gehen in der Stadt eh nicht. Auf dem Land sind dafür auch mit bloßem Auge die Umgebungssterne sichtbar.

Mir geht's da wie Günther: wenn ich hohe Vergrößerungen statt Gesichtsfeld gewollt hätte, hätte ich mir einen schönen, alten, langen Refraktor geholt und keinen kleinen ED. Und spätestens beim nächsten Komet wirst Du dich über das große Gesichtsfeld freuen.

Gruß,
Alex

PS: Die Telrad-Basis hat ebenfalls zwei Klebestreifen über die ganze Länge und hält damit auch sehr gut, sogar wenn man den Telrad öfter vond er Basis trennt.
 
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