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Skywalker1

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Hallo - bin neu hier und möchte mir ein Teleskop vornehmlich zur Beobachtung von Planeten kaufen.

Habe schon diverse Angebot gecheckt.

1. Bresser N-130 für 229 Euro
2. Skywatcher 130/900 für 149 Euros
3. Skywatcher 130/650 für 179 Euro
4. Skywatcher 150/750 für 289 Euros

Wie wirkt sich die Brennweite eins Teleskopes auf
das Bild aus was man sieht. Bedeutet höhere Brennweite automatisch, daß die Objekte "näher" erscheinen - ähnlich wie beim Zoom einer Kamera ????

Stefan
 
Hallo Stefan

Speziell für Planeten benutzt man langbrennweitige Teleskope.
So werden oft Refraktoren oder auch Maks die üblicherweise zwischen f10 und f15 Brennweiten besitzen benutzt.
Natürlich kann man auch kurzbrennweitige Teleskope verwenden so wie die von dir ausgesuchten die zwischen f5 und f7 liegen.
Das Öffnungsverhältnis kann man dann mit einer 2fach Barlow verdoppeln,so werden aus f5 f10 bzw aus f7 f14.
Von den 4 die du aufgezählt hast würde ich den letztgenannten bevorzugen,wegen der größeren Öffnung,die auch zur Detailerkennung beiträgt.
Bedenke dann aber das die Okulare beim Kauf sorgfältig ausgesucht werden sollten.
Das beste Teleskop taugt nichts wenn man nicht die richtigen Okulare benutzt.
Außerdem wenn dir mal die Planetenbeobachtung zu eintönig wird hast du auch gleich ein gutes Gerät für Deep Sky.

Grüße von
Manfred
 
Hallo Luke.. sorry Stefan <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Die Brennweite wirkt sich direkt auf die Vergrößerung aus...
Brennweite Teleskop : Brennweite Okular = Vergrößerung.
Die Öffnung wirkt sich auf das Lichtsammelvermögen aus... also umso größer, umso dunklere Objekte kannst du sehen. Dunklere bedeutet natürlich in dem Sinne lichtschwächer.

Die wichtigste Frage ist natürlich willst du bei Planeten bleiben? da gibt es nicht ganz so viele von... Deep Sky lohnt sich schon von der Quantität her mehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Dafür wäre Nummer 4 sicher am geeignetsten, weil größte Öffnung.

Ich würde dir ja einen 205/1200 Dobson empfehlen, kostet genausoviel wie deine Nummer 4 aber ist im Vergleich klar stärker... und am Planeten sieht 300fach natürlich auch feiner aus als 225fach, was die maximalste sinnvolle Vergrößerung mit Nummer 4 wäre...

Denn max. sinnv. Vergrößerung = Objektivdurchmesser * 1,5 (bei Newtons... bei Refraktoren wäre es * 2)

Und du brauchst unbedingt Literatur... das ist das wichtigste. Sonst findest du nie was du suchst <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Der Karkoschka und eine Sternenkarte reichen für den Anfang.

hoffe ich konnte dir helfen

der Rayko wars
 
Hallo Stefan und willkommen im Forum, hallo an die bereits geantwortet habenden und hallo allerseits,

Stefan:

- bist Du sicher, daß Du vor allem Planeten beobachten möchtest? Nur um sicher zu gehen, daß Du da Bescheid weißt: die Planeten werden in den nächsten zig Monaten eher mau sein: Jupiter verkriecht sich in den horizontnahen Dunst und die horizontnahe Luftunruhe, weil er immer südwärtiger wird, Saturns Ringöffnung wird immer geringer, die rund zweijährlichen Marsoppositionen sind arg klein. Merkur ist schon eine sehr ambitionierte Übung und die Venussichel siehst Du mit jedem Scope. Uranus und Neptun sind sehr kleine, schwache Scheibchen, keine üblichen Amateurobjekte für typische Planetenbeobachtung. Der Mond als Hochvergrößerungsobjekt ist meistens dankbar - mit jedem Scope. Allerdings nicht allzu vollmondnah (kaum Schattenwurf , relativ uninteressant) und auch eher nicht im Sommer, wo er so tief steht.

Deep-Sky-Objekte gibt es zahlreiche, die immer am Himmel stehen, vielleicht nicht zu unterschätzen. Von daher vielleicht ein Allround-Teleskop?

Der niederpreisige Allrounder mit großer Leistung und ungeschlagenem Preis-Leistungsverhältnis ist heute der 8"-f/6-Dobson, also ein 200mm Newton mit 1200 mm Brennweite, montiert auf eine einfache und sehr kostenschonende, aber durchaus sehr brauchbare Alt-Az (rechts/links-hoch/runter)-Montierung. Sieht etwas nach Möbelstück aus. Sehr verbreitet, sehr bewährt. Heute ein sehr typisches Einstiegstelekop. Viel Geld geht in die Optik. Was das Gerät alles kann und warum es so beliebt ist:

mit den unter allen Bedingungen bewährten, wirklich visuell allroundfähigen und kostenschonenden Dobsons 200/1200 (Achtzoll-f/6) gelingen freudvolle Beobachtungen in allen Vergrößerungsbereichen, und kaum wird je jemand ein solches Instrument wegen Unzufriedenheit wieder dringend loswerden wollen (eher wegen weiterem Aufstieg in einigen bis vielen Jahren). Ich habe selbst einen solchen und kenne so einige Sternfreunde, die auch voll zufrieden sind. Das Gerät bietet auch bei Bastelwillen Möglichkeiten zur Leistungssteigerung, das sind aber nur Optionen, auch ohne ist es ein solides Leistungsgerät. Bis man wirklich alles, was damit möglich ist am Himmel gesehen hat, kann man schon Uropa werden...

Das Gerät hat im Vergleich zu vielen kleineren Geräten im Budgetrahmen einige Vorteile, die ich mal kurz aufführen möchte:

- viel Geld geht in die Optik, kaum etwas in die solide brauchbare Montierung (Rockerbox, sozusagen "Möbelstück")

- 200 mm Öffnung bieten ordentliche Auflösung und Vergrößerungspotential. (Bei anderen geringer öffnenden Geräten im Budget wird schnell das Ende der Fahnenstange erreicht.) Öffnungs-Preis-Leistung ungeschlagen.

- mit f/6 ist das Gerät a) okularunkritisch (auch niederpreisigere Okulare arbeiten gut), b) universell einsetzbar (von richtiger Geringvergrößerung bei großen Feldern bis zur Hoch- und Höchstvergrößerung geht alles; andere bes. kompakte Geräte können oft nicht so gut weite Felder; vollständig nutzbarer AP-Bereich im Vergleich zu vielen anderen Geräten im Budget von 7mm-0,8mm ca.) c) justierbar, relativ justierstabil und justierunkritisch (gegenüber "schnelleren" Geräten: f/5...f/4)

- durch den Zwei-Zoll-Okular-Auszug können weitwinklige Zwei-Zoll-Okulare verwendet werden, die sehr freudvolle Spaziergänge am Firmament ermöglichen.

All diese bekannten und gern genutzten Vorteile haben das Gerät zu DEM Allrounder für geringe Budgets in der Freizeitastronomieszene gemacht. Entsprechend groß ist auch die Konkurrenz, das Marktangebot, die Häufigkeit auf dem Gebrauchtmarkt, die sehr gute Preis-Leistung und überhaupt der relativ geringe Kostenrahmen.

Gegenüber Deinen Erstvorschlägen liegt der Dobson in einer ganz anderen Leistungsliga. Das schöne: im Preise kaum!

Anmerkung zum Transport: Dobson: Rockerbox und Rohr, passt auch in jeden Kleinwagen. Parallaktischer Newton: Tubus, Montierungskopf, Gegengewichtsstange mit Gegengewicht, Stativ, (evtl. biegsame Wellen, Steuerung, Batteriepack). Im Vergleich tut sich nicht viel. Wenn man die jeweils fürs schwerste Teil rund 10 kg körpernah trägt, gibt es eigentlich keine Probleme.

Anmerkung zu Okularen: ganz unabhängig davon, welches Gerät es auch immer wird (am besten mit Sternfreunden vor Ort vergleichen!!) - Du wirst Okulare brauchen. Meist ist die Minimal-Anfangsausstattung: Ein Übersichtsokular (lange Okularbrennweite, geringe Vergrößerung, großes Feld am Himmel, große AP=Lichtmenge, wenn 2-Zoll geht, dann sehr gern), ein mittleres und eins für hohe Vergrößerung (geringe Okularbrennweite). Die letzteren können unter Umständen auch erstmal durch eins der marktgängigen sehr niederpreisigen und bewährten Zooms ersetzt werden, ein gutes, meist weitwinkliges Hoch-Höchstvergrößerungsokular ist dann zu überlegen. Wenn Du Dein Gerät gefunden hast (wie gesagt, am besten mit Sternfreunden unterm Himmel), auf jeden Fall schlauerweise noch hier klar eine Okularberatungs-Diskussion anregen, da gibt es viel zu beachten und Du kannst auch hier durch kluge Wahl für Dein Budget das Maximum rausholen. Häufig sind die Beiliege-Okulare eher überflüssig, wenn man schon genau (oder wenigstens brennweitenmäßig) weiß, welche man haben wird oder mitbestellt, so kann das Beiliege-Okular eventuell gewandelt werden. Wäre ja schade Geld dafür auszugeben, wenn man es nicht oder nur sehr sporadisch nutzt.

Anmerkung zum Kauf: Pakete bringen oft Vergünstigungen, Messen, Aktionen und Teleskoptreffs sind auch typische Gelegenheiten nochmals einen Zusatznachlaß zu erzielen, direkt vor Ort (Messe, T-Treff) fallen auch keine Porto-Kosten an.

Anmerkung zu "Bastelwillen zur Leistungssteigerung" am Dobson (z. B. 8"-f/6), vieles auch für Newtons allgemein:

die zum typischen "Tuning" geforderten Arbeiten sind abschrauben und anschrauben, kleben und schneiden. Mit 2-3 Schraubendrehern und einer starken Schere ist die nötige Werkzeugausstattung schon komplett. Am Dobson umfaßt das typische Tuning einige Dinge, die ich kurz mal beschreiben will:

- Okularauszug: (nur bei Bedarf): gegen mögliches "Schlackern" Tesastreifen längs aufkleben. Dauer: Minuten, Kosten: Cents

- Tiefschwärzung: (anzuraten): durch Lösen der haltenden Schrauben wird die Hauptspiegeleinheit, der Okularauszug und die Fangspiegelspinne ausgebaut. Schwarzvelours-Selbstklebefolie aus dem Baumarkt für komplett vielleicht 18 Euro wird nach Absaugen und Fusselabrollen derselben in den Tubus und das Innere des Okularauszugs eingeklebt. Alle Abbauten wieder in umgekehrter Reihenfolge einbauen. Dauer: vielleicht 2-3 Stunden.

- Lüfter: (anzuraten): die einfachste Möglichkeit meines Erachtens ist ein Computerzubehör-Lüfter, der auf schwarze Hartschaumplatte angebracht wird. Die billige Hartschaumplatte ist schwarz, wetterfest, leicht und mit einer starken Schere zu schneiden. So wird für den Lüfter ein Loch und am Umfang der Hauptspiegelzelle unten ein entsprechender Ausschnitt ausgeschnitten, daß eine Lüfterverplattung entsteht, und der Venti die Luft aus dem Tubus am Hauptspiegel vorbei nach unten außen weg zieht. Abdichtung kann durch Moosgummi erfolgen, Fixierung über Gurte, Klett, Gummiband oder Magneten. So kühlt das Instrument schneller aus, läuft der fallenden Nachtkühle nicht weit hinterher - bildverschlechterndes Tubus-Seeing bleibt aus - und schließlich wird noch überhaupt für Hochvergrößerung die Luftströmung koordiniert, was der Abbildung zuträglich ist. Mit Akkus vom Discounter, einem Batteriehalter von einem beliebigen Elektro-Discounter und der benötigten 20x40cm²-Hartschaumplatte aus dem Baumarkt kann eigentlich nichts schief gehen. Das ganze ist einfach spurenlos abnehmbar und für rund 20 Euro komplett zu realisieren. Bei gewissenhafter Ausführung wird der Anfänger wohl einen Nachmittag brauchen.

- Tubusverlängerung himmelwärts: (empfehlenswert) bringt bessere Abschirmung von Streulicht und der Atemwärme des Beobachters, schützt noch zusätzlich den Fangspiegel vor Tau und Reif, spurenlos abnehmbar. Ich empfehle einen dreischichtigen Aufbau: innen Selbstklebe-Schwarzvelours, mittig: 1,25-mm-PE-Folie (Meterware Baumarkt, Eurofuffzich) und außen Heizkörpertapete (ca. 8 Euro für das ganze Rohr). Die Tubusverlängerung sollte leicht trichterförmig öffnen zum Himmel hin (für die üblichen Tuben des Marktes). Vielleicht eine halbe Stunde Aufwand.

- Tubusisolierung: "Heizkörpertapete"=biegsames Styropor, mit Aluminiumfolie beklebt mit der Alufolie nach außen auf der Rolle für wenig Euro im Baumarkt: In mehreren Stücken um den Tubus gelegt, eventuell Zuschnitt für Höhenräder mit der Schere. Befestigung durch Gurte, Riemen oder Gummispannringe. Spurenlos abnehmbar. Beruhigt die Luft noch weiter im Rohr, schirmt vor Beobachterwärme ab, denn jede Wärmeschwade stört die Wellenfront der Objekte massiv. Bildverbesserung. Schnell und unkompliziert.

-Rockerbox: meiner Erfahrung nach hilft für etwaige Probleme der AZ-Drehbewegung (rechts/links) das saubere Einstellen der Zentralmutter und gegebenenfalls Anbringen einer Kontermutter (Cents, Sekunden). Im Höhenlager half mir das einseitige Aushängen der Spannfeder und Anbringen von Aquarienmagneten (3 Stck aus dem Discounter, sind schön velourst) als "Gegengewicht" in Hauptspiegelnähe. Tipp: von unten her anbringen, dann bleibt das Gleichgewicht auch bei unterschiedlicher Höhenausrichtung erhalten.

Mit diesen Maßnahmen ist die Leistung jedwelchen Newton-Geräts, gleich ob Dobson oder parallaktisch nochmals deutlich höher, wenn er nicht bereits so sein sollte (im High-End-Bereich durchaus möglich). Gerade für budgetlimitierte Einsteiger kann so nochmals kostenschonend ein Leistungsschub erzielt werden. All diese Bastelarbeiten kommen mit Schrauben, Kleben und Schneiden aus, so daß weder ein Maschinenpark noch sonstwelche Fachfertigkeiten nötig sind. Die Materialien sind niederpreisig und gut verfügbar. Die einzelnen Maßnahmen sind auf vielen Homepages von Mitgliedern dokumentiert und genau beschrieben. Auch ist es gang und gäbe, sich dabei unter Sternfreunden zu helfen. Schließlich: bis auf die Tubusinnenschwärzung durch das Klebevelours sind alle Maßnahmen spurenlos abnehmbar. Falls also - entgegen den Erwartungen - doch einmal ein Weiterverkauf anstehen sollte oder beim Basteln etwas nicht perfekt gelingt, macht das dem Gerät selbst nichts. Der für Anfänger als problematischst anzusehende Knackpunkt ist vielleicht die Grundjustage nach dem Velours-Tuning, hier sollte man sich vielleicht einen bewanderten Sternfreund zu einladen, oder die Justage bei einer gemeinsamen Beobachtung unterm Firmament mit diesem zusammen machen. Die Kenntnis um die Justage brauchst Du sowieso, so daß auch dies relativiert zu sehen ist.

Anmerkung zu sonstigem Zubehör für den Sternfreund: eine verstellbare Sitzgelegenheit (Bügelstuhl z. B:), eine Rotlichtlampe (Fahrrad-LED-Licht, vielleicht etwas mit Klebeband abkleben) und einen (Taschen)-Himmelsatlas (z. B. Karkoschka) halte ich für die unverzichtbaren nichtoptischen Ausrüstungsgegenstände des Sternguckers. Hier findet sich aber fast immer schon das ein oder andere daheim.

Sicherlich helfen Dir unsere beratrischen Hinweise und Hintergründe. Das Beste aber ist es, Kontakt zu Sternfreunden in der Nähe aufzubauen und mit diesen gemeinsam unterm Sternenzelt zu quatschen und mit deren Geräten mal zu beobachten. Dies ist sehr hilfreich, wertvoll und nicht zu ersetzen. Eine Kontaktaufnahme könnte durch unser Treffpunktforum gelingen, über unsere Mailfreundschaften (Astronomie.de-Portalseite links in der Linkleiste, nicht auf der Foren-Start-Seite) oder über unser Vereinsverzeichnis zur Freizeitastronomie hier (GAD, ebenda).

Die Geräte die Du vorgeschlagen hast, sind allesamt recht knapp zur Planetenbeobachtung (in vielen Monaten, wenns dann richtig lohnt) von ihrer Vergrößerungsfähigkeit her. Mit f/5ern werden Okulare eher kostspielig gegenüber f/6ern. Wenn man freudvoll Planeten beobachten möchte, ist eine stabile Montierung sehr schlau, da sehen mir die Geräte eher untermontiert aus. All diese Probleme hat übrigens der oben vorgeschlagene Dobson nicht: 200 mm Öffnung und damit Auflösung und Vergrößerungsfähigkeit (damit man auch was sieht an Detail), f/6 für preisgünstige Okulare und Okularbrennweiten, gut einstellbare Montierung (anderes Prinzip). Nachführung ist schon eine schöne Sache für einen Planetenfan - hier kann eine EQ-Plattform helfen, sei es im Selbstbau oder als Anschaffung.

Du fragst: wie wirkt sich die Brennweite aus? Die Vergrößerung ergibt sich: Teleskopbrennweite geteilt durch Okularbrennweite. Die kleinen Winkel am Himmel werden um den Vergrößerungsfaktor vergrößert. Also kannst Du über andere Okularbrennweiten die Vergrößerung zweier Geräte angleichen.

Sehr kleine Geräte bieten allerdings nicht die Auflösung für hohe Vergrößerungen (für Planeten nötig), das Bild wird dann dunkel, flau und enthält auch gegenüber geringeren Vergrößerungen keine neuen Details mehr. Die max. Vergrößerung eines Teleskops hängt mit seiner Öffnung zusammen, etwa 1,5x der Öffnung in mm ist so ein Anhaltswert für helle Flächenobjekte wie Planeten. Ein 150er öffnendes Gerät fährt also mit 200x nah am Limit, ein 200er hat noch ordentlich Reserven (helles Bild, Details, Farbwahrnehmung klappt noch am Planeten, Auflösung stimmt). Für 300x bräuchte ein 200mm öffnendes Teleskop ein 4 mm Okular (1200mm/300=4mm).

Für Übersichtsbeobachtungen interessiert die Minimalvergrößerung (großes Feld). Auch diese Angabe ist bei Allroundern sehr wichtig.
Die min. Vergrößerung ergibt sich über die Austrittspupillengröße. Das Lichtbündel, welches das Okular zum Auge hin verläßt muß ja durch Deine Pupille im Auge. Da sich die nur max. 7mm weitet, bei dunkelstem Himmel und langer Anpassung des Auges an die Dunkelheit, setzten wir hier 7mm ein: AP x Öffnungszahl = Okularbrennweite für min. Vergrößerung; 7 mm x 6 (bei f/6) = 42 mm Okular. Vergrößerung ist dann z. B. 1200/42 ca.= 29x.

Der Markt ist von 5-6 mm bis nach oben hinaus gut besetzt. Einzig für f/4-Teleskope sind die kurzen Brennweiten (Hoch und Höchstvergrößerung Richtung Planet) eher dünner auf dem Markt vertreten.

Ich wünsche Dir Kontakte zu Kollegen in der Nähe, eine besonnene Teleskopwahl und klare Himmel mit Top-Bedingungen.

- Manfred:

lange Brennweiten für Planeten: häufig, aber nicht immer. Ich sage jetzt mal lange Brennweite ist 900 mm und mehr. Auch mit 750ern kann man bei perfektem Gerätebeherrschen unter Top-Bedingungen mit gutem Okular durchaus freudvolle Planetenbeobachtungen anstellen. In der Regel haben Planetenfans eher längere Brennweiten, da hast Du schon Recht.

Auch f/8er Newtons sind hervorragende, benutzte Planetenteleskope. APOs werden auch sehr freudvoll am Planeten benutzt.

Planetenfans werden versuchen, jedes unnötige Glas möglichst zu vermeiden (Barlow) oder setzen auf ein perfekt abgestimmtes Hi-Endiges Setup (edle 3x-Barlow vor genialem RK mit perfektem Ergebnis in Sachen Abbildungsqualität und Einblickskomfort).

- Rayko:

max. Vergrößerung an allen Teleskopen für Flächenobjekte (z. B. Planeten) 1,5x (aufgeblasen übervergrößerte Detail-Beugungsscheibchen verlieren Helligkeit und damit Farbinformation, Detailgrad schrumpft für das normale Auge)

max. Vergrößerung an allen Teleskopen für punktförmige Objekte 2x (Doppelsterntrennung etc.). Allerdings können schwächste Sterne auch u. U. schon wegen ihres Flächencharakters unter die Wahrnehmungsschwelle fallen, daher hier auch geringer

- Pat: (und auch für Stefan sicherlich interessant)

Deine Ausführungen sind irreführend und leider recht undifferenziert. Um jetzt keine Romane zu schreiben nur ganz knapp: für großflächige schwache Nebel zählt vor allem die AP und dunkler Himmel, dann können schon "Mini"-Teleskope Spaß machen. Für kleine planetarische Nebel wird man eine ganz andere Vergrößerung und damit AP benutzten.

An Planeten finde ich Deinen vorgeschlagenen V-Bereich arg knapp. Ab 150x machts richtig Spaß meines Erachtens. Die Luftunruhe läßt meist zwar nur 180-220x zu, da gibts aber viele viele zu unterscheidende Komponenten. Planetenbeobachtung braucht viel Geduld. Erstmal für hochstehende Planeten. Dann für geduldiges Warten auf gute Luftruhe. Dann beim Beobachten nochmals Geduld für die besseren Phasen. Und dann letztlich nochmal Geduld für die Momente stehender Luft. Dann kommts auf viel Öffnung und hohe Vergrößerung an und dann wird der Seheindruck zum absoluten Erlebnis, an das man sich laaaange erinnert.

Von den genannten Scopes haben auf jeden Fall KEINEN katadioptertypischen Korrektor (Bird-Jones-Korr. vorm OAZ): 130/900, 130/650, 150/750. Ob der Bresser diesen hat, weiß ich nicht. Typische marktgängige katadioptrische Geräte sind 114/1000 und 150/1400. Diese Geräte sind aus mehreren Gründen für Anfänger nicht empfehlenswert, u. a. wegen der schwierigen Justage (aber auch möglich und es gibt Anleitungen im Netz), der häufig schwachen Montierung. Im korrigierten Bereich macht das Korrekturelement keine neue und schlimme Unschärfe, denn der Korrektor ist auf den kugelschalenförmigen (shärischen) Hauptspiegel gerechnet. Das ist keine einfache Barlow hinter einer Sphäre.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht allen

Matthias.
 
Puh das hört sich ja alles sehr kompliziert an. Aber Ich werde über so ein Dobson mal nachdenken. Ich danke Euch für die Antworten.

Was genau bedeutet " in den nächsten zig-Monaten werden die Planeten sehr mau sein ???" Wieviele Monate oder sogar Jahre ???
 
Hallo Stefan,

ich bin schon ein wenig ins Detail gegangen, daher mag aufgrund der unvermeidlichen Informationsdichte und Textfülle Dein Eindruck entstanden sein. Die Zusammenhänge zu verinnerlichen wird sich sicher über die Zeit einstellen und ist definitiv hilfreich für den angehenden Freizeitastronomen.

Hier noch mal eine ganz knappe Version:

- Allroundeinstieg lohnt vielleicht wegen ständiger Objektfülle (gegenüber Festlegen auf Planeten als Spezialdisziplin)

- Der Allrounder mit hoher Leistung, Preisleistung und visueller Universalität ist für geringe Budgets ein 200/1200-Dobson (keine Schwächen, praktisch alle anderen Geräte im Budget haben Schwächen). Auch die Preislage von später eventuellem Zubehör ist wegen seines f/6 relativ gering.

- Planetenbeobachtung ist schon eine Art "Königsdisziplin" in der frei beobachtenden Freizeitastronomie. Die Anforderungen an die Ausstattung und die Bedingungen sind sehr hoch. Ruhige Luft ist sehr wichtig - über Dächer, Industrie, Straßen sind die Chancen schlecht. Wiesen, Wald und Wasser sind geeignete Flächen, über denen der Lichtweg verlaufen sollte. Mit den höheren Luftschichten mußt Du einfach Glück haben. Ausgerechnet mit einer "Königsdisziplin" einzusteigen ist in neuen Hobbies eher schwierig. Dennoch liefert ein 200/1200-Dobson hier eine sehr solide Leistung ab. Belüftung und Tubusverlängerung sowie geeignete Okulare verbessern dies noch erheblich. Dann ist das im Budget durchaus nachhaltig freudvoll drin.

Jupiter wird im Juli 2010 den Himmelsäquator erstmalig nordwärts wieder überschreiten, wandert aber aufgrund seiner Oppositionsschleife erstmal wieder südwärts. Auch steht 2010 noch die Sonne ungünstig zu ihm. Im Januar 2011 wird es eine kurze Abendsichtbarkeit in soeben brauchbarer Höhe über dem Horizont haben, ab August 2011 wirds wieder für Jahre gut.

Saturn wird im September 2009 seine Ringe in Kantenstellung zu uns haben. Maximale Ringöffnung erreicht er wieder erst 2016, obwohl natürlich auch schon früher wieder detailreiche Ringbeobachtungen durchgeführt werden können.

Mars nächste Oppositionen sind recht klein: Dez2007 zwar hoch und gut sichtbar aber eher kleiner, Feb 2010 dann auch eher klein.

Klare Himmel und Top-Bedingungen wünscht

Matthias.
 
Hallo Stefan!

Die Vergrößerung ergibt sich aus der Brennweite des Teleskopes geteilt durch die Brennweite des Okulares. Als Beispiel bei dem Dobson mit 1200mm Brenweite und einem 12mm Okular also 1200/12 = 100 fache Vergößerung.
Die maximal sinnvolle Vergrößerung ist durch die Öffnung des Teleskopes beschränkt, da diese das Auflösungsvermögen bestimmt. Bei Spiegelteleskopen gilt die Faustregel das 1,5 fache der Öffnung in mm gemessen. Beim 130/900 also 130 x 1,5 = 195 fach, beim 200/1200 also 200 x 1,5 = 300 fach. Viel höher vergrößern kann man je nach Standort nur selten, weil die Luftunruhe (Seeing) ein Flimmern verursacht wie man es bei Hitze über dem Asphalt kennt.
Die von meinem Namensvetter genannten Tuning-Maßnahmen sind für die Teleskop-Wahl eines Einsteigers meiner Meinung nach ohne Bedeutung. Nicht jeder hat Spaß am Basteln. Man kann auch mit einem "serienmäßigen" Teleskop schöne Beobachtungen machen, das Tuning ist nicht zwingend notwendig, sonder kitzelt halt die letzten 10% Leistung raus. Was viel wichtiger ist, ist dass die Optik gut ausgewählt ist. Da kann ich dem Vorschlag, ein 200/1200 Dobson zu nehmen nur zustimmen. Hier bekommst Du fürs Geld die meiste Optik, bei den Teleskopen mit Stativ und EQ-Montierung geht halt viel Geld für die Montierung drauf. Zudem ist diese in der Preisklasse von 200 € meistens zu schwach ausgelegt, so dass bim Fokussieren das ganze Teleskop schwingt. Das erschwert das scharfstellen und zudem muss man immer warten bis alles ausgeschwungen hat und da ist der Planet schon garnicht mehr im Gesichtfeld... Das macht keinen Spaß. Ein Dobson ist die beste Wahl, wenn man nicht 400-800 € alleine für die Montierung ausgeben will.
Zudem ist es wichtig, die Optik gut zu justieren, d.h. die beiden spiegel müssen perfekt auf die optische Achse ausgerichtet sein. Dazu gibt es einen justierlaser und Anleitungen im Internet. Wie empfindlich das Teleskop auf eine mehr oder weniger leichte Dejustage reagiert, hängt vom öffnungsverhältnis ab. das 200/1200 hat f/6 und liegt damit in der Mitte zwischen den empfindlichen f/5 und f/4 und den unempfindlichen f/8. Sollte auch von einem Anfänger nach Studium einer Anleitung ohne Probleme machbar sein, da brauchst Du Dir also keine Sorgen zu machen.
Als weiterer wichtiger Punkt ist der Anspruch an die Qualität der Okulare. Dies hängt ebenfalls vom Öffnungsverhältnis ab, auch hier liegt f/6 in der Mitte, also nicht ganz so anspruchsvoll wie f/5 (hier sollte man mindestens 100 € pro Okular einkalkulieren, z.B. Stratus, Hyperion, Speers-Waler, bei f/4 sogar 300 € Nagler, LVW), aber auch nicht so anspruchslos wie f/8 (hier reichen oft die einfachen Plössl für rd. 30 €). Wenn man an anspruchsvollen Teleskopen einfache Okulare einsetzt, wird der Randbereich des Gesichsfeldes nicht mehr scharf abgebildet, im extramfall kann das mehr als die hälfte des Gesichtsfeldes ausmachen. Da würde ich empfehlen erstmal mit einem einfach 8-24mm Zoom Okular anfangen (eBay) um Deine eigenen Ansprüche auszuloten oder vielleicht die TS WA
http://www.teleskop-service.de/AstroTS/Okular125/okular125.htm#TSWA
Als Optimal wären hier auch wieder die Hyperion oder Speers-Waler anzusehen, das muss aber nicht unbedingt sein.

Gruß
Matthias
 
Hallo Stefan,

ich würde beim Refraktor ein möglichst großes Brennweiten-Öffnungs-Verhältnis für Planeten bevorzugen - sprich: mindestens f/10. Andernfalls mußt Du bei der Abbildung der Planeten mit Farbfehlern rechnen, die sich als Blausaum zeigen. Dem kann man nur mit langer Brennweite oder einem Filter begegnen.
Newton Teleskope sind farbfehlerfrei. Da gehen dann auch kürzere Brennweiten. Z.B. der GSO 200/1200 wäre eine gute Wahl. Mit f/6 kannst Du auch mit den preiswerteren Okularen noch etwas anfangen und die große Öffnung liefert feinere Details. Einen Newton muss man zwar hin und wieder justieren, aber wenn man das ein paar mal gemacht hat, ist das nur noch eine Fingerübung.
Wenn Du nicht sofort fotografieren möchtest, kann Dir einen Dobson ans Herz legen. Hier investierst Du nur ins optische System und nicht in eine teuere Montierung, die für die visuelle Beobachtung nicht notwendig ist. Ich habe mir vor einem Jahr einen GSO 300/1500 zugelegt und bin vom einfachen Handling nach wie vor begeistert - der Aufbau ist ruckzuck erledigt, kein Ausrichten, kein schweres Zubehör, nur 2 Teile (Rockerbox und Teleskop).

Viel Erfolg bei der Suche
Chris
 
Ein Refraktor hat wieder den Nachteil, dass er ein Stativ und eine stabile Montierung braucht. Das wird dann direkt etwas teurer. Die in der Preisklasse gebotete Öffnung (wichtig für Lichtsammelleistung und Auflösung) von rd. 90mm kann mit nem Dobson mit 200mm Öffnung nicht im geringsten mithalten.
Guckst Du hier:
http://www.teleskop-service.de/Celestronseiten/TeleskopeAstro/astroRe.htm#CER90
Dafür kann man an soeinem f/11 Gerät natürlich wunderbar die einfachen Plössl-Okulare benutzen. DeepSky ist mit 90mm Öffnung aber nicht drin, nur Planeten, Doppelsterne und ein paar helle Kugelsternhaufen.
Gruß
Matthias
 
Hallo Matthias,

also ich bin da mit Deinen Okular-Gedanken nicht einverstanden. Wenn es dabei bleibt, daß in der Hauptsache Planeten beobachtet werden, dann ist es doch unsinnig, auf Weitwinkel-Okulare in diesen Preisregionen zu setzen. Da wäre doch eher in den TMB Monos eine sinnvolle Obergrenze zu sehen, aber bis man in diese Richtung geht, kann man auch sehr gut mit Orthos oder auch Plössls auskommen. Am Dobson allerdings sollte man mit Monos vorsichtig sein, weil einem bei Hochvergrößerung der Planet zu leicht aus dem sehr kleinen Gesichtsfeld "flutscht".
Sollte natürlich nach diesen Bedenken Deepsky auf dem Programm stehen, dann kann man wirklich über Weitwinkel nachdenken. Ich würde hier einfach mal die Speers-Waler Okulare nennen, die ich von 14mm Brennweite abwärts für wirklich gelungene Okulare halte, mit denen man für einen günstigen Preis sehr viel Freude haben kann.
Dabei ist zu bemerken: Genauso wie man trotz der kommenden "schlechten Planetenjahre" trotzdem Planeten beobachten kann und eigentlich auch sollte, so kann man auch mit solchen Weitwinkel-Okularen auf Planetenjagd gehen.
Was "Probierokulare" angeht, und da sehe ich sowohl ein 8-24mm Zoom als auch TS WA, so finde ich, daß man damit eigentlich nicht wirklich ausloten kann, was man möchte. Man lernt ja die guten Eigenschaften anderer Okulare so nicht wirklich kennen. Hier hilft vor allem der Kontakt zu anderen Sternfreunden, so daß man deren Okularpalette auch einmal kennenlernen darf.
Falls die Entscheidung richtung 8" f/6 fallen sollte, meine ich auch, daß man durchaus den Start mit 3 Plössl Okularen, zum Beispiel 32mm, 12mm und 8mm, und einer 2x Barlow starten kann. Man hat dann mit dem 32mm ein Aufsuch- und Übersichtsokular (natürlich wäre hier ein 2" Weitwinkel wesentlich schöner, aber ich rede mal von einer Planeten-Ausstattung), mit der Barlow wird ein 16mm daraus, was eine nette "Zwischenvergrößerung" für den Mond ist. Das 12mm bietet eine Schlechtwettervergrößerung für die Planeten und mit Barlow eine mit 200x schon recht nette Hochvergrößerung bei angenehmem Augenabstand. Das 8mm dazwischen ist für "typisches Planetenwetter" und mit Barlow kommt man dann an die Leistungsgrenze des Teleskopes heran.
Wenn man hier Taiwan (nicht China) Plössls ansetzt, kommt man eigentlich ziemlich gut weg, was den Preis angeht, und man ist in der Lage, sein Teleskop für die Planetenbeobachtung sehr gut auszureizen. Bei einem 8-24mm Zoom sehe ich das eher nicht, weil es vor den wirklich interessanten Vergrößerungsbereichen schluß macht. Man kann zwar das Seben Zoom noch gut mit einer Barlow kombinieren, so daß man die interessante Hochvergrößerung gut abdeckt, aber vom Bauchgefühl her gefällt mir das nicht so gut.

Clear Skies
Sven
 
Hi Stefan,
alle vorgestellten Teleskope sind mehr oder weniger Allrounder, teils eher in Richtung DS orientiert.
Plantenbeobachtung macht am meisten Spaß, wenn man eine hohe Vergrößerung verwenden kann. Dies wird umso einfacher , je größer die Brennweite - nicht wie fälschlicherweise geschrieben das Öffnungsverhältnis - ist.
Hierbei sind natürlich die Zusammenhänge Öffnung und Brennweite schon zu beachten, weil sich über die Öffnung die sinnvollen Vergrößerungen über die Helligkeit des Objektes ergeben.

Ich frage mal ganz anders: Wieso nur Planeten? Und was ist, wenn Du nach 2 3 mal auf dem Feld plötzlich feststellst, das DS viel schöner ist? Wärst da nicht der erste.
Speziell ein Planetengerät nachfragen, ohne die ganze Palette der Möglichkeiten zu kennen, könnte sich als fataler Fehler erweisen.

Suche Kontakte und guck mal querbeet. Kommt dann immer noch raus, das es ein reines Planetnegerät werden soll, dann sollte man auch gezielt danach suchen.
CS
 
Hallo an Alle

Ich habe mich entschlossen in die ganze Materie erst einmal hineinzuschnüffeln und werd emir einen Bresser 130/1000 kaufen. Obgleich es fürs selbe Geld einen 200/1200er Dobson gibt. Was ich abschrecht sind ie 26 kg Gewicht. Ich hoffe mit dem 130er auch einige interessante Beobachtungen machen zu können. Wenns mich dann mal richtig packt, dann kann Ich mir ja immer noch einen Dobson kaufen. Evtl. fest montiert auf der Ladefläche eines Pickups. Ich danke Euch für Eure Tipps.

Gruß
Stefan

P.S. Wohne in 95111 Rehau - Astrofreunde meldet Euch für gemeinsames Seeing - würde mich freuen
 
(Re:) Br. 130/1000

Hallo Stefan,

klasse, daß Du in die freizeitastronomische Materie mit einem neuen Gerät für Dich einsteigen wirst.

Ich wünsche Dir allzeit klare Himmel und Top-Bedingungen - das Wetter meint es ja leider nicht häufig gut mit uns in unseren Breiten in den letzten vielen Monaten.

Über eine kurze Rückmeldung bis hin zu detaillierten Beobachtungeberichten würde ich mich sehr freuen. Unter anderem würde mich da besonders interessieren, wie Du mit der Justage zurechtkommst und welche Beobachtungesdetails Du mit Deinem neuen Gerät erlebst.

Auch mit 130 mm Öffnung - wie bei mir schon mit 70 oder 114 mm - gelingen fraglos schöne Beobachtungen. (Allerdings sind die Reserven bezogen auf schwache Objekte eher geringer, aber das ist halt der Öffnung geschuldet, muß der Freude ja keinen Abbruch tun.)

Ein 200er Dobson auf einer Pickup-Ladefläche wäre meines Wissens eine Neuheit, eine interessante Option, die Du da andenkst. Ich persönlich finde die rund 10 kg pro transportiertem Anteil nicht so wild, aber ich wohne auch nur im 2. Stock. (Wenn ich meine parallaktische Ausstattung zum Auto bringe, muß ich genauso oft gehen, und ob ich nun 7 kg trage oder 11...)

Wie gesagt, ich würde mich über Schilderungen Deiner Erfahrungen und Wahrnehmungen sehr freuen, klare Himmel und allzeit Top-Bedingungen wünscht Dir

Matthias.
 
Re: (Re:) Br. 130/1000

hallo!
ich wünsche dir ebenfalls viel spaß mit dem gerät! es wäre schön weiterhin von dir zu hören!
cs
nEwEr
 
Re: (Re:) Br. 130/1000

Hallo Stefan!

Bezüglich der Gewichtsfrage. Ich kenne das Bresser jetzt nicht, aber ich hatte selber einmal ein 130/1000 mit Astro-3 Montierung. Der Tubus wog 5 kg. Das Gegengewicht ebenfalls. Und die Montierung auch. Alustativ 3 kg, ergibt in Summe 18 kg. Ist also kein großer Sprung mehr zum 200/1200 Dobson. Da ist ein GSO mit rd. 22 kg auch noch leichter als ein Skywatcher mit 26 kg. Ob die Gewichtsfrage dann wirklich ausschlaggebend ist, muss natürlich jeder selber wissen, mir wäre der Unterschied aber zu gering, wie auch Matthias Müller bereits sagte.
Gruß
Matthias
 
Re: (Re:) Br. 130/1000

Es ist jetzte 22.20 - Ich sehe durch Zufall den Mond hinter diversen Bäumen aufgehen - Teleskop schnell auf den Balkon geschleppt ( Messier 130 ) - abwarten bis im Blickfeld und ann mal sehen. Leider dichte Wolendecke - mal sehn was geht.

Bin gespannt wie ein Flitzbogen.
 
Re: (Re:) Br. 130/1000

Es ist jetzte 22.40 Uhr - der Mond ist immer noch von Bäumen versdeckt - Ich könnte meinen Nachbar erschlagen - nicht das ehr mir mit sein em Krau den Sat-Empfang verschlechtert - nein jetzt versaut er mir noch mein First Light. Motorsäge rulez !!!!!!!!!!!!
 
Re: (Re:) Br. 130/1000

Es ist jetzt 5 vor 11 und aus meinem ersten firstlight wird wohl nichts weil dicke fette wolken aufziehen - schade !!!
 
Re: (Re:) Br. 130/1000

hallo!
mein beileid! mir gehts auch so... schon seit über einer woche warte ich aufs first light!
cs uns allen
nEwEr
 
Re: (Re:) Br. 130/1000

Aaah,

was lange währt wird endlich....wolkenlos,
habe die letzte Stunde immer mal wieder reingeschaut und mitgefiebert ob dein Firstlight noch was wird, dann mal viel Spaß am Mond <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Ging mir heute abend ähnlich, habe auf eine Lücke gewartet für das FL meines neuen Leuchtpunktsuchers...

Gruß und CS Benny
 
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