Takahashi Epsilon 160 ED oder William Optics Ultracat 108 ? Oder ein anderes?

Vergesse vor allem nicht dass alle Astrofotos hochbearbeitet sind und lasse dich nicht zu sehr von Astrobin Fotos beeinflussen, die Bearbeitung wird dich dann noch genug auffressen
 
Aus meiner Sicht suchst du die eierlegende Wollmilchsau und machst zu sehr eine Wissenschaft draus, zig Tips von allen, am Schluss kaufst du eh was du möchtest, kannst vor allem nicht ein Tak Newton mit einem Apo vergleichen, ebenso zwischen den Brennweiten hin und her springen
 
Hallo,
vielen Dank erstmal für den Vorschlag...
Ja, der SQA 70 ist sicher ein prima Arbeitspferd. Sehr kompakt. Es gibt so einige Teleskope, die ich mir angesehen habe und theoretisch in Frage kämen. Der Tak FC 100 DZ gehört auch dazu. Wer die Wahl hat, hat die Qual sozusagen. Als Limit habe ich mir 5000 Euro gesetzt. Irgendwo muss Schluß sein. Sonst komme ich noch auf die Idee einen Tak TSA 120 mit Feather Touch zu kaufen...das dürfte das beste Größen-Gewichts-Abbildungsleistungs-Verhältnis eines Apos haben... leider reicht das dafür lange nicht (Reducer, Klemmen uswusw.). Vielleicht doch ein paar Monate Warten und dann den Tak TSA 120? Das Zubehör bei Takahashi kostet fast genausoviel wie der Tubus selbst, wie es scheint. Da ists mit der WO Ultracat 108 anders. Da ist wohl alles dabei...und einfacher als ein Epsilon ist die Cat bestimmt im handling.
Ich bin nicht sicher...noch tendiere ich scheinbar für das Epsilon 160. Das wird auch von Tak hochgelobt und die Epsilon oder TSA-Bilder im Astrobin sehen schon sehr gut aus...
Das Epsilon könnte jedoch für mich als relativen Anfänger schon eine Nummer zu schwierig im Umgang sein...
Noch habe ich ja knapp einen Monat Zeit, wir das zu überlegen.
Gruß Thomas
Ein Tak TSA120 ist aber eine lahme Gurke, hart aber wahr...
 
Hallo Thomas,
ich würde auch klar für den epsilon-160 plädieren, aus genannten Gründen: F/3,3 bis Vollformat (Tiltadapter nicht vergessen), sehr justierstabil, top Abbildung.

Was mir noch nicht so klar ist, warum Du noch ein Teleskop in der Widefield-Klasse haben willst. Mit Deinem Esprit hast Du ja schon 400mm. Täuscht der Eindruck, dass Du einfach Geld übrig hast und das in ein Teleskop umwandeln möchtest? Was by the way eine hervorragende Begründung ist ;-)

Der FCT-65D ist eher ein Liebhaberobjekt für Takahashi-Fans wie mich. Der Reducer zickt leider bei hellen Sternen etwas rum, wie diese Diskussion ausführlich zeigt. So schwer es mir fällt, aber ich würde dann doch zum SQA-55 raten. Dessen Sternabbildung ist an hellen Sternen auch nicht perfekt, aber eben besser. Hohe Lichtstärke und kurze Brennweite sind wirklich eine Herausforderung für die Optik-Bauer...

VG
Wolfgang
p.s.: ich finde die OAZs von Takahashi wirklich OK. Zumindest bei meinen (ich habe aktuell drei davon) lässt sich alles mit den Madenschräubchen justieren. Und die Rotatoren sind alle wirklich top.
 
Takahashi ist mittlerweile völlig überbewertet und überholt wenn man die neue Askar SQA Serie und die William Optics Ultracats anschaut, Takahashi ruht sich zu sehr auf alten Konzepten aus, seibst die Qualität ist da auch nicht mehr so toll, viel kippelige OAZs, miese Rotatoren

Konkrete eigene Erfahrungen oder „hören und sagen“?
Bin selbst tatsächlich kein Freund der OAZs auch wenn viele Kollegen damit keine Probleme haben. Die Optiken sind aber durchweg Spitze und „Gurkenlotto“ gibt es in Bezug auf die optische Performance nicht. Das müssen andere Hersteller erstmal liefern.

Zwar hier nicht das Thema, aber bspw. ein TOA ist (immer noch) Referenz in seiner Klasse. Demnächst kommt ein neuer FSQ raus.

Askar SQAs sind zweifelsfrei interessante Instrumente und möglicherweise eine günstigere Alternative, müssen sich aber auch in der Breite beweisen. Design-Specs sind nur eine Seite der Medaille.

Da von „überholt“ zu sprechen, sorry, ist ein bisschen vorschnell oder hast du da andere Erfahrungswerte?
 
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Konkrete eigene Erfahrungen oder „hören und sagen“?
Bin selbst tatsächlich kein Freund der OAZs auch wenn viele Kollegen damit keine Probleme haben. Die Optiken sind aber durchweg Spitze und „Gurkenlotto“ gibt es in Bezug auf die optische Performance nicht. Das müssen andere Hersteller erstmal liefern.

Zwar hier nicht das Thema, aber bspw. ein TOA ist (immer noch) Referenz in seiner Klasse. Demnächst kommt ein neuer FSQ raus.

Askar SQAs sind zweifelsfrei interessante Instrumente und möglicherweise eine günstigere Alternative, müssen sich aber auch in der Breite beweisen. Design-Specs sind nur eine Seite der Medaille.

Da von „überholt“ zu sprechen, sorry, ist ein bisschen vorschnell oder hast du da andere Erfahrungswerte?
Ich hatte einen 160er und einen 130er Tak, beide OAZ waren eine Katastrophe ubd das sage ich als Konstrukteur jetzt nicht einfach so, mich hat es erschreckt dass so teure Teleskope mit so etwas überhaupt ausgeliefert werden....
 
Ich melde mich bei solchen Themen eigentlich nur ungern zu Wort, denn letztlich ist es fast zur Glaubensfrage stilisiert worden, aber auch ich als Ingenieur finde es ziemlich unglaublich, dass Takahashi es sich leisten kann auch heute noch Optiken (die zweifelsfrei in der Regel von sehr hoher Qualität sind) im einem solchen mechanischen Gewand zu verkaufen. Das war und ist tatsächlich bis heute der Grund weshalb ich es nie auch nur im Ansatz in Erwägung gezogen habe einen Tak zu kaufen. Gute optische Qualität (inzwischen auch nicht mehr herausragend muss man sagen) mit Mechanik aus dem letzten Jahrtausend zu astronomischen Preisen geht für mich so nicht zusammen. Bei WO wäre ich allerdings auch vorsichtig, denn da ist das Gurkenlotto, wie ich gehört habe besonders groß. Mein Gt81 war zwar in Ordnung, für das was er letztlich geliefert hat aber auch overpriced. Auch Askar hat QC Themen. Meine 4 SQAs sind optisch alle einwandfrei. Bei meinen 85ern musste ich jedoch bei beiden den OAZ nachstellen, da er ordentlich Tilt durch zu wenig Vorspannung in den imagetrain induziert hat.
Viele Grüße Ben
 
Ich melde mich bei solchen Themen eigentlich nur ungern zu Wort, denn letztlich ist es fast zur Glaubensfrage stilisiert worden, aber auch ich als Ingenieur finde es ziemlich unglaublich, dass Takahashi es sich leisten kann auch heute noch Optiken (die zweifelsfrei in der Regel von sehr hoher Qualität sind) im einem solchen mechanischen Gewand zu verkaufen. Das war und ist tatsächlich bis heute der Grund weshalb ich es nie auch nur im Ansatz in Erwägung gezogen habe einen Tak zu kaufen. Gute optische Qualität (inzwischen auch nicht mehr herausragend muss man sagen) mit Mechanik aus dem letzten Jahrtausend zu astronomischen Preisen geht für mich so nicht zusammen. Bei WO wäre ich allerdings auch vorsichtig, denn da ist das Gurkenlotto, wie ich gehört habe besonders groß. Mein Gt81 war zwar in Ordnung, für das was er letztlich geliefert hat aber auch overpriced. Auch Askar hat QC Themen. Meine 4 SQAs sind optisch alle einwandfrei. Bei meinen 85ern musste ich jedoch bei beiden den OAZ nachstellen, da er ordentlich Tilt durch zu wenig Vorspannung in den imagetrain induziert hat.
Viele Grüße Ben

Hallo Ben,
bin ich völlig bei dir. Habe den OAZ meines TOA auch durch einen FT3545 ersetzt und würde bei einem Epsilon auf einen Optec Leo oder ähnlich verbauen, wenn nötig, was das Gesamtpaket natürlich nochmal erheblich verteuert und eigentlich Mist ist, wenn man das initiale Preisschild bedenkt. Dann besser wie Standard bei Planewave (außer dem kleinen CDK), man kauft Optik und Tubus nackt, ohne OAZ. Ich hatte da halt nur ein Thema mit so pauschal durch den Kakao ziehen - aber ja, das wird schnell zur Glaubensfrage - wo ich sehr gut verstehen kann, besser nicht ins Thema einzusteigen.
 
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bin ich völlig bei dir. Habe den OAZ meines TOA auch durch einen FT3545 ersetzt und würde bei einem Epsilon auf einen Optec Leo oder ähnlich verbauen, wenn nötig,
Jepp, ich war auch kurz davor mir den Optec Hercules für meinen eps-160 zu kaufen. Aber dann habe ich es doch immer wieder hingekriegt. Ich finde es auch jammerschade, dass Takahashi nicht einfach eine Kooperation mit Optec bzw. Starlight Instruments macht. Den Preisaufschlag für einen Feathertouch würde ich sofort bezahlen...

Aber wir kommen vom Thema ab, @Thomas B ... Und by the way, im Forum ist gerade ein gebrauchter eps-160 im Angebot...
 
Jepp, ich war auch kurz davor mir den Optec Hercules für meinen eps-160 zu kaufen. Aber dann habe ich es doch immer wieder hingekriegt. Ich finde es auch jammerschade, dass Takahashi nicht einfach eine Kooperation mit Optec bzw. Starlight Instruments macht. Den Preisaufschlag für einen Feathertouch würde ich sofort bezahlen...

Aber wir kommen vom Thema ab, @Thomas B ... Und by the way, im Forum ist gerade ein gebrauchter eps-160 im Angebot...
Beim TSA-120 gibt es ja auch eine Variante mit Feathertouch. Damit bin ich sehr zufrieden.
Apropos „lahme Gurke“: Ich nutze den TSA-120 mit dem kleinen Flattener und kann nicht klagen. So oder so mache ich meine Lights mit 4min und bekomme damit ein gutes Ergebnis. Für f/4 braucht man bei der Brennweite schon 10“ und einen Spiegel und das wollte ich nicht mehr.
Viele Grüße,
Ulli
 
Hallo,
meine persönl. Meinung: würde immer wieder zu einem C-Modell greifen. C 11 oder 14, man hat ja Möglichkeit noch und nöcher oder aber ein Gitterrohrdobson von 50 cm, so wie ich ihn d. J. in Essen begutachten konnte, mit GOTO und weiteren Annehmlichkeiten. Allerdings nichts für die "Portokasse".

Gruß Günther
 
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