FCT-65D Fluorit Triplet APO

Walter41

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Hallo Forum,

Hier kommt ein neues Riesenbaby von TAK:
(Bild/Diagramme durch Moderation entfernt. Grund: Kein Quellennachweis, kein Nachweis von Nutzungsrechten. Bitte FAQs beachten: Bilder - Welche Bilder darf ich wie in einem Beitrag veröffentlichen?)

die optischen Specs scheinen ja eine sehr hohe Qualität zu versprechen, insbesondere mit dem Reducer:



Damit ergibt sich ein Widefield-Gerät mit 260mm Brennweite bei f4. Die Spotdiagramme sind schon mal sehr vielersprechend.
Der Preis hingegen ist eher weniger vielversprechend....

LG Walter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Walter,

es gibt/gab hier unter „Preise und Markt“ schon einen Thread zu dem Teleskopchen:

Der Preis ist saftig, wenn man bedenkt, wie viel Teleskop man dafür bekommt, wo nicht Takahashi draufsteht. Andererseits wie du selbst schreibst, die Angaben sind verlockend, insbesondere mit Reducer. Was gibt es alternativ um +/- 260 mm Brennweite als Spitzenoptiken?
Als f/4 auch von der Lichtstärke her sicher für viele interessant.

Keine Ahnung aber denke wir werden bald Aufnahmen/Berichte vom FCT65 sehen, bin gespannt.

Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

es gibt/gab hier unter „Preise und Markt“ schon einen Thread zu dem Teleskopchen:
Ja, stimmt. Habe ich leider zu spät gesehen....

Der kleine Tak mit Reducer und 260mm Brennweite bei f4 dürfte wohl so ziemlich eine Sonderstellung einnehmen. Alternativen dazu gibts nicht allzuviele. Vielleicht noch den Williams RedCat, der ist aber eine Spur kleiner mit 51mm Öffnung oder eine Spur größer mit 71mm Öffnung. Preislich sogar in einer ähnlichen Liga.
Wird auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit werden.
 
Moinsen
Es gibt auch den da:

William Pleiades 68 APO Astrograph - 68 mm f/3,8​

Ähnliche Daten, auch nicht billig.
Viele Grüße
Michael
 
Moin, und den fra400, der mit Reducer bei 280 mm auf f3.9 kommt. Gut die Spots sind wahrscheinlich nur bedingt vergleichbar, aber bei korrektem backfokus finde ich die Abbildungsleistung bis Apsc durchaus ordentlich.
Viele Grüße Ben
 
Moin, und den fra400, der mit Reducer bei 280 mm auf f3.9 kommt.
Der FAR400 mag von den Eckdaten mit Reducer ähnlich sein ist aber optisch bedeutend schlechter als der FCT-65D.
Auch der oben genannte Pleiades 68 von William kann dem FCT-65D nicht das Wasser reichen auch wenn er schon mal deutlich besser als der FAR 400 ist.

Ich kenne nichts was derzeit dem FCT-65D optisch das Wasser reichen könnte.
Ein RMS Spotradius von etwa 2ym bis zum Feldrand bei Vollformat ist schon eine Ansage.

Zum Vergleich der FAR400 hat hier 13ym und ist damit krass schlechter.
Auch der William kann trotz seines sehr hohen Preises mit 3,5ym längst nicht mit dem FCT-65D mithalten.
Schauen wir mal was der Reducer für den Tak welcher so eine fantastische Feldkorrektur bietet kosten wird und dann können wir mal die Preise vergleichen aber ich fürchte bei Preis/ Leistung kann der William wegen seiner schlechteren Leistung nicht mit dem TAK mithalten.

Was mir beim FCT-65D aber noch fehlt sind die Wellenlängen welche den gezeigten Spots und RMS Spotradien zugrunde liegen.
Auch die Größe der Box ist nicht angegeben, wenn gleich man sich anhand der RMS Spotradien denken kann das diese 0,1mm beträgt.

Trotzdem es gehört sich einfach die Wellenlängen und Größe der Box mit anzugeben.
Da sollte TAK noch mal nachbessern.

Grüße Gerd
 
Der FAR400 mag von den Eckdaten mit Reducer ähnlich sein ist aber optisch bedeutend schlechter als der FCT-65D.
Auch der oben genannte Pleiades 68 von William kann dem FCT-65D nicht das Wasser reichen auch wenn er schon mal deutlich besser als der FAR 400 ist.

Ich kenne nichts was derzeit dem FCT-65D optisch das Wasser reichen könnte.
Ein RMS Spotradius von etwa 2ym bis zum Feldrand bei Vollformat ist schon eine Ansage.

Zum Vergleich der FAR400 hat hier 13ym und ist damit krass schlechter.
Auch der William kann trotz seines sehr hohen Preises mit 3,5ym längst nicht mit dem FCT-65D mithalten.
Schauen wir mal was der Reducer für den Tak welcher so eine fantastische Feldkorrektur bietet kosten wird und dann können wir mal die Preise vergleichen aber ich fürchte bei Preis/ Leistung kann der William wegen seiner schlechteren Leistung nicht mit dem TAK mithalten.

Was mir beim FCT-65D aber noch fehlt sind die Wellenlängen welche den gezeigten Spots und RMS Spotradien zugrunde liegen.
Auch die Größe der Box ist nicht angegeben, wenn gleich man sich anhand der RMS Spotradien denken kann das diese 0,1mm beträgt.

Trotzdem es gehört sich einfach die Wellenlängen und Größe der Box mit anzugeben.
Da sollte TAK noch mal nachbessern.

Grüße Gerd
Hallo Gerd,
Ich schrieb ja bereits, dass die Spots nicht zu vergleichen sind! Und auch, dass die Abbildungsleistung bis APSC in Ordnung ist und nicht für Vollformat. Du hast absolut recht, das die Beiden Teleskope hinsichtlich Abbildungsleistung in zwei Welten weilen...wohl aber wahrscheinlich auch im Preis..
Viele Grüße
 
Ohne Spekulationen sähen zu wollen, dürfte der Reducer wohl irgendwo zwischen dem 0,72 FS-60 und TOA/TSA Reducers angesiedelt sein.
 
Ohne Spekulationen sähen zu wollen, dürfte der Reducer wohl irgendwo zwischen dem 0,72 FS-60 und TOA/TSA Reducers angesiedelt sein.

Ich denke das Preis wird wohl eher auf dem Level der TOA/TSA Reducer liegen.
Mit dem FS60 Reducer ist der Neue nicht zu vergleichen.
Der FCT-65 hat extra den großen OAZ des Sky 90 bekommen damit er auch einen entsprechend großen Reducer aufnehmen kann.
Das ist auch notwendig, wenn man bei 0,65x und Vollformat eine brauchbare Ausleuchtung erreichen möchte.

Der Reducer für den FCT-65 dürfte also deutlich größer als der für den FS60 sein.
Die Größe ist ein wichtiger Kostenfaktor und er ist obendrein auch noch wesentlich leistungsfähiger als der in die Jahre gekommene für den FS60.
Er dürfte daher auch entsprechend aufwendiger und damit teurer sein.

Man darf sich da nicht von der vergleichsweisen kleinen Öffnung des FCT65 irritieren lassen.
Der Reducer ist hier genauso groß und genauso aufwendig wie die für die großen APOs und darum dürfte er auch genauso viel kosten.
Da die Bildfeldwölbung eines Triplets von der Brennweite abhängt ist deren Korrektur bei der kurzen Brennweite des FCT65 sogar noch anspruchsvoller wie bei den größeren APOs mit entsprechend längerer Brennweite wenn man in beiden Fällen das Feld für die gleiche Sensorgröße korrigieren möchte.

Grüße Gerd
 
Im Video auf den neuen Tak-Seiten sieht man, dass die Reducer ganz schön lange Brummer sind und sehr weit vorne im Tubus sitzen. Mir soll es Recht sein, wenn die Korrektur signifikant besser wird durch so ein Design. Etwas schade finde ich, dass der Korrektor nicht fix drin ist. So ein Mini-FSQ wäre schon nett gewesen; mir geht die Backfokussuche dann doch regelmäßig etwas auf die Nerven.

Aber bis Oktober ist ja nicht mehr so lang hin :)

CS Thomas
 
Moinsen,
Tak hat ja für den Baby-Q den QB Reducer herausgebracht, der kostet 678 Euro. Ich denke, das der Preis des FCT Reducer in diesem Rahmen liegt.
Viele Grüße
Michael
 
Im Video auf den neuen Tak-Seiten sieht man, dass die Reducer ganz schön lange Brummer sind und sehr weit vorne im Tubus sitzen. Mir soll es Recht sein, wenn die Korrektur signifikant besser wird durch so ein Design.
Und verstehe ich das richtig in dem Video, es wird auch einen neuen Reducer für den FS-60 geben? Der jetzige ist ja eher mäßig...
 
Und verstehe ich das richtig in dem Video, es wird auch einen neuen Reducer für den FS-60 geben? Der jetzige ist ja eher mäßig...

Ja, aber der wird wohl nur in die neuen Fokussierer passen. Im Video ist da immer von M64 die Rede. Vielleicht kriegt man das mit anderen Fokussierern hingebastelt. Die FS60-Spots sind erwartungsgemäß nicht so knackig wie vom FCT65. Für mich als FS60/FC76-Besitzer ist das nicht so prickelnd, es sei denn, der Fokussierer wird nicht übertrieben teuer angeboten. Ich hätte es besser gefunden, wenn es dann noch FCT75 oder ähnliches gebe. Vielleicht kömmts ja noch...
 
Ein RMS Spotradius von etwa 2ym bis zum Feldrand bei Vollformat ist schon eine Ansage.
Der typische Vollformat-Chip einer hochwertigen Astrocam hat eine Pixelgröße von 3,8ym (ASI 2600), d.h. wir haben hier ein "undersampling" von einem Faktor 2. Damit wird diese theoretische Auflösung, die das optische System bietet, ja gar nicht genutzt, oder liege ich hier falsch?
Mit einem kleineren Chip wie bei der ASI 183 schauts etwas anders aus: Hier ist die Pixelgröße bei 2,4ym, also im Bereich des Spotradius. Dafür wir das Feld wieder bei weitem nicht genützt.
Die "Verwischung" des Spotradius durch Luftunruhe und ähnliche Effekte sind bei dieser Betrachtung natürlich nicht berücksichtigt.
 
Ein (theoretisches) Undersampling in dieser Größenordnung halte ich persönlich nicht für problematisch (besser als umgekehrt). Bei ausreichender Anzahl an Einzelframes schreit das Ganze direkt nach Drizzeling während des Stackens.
Und dann habe ich noch den technologischen Fortschritt bei den Kameras im Hinterkopf - z.B. 2,9mym-Pixel im APS-C-Format? Auf jeden Fall ist man für die Zukunft gewappnet ;)
 
Der typische Vollformat-Chip einer hochwertigen Astrocam hat eine Pixelgröße von 3,8ym (ASI 2600), d.h. wir haben hier ein "undersampling" von einem Faktor 2. Damit wird diese theoretische Auflösung, die das optische System bietet, ja gar nicht genutzt, oder liege ich hier falsch?

Das theoretische Auflösungsvermögen wird sowieso bei der DS Fotografie bei weitem nicht genutzt und das ist hier auch gar nicht das Ziel.
Bei DS Fotografie steht die Belichtungszeit im Vordergrund.
Man ist bei DS Fotografie mit Bezug zum tatsächlichen theoretischen Auflösungsvermögen immer stark im Undersampling.
Das theoretische Auflösungsvermögen ist um Faktor 2,44 besser als der Durchmesser des Beugungsscheibchens!!!

Bei der DS Fotografie bezieht man das Sampling nicht auf das theoretische Auflösungsvermögen, sondern auf die Größe der Sternabbildung.
Also entweder auf den Durchmesser des BS oder das FWHM des Seeings, jee nach dem was größer ist.
Bei F4 und 260mm Brennweite ist aber das BS praktisch immer größer, daher ist hier das BS der Parameter welcher die Größe der Sternabbildung bestimmt.

Das BS hat bei F4 einen Durchmesser von 5,37ym
Nach der 2 Pixel Regel wären also 2,68ym Pixel optimal.
Du hast recht mit 3,8ym Pixeln wäre man hier etwas im Undersampling aber nicht um Faktor 2 sondern lediglich um Faktor 1,41

Kommen wir aber nun zum RMS Spotrardius.
Dieser ist hier mit 2ym etwas kleiner als der Radius des BS mit 2,68ym.
Dazu muss man aber wissen das der RMS Radius nicht der maximale Streukreis bzw. dessen Radius ist sondern das Quadratische Mittel.
Der maximale Streukreis ist also größer.
Zum 2. muss man wissen das auch ein geometrischer Spot der kleiner als das BS ist Wellenoptisch nicht völlig folgenlos bleibt.
Es wird dennoch Licht in den 1. Beugungsring gerückt.

Ein möglichst kleiner geometrischer Spot ist also auch dann noch von Vorteil, wenn dieser deutlich kleiner als das BS ist.
Die Sichtweise das der Spot nicht größer als das BS sein sollte ist lediglich die Mindestanforderung für eine vernünftige Optik.

Ich halte den ausgezeichneten RMS Spotradius von etwa 2ym bei dieser Optik daher trotzdem für erstrebenswert auch wenn man mit deutlich größeren Werten natürlich auch noch gut leben kann.
Besonders hervorheben möchte ich auch noch mal die gute Korrektur des lateralen Farbfehlers im Feld welche der Reducer des FCT-65D bietet.
Ein lateraler Farbfehler im Feld ist ein deutlich sichtbares Problem diverser anderer Optiken wie zb. dem FAR400 mit dem so manch einer schon gehadert hat.
Mit dem FCT-65D + Reducer oder Flattener gibt es dieses Problem definitiv nicht.

Grüße Gerd
 
Ich glaube, wir kommen gerade etwas vom Thema ab :unsure: In Summe finde ich es sehr erfreulich, was sich gerade im gut korrigieren Wiedfeld-Bereich tut.
 
Von Askar kommt ein lt. Datenblätter sehr guter Mitbewerber:
Die Spotradien von dem Teil sind durchaus beachtlich. Der Preis ist aber auch nicht gerade geschenkt.
Ich kann dazu keinen Preis finden?
Und ja echte Tests von unabhängig bleiben abzuwarten aber Sharpstar scheint da ja ne neue Serie aufsetzen zu wollen, da wird es bestimmt bald ein paar Jünger geben die das Teil unter die Lupe nehmen. Mechanisch sieht es top aus.
 
Here it is:

Ist eh nur eine Kleinigkeit von €2,5k. Ein Schnäppchen sozusagen. Nun gut, ein vom optischen Konzept ähnlicher Vixen VSD90 kostet über € 6k, wobei dieser ist wohl nooch eine gute Klasse höher angesiedelt.
Insofern doch recht günstig, wenn die echte Qualität das hält, was die Werbung verspricht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Here it is:

Ist eh nur eine Kleinigkeit von €2,5k. Ein Schnäppchen sozusagen. Nun gut, ein vom optischen Konzept ähnlicher Vixen VSD90 kostet über € 6k, wobei dieser ist wohl nooch eine gute Klasse höher angesiedelt.
Insofern doch recht günstig, wenn die echte Qualität das hält, was die Werbung verspricht.
Danke! Für ein Askar Teleskop mit 85 mm Öffnung tatsächlich ne Ansage...bin gespannt ob es halten kann was es verspricht...
 
ja, stimmt, für einen Chinakracher ganz schön heftig.
Zudem quasi der doppelte Preis im Verglich zum auch nicht unbedingt schlechten SW Esprit 80ED, der von den Kenndaten wie Öffnung und Brennweite quasi identisch ist. Also wird der Askar optisch ein besonders Sahneteil sein müssen, sonst rentiert sich das nicht unbedingt.
 
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