Taugt das was?

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Hi,

1. Es ist NOCH so billig...sind noch 14 Stunden.
2. Weil es ein Spielzeug ist.

Das haben Jungs, die schon so ziemlich alles zu hause rumstehen neulich ...ich glaub beim Lidl.... gekauft um mit der Schlagbohrermäßigen Präzisionsmechanik nachts die Wildschweine zu vertreiben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Viiiiel mehr kann man damit nicht machen.
 
hallo!

also zum ersten link kann ich nichts sagen, kenn ich nicht...
aber das meade etx70 hab ich schon für weniger als 70€ weggehen sehen...
ist also nicht unbedingt DAS schnäppchen

cs
nEwEr
 
Hi nochmal,

als ich noch am schreiben war hast Du ein weiteres eingesetzt.

Meine erste Mail bezog sich auf das ETX70.

Das zweite Teil ist ebenfalls nichts dolles....milde ausgedrückt.
Es ist ein sogenannter Kat-Newton mit eingebautem Korrektor.
Da wirst Du als Anfängerin - falls Du eine bist - an der Justage verzweifeln.

Besser von beiden die Finger weg!

Sag lieber wieviel das Teil kosten darf und was genau Du damit machen willst - falls Du dir darüber schon im klaren bist.
So kommst Du schneller zum Ziel.
 
Hallo

zum ersten Link kann ich das es ein seriöer Händler ist.Das ist Burkhards Astro-Shop und hat ein Ladengeschäft in Velbert
 
Hallo

zum ersten Link kann ich das es ein seriöer Händler ist.Das ist Burkhards Astro-Shop und hat ein Ladengeschäft in Velbert

... das ist keine Aussage, ob das Gerät etwas taugt. Auch seriöse Händler haben einiges im Angebot, was je nach Anspruch mehr oder weniger taugt.
Hier sollten die Erwartungen an ein Gerät genauer formuliert werden.

gruß
Chris
 
1. ich bin Anfängerin
2. Beobachtung vorzugsweise von Planeten, gerne auch DS
4. Astrofotographie: nein
5. automatische Nachführung: Ja
6. kein Dobson mit Rockerbox, das Gerät muss transportabel sein, mit Bus und Bahn.

Was ich damit machen möchte?
Astrozeichnungen und visuelle Beobachtung.

Kosten?
mal schaun, was ich so zusammensparen muss.

Danke für eure Hilfe!
Katrin.
 
Hallo Katrin,

Du bist Dir schon darüber im Klaren, dass Du bei diesem Teleskop einen großen Teil für die Elektronik ausgibst, was zu Lasten der Optik geht.
Im Grunde genommen hast Du eine Optik der Leistungsklasse des Lidlscopes (Achromat. Refraktor mit 70mm Öffnung allerdings im Gegensatz zum Lidl mit 350mm Brennweite, das Lidlscope hat 700mm Brennweite), das ist also ein f/5 Achromat, die Öffnung beschränkt das Gerät eigentlich auf Planeten, weil Du bei Deepsky im Grunde genommen nur bei hellen KH einen verwaschenen Fleck sehen wirst, für alles andere sammelt das Gerät imho zu wenig Licht.
Bei Planeten wirst Du m.A. nach aufgr. des Farbfehlers auch nicht wirklich viel Freude haben.
Wenn Du dann noch Stress mit der Einrichtung hast (Referenzsterne aufsuchen, sonst klappt die ganze Computertechnik nämlich net), dann sehe ich Deine Astroambitionen sehr schnell verfliegen und das wäre schade.

Gruß

Carsten
 
Hallo Katrin,

man muß unterscheiden. Automatische Nachführung, das kann heißen, daß Du einfach nur einen kleinen Motor möchtest, der ruhig tuckernd das Teleskop so einigermaßen mit dem Himmel mitschwenkt, damit man nicht alle paar Sekunden nachkorrigieren muß.
Oder es kann heißen Goto, so daß das Teleskop die Objekte selbst sucht.
Wenn Du Goto möchtest, und in der Hauptsache Planeten beobachten willst, dann solltest Du Dir bewusst sein, daß Du sehr viel Geld dafür ausgibst, daß das Teleskop automatisch eines der hellsten Gestirne am Himmel anfährt. Denn Planeten sind zur Zeit ihrer interessantesten Sichtbarkeit meist das hellste Gestirn (merke: Gestirn ist nicht gleich Stern) des Nachthimmels (abgesehen vom Mond). Ausnahmen sind nur Uranus und Neptun, die aber keine wirklich interessanten Beobachtungsobjekte sind und in einem kleinen Gerät auch nur wenig anders als ein Stern aussehen. Saturn ist die echte Ausnahme, er konkurriert mit den wenigen hellsten Sternen, ist aber meistens das hellste Gestirn in seiner Himmelsgegend. Ist Saturn am Himmel, probiere die 5 hellsten Sterne aus (wenn man gar keinen Plan von der Richtung hat) und Saturn ist dabei!
Warum also viel Geld darein stecken, daß das Teleskop etwas leistet, was man selbst als absoluter Anfänger noch gebacken bekommt?

Die Anforderung an ein transportables Gerät hingegen ist ja sehr ernstzunehmen. Gut, da muß man schauen, was man schleppen will. Für die Planetenbeobachtung sehe ich da zwei Teleskoptypen: Ein kleines Maksutov-Cassegrain (kurz Mak) oder einen kleinen APO. Der APO ist für gewöhnlich spürbar teurer, der Mak kompakter aber nicht so vielseitig für Deepsky, weil der APO für schwächere Vergrößerungen gut ist. Einen gut transportablen Achromaten würde ich nicht empfehlen, denn der ist eher ein Teleskop für Deepsky bei schwacher Vergrößerung und für Planeten nicht die optimale Wahl.
Ich würde mal als Vorschlag in den Raum stellen einen Mak mit ca. 100mm Öffnung auf einer kleinen, parallaktischen Montierung. Wenn es unbedingt gaaanz leicht sein muß, dann eine EQ-1, aber wenn Dir ein Trecking-Rucksack nicht zuviel ist, dann ginge auch eine EQ-2 oder EQ-3, was wegen besserer Stabilität dann auch mehr Komfort bei der Beobachtung bedeutet. Für alle 3 Montierungen gibt es (jeweils andere) 1-Achsen-Motorisierungen, die nicht zuviel kosten.
Das würde ich für Deine Zwecke für eine gute Basis halten.
Schau Dich mal bei den Händlern um, für einige Maks gibt es sogar genaue Gewichtsangaben zusammen mit Montierung, so daß Du gut abschätzen kannst, wieviel Du schleppen musst oder magst.

Clear Skies
Sven
 
Also dieses Goto möchte ich nicht. Da bin ich mir schon sehr im Klaren. Welche Kunst ist es noch, eingestellte Objekte einfach mal eben per Knopfdruck anzufahren?
Darum war es eigentlich auch ne dumme Idee, hier ausgerechnet das einzustellen. Ich hätte dieses Goto ja genommen, wenn die Optik gestimmt hätte, Meade hat ja eigentlich nen ganz guten Ruf, dennoch kann ich das Ding dann getrost verlassen.

Nein, ich möchte einfach nich immer Nachkorregieren müssen. Da ich gerne Astrozeichnen möchte, wäre mir das schon sehr Mühseelig. Vielleicht muss man Planeten eher Nachkorregieren, aber das wäre dann auch nicht so schlimm.
Für Planteten brauch ich auch kein Goto. Wozu? Ausser vielleicht, wie du schon sagtest, Uranus und Neptun. Btw. sind das meine Lieblinge, aber beobachtungstechnisch sind es auch nur Runde, blaue und Grüne "Punkte"
In Hannover hab ich die Dinger mal durch dem Refraktror gesehen. Das war ein Genuss. Aber gut, der Refraktor war auch um einiges Größer als das, was mal als Wald und Wiesenhobbyastronom transportieren könne (selbst mit Auto) dennoch das Ding war Klasse und hatte auch kein Goto.
 
Wenn Du gerade erst anfängst, ist es unwahrscheinlich, dass Du eine Nachführung brauchst. Diese verschlingt unnötig Geld wenn Fotographieren nicht zu Deinen Zielen gehört.

Hendrik
 
Also ich könnte mir das Zeichnen von astronomischen Objekten ohne Nachführung nicht vorstellen. Es ist aber sicher typabhängig, ob man Schubsen und Zeichnen kann und will. Frauen sollen ja angeblich mehr als eine Sache gleichzeitig machen können. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Generell limitiert man im Gegenzug mit einer Monti aber auch die Auflösung, denn mit größeren Teleskopen sieht man in der Regel mehr als mit kleinen, gerade am Planeten. Bei großen Tuben werden allerdings die zugehörigen passenden Montis irgendwann unbezahlbar.
 
Ich rate wie Sven zu einem kleinen Mak von 10-13 cm Öffnung auf der Montierung, die man gerade noch transportieren möchte.

Vielleicht geht folgendes: Planeten kann man auch aus der Stadt ganz gut sehen, dazu braucht man nicht unbedingt ins Dunkle fahren. Draußen im freine feld ist dann eher Deep Sky angesagt. Wenn man den Nachführmotor mit paar Handgriffen von der Montierung lösen könnte, dann braucht man diesen samt Batterien nicht mit in die Bahn zu nehmen. Auf der Wiese hinterm Haus gönnt man sich dann den Komfort der Nachführung. Das ist zum Zeichnen ein wirklicher Gewinn. Vielleicht ist die nächste Steckdose in erreichbarer Nähe, dann kann man eine Nachfürvariante mit Netzstrom nehmen und braucht nicht noch Batterien.
 
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