Dane Vetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ein Thema, was bei mir schon seit langem auf der Liste steht, ist das Projekt einer Taukappe für ein Schmidt-Cassegrain wie mein C11 EHD mit aktiver Belüftung, was die Taubildung auf der Schmidt-Korrektorplatte ohne Beheizung vermeiden soll. Dadurch sollte das potenziell auftretende Problem mit z.B. Spikes an den Sternen durch übermäßige Erwärmung der Schmidtplatte vermieden werden, wie hier zu sehen. Vielleicht wirkt sich das auch etwas positiv auf das Seeing aus. Im Grunde habe ich das Problem mit dem Heizring mittlerweile recht gut im Griff, ich wollte die Anti-Tau-Lüfter-Variante dennoch mal ausprobieren.
Meine Vorstellung war, dass der Lüfter ca. in der Hälfte der Taukappe durch einen schrägen Durchbruch mit Auflagefläche angebracht wird. Ungefähr so ausgerichtet, dass er einfach mittig auf die Platte bläst.
Einfach nur den Lüfter auf die schräge Öffnung setzen hat mir nicht gereicht, da ich auch vermeiden will, dass Streulicht durch den Lüfter durchkommen kann. Also habe ich noch zusätzlich eine passende Abdeckung mit seitlicher Öffnung für die Luft anfertigen lassen, welche über den Lüfter kommt.
Die Innenseite habe ich zusätzlich noch geschwärzt, um die Reflexion von Streulicht in Innere zu vermindern.
Für die Konstruktion habe ich einen 80 x 80 Lüfter gewählt. Dies erschien mir als guter Kompromiss zwischen große Öffnung und mehr Anfälligkeit für Streulicht, und einem kleinen Lüfter, der für einen Durchfluss eine höhere Drehzahl erreichen muss. Ich habe extra einen Lüfter mit 2-Pol Anschluss gewählt, und habe mir hierzu einen kleinen Spannungsregler verbaut. Ich habe ihn so eingestellt, dass der Lüfter gerade anfahren kann, und in so ziemlich kleinster Drehzahl arbeitet. Ich habe das auch schon mit meiner Powerbox Micro getestet, womit ich den Lüfter auch per Taupunktsensor steuern könnte, damit dieser nicht dauerhaft drehen muss.
Ich musste die Ecken des Lüfters noch abschleifen, damit er in die Abdeckung passt. Sitzt aber fast schon perfekt. Optimal wäre es gewesen, wenn ich den Lüfter mit Anti-Vibrations Befestigungen anbringe, welche potenzielle Vibrationen absorbieren, und etwas Luft drumherum lasse, damit der Lüfter freischwebend ist. Da das ganze aber nicht ich selbst konstruiere und drucke, wollte ich meine Angaben nicht weiter verkomplizieren. Das wäre aber sicher etwas für eine V2 Weiterentwicklung, falls sich diese Konstruktion überhaupt bewährt. Unter Strich läuft das ganze ja mit sehr niedrigen Drehzahlen. Keine Ahnung, ob das ausreichen wird. Vielleicht braucht es zu Vermeidung einen stärkeren Luftstrom.
Und so sieht das dann alles zusammengeschraubt aus.
Auch wenn ich noch keine finalen Ergebnisse bzw. Erfahrungswerte liefern kann, wollte ich das trotzdem mal vorzeigen, und gerne auch Meinungen von euch anhören. Bis die ersten Erfahrungen damit entstehen, wird sicher noch einige Zeit vergehen, und dann sollten ja auch optimal nasse Nächte für so einen Test anstehen. Ich bin gespannt, was dabei herauskommen wird. Vielleicht war die Konstruktion auch nur für die Katze.
Was noch fehlt ist die Auskleidung von Velour auf der Innenseite, das muss ich noch final machen.
ein Thema, was bei mir schon seit langem auf der Liste steht, ist das Projekt einer Taukappe für ein Schmidt-Cassegrain wie mein C11 EHD mit aktiver Belüftung, was die Taubildung auf der Schmidt-Korrektorplatte ohne Beheizung vermeiden soll. Dadurch sollte das potenziell auftretende Problem mit z.B. Spikes an den Sternen durch übermäßige Erwärmung der Schmidtplatte vermieden werden, wie hier zu sehen. Vielleicht wirkt sich das auch etwas positiv auf das Seeing aus. Im Grunde habe ich das Problem mit dem Heizring mittlerweile recht gut im Griff, ich wollte die Anti-Tau-Lüfter-Variante dennoch mal ausprobieren.
Meine Vorstellung war, dass der Lüfter ca. in der Hälfte der Taukappe durch einen schrägen Durchbruch mit Auflagefläche angebracht wird. Ungefähr so ausgerichtet, dass er einfach mittig auf die Platte bläst.
Einfach nur den Lüfter auf die schräge Öffnung setzen hat mir nicht gereicht, da ich auch vermeiden will, dass Streulicht durch den Lüfter durchkommen kann. Also habe ich noch zusätzlich eine passende Abdeckung mit seitlicher Öffnung für die Luft anfertigen lassen, welche über den Lüfter kommt.
Die Innenseite habe ich zusätzlich noch geschwärzt, um die Reflexion von Streulicht in Innere zu vermindern.
Für die Konstruktion habe ich einen 80 x 80 Lüfter gewählt. Dies erschien mir als guter Kompromiss zwischen große Öffnung und mehr Anfälligkeit für Streulicht, und einem kleinen Lüfter, der für einen Durchfluss eine höhere Drehzahl erreichen muss. Ich habe extra einen Lüfter mit 2-Pol Anschluss gewählt, und habe mir hierzu einen kleinen Spannungsregler verbaut. Ich habe ihn so eingestellt, dass der Lüfter gerade anfahren kann, und in so ziemlich kleinster Drehzahl arbeitet. Ich habe das auch schon mit meiner Powerbox Micro getestet, womit ich den Lüfter auch per Taupunktsensor steuern könnte, damit dieser nicht dauerhaft drehen muss.
Ich musste die Ecken des Lüfters noch abschleifen, damit er in die Abdeckung passt. Sitzt aber fast schon perfekt. Optimal wäre es gewesen, wenn ich den Lüfter mit Anti-Vibrations Befestigungen anbringe, welche potenzielle Vibrationen absorbieren, und etwas Luft drumherum lasse, damit der Lüfter freischwebend ist. Da das ganze aber nicht ich selbst konstruiere und drucke, wollte ich meine Angaben nicht weiter verkomplizieren. Das wäre aber sicher etwas für eine V2 Weiterentwicklung, falls sich diese Konstruktion überhaupt bewährt. Unter Strich läuft das ganze ja mit sehr niedrigen Drehzahlen. Keine Ahnung, ob das ausreichen wird. Vielleicht braucht es zu Vermeidung einen stärkeren Luftstrom.
Und so sieht das dann alles zusammengeschraubt aus.
Auch wenn ich noch keine finalen Ergebnisse bzw. Erfahrungswerte liefern kann, wollte ich das trotzdem mal vorzeigen, und gerne auch Meinungen von euch anhören. Bis die ersten Erfahrungen damit entstehen, wird sicher noch einige Zeit vergehen, und dann sollten ja auch optimal nasse Nächte für so einen Test anstehen. Ich bin gespannt, was dabei herauskommen wird. Vielleicht war die Konstruktion auch nur für die Katze.
Was noch fehlt ist die Auskleidung von Velour auf der Innenseite, das muss ich noch final machen.
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