teleskop 114/500 von melle

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alucard

Mitglied
hallo, bin endlich im besitz eines telekopes welches genau meiner anforderung entspricht.
es ist handlich,kompakt und gut genug für mich.
das 114/500 nutze ich zum beobachten von sternhaufen,nebeln und galaxien.auch wenn ich dabei keine grosse sprünge erwaten darf.
die beiden okulare ploessel 20mm und 10mm sind gut genug...blos frage mich:
gibts okus mit besseren einblickverhalten und eventuell grösserem gesichtsfeld.
bedenke jedoch das diese okus zu gut für mein spechtel gerät sind

bitte um antworten u ratschlage
nebenbei nutz ich den einsatz von uhc filter

mfg melanie
 
hallo Melle,

ui, da hast einen Fang gemacht! Der kurze Newton hat enorm Koma, die Sterne ausserhalb der Bildmitte kriegen Kometenschwänzchen. Das ist eigentlich ein Gerät für Spezialisten mit teuren Okularen und kein Einsteigergerät. Warum hast keinen 114/900 genommen? Wer hat dich da beraten?

Es gibt Okulare die halbwegs dazu passen, z.B. Vixen LVW 22mm, die kosten aber mehr als der kleine. Es kommt halt drauf an wie gut sie sein sollen. Leider kann ich da nichts raten, merke ich gerade. Randscharf wird nicht gehen, besonders bei grösserem Gesichtsfeld.

UHC passt zu diesem Gerät aber sehr gut.

lg Tommy
 
hy tommy,

also ich bemerke da echt kaum was merke nur nen unterschied zum vorhergehenden 76/700 das es lichtstärker ist,
beratung habe ich von keinem genommen es war günstig u bin damit echt zufrieden aufgrund der kompaktheit auf die ich grossen wert lege

randscharf bei grossem gesichtsfeld?
also bedeutet es ja beim ploessel is schluss oder?

lg melle

 
Hallo Melanie,

lass dich nicht verunsichern. Dieser kleine Newton ist ein schöner Richfielder.

Das Problem mit der Randunschärfe bei diesen schnellen Öffnungsverhältnis wird erst mit größeren Gesichtsgeldern wirklich unschön. Mit den Plössl's und ihren kleinen Gesichtsfeldern hält sich das ganze noch in Grenzen. Natürlich gibt es Okulare, die ein größeres Gesichtsfeld und gleichzeitig eine gute Sternabbildung abliefern, die sind aber recht teuer und nicht wirklich geeignet für solch eine "kleine" Öffnung. Der Preis solcher Okulare steht leider nicht in angenehmer Relation zum Teleskop.

Sieh mal zu, ob du vielleicht noch ein 32er Plössl irgendwo herkriegst. Das geht zwar dann weit über die 7mm AP hinaus, aber in Verbindung mit den UHC sollte es richtig Spaß machen im Sommer im Schwan und im Winter im Orion rum zu stochern. Schönes weites Feld mit guten Kontrasten an Emissionsnebeln und nicht zu hellem Bild. Mit kleiner werdenden Okularbrennweite wird auch das Einblickverhalten der Plössl's kritischer, irgendwann klebt man mit dem Auge auf der Linse ... brrr. Weniger als 10mm Brennweite empfinde ich persönlich als nicht mehr angenehm. Das bedeutet, dass du keine hohen Vergrößerungen fahren kannst, ohne in (viel)bessere Okulare investieren zu müssen. Spar dir das Geld für eine größere Optik auf.

Es gibt viel zu entdecken, leg los!

Grüsse,
Matthias

 
cool danke bist ja nen profi....

mit nem 32er bewege ich mich ja im vergrösserungsbereich diverser ferngläser-und das bei der 114er öffnung.einfach wahnsinn
mit dem 32er kann ich ja endlich der lieblingsbeschäftigung nachgehen: nebel gucken und sternhaufen
bis zu welcher vergrösserung würdst du so gehen?
blos galaxien machen mir das leben schwer

mfg melanie
 
Hallo Melanie,

Profi wurde ich nicht unbedingt behaupten, wohl eher ein etwas erfahrener Sternfreund, der über etwas mehr Erfahrungen im Umgang mit Plössl's an schnellen Newton's hat. Das 32er bringt dir 16fach bei einem Feld von etwas mehr als 3°. Das kommt schon in die Region guter Ferngläser. Das Okular ist aber nur gewinnbringend einzusetzen in Verbindung mit den UHC. Ohne würde es dir nur eine helle graue Fläche mit ein paar Punkten zeigen, in der jedes Detail absäuft.

In Sachen Vergrößerung kommt es ganz darauf an, welchen Augenabstand bzw. Einblichverhalten du noch als angenehm empfindest. Und das kann ich dir leider nicht sagen. Vielleicht findest du Kontakt zu anderen Sternfreunden, die dir mal das ein oder andere Okular ausleihen können. Aber vorsicht, steck bloß kein 6mm-Nagler in den Okularauszug - nicht nur das es das dreifache deines Newton kostet, der "Spacewalk"-Effekt(Ultraweitwinkel) macht zudem extrem süchtig!
Wie oben schon angedeutet, sehe ich bei dieser Öffnung und den Öffnungsverhältnis von f/4,4 keine bezahlbare Alternative als die Plösslokulare, ohne das es dir durch Randunschärfen zermatschte Anblick eines WW-Okulares den Spaß am Beobachten verdierbt. Vielleicht ist eine 2fach Barlow noch eine Idee, die wird sich dann aber mit dem 20er Okular beissen(=10mm).

Dein Teleskop ist kein Galaxiengerät. Für die Beobachtung von Galaxien benötigt man neben einem wirklich dunklem Himmel auch Öffnung und unter Umständen etwas mehr Brennweite. Auch ist der kleine kein Planetengerät weil es an Grundbrennweite fehlt.

Nimm ersteinmal was du hast, kauf dir das 32er und die Barlow(beides gebraucht sehr günstig) und erkunde den Himmel.

Grüsse,
Matthias
 
hallo Melle,

wollte dich nicht verunsichern! Du hast eine Menge mehr Licht als mit dem 76er Rohr. Wenn du ein 20er Plössl hast, nimm lieber ein 25er statt nem 32er, dann ist das Lichtbündel das aus dem Okular kommt 6,3mm dick und passt noch in deine Pupille (Austrittspupille = Öffnung geteilt durch Vergrösserung = 114/18 = 6,3mm). Mit nem 32er hast du schon über 8mm, die Objekte saufen in der Hintergrundhelligkeit ab und du schneidest was von der Öffnung ab. Man rechnet maximale Austrittspupille soll etwa der freisichtig erkennbaren Grenzgrösse entsprechen.

Maximale Vergrösserung bekommst du z.B. mit einem 4mm Planetary (112x) oder einem 3,2mm Planetary (140x). Mehr würde ich nicht probieren. Die Vergrösserung ergibt sich aus Fernrohrbrennweite geteilt durch Okularbrennweite.

lg Tommy
 
hi refek

werd ich mal gucken wo ich eins finde so nen 32er ploessel,schade das man net so veiel zeit für sein hobby hat usw

bin jedenfalls froh über mein teleskop endlich mal nen traum nen bezahlbarer traum!!!

hi tommy macht nix...

also was nun:
"Mit nem 32er hast du schon über 8mm, die Objekte saufen in der Hintergrundhelligkeit ab und du schneidest was von der Öffnung ab"

mfg melle
 
hi,

wie ich schon geschrieben habe macht das 32er nur sinn in verbindung mit den uhc. tommy hat es auch geschrieben mit den zu hellen hintergrund. wenn du ein okular suchst oder brauchst, mit dem du an die max. ap rankommst, dann richte dich nach tommy und lege dir das 25er zu. damit kämest du auf eine vergrößerung von 20fach und einem feld von 2,6°(das auch gigantisch ist). ich habe das 32er erwähnt, weil ich es kenne und gelegentlich auch noch benutze.

->tommy:
ein 32er plössl mit 52°sgf an einem 114/500 ergibt eine vergrößerung von 15,6fach, einem sichtfeld von 3,33° und eine ap von 7,31mm. kuckst du mal hier, einfacher kann man es nicht machen.

grüsse,
matthias
 
Hallo Melle,

ich meine, dass das 32er Plössl übehaupt keinen Sinn macht. Wir haben es derweil in diesem Forum herausklamüsert, dass die Geräte mit Parabolspiegel tatsächlich 114/450 haben, auf einigen steht das auch drauf, aber Nachmessen bei denen mit 114/500 ergibt auch 450mm. Das heißt das Gerät hat f/4 und somit müsste man bei einem 32mm Okular eine Irisöffnung von 32/4=8mm haben. Das haben allgemein Kinder, wer weiß, ob alle. Es ist besser auf Nummer sicher zu gehen und maximal 7mm AP mit einem 28mm Okular anzustreben. Ich selbst habe lange auch 30mm benutzt, das war aber je nach Ermüdung schon problematisch.
Nimmt man zu wenig Vergrößerung, dann geht die Iris nicht weit genug auf, um alles Licht vom Teleskop zu verdauen. Wenn man 8mm AP anwendet (also 32mm Okular durch die Öffnungszahl 4 geteilt), aber nur 7mm Irisgröße um dunkeln hat, dann nutzt man nur 7/8 des Öffnungsdurchmessers und man kann sehr leicht das Problem des "schwebenden Schatten" sehen, das heißt es ist wie ein dunkler Fleck der in der Bildmitte hängt und sich immer entgegengesetzt zu leichten Kopfbewegungen verschiebt. Das kann gewaltig nerven, man glaubt immer man hat einen Fleck vor sich und will drumrumsehen und dann wandert das Ding.
7/8 der Öffnung heißt dann auch nur 75% der Optikfläche (da muss man nämlich mit Quadrat rechnen). Dann bist Du bald wieder beim 76mm Newton...

Fragt sich natürlich, was es für Alternativen gibt. Die 28mm Okulare die mir spontan einfallen sind alle recht teuer und schon nicht mehr ganz optimal für f/4. Ein beliebtes Okular bei den Benutzern des 114/450 ist aber das LVW 22. Es kostet zwar mehr, als das Teleskop, aber es ist ein wirklich gutes Okular, das an dem Gerät prima abbildet. Willst Du soviel Geld nicht ausgeben, dann denke doch lieber an ein 26mm Plössl.

Günther hat eine gute Faustregel zum Thema Hintergrundhelligkeit (Störlicht) und Bildhelligkeit im Teleskop. Die AP sollte nicht größer sein, als die Grenzgröße. Das heißt wenn Du gerade noch alle Sterne des kleinen Wagens siehst, dann hast Du z.B. 5,0 mag Grenzgröße und solltest maximal 5x4=20mm Okularbrennweite einsetzen. Außer mit Filter - da ein Nebelfilter wie der UHC den Himmelshintergrund abdunkelt kann man hier wieder mehr AP nehmen bis zur Obergrenze 7mm oder 7,5mm (weil der Filter an der Iris nichts ändert).
Weniger ist hier auch wirklich mehr, denn unser Auge kann schwache Objekte vor schwarzem Hintergrund gut wahrnehmen, aber hellgraue Objekte vor grauem Hintergrund nur schlecht. Wenn man also mit dem Gerät das sehen will, wofür es gut geeignet ist, also großflächige, schwache Nebel, dann sollte man die Vergrößerung passend wählen.
Allerdings wäre für solche Nebel (es sind leider nicht allzu viele) ein OIII-Filter besser geeignet, mit dem kann man dann auch 7mm AP ansteuern.

Bleibt eben leider das Problem, passende Okulare um 28mm zu finden, die auch noch ins Budget passen. Die Empfehlung für ein 22mm LVW macht man normalerweise auch bei Leuten, die dieses Gerät als Zweitgerät einsetzen, so dass das LVW 22 auch noch an einem anderen Gerät seine Stärken zeigen kann.

Der Bereich zwischen 20mm und 30mm ist für schnelle Optiken auch schwierig, wenn es um Okulare gibt. Es gibt nur wenige wirklich gute Okulare, die dann oft exorbitant teuer sind. Für den 114/450 kommt hinzu, dass man nur 1,25" Okulare verwenden kann.
Bei anderen Brennweiten kann man ganz andere Vorschläge machen, zum Beispiel die ED-Okulare oder die TMB/Burgess / Planetary HR.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Melanie,

Sven hat ja schon eine ausführliche Antwort geschrieben.
Seine Ausführungen zur Austrittspupille (AP)solltest du wirklich
ernst nehmen! Die AP errechnst du indem du die Okularbrennweite
durch die Öffnungszahl N deines Teleskopes teilst. Wenn du einen
der als 114/500mm verkauften Parabolspiegelnewtons hast dann hat
dieser tatsächlich 112mm Öffnung und 450mm Brennweite. Also f/4
und die Öffnungszahl N = 4

Nun zu den Okularen.
Hast du auch Probleme mit dem Einblickverhalten des 20mm Plössl?
Brauchst du eine Brille?
Allgemaein kann man sagen daß bei den einfachen wenig-linsigen
Okularen wie Plössl, Ortho, Kellner, RKE, Monozentrische der
Augenabstand immer 2/3 bis 3/4 der Okularbrennweite beträgt.

Ein 25mm Plössl hat etwa 17mm Augenabstand, in 20mm Plössl
etwa 14mm Au-A und ein 10mm Plössl etwa 7mm Augenabstand.

Siehe dazu auch die Tabelle bei Televue, da heißt Augenabstand
eye relief, abgekürzt ER:

http://www.televue.com/engine/page.asp?ID=144

Wenn du nun also auf ein Plössl mit 4mm Brennweite spekulierst
dann must du um 2,6mm Augenabstand aushalten. Das ist eher
weniger angenehm, um es mal vorsichtig zu umschreiben.

Es gibt Okulare mit einer eingebauten Smyth-LinsenGruppe,
diese können auch noch bei kurzen Brennweiten einen großen
Augenabstand bereitstellen.

Gleichzeitig müssen sie in der Lage sein auch bei einer f/4 Optik
noch sauber abzubilden und das sowohl auf als auch Abseits der Achse.
Die hochwertigen dieser Okulare kosten eine Menge Geld,
manche ein vielfaches deines Teleskopes.
Das moß nicht sein, aber ich kenne kein billiges Okular welches
wirklich zufriedenstellend an f/4 abbildet.

Was tun?
Im Bereich des Überblickokulares sehe ich 2 Möglichkeiten:
1) Ein 25mm oder 26mm Plössl. Billig und o.k.
2) Ein 22mm LVW. Das ist ein Weitwinkelokular mit 20mm
Augenabstand welches auch noch an f/4 sehr gut abbildet.
Mit viel Glück gebraucht erschwinglich zu bekommen.

Für die höheren Vergrößerungen würde ich eine (gute!) Barlowlinse
verwenden. Mir fallen da ein:
a) 3x Televue Barlow
b) 2,8x University Optixs Klee Barlow
c) 2,2x University Optixs Klee Barlow

Ich habe ein Exemplar von jeder dieser Barlows.
Die Televue ist langbauend, sie verlagert die Austrittspupille
nicht so stark wie die beiden Klee Barlows. Mit einer Barlow
zwischen dem Teleskop und dem Okular wird der Augenabstand vergrößert.
Und zwar umso stärker je
- größer der x Faktor der Barlow ist
- je länger die Okularbrennweite ist
- je kurzbauender die Barlow ist

Wenn die Vergrößerung des Augenabstandes bei den kurzbrennweitigen
Okularen angenehm ist, so kann sie bei den langbrennweitigen
Okularen im Gegenteil extrem störend sein.

Meine Meinung:
die 3x Televue Barlow kannst du auch mit vielen Okularen um
25mm Brennweite einsetzen, und kurzbrennweitigeren Okularen sowiso.

Die 2,2x Klee Barlow kannst du mit Okularen ab etwa 18mm
abwärts verwenden.

Die 2,8x Kle Barlow ist extrem, die kann ich mit Okularen
ab 13mm abwärts einsetzen.

Alle 3 Barlows bilden sehr gut ab. Die beiden Klee Barlows
sind Komakompensierend, das ist gerade bei so lichtstarken
Newtons wie deinem (und meinem) f/4 eine interessante Option.

Lange Rede kurzer Sinn:
Du könntest dir noch ein 26mm Plössl sowie ein 15mm Plössl kaufen
und dazu eine 3x Televue Barlow einsetzen.

Oder eine 2,2x Klee Barlow (beim Händler nachfragen ob dein Exemplar
auch richig geschwärzt ist, ich hatte bei meinem Pech.

Oder eine frickigere 2,8x Klee Barlow die du wohl nur mit Okularen
von maximal 15mm Brennweite und weniger einsetzen wirst.
Diese 2,8x ist vorbildlich in Bezug auf die Verblendung.

Am besten wäre es wenn du mal verschiedene Möglichkeiten
an deinem Teleskop ausprobieren könntest. Mit anderen Sternfreunden
treffen und deren Okulare an deinem Teleskop ausprobieren!

Ach ja, eine Sache noch:
Du must dein Teleskop justieren können! Das ist unumgänglich.
Dazu brauchst du ein Cheshire Okular. Damit kannst du den Fangspiegel
und auch den Hauptspiegel justieren. Wenn der Fangspiegel
erst einmal richtig und dem Auszug platziert eingestellt ist
kannst du danach auch mit einem Justierlaser justieren.
Ich persönlich finde diese Justierlaser sehr gut:

http://www.katrin-goebel.de/laser/laser/index.html

MfG,Karsten
 
Hi Melanie
zunächst ist die Frage ob das Gerät einen Kugelspiegel hat.
Wenn ja ist die max Vergrößerung sicher geringer anzusetzen als beim Parabolspiegel mit dem man auch mal am Planeten oder Mond auf 200fach gehen kann.
FÜr Sternhaufen würdeich Brennweiten im Bereich 10-8 mm anstreben, vorzugsweise weitwinklig.
Zur Übersicht ist alles gesagt. Ein LVW22 ist klasse damit - habe ich auch.

Was erwartest denn vn den Oklaren noch und welches Budget steht im Raum?
CS
 
hallo,

danke erstmal an alle die sich gedanken um mein problem machen,is ja wahnsinn.
werd zunächst erstmal bissl geld sparen und mich dan entscheiden.

mfg kuss an alle melle
 
hallo Matthias,

danke für den Link, die Seite finde ich aber doch etwas unübersichtlich und für den Einsteiger etwas verwirrend. Ich halte mehr davon, die einfachen Rechenformeln zu vermitteln, dann hat das Gehirn Futter :-)

Ich habe automatisch mit 450mm Brennweite gerechnet, weil ich das Problemchen der falschen Angaben auf dem Teleskop kenne. Auch mit UHC dind 8mm AP zu viel des Guten.

hallo Melle,

viel Freude mit dem Kleinen!

lg Tommy
 
Hallo,

ich hab auch so nen kleinen 114er, welchen ich auf ner AZ-Montierung einsetze. Mit OIII-Filter ist hier ein 25mm Plössl gerade richtig.
Allerdings fehlt's mit diesem an Feld um z.B. den Cirrus-Nebel ganz im Okular zu haben.

Zu den Auflösungsvermögen dieses Teils:
mit Parabolspiegel sind Vergrösserungen über 100x (bis 150x) überhaupt kein Problem (bei korrekter Justage).
Ich hatte auch mal einen kurzen 114er mit Kugelspiegel, bei diesem war bei ca. 50x Schluss, danach wurde es nur noch unscharf.

Und da das Teil so leicht zum Zerlegen ist, sollte es unbedingt mit Velours ausgekleidet werden (auch den OAZ)...

M.E. die einzige Schwachstelle ist der OAZ.
Ein F/4 Teleskop geht sehr schwierig zu fokussieren, vor allem mit Handschuhen im Winter. Hier könnte man gut einen Helical oder untersetzten Auszug gebrauchen (auch feststellbar für spätere Foto-Ambitionen).

Gruß Norbert
 
hi ngc,


falls ich einen kugelspiegel haben sollte, kann ich da einen neuen fangspiegel o.ä. einbauen lassen ,habe da was gelesen bei teleskopservise.de?

mfg melle
 
Leider nein, ein neuer Fangspiegel bewirkt nichts.
(mam müsste schon den Hauptspiegel tauschen, wobei das fast mehr kosten würde, als der Neupreis deines Gerätes)

ein F/4er mit Kugelspiegel ist (fast) nicht verbesserbar.
Einzig mit einem Korrektor (Jones-Bird oder ähnlich) vor dem Okular oder einer Meniskuslinse bzw. Schmidt-Platte vor dem HS kann man sowas wieder brauchbar machen.

Trotzdem kann man das Teil selbst mit Kugelspiegel als Weitfeldgerät sehr gut brauchen...

Meine Empfehlung, falls Lust nach mehr:
200er F/6 Dobson
 
Hi Melle,

ich denke, dass Dir ein Kugelspiegel schon auffallen würde, weil Du schon in der Übersicht erhebliche Schärfeprobleme hättest.

Gruß und CS
*entfernt*
 
hi an alle astrofreunde,

also auf meinem teleskop steht nix ob parabol oder kugelspiegel ,drauf steht nur:
114/500
reflector
rasco modell Modell 911TR/302911


aöso welcher spiegel is da drinne,habe a mal gegoogelt bloss nix gefunden dazu..

mfg melle
 
Oh je,
laut dem Review hier:
http://irwincur.tripod.com/tasco_114mm.htm

ist's ein Kugelspiegel...

Auszug aus obigem Link:
" First of all, I found that the focal length of the mirror was not 500 mm, but 425 mm. That is a SPHERICAL mirror of F/3.8!!! In order to satisfy Airy’s limit, the diameter of a mirror of this focal ratio should not exceed 10 mm!!! “Luckily”, the Tasco engineers have come to our rescue… The effective minor axis of the secondary mirror measures only 23 mm. On top of that, they have inserted a diaphragm with an aperture of 15 mm inside the focuser tube. In addition to the diaphragm limiting the field of view to less than 1.5 degrees, the effect of all this is, that the primary mirror has effectively been stopped down to an aperture of just 60 mm (!!!), thus reducing the mirror’s focal ratio down to F/7."

Mein Beileid, das ist die gleiche Gurke wie der Pluto/S von Bresser, den ich mal hatte.
Bitte beim nächsten Teleskop-Kauf vorher beraten lassen...


Gruß Norbert
 
hi dankeee,


blos muss dazu sagen, das grösste ploessel das ich habe ist ein 10mm und muss sagen hantiere selbst nur in 20mm okular und seltenst mit dem 10er.
also wo liegt das problem?

mfg melle
 
hallo,

habe in andren foren gelesen,das:

indeutiges Merkmal des 114/500 parabolisch ist die Frontansicht mit dem gewohnten
Fangspiegelhalter in Kreuzform, der HS ist mit einer Mittenmarkierung versehen.


parabol. Newton

Die Ansicht des Fokussieres ist so, auch ein Hinweis auf "coated Optics" ist gegeben

Hingegen ein sphärischer Newton 114/450 , dürfte dann von Vorne so aussehen,
der HS ist nicht markiert.
 
Hi,
also was sind nun dei erkennungsmerkmale eines sphärischen spiegels und die des parobles...
muss ehrlich sagen merke keine unschärfe wenn ich über 50x gehe wie die meisten hier sagen....

is mir echt unklar...

mfg melle
 
Hi Melle,

vertrau Deinen Augen.
Wenn er gut ist ist er gut.

Gruß und CS
*entfernt*
 
In einem Forum las ich: unterdimensionierter fangspiegel...beim 500/114...

43mm misst meiner...

sollte ich den austauschen gegen nen grösseren?geht das so einfach wenn i nen grösseren nehme von teleskoservise.de?

lg melle
 
Hallo Melle,

beschreibe dein Teleskop doch einmal. Folgende Angaben wären sinnvoll
damit wir dir sagen können um welches Teleskop es sich bei deinem
mutmaßlich handelt:

Wie sieht die Fabngspiegelspinne aus?
Flache dünne Streben, oder runde Streben?

Wie hoch ist der Auszug über dem Blech des Tubus,
wenn er ganz eingefahren ist?
Fangspiegeldurchmesser hast du schon genant,
das wäre die nächste Frage gewesen.

Hat der Hautspiegel eine Mittenmarkierung
und falls ja wie sieht die aus?

Wie groß ist der Tubusaußen durchmesser,
am der vorderen Ende gemessen?

Aus deinen bsiherigen Angaben (großer Fangspiegeldurchmesser
und gute Schärfe auch bei höherer Vergrößerung) würde ich vermuten,
daß du einen Newton mit Parabolspiegl hast.

CS,Karsten
 
Hallo Melle,

das wiederum spricht doch für einen Kugelspiegel :(
Das Rohr sollte aber einen größeren Außendurchnesser als nur
114mm haben, wie sollte solns der 114mm Spiegel da rein passen :)

CS,Karsten
 
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