Teleskop für 8 jährige

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Hallo Sven, die Optiken beim Astroscan sind zumeist ziemlich gut (habe selbst eins und bei drei oder vier anderen nie ein Schlechtes erlebt). Nicht zuletzt deshalb war der Preis wohl auch immer recht hoch. Die Bedienung mit dem Ball finde ich gerade für ein Kind weitaus einfacher als bei einem Kleindobson, auch das große Gesichtsfeld und die geringen Vergrößerungen kommen der Motorik von Kindern sehr entgegen. Meinen hat das Gerät jedenfalls viel Spaß gemacht – viel mehr als der Blick durch Papas damaliges großes Dobson oder das nachgeführte C11.
CS (hoffentlich bald mal wieder)
Christian
 
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Hallo Holger,

auch das Verstellen ging ja nicht frei in alle Richtungen. Da musste ich mich ja immer in den 2 Achsen bewegen.

das verstehe ich nun überhaupt nicht. Muss man einen Dobson nicht auch um zwei Achsen bewegen, die senkrecht aufeinander stehen (Azimutachse, Höhenachse), um ein beliebiges Objekt anzufahren? Mehr Achsen hat auch ein Dobson nicht.

Wenn ich einen Dobson geeignet schief aufstelle, verwandeln sich seine zwei Achsen in genau die, die ich auch an einer äquatorialen Montierung habe. Wird er dadurch schwerer bedienbar?

Die Poisitionierung des Okularauszugs lassen wir mal unberücksichtigt.

Viele Grüße

Kurt
 
Hallo Kurt,

Oh je, da hast Du natürlich recht. Das hätte ich anders ausdrücken sollen. Mir fällt es beim Dobson leichter, da ich ihn waagerecht und senkrecht bewege. Damit komme ich am Himmel besser zurecht. Liegt mein Zielobjekt z.B. knapp über einem hellen Stern, stelle ich den im Sucher ein und schwenke dann gerade hoch. So etwas viel mir mit der parallaktischen Montierung immer schwerer, da die Achsen ja schräg liegen und ich dann bei diesem Beispiel in 2 Richtungen bewegen musste.
Also im Prinzip kann ich mich persönlich leichter waagerecht und senkrecht orientieren.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

danke für die ergänzende Mitteilung. So macht die Sache wieder Sinn. Mit schiefen Koordinaten zu arbeiten erfordert mehr Konzentration, da hast Du recht. Ich steuere meine Montierung mit einem Gamepad. Da der "Steuerknüppel" auch schiefe Bewegungen erlaubt, ist mir der Unterschied zu einem Dobson noch gar nicht so aufgefallen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass manuelle Korrekturen, zum Beispiel mit biegsamen Wellen, manchmal in eine nicht gewünschte Richtung gehen können. Das menschliche Gehirn ist halt für das Horizontsystem programmiert.

Viele Grüße

Kurt
 
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