Teleskop für Balkon

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@All,

bzgl. meiner Bitte an Ulrike ein neues Thema aufzumachen - es ging mir nicht um die "Teleskop für Balkon Diskussion" und das SC-Angebot, sondern um Ulrikes Frage hier:
Mal eine Frage zwischendurch, auch wenn ein bisschen OT: In der Anzeige steht ja ermöglicht Fotografie wegen der parallaktischen Montierung. Den Teil verstehe ich. Ich habe hier aber schon häufiger gelesen, dass die SC wegen ihrer langen Brennweite eher nicht geeignet sind für Fotografie. Kann mich da mal jemand aufklären?
Gruß,
Peter
 
Hallo Zusammen
ich arbeite selber wenn ich dazu komme mit einem C8 Ehd auf der EQ Montierung Avalon M- Uno... leider sind einige Tagen und Wochen und Monaten zu kurz gekommen.:rolleyes: viel Arbeit und danach Müde...
der Tubus war auf einer Nexstar Evolution mit Starsense, der rest hab ich verkauft nur Tubus behalten.
die Fotos können sich sehen lassen machte test am Mond. Kamera D5300, Okular Hyperion 8 mm / 10 mm und an das C8 Ehd verbunden.

bin noch immer am üben mit der EQ Avalon M-Uno.

der C8 oder grösser kann ich nur empfehlen, in einem anderen teil hier im Forum war die Frage von Mir, nach einem anderem Tubus Kauf....eher nein, es ging um RC Tuben.

auch die Montierung sollte was aus halten beim Fotografieren, ein Nexstar Evolution würde ich dir nicht anraten zu kaufen... meine Persönliche Meinung dazu: die Motoren zu schwach und der Aufbau ist nicht dafür ausgelegt = nur Visuelle Beobachtung am besten geeignet. der Aufbau ist auf dem Profilbild zusehen.

CS
*entfernt*
 
Wenn ich irgendwo ein gebrauchtes Heritage 150p finden würde unter 200€ (Versand bzw. Fahrt muss sich ja auch lohnen), würde ich sofort zuschlagen. Aber die gibt es halt nirgends, was ja auch für sie spricht (und dann sind sie ja auch ziemlich neu; von diesem Jahr sogar?).

Ich weiß nicht genau, wann der rausgekommen ist, aber der ist in der Tat relativ neu. Mein Händler hier in FFM meinte, der wäre innerhalb kürzester Zeit ausverkauft gewesen. Kein Wunder. Ich finde den auch ideal und hab überlegt, den zu kaufen.
 
Hallo Ulrike,

ich hab meine Bestellung bei Astroshop nun storniert (ging sehr unkompliziert) und habe gefragt, ob es Sinn macht, den Heritage 150p jetzt schon zu bestellen, obwohl er erst im November wieder lieferbar ist. Dann bestelle ich noch Zubehör dazu wegen der Versandkosten, die dann auch erst mit im November geliefert werden oder ich entscheide mich bis dahin um (ein Zubehör wieder raus nehmen, dafür ein anderes rein usw.). Total nervig! :-( Ist ja wie zu DDR-Zeiten, hier.
 
Hallo.

Zum Thema SC: es gab zwei namhafte Hersteller für bezahlbare Amateurmodelle, Meade und Celestron, von denen nur noch Celestron übrig geblieben ist. Wie lange für Meade-Geräte noch Service möglich sein wird weiß ich nicht. SCs sind aufgrund des baulichen Aufwands im Vergleich zu einem Einsteigernewton deutlich teurer, aber dafür bekommt man ein ungleich kompakteres und besser transportables Gerät, das auc weniger teure Okulare braucht. Gebrauchtkauf bietet sich an, ich würde dann darauf achten, dass das Gerät nicht älter ist als ca. 10-15 Jahre. Grund: damals wurden Serien-SCs nochmals deutlich verbessert, sowohl optisch als auch mechanisch und fertigungstechnisch, und das merkt man im praktischen Gebrauch ganz klar:

Gab es bei älteren Modellen immer mal wieder Ausreißer nach unten, was den Kauf zum Lotteriespiel machen konnte, ist die Serienqualität seither wirklich gut und verlässlich. Die gesteigerte Transmission durch bessere Vergütungen und besseres Glasmaterial hat Kontrast und Billanz so weit angehoben, dass visuell heute so gut wie kein Unterschied zu einem guten Newton besteht, fotografisch ist die etwas höhere Obstruktion eh irrelevant. Die Fokussierung ist nun quasi shiftingfrei und bleibt es bei sorgsamem Umgang auch (Fokusierweg nicht an den Enden anknallen lassen beim Kurbeln).

Ein C8 ist optisch in Bezug auf Preis/Leistung so etwas wie der Sweet-Spot der Modellreihe und gebraucht schon mal für 400 zu haben, allerdings sind die Montierungsanforderungen nicht zu verachten und z.B. eine EQ5 m.E. auch bei nur visuellem Einsatz schon etwas zu wacklig. Mit einer vernünftigen AVX oder HEQ5 dürfte es gebraucht aber den Budgetrahmen sprengen. Was die hohe Brennweite angeht, kann man ein C8 für den Einstieg ins Fotografieren allerdings nicht gut empfehlen, da sind Brennweiten bis max. ca 750mm angeraten, weil dann die Nachführung noch ganz gut zu handeln ist. Hier liegt ein C8 für den Anfang auch in Sachen Montierungsanforderungen deutlich zu hoch.

Ein Celestron C6 dagegen wiegt nur ca. 3,5 kg, ist mit Heiztapete ummantelt schnell einsatzbereit und so kompakt, dass es in Bezug auf Größe und Gewicht kaum ein leistungsfähigeres Gerät auf dem Markt geben dürfte. Visuell kann die Montierung deutlich günstiger und leichter als beim C8 sein, mit einem vernünftigen azimutalen Kopf auf solidem Fotostativ ist das C6 m.E. ein ideales Schnellspechtel-Balkon- und Reisegerät. Für gut 300 Euro kann man da durchaus rankommen, mit passendem Unterbau sollten fürs Visuelle 500 ausreichen.

Fotografisch kommt man mit Reducer bei f/6.3 auf 950mm Brennweite, dass ist für viele Galaxien, die ja oft klein sind, fotografisch zwar ein guter Bildmaßstab, erfordert dann aber einen soliden und genau laufenden Unterbau wie besagte AVX oder HEQ5, das wird dann deutlich teurer als gedacht - das ist Astrofotografie aber immer! - und ist insgesamt für Anfänger vermutlich schon etwas zu ambitioniert.

Da es generell empfehlenswert ist das fotografische Setup vom Visuellen zu trennen ist es oft besser, nach dem visuellen Einstieg später separat mit einem kleinen 80mm Apo fotografisch anzufangen, und den unglücklichen Wollmilchsaugedanken von Anfang an aufzugeben. Wer keine fotografischen Interessen hat, kann als Weitfeldergänzung auch einen günstigen Achromaten mit dem SC kombinieren.

Wer fotografieren will ist mit einem kleinen Apo zum Einstieg oft am besten bedient, der liefert meist von Beginn an ohne viel Aufwand fotograisch schöne Ergebnisse, ist außerdem als Schnellspechtel- Weitfeld- und Reisegerät zu brauchen und macht auch keine Zicken wie so mancher Newton, der wesentlich anspruchsvoller ist, bis man ihn für den fotografischen Einsatz mechanisch und optisch stabil hingetrimmt hat. Der typische Wunsch "ich will aber beides in Einem und das günstig und sofort und ..." programmiert m.E. nur Frust vor. Wenn es aber unbedingt so sein soll, dann kommt ein 150/750 Newton mit fotografischer Auslegung (stabiler Auszug, genügend Ausleuchtung) auf einer EQ5 dieser Wunschvorstellung wohl noch am nächsten...

Generell finde ich eure Devise "das oder die Teleskope sollen in mein Leben passen" sehr viel besser als die umgekehrte "maskuline" Variante, wie sie in den typischen Einsteigerberatungen vorherrscht: "ich brauche maximale Leistung, deshalb kann es gar nicht groß genug sein, auf sonstige Umstände kann ich leider keine Rücksicht nehmen".

Tjaja, und schneller als gedacht stehen diese Maximal-Trümmer dann die meiste Zeit bloß ungenutzt rum und versperren Platz und stauben ein, von wegen innerer Schweinehund und weil der Aufwand von Transport und Aufbau unterschätzt wurde. Da ist es viel besser mit einem kleineren Gerät, das schnell startklar ist öfter zu beobachten und auch mal kurze Wolkenlücken entspannt vom Balkon zu nutzen, bevor mit größerem Gerät eine meist logistisch vergleichsweise aufwendige Autoexpedition fällig ist (von Kosten und Umwelt mal gar nicht zu reden).


Gruß,
Mathias
 
Zuletzt bearbeitet:
Der typische Wunsch "ich will aber beides in Einem und das günstig und sofort und ..." programmiert m.E. nur Frust vor. Wenn es aber unbedingt so sein soll, dann kommt ein 150/750 Newton mit fotografischer Auslegung (stabiler Auszug, genügend Ausleuchtung) auf einer EQ5 dieser Wunschvorstellung wohl noch am nächsten...

Generell finde ich eure Devise "das oder die Teleskope sollen in mein Leben passen" sehr viel besser als die umgekehrte "maskuline" Variante, wie sie in den typischen Einsteigerberatungen vorherrscht: "ich brauche maximale Leistung, deshalb kann es gar nicht groß genug sein, auf sonstige Umstände kann ich leider keine Rücksicht nehmen".

Tjaja, und schneller als gedacht stehen diese Maximal-Trümmer dann die meiste Zeit bloß ungenutzt rum und versperren Platz und stauben ein, von wegen innerer Schweinehund und weil der Aufwand von Transport und Aufbau unterschätzt wurde. Da ist es viel besser mit einem kleineren Gerät, das schnell startklar ist öfter zu beobachten und auch mal kurze Wolkenlücken entspannt vom Balkon zu nutzen, bevor mit größerem Gerät eine meist logistisch vergleichsweise aufwendige Autoexpedition fällig ist (von Kosten und Umwelt mal gar nicht zu reden).

Hallo Mathias,

vielen Dank für deine Antwort! Das sind klare und ehrliche Worte!

Das C8 oder ähnliches finde ich tatsächlich auch sehr sympathisch. Kann man soetwas eigentlich auf auf eine Rockerbox montieren? Ich finde die Dobson-Montierung wirklich toll!

Mal etwas anderes:
Mein selbst gebastelter Sonnenfilter ist fertig. Dieser steht heute gemeinsam mit meinem Teleskop schon den ganzen Nachmittag auf dem Balkon und wird immer mal wieder in einer Wolkenlücke hergenommen.
Die Sonne an sich sieht schon relativ langweilig aus, aber es ist halt nur ein Firstscope und mit einer Vergrößerung von ~33x kommt man nicht mega weit. Das mitgelieferte 4mm-Okular (75x) ist selbst mir als Anfänger zu blöd. Trotzdem finde ich die - ich nenne sie mal - Wolkentransite schon sehr interessant.

Und wisst ihr, was mich noch mehr freut?
An meinem Firstscope ist schon ein Leuchtpunktsucher dabei (vermutlich dieser hier) dabei. Warum auch immer.... Das habe ich jetzt erst bemerkt. Ich hab bisher immer durch das Teil hindurch geschaut, um mich grob zu orientieren, und es für eine Halterung für einen Sucher gehalten. Ich hab es ja gebraucht gekauft und in der Beschreibung wurden nur die zwei zusätzlichen Plössls erwähnt. Supi! Somit kann ich noch mehr Erfahrungen sammeln und freue mich, ein richtig tolles Schnäppchen gemacht zu haben. :D

Den Kleinen werde ich auf jeden Fall mit in die Sternwarte nächste Woche nehmen. Ich denke, Newton ist Newton und was ich an dem kleinen lerne, kann für den größeren nicht verkehrt sein. ;-)

VG
Bianca
 
Übrigens habe ich gerade ein wenig gerechnet bzw. möglicher Okulare (für einen 150/750 Newton):

Ihr empfehlt ja gerne ein weitwinkliges Übersichtsokular und ein Planetenokular mit einer AP zwischen 0,7 und 7.

Ich habe mal eine AP = 6 hergenommen und kam auf eine Okular-Brennweite von 30 mm mit einer Vergrößerung von 25x. Mein 25mm-Plössl gibt mir eine Vergrößerung von 30fach. Ich denke, das reicht erstmal zur Übersicht.
"Wichtiger" wäre mir da erstmal ein gutes Planteten-Okular. Von AP = 0,7 ausgehend kommt ich da auf 3,5 mm (Vergrößerung: 214fach). Und dazu noch eine Barlow, die man auf 1,3 und 2,25fach einstellen kann. Somit habe ich zusätzlich 6 weitere Vergrößerungen (eigentlich 9 bei 3 Okularen, aber für das Planeten-Okular wird die unbrauchbar sein).

Was haltet ihr von der Überlegung und was haltet ihr von der Barlowlinse? Gibt es auch andere / bessere Barlows, die gleich 2 Faktoren ermöglichen?

VG
Bianca
 
Hallo Bianca,

vergiss die Barlow! Das ist nur ein Störfaktor, vor allem, wenn Du eine günstige Barlow nimmst. Ausserdem brauchst Du nicht so viele verschiedene Vergrößerungen. Und wenn Du eh ein 3,5 oder 4 mm Okular hast dann bringt die Barlow ja nix mehr.

Kauf Dir ein 4 mm Okular und ein 10 oder 12 mm Okular. Dann hast Du das was Du im Moment brauchst. Das 25er geht für den Anfang als Übersichtsokular aber ich würde das später gegen ein 30 mm 2" Okular mit mindestens 70° sGF tauschen. Das ist ne völlig andere Welt als das 25er Plössl.

CS.Oli
 
Hallöchen _maedchenhier:

Jetzt weiß ich, was ihr mit dem "Tunnelblick" meint. In das mitgelieferte 4mm-Okular vom Firstscope muss man ja wirklich hinein kriechen, wenn man etwas sehen will. Heute Abend hat sich der Himmel nach Tagen wieder gelichtet und da musste ich einfach raus. Also erstmal: JA, ich möchte ein kompaktes, gut tragbares Teleskop, das man sich spontan schnappen und mit dem man auch ohne Auto 1-2 km wohin laufen kann. :y:
Das Teleskop musste ich auf die Wiese stellen, aber es ging schon. Dafür habe ich von dort alles super erreichen können: Jupiter, Saturn, Mars und Mond. Gesehen habe ich wie immer nur leuchtende Kugeln mit 4 Monden, einem angedeuteten Ring und der rot-orangenenen Punkt - auch Mars genannt - der leider gar nicht scharf zu stellen ging. Belohnt wurde ich mit neuen Details auf dem Mond. Dafür finde ich das 4mm- Okular ganz brauchbar, aber wie gesagt: der Tunnelblick.... :beobachten: Ich konnte das Kraterpaar "Cyrillus" und "Theophilus" erkennen. Toll! Der Kollege bekommt Charakter. :giggle:
Und noch etwas habe ich herausgefunden: Ich kann mit dem rechten Auge besser sehen als mit dem linken.

Das 9mm-Plössl bildet da deutlich schärfer ab, aber mit 30fach leider zu klein. Damit konnte ich das Kraterpaar nur als Punkte erkennen.

Supi! Der kleine spontane Ausflug hat sich total gelohnt. :cool:

Aber jetzt wünsche ich euch erstmal eine gute Nacht.
 
Hi Bianca,

nur wegen dem "wording" mit Tunnelblick ist eher ein sehr kleines Gesichtsfeld gemeint.
So, als würde man zB in eine Röhre hineinschauen.
Was du beschreibst ist "geringer Augenabstand" das ist bei vielen kurzbrennweitigen Okularen so.
Es gibt natürlich auch beides in Kombination :)

Gruß Martin
 
Hallo Martin,

ist der Augenabstand jener Abstand zwischen Okular und Auge gemeint? Der ist auch bei dem 20mm-Okular klein. Sind halt Billig-Okulare. Also ein bisschen Gesichtfeld auch bei größeren Vergrößerungen wäre schon schön.
Übrigens finde ich auch die Plössls bei diesem Teleskop nicht wirklich zufriedenstellend.

Ab welcher Vergrößerung sieht man eigentlich Sonnenflecken (Nie ohne Sonnenfilter!) bzw. sieht man aktuell überhaupt welche?

VG Bianca
 
Ja, das ist der Augenabstand.
Sowohl Gesichtsfeld, als auch Augenabstand sind bei den Okularen eigentlich immer angegeben.
Das ist etwas individuell, ich empfinde <10mm als unangenehm.
"Tunnelblick" ist auch nicht klar definiert, aber 55° oder weniger sind sehr tunnelig.

Wegen der Sonnenbeobachtung; das wurde sicher schon 1000mal gesagt, aber ist wichtig, darum nochmal:

Keine Okularsonnenfilter verwenden; diese sind kriminell (ich glaube aber die gibt es nicht mehr).
Diese können zerspringen und dann ist das Auge Matsch.

Immer eine Sonnenfilterfolie verwenden.

Man kann sich eine Halterung selbst bauen und diese vor dem Teleskop anbringen.
Dabei ist zu beachten, dass die Folie sich nicht von der Vorrichtung lösen kann und sich die Vorrichtung nicht durch Wind etc. vom Teleskop lösen kann.

Aufpassen bei teilweise offenen Tuben (ich glaube der Heritage ist teilweise offen?).
Wenn Sonnenlicht seitlich in den Tubus kommt, kann es passieren, dass man aus Versehen in den Brennpunkt schaut.
Es kann auch passieren, dass bei seitlich einfallendem Sonnenlicht der Fokus auf die Folie kommt und ein Loch rein brennt.

Ein kurzer Moment genügt, und das Auge ist Matsch.

Offene Tuben sind daher generell nicht für Sonennbeobachtung geeignet.
Es kann sein, dass der Heritage weit genug zu ist, dass das nicht passieren kann; weiß ich aber nicht.

Sonnenflecken siehst du teilweise wenn sie groß genug sind schon ohne Teleskop durch die Folie.

Gruß Martin
 
Projiziere doch die Sonne auf einen Karton hinter dem Okular. So hab ich 1999 die Sofi einigen Leuten präsentiert. Ist recht gefahrlos.

Beim aktuellen Blick durch die Sonnenfolie und meinem 90er FH: keine Flecken heute ;-)
 
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Hallo Bianca,

bei 10-fach siehst Du ein schwarzes Pünktchen auf der Sonne. Um den aufzulösen brauchst Du ca. 80-fach.

Gruß Uwe

Huch? Sicher? ich könnte am Randbereich vielleicht etwas erahnen, aber wirklich Flecken sehe ich nicht?! Der schwammige Fleck in etwa 20 Uhr in der Nähe des Zentrum? Meinst Du den vielleicht?
IMG_3652.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ollie,

nein, heute sind keine Flecken zu sehen. Ich meinte das mehr allgemein als Antwort für Bianca, weil Martin schrieb, er habe schon Flecken nur beim Blick durch die Folie gesehen. Ich habe mir mal ein 10-fach Monokular mit Folie gekauft. Wenn ich mit dem ein Pünktchen sehe, dann lohnt es sich das Teleskop aufzubauen.

Gruß Uwe
 
Hallo Martin,

danke für deine Antwort. Ja, heute bei 30facher (und 75facher durch das noch schlechtere Okular) Vergrößerung nix zu sehen.
Ja, das Heritage ist offen. Zusammengefahren soll es etwa 50 cm lang sein; also müssten ca. 25 cm offen sein.

Wenn Sonnenlicht seitlich in den Tubus kommt, kann es passieren, dass man aus Versehen in den Brennpunkt schaut.
Es kann auch passieren, dass bei seitlich einfallendem Sonnenlicht der Fokus auf die Folie kommt und ein Loch rein brennt.
Wie meinst du das? Ich kann mir darunter nix vorstellen und würde es gerne verstehen.

Wie geht das mit der Sonnenprojektion, Ollie? Klingt interessant.

Kleines Update:

Ich hab's getan!

Soeben habe ich mir das Heritage 150p bestellt + ein bisschen Zubehör. es gibt übrigens noch Solarfilter, aber nicht zur reinen Filter, sondern als Graufilter z.B. und es wird auf den Seiten ausdrücklich darauf hingewiesen, zusätzlich eine Folie zu benutzen.
Jetzt heißt es also warten....
Und wenn mir das Zubehör nicht zusagt, kann ich es immer noch zurück schicken.

Bianca
 
Wie meinst du das? Ich kann mir darunter nix vorstellen und würde es gerne verstehen.

Gerade hat hier der Online Astronomie Einsteigerkurs angefangen. Falls Du Interesse hast, kannst Du möglicherweise noch einsteigen.

LG & CS
Jörg
 
Glückwunsch Bianca zu deinem 150er Heritage, du hast bestimmt die richtige Entscheidung getroffen.
Welches Zubehör hast du noch bestellt?
 
Wow, danke Martin! Das ist wirklich mehr als deutlich. Das Heritage besteht ja nicht komplett aus einem Gittertubus. Trotzdem ist auf jeden Fall über eine Abdeckung nachzudenken. Mal gucken, was mir da so einfällt, wenn das Gerät vor mir steht.

70€ für einen Online-Kurs? Da stelle ich meine Fragen dann lieber am Freitag in der Sternwarte. Außerdem stand da fairerweise da, dass es für jemanden, der sich hier im Forum schon informiert hat, wenig Neues kommen wird. Ich lese jeden Tag hier bzw. gebe meine Fragen in die Suchfunktion ein. Da ist das Geld in gute Literatur sicher besser aufgehoben. Apropos Literatur: Spätestens am Donnerstag hole ich mir den Deep Sky Reiseführer in der Buchhandlung ab. Den DS-Reiseführer hab ich schon.

Ich hab noch
Ich probiere das alles aus, ob es mir taugt und wenn nicht (oder wenn mir das mit der Sonnenbeobachtung zu heikel ist), kann ich es ja noch zurück senden.

Hier hat mir Christian noch Okulare von Vixen empfohlen. Leider habe ich den Beitrag zu spät gesehen. Und dann gibt es ja noch die Planetaties von Omegon. Wenn dje von TS mir nicht gefallen, probiere ich die anderen mal aus.

Schön finde ich, dass ich erstmal jur das zahlen soll, was mir jetzt schon geliefert werden kann. Somit wird das gesplittet. Das finde ich schon sehr angenehm.

Grüße und CS
Bianca
 
Zuletzt bearbeitet:
Von mir ebenfalls Glückwunsch zur Entscheidung. Ich denke, mit dem Heritage wirst du viel Freude haben und ich freue mich schon über deinen ersten Beobachtungsbericht.
 
Vorhin kam bei eBay-Kleinanze ein 13 mm Nagler-Okular neu rein für knapp 240€ (kostet neu ca. 388€). Da ich hier so viel gutes über die Nagler-Okulare gelesen habe und eigentlich lieber 1x gut kaufe statt mehrmals mittelmäßig, habe ich damit schon geliebäugelt und mich hier nochmal darüber informiert. Gerade 13 mm scheinen ja für 150/750 optimal zu sein. Ich wollte noch eine Nacht drüber schlafen und dann war es auch schon weg. :-(
Vielleicht ist es auch besser so, mich als Anfänger erstmal nicht in Unkosten zu stürzen. Ich mein, wenn ich wirklich dabei bleibe und dann später aufrüste, sehe ich die Unterschiede und weiß es vielleicht mehr zu schätzen, oder? Schließlich ist mir bewusst, dass meine Okulare für Kenner eher schlecht sind. Trotzdem war es ein super Angebot und es ärgert mich ein wenig.
 
@Biancchen : keine Sorge: auch hier gibt es "Fomo", bedeutet: man glaubt: jetzt aber, die Chance kommt nicht wieder. Das ist aber ein Irrtum. Ganz im Gegenteil: es gibt soviele Informationen für den Einsteiger, dass man besser erst einmal Zeit investiert und weniger Geld.
 
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