crazystinkie
Mitglied
Hallo Zusammen,
ich bin absoluter Neuling was das Thema Astronomie und Teleskop anbelangt, aber ambitionierter Hobbyfotograf und daher habe ich mich dazu entschlossen in die Mond- und Planetenfotografie einzusteigen. Evtl. später auch mal Deep-Sky Fotografie (aber erst nach sehr viel Erfahrungssammeln).
Ich habe mich bereits vorab auf diversen Internetseiten informiert und bin zu der Überzeugung gelangt, dass für mich nur ein Refraktor in Betracht kommt.
Ich las, dass eine Objektivgröße >100mm für Anfänger nicht geeignet sei und Durchmesser von 80-90mm empfohlen werden.
Weiterhin solle man kurzbrennweitige Tuben meiden und einen Tubus mit einem Brennweitenverhältnis von mindestens 10 wählen, um Farbsaumbildung und chromatische Aberration zu vermeiden.
Somit komme ich rechnerisch auf eine Tubuslänge von 800-900mm.
Sind dies bisher realistische und sinnvolle Werte?
Es wurde davon abgeraten, sich eine Okularöffnung von 2" auszusuchen sondern als Anfänger eher 1,25" wegen der Universalität des Anschlusses.
Als Grundausrüstung wird immer wieder Empfohlen:
Vmax (max 2facher Objektivdurchmesser);
Vmin (Vmax/6);
und 1-2 Zwischengrößen;
Plösslokulare wurden aufgrund des hohen Kontrastes besonders Empfohlen.
Ist das so richtig?
Sind andere Linsen wie z.b. eine Barlow-Linse zur Verdopplung sinnvoll?
Was haltet ihr für besser: eine Umkehrlinse oder ein Amici-Prisma für die seitenrichtige Darstellung von Objekten?
Aus der Fotografie weiß ich, dass je mehr optische Komponenten verwendet werden, umso stärker leidet die Qualität des Bildes, da das vorhandene Licht mit jeder Linse und jedem Filter stärker gebrochen und gebeugt wird.
Dies wird hier wohl auch der Fall sein, daher meine Frage, wie sinnvoll sind Filter zur Kontrastverstärkung bei der Mond- und Planetenfotografie?
(selbstverständlich ist hier nicht von einem Sonnenfilter die Rede, der ohne Diskussion immer zu verwenden ist!)
Aus der (Nacht-)Fotografie weiß ich, dass alles mit einem guten und stabilen Stativ und dessen Kopf steht und fällt.
Daher werde ich mir separat ein Stativ und eine äquatoriale Montierung (mit Option auf eine motorisierte Nachführung; wahrscheinlich eq-4 oder eq-5) kaufen.
Ich wohne außerhalb einer größeren Stadt (Koblenz) und habe die Möglichkeit innerhalb von etwa 30 min in der tiefsten Eifel oder im tiefsten Westerwald zu sein, um der größten Lichtverschmutzung aus dem Wege zu gehen.
Somit sollte das Equipment noch halbwegs transportabel sein, was sich aber aus den bisherigen Werten als eher problemlos darstellen sollte.
Mein Budget für den Tubus liegt bei 400-500 € und nochmal etwa 200 € für Okulare und Kameraadapter. Hier ist noch die Frage, machen Filter für die Kamera Sinn? Ich las von Filtern die den Kamerachip vor übermäßiger Strahlenbelastung schützen sollen.
Also liege ich alles in allem bei etwa 700 Euro für das Teleskop.
Stativ und Montierung sind davon ausgenommen.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen und ihr könnt mir eine konkrete Empfehlung für ein Instrument oder einen Hersteller geben.
Vielen Dank im voraus.
Viele Grüße und immer best seeing.
ich bin absoluter Neuling was das Thema Astronomie und Teleskop anbelangt, aber ambitionierter Hobbyfotograf und daher habe ich mich dazu entschlossen in die Mond- und Planetenfotografie einzusteigen. Evtl. später auch mal Deep-Sky Fotografie (aber erst nach sehr viel Erfahrungssammeln).
Ich habe mich bereits vorab auf diversen Internetseiten informiert und bin zu der Überzeugung gelangt, dass für mich nur ein Refraktor in Betracht kommt.
Ich las, dass eine Objektivgröße >100mm für Anfänger nicht geeignet sei und Durchmesser von 80-90mm empfohlen werden.
Weiterhin solle man kurzbrennweitige Tuben meiden und einen Tubus mit einem Brennweitenverhältnis von mindestens 10 wählen, um Farbsaumbildung und chromatische Aberration zu vermeiden.
Somit komme ich rechnerisch auf eine Tubuslänge von 800-900mm.
Sind dies bisher realistische und sinnvolle Werte?
Es wurde davon abgeraten, sich eine Okularöffnung von 2" auszusuchen sondern als Anfänger eher 1,25" wegen der Universalität des Anschlusses.
Als Grundausrüstung wird immer wieder Empfohlen:
Vmax (max 2facher Objektivdurchmesser);
Vmin (Vmax/6);
und 1-2 Zwischengrößen;
Plösslokulare wurden aufgrund des hohen Kontrastes besonders Empfohlen.
Ist das so richtig?
Sind andere Linsen wie z.b. eine Barlow-Linse zur Verdopplung sinnvoll?
Was haltet ihr für besser: eine Umkehrlinse oder ein Amici-Prisma für die seitenrichtige Darstellung von Objekten?
Aus der Fotografie weiß ich, dass je mehr optische Komponenten verwendet werden, umso stärker leidet die Qualität des Bildes, da das vorhandene Licht mit jeder Linse und jedem Filter stärker gebrochen und gebeugt wird.
Dies wird hier wohl auch der Fall sein, daher meine Frage, wie sinnvoll sind Filter zur Kontrastverstärkung bei der Mond- und Planetenfotografie?
(selbstverständlich ist hier nicht von einem Sonnenfilter die Rede, der ohne Diskussion immer zu verwenden ist!)
Aus der (Nacht-)Fotografie weiß ich, dass alles mit einem guten und stabilen Stativ und dessen Kopf steht und fällt.
Daher werde ich mir separat ein Stativ und eine äquatoriale Montierung (mit Option auf eine motorisierte Nachführung; wahrscheinlich eq-4 oder eq-5) kaufen.
Ich wohne außerhalb einer größeren Stadt (Koblenz) und habe die Möglichkeit innerhalb von etwa 30 min in der tiefsten Eifel oder im tiefsten Westerwald zu sein, um der größten Lichtverschmutzung aus dem Wege zu gehen.
Somit sollte das Equipment noch halbwegs transportabel sein, was sich aber aus den bisherigen Werten als eher problemlos darstellen sollte.
Mein Budget für den Tubus liegt bei 400-500 € und nochmal etwa 200 € für Okulare und Kameraadapter. Hier ist noch die Frage, machen Filter für die Kamera Sinn? Ich las von Filtern die den Kamerachip vor übermäßiger Strahlenbelastung schützen sollen.
Also liege ich alles in allem bei etwa 700 Euro für das Teleskop.
Stativ und Montierung sind davon ausgenommen.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen und ihr könnt mir eine konkrete Empfehlung für ein Instrument oder einen Hersteller geben.
Vielen Dank im voraus.
Viele Grüße und immer best seeing.