Teleskop oder doch Fernglas

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Simon1988

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Hallo in die Runde,

ich melde mich nach langer Zeit mal wieder und wünsche vorab allen ein gutes neues Jahr!
Nun zu meiner Frage:
Ich möchte mir seit längerer Zeit wieder etwas dazukaufen und weil Nachwuchs da ist ist die Zeit sehr knapp.
Meine Wunschvorstellung ist es überwiegend den Mond, Jupiter, Saturn und ev. ein paar Sternhaufen zu beobachten, Naturbeobachtung
wäre zwar auch schön aber überhaupt kein muss denn dafür habe ich ein einfaches Fernglas.
Mein Budget hierfür ist mit maximal 400€ sehr bescheiden, dafür verlange ich aber allerhöchstens eine 50-fache Vergrößerung und ein einfaches Stativ, mehr brauche ich nicht. Zuerst habe ich mit dem Fernglas Omegon Zoomstar geliebäugelt, aber da Astronomie hier priorität hat dachte ich eher an einen Refraktor max. 400mm bei dem Preis denn Kompakt sollte er dann auch sein. Ein solcher APO 60/360 käme durchaus in Frage, aber inkl. Montierung bin ich dann wohl über 400€
Letztlich bin ich dann auch beim Spektiv gelandet als Alternative, aber hier habe ich absolut keine Erfahrungen und würde den Omegon Zoomstar dem Spektiv vorziehen auch weil zwei Augen mehr sehen.

Nun frage ich also in die Runde, wichtig ist nur dass das Ganze nicht ausartet und alles möglichst kompakt bleibt und quasi sofort einsatzbereit ist, bei max. 400€ inkl. einfachstem Stativ. Priorität bleibt die Astronomie, vorwiegend der Mond.


Ich danke für alle Infos.


Beste Grüße
Simon
 
Warte lieber, bis das Budget ein bissl wächst, und nutze bis dahin die Ausrüstung einer Sternwarte oder eines Astronomievereins, sonst wirds ein Reinfall. Man bekommt mittlerweile sehr viel weniger als noch vor 2-3 Jahren für sein Geld, und schon da waren 400€ echt knapp. Hauptoptik, Okulare, Stativ, Stativkopf/Neiger/Montierung, wie wenig kann/möchte man für die einzelne Komponente ausgeben, ohne, dass es einem den Spaß bzw die Nutzbarkeit kaputt macht.
Auf jeden Fall den Gebrauchtmarkt im Auge behalten, neu ists zu krass.

LG
Olli
 
Soviel dazu. Hatte ursprünglich mit einem Spektiv angefangen. Die "nur" 45° Einblick sind ein schwerer Makel auf Dauer, das Händling ab 60° Höhe eine (zunehmend ...) mühsame Angelegenheit. Kann ich in der Hinsicht nicht empfehlen.
Der oben genannte APO 60/360 lässts sich sicher auch auf ein normales Stativ bzw. Neigekopf montieren. In der Hinsicht wird es nicht besser/schlechter als mitm Spektiv, das ja auch "montiert" sein will. Bei Neigeköpfen hast du es voraussichtlich mit dem gefürchteten "Rückfallen" nach Loslassen zu tun, auch nicht so das Wahre. Bei kleineren Vergrösserungen aber besser zu ertragen.

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Simon,
ich kann mich da Olli nur anschließen.
Im Gebrauchtmarkt z.B. hier im Forum mal umsehen.
Mit 400€ für eine komplette Ausrüstung kommst Du allerdings nicht weit.
Ein schöner Einstieg könnte auch ein Zeiss Schulfernrohr / Telementor sein.
CS Thomas
 
Selbst für ein Fotostativ mit 2D Fotoneiger sind ja schon über 200€ weg wenns nicht zu windig werden soll, von einer EQ ganz zu schweigen.
Vereine und Stammtische und Volkssternwarten gibt es überraschend viele, da findet sich bestimmt eine regelmäßige mit-Beobachtungsquelle.
Und wenn man dann seine eigenen Erfahrungen gemacht hat, weiß man dann auch eher, was man will, und was die Dinge so wert sind, und verringert das Risiko von Fehlkäufen.

LG
Olli
 
Hallo Simon,

frohes Neues. Sehr kleine Refraktoren wie ein 80/400 Fraunhofer lassen sich problemlos auf einer günstigen EQ 2 mit einfachem Nachführmotor betreiben. Sollte auch mit dem 60/360 Apo möglich sein. So eine Montierung findet sich schonmal zum Spottpreis in den Kleinanzeigen.

Ein kurzer Fraunhofer ist wegen des Farbfehlers jetzt aber nicht so toll an Planeten. Und 60mm Öffnung für einen noch bezahlbaren Apo limitiert etwas arg die Maximalvergrößerung. Erste Details sind an Mars (nur in Erdnähe), Saturn und Jupiter aber sowohl im 80/400 Fraunhofer, als auch im 60/360 erkennbar, an Venus und Merkur die Beleuchtungsphase.

Das Optimum bzgl optischer Leistung in dieser Kategorie und Preisklasse (Neukauf) würde ich in einem 150mm F/8 Dobson sehen. Da hat man allerdings keine Nachführung, was gerade bei den für Planeten gerne genommenen, hohen Vergrößerungen nicht jeder mag (Planet huscht recht schnell durchs Gesichtsfeld).

Ich würde mich aber eh nicht so auf Planeten einschießen. Mal sieht man wenig (Seeing), mal sind sie weg, und irgendwann will man vielleicht auch mal was anderes sehen.

VG Klaus
 
Von Zoomferngläser lass mal die Finger, das Mini-Bildfeld ist nichts für den FG-Effekt (große binokulare Felder schauen), und alle weiteren optischen Komponenten sind auch nur Kompromiss. Zudem muss ein Glas, welches diesen V-Bereich halbwegs ordentlich zeigen soll, auf ein stabiles (!) Stativ kommen, sowie auch noch nen passenden Neigekopf haben. Und Gerasicht in höheren Höhen ist auch nicht jedermanns Sache. Ein Dobson auch mit Vierzoll kann Spaß machen, und die Beilageokulare können ggf. später bei der Lieblingsbrennweite gegen hochwertige ausgetauscht werden. (Jemand nutzt den kleinen Skywatcher mit einem Baader Morpheus 14mm, das sieht ulkig aus, bringt aber Seherlebnis.) Bei ICS haben die solche kleinen Geräte auch mit besseren Okularen gegen etwas Aufpreis.
Für Planeten ist das kurze Ding nur begrenzt einsetzbar, aber klar zeigt es die Saturnringe klar gelöst und die Jupiterbänder. Viel mehr ist an Planeten auch nicht sichtbar (Mars ist wieder klein, Saturn geht früh unter, und Jupiter - die Monde erkenne ich auch im 3x12 Monokular, das war's mit den Objekten auf planetarer Basis, da würde ich mir Gedanken um weitere Ziele machen.)

csm
 
Hallo Simon,
ich finde die Idee mit dem kleinen Tischdobson nicht schlecht. In deinem Budget bekommst du sogar einen 150er unter. Wenn es wirklich nur um Planeten und Mond geht, gibt es in deinem Budget auch kleine Maksutov Fernrohre, die kompakt sind und lange Brennweite haben, so kommst du leicht auf die für Planeten erforderlichen Vergrößerungen. Im Gebrauchtmarkt solltest du etwas Passendes finden können.
Der Rat, eine Volkssternwarte/Astroverein aufzusuchen, ist immer ein Guter. Die bieten Beobachtungsabende an, wenn der Nachwuchs schon schläft.
CS Harald
 
Danke für die Antworten aber ich denke wir haben uns da missverstanden.
Ich habe zwei Teleskope bereits, einen Newton und einen C6 aber ich habe keine Zeit diese auf und abzubauen, zumindest derzeit ist die Zeit dafür nicht da.
Meine Idee war ein besseres Fernglas oder eben ein Refraktor mit sehr kurzer Brennweite welches selbst durch ein geschlossenes Fenster zum Einsatz käme,
ja ich weiß, ist verboten. ;)
Dafür möchte ich nicht viel Geld ausgeben zumal ich schon ein 50€ Fernglas habe, aber eben nur 15x Vergrößerung.
Als Montierung dachte ich an ein einfaches Fotostativ, welches in wenigen Sekunden steht und alles bereit ist.
Der Omegon Zoomstar mit einfachem Stativ würde sich hier echt anbieten für den schnellen Guck zwischendurch, oder eben der APO wie oben von mir verlinkt.
Dafür will ich nun wirklich nicht viel ausgeben.

Was mir schon aufgefallen ist, sind die Preise.
Mein C6 kostete mich noch 2019 weniger als 800€ und jetzt beim gleichen Händler fast 400€ mehr.


Gruss simon
 
okay, wow
ja das ändert alles XD
Siehe, Beratung macht nur mit ausreichend Information Sinn
 
Hallo Simon

was spricht dagegen, eines der Teleskope weitestgehend aufgebaut parat zu halten? Vielleicht ginge das mit dem C6 und einer relativ leichten Montierung ohne Gegengewichte. Bin aber kein Monti-Experte, ist nur ein Denkanstoß.

VG Klaus
 
Hallo Klaus,
geht leider nicht, es wäre aber deutlich einfacher. Inzwischen schwanke ich zwischen dem Omegon Zoomstar und einem Spektiv mit vergleichbarem Preis.

Mal sehen, ich habe keine Eile.

Danke und Gruss
Simon
 
Hallo Simon,

Meine Wunschvorstellung ist es überwiegend den Mond, Jupiter, Saturn und ev. ein paar Sternhaufen zu beobachten, Naturbeobachtung
wäre zwar auch schön aber überhaupt kein muss denn dafür habe ich ein einfaches Fernglas.
Mein Budget hierfür ist mit maximal 400€ sehr bescheiden,
so ähnlich ist s mir vor kurzem auch gegangen. Ich habe mich für einen Skymax 127 auf einer mechanischen azimutalen Montierung Skywatcher AZ5 entschieden. Braucht neu etwas mehr Budget, aber der kleine Mak macht richtig Spaß für Planeten und Mond zum schnellen Beobachten. Gebraucht kommt es aber in den Bereich Deines Budgets.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Moin,

mir ist da die Tage das Svbony ED Spektiv 20-60x80 für 379 EUR bei Kaufland aufgefallen. Mit der Möglichkeit, astronomische Okulare einzusetzen. Ob das Teil was taugt, keine Ahnung. Ist jetzt nicht schlecht bewertet bei Amazon und so, aber wer weiß welche Vergleiche den Rezensionen zugrundeliegen.

Warum man das C6 jetzt nicht mit Zoomokular und einfacher Monti in der Ecke stehen oder auf dem Schrank liegen lassen kann, verstehe ich zwar nicht, aber ich bin auch eher für robusten Umgang mit optischem Gerät berüchtigt...

VG
Klaus
 
Seltsam, wenn man dem Link folgt sieht man unten die einzelnen Angebote f. Optik und Monti. Die sind 40 Euro billiger als das Gesamtpaket...

Ich habe den 90er Skymax und benutze ihn als Schnelldpechtelgerät (auch für Tagbeobachtungen) und bin ebenfalls sehr zufrieden. Der ist natürlich noch günstiger als der 127er. Und auch leichter. EQ1 soll reichen. Evtl reicht auch ein stabiles Fotostativ.

FG
Christian
 
Hallo Simon,

mein meistgenutztes Schnellguck Gerät ist ein Sky-Watcher 70/500, der immer aufgebaut im Flur steht. Die OTA lief mir gebraucht für € 20,- zu. Als Unterbau dient ein Kurbelstativ mit einer Castor II Montierung. Damit schaue ich regelmäßig nach der Sonne, schnell mal nach dem Mond, Jupiter, Saturn und neulich auch mit 70facher Vergrößerung nach dem Mars (Polkappe und große Syrte deutlich sichtbar). Offen Sternhaufen, Orion Nebel, etliche Doppelsterne - alles das geht damit und macht Freude. Denn mit etwas bescheidenerem Schauen ist allemal viel besser als mit etwas größerem nicht beobachten. Zenitprisma und Okulare hast du ja sowieso schon.

Von einem Zoom Feldstecher lass bitte die Finger. Die Dinger machen keine Freude!

CS Gerhard
 
Mein Budget hierfür ist mit maximal 400€
Für 400,- € bekommst du ein sehr gutes Fernglas von TS, Omegon oder APM etc. z.B sowas hier:

Dagegen aber ein schrottiges Teleskop.
Da ist Frust vorprogrammiert, zumal eine höhere Vergrösserung ohne eine gute Nachführung oder GoTo keinen Sinn macht.
 
Hallo Simon,
wie ja schon gesagt wurde: vor allem bei niedrigen Vergrößerungen haben solche Zoom-Ferngläser einen Tunnelblick, da zu kleines Bildfeld. Und bei höheren Vergrößerungen sind kaum mehr Details erkennbar, weil die Optik ihre Grenze erreicht bzw. überschreitet. Zu diesem Preis und mit den Abmessungen und Gewicht läßt sich kein hochwertiges Zoom realisieren und wäre mit der gegebenen Primäroptik auch sinnlos, das sagen sogar die Händler und raten eher zu Ferngläsern mit fester Vergrößerung.

Die Stärken eines (günstigen) Großfernglases (mit fixer Vergrößerung):
  • Blitzschnelles Grab and Go, relativ unauffällig in Urlaub und Wohnung ;)
  • Direkter Blick in den Himmel und "abgrasen" mit viel Gefühl des Eintauchens in die glitzernden, unendlichen Weiten der Milschstraße.
  • Gute Sicht von größeren Nebeln und Sternhaufen, auch manche eher lichtschwache Objekte sind erkennbar und schön eingebettet in den Himmelshintergrund - ein Erlebnis!
  • Der Mond ist schön, eingebettet in einen Himmel mit Wolken und mit räumlichem Eindruck, größere Krater sind sichtbar.
Nachteile: Details und Hochvergrößerung an Mond und ganz besonders an Planeten sind mit Ferngläsern dieser Preisklasse absolut sinnlos, auch mit Stativ, weil die Optik das nicht hergibt. Jedes Teleskop kann das besser, ganz sicher auch deine beiden genannten! Die würden wohl auch einem Spektiv Konkurrenz machen.

Meine Idee wäre so in die Richtung:
  1. Sich mit einem Großfernglas die mobile Perspektive auf den Himmel im Überblick zu erschließen und
  2. Die bestehenden Teleskope gelegentlich mit guten Okularen aufzurüsten um deren Optik mal auszureizen, das bringt viel an Erkennbarkeit und Bildeindruck.
Gruß, Nik
 
Ich weiss nicht was diese provokante Aussage soll..
Das ist keine provokante Aussage da ich das Fernglas selber kenne!

Grundsätzlich, ein "sehr gutes Fernglas" gibt es nicht für rund 240,- Euro und schon gar kein Großfernglas, da begeben wir uns doch eher Richtung vierstellig oder sogar darüber.

Ferngläser sind feinoptische Instrumente und sind konstruktionsbedingt nochmal wesentlich aufwändiger herzustellen als ein Teleskop, um ein "sehr gutes Fernglas" zu bekommen sollten die optischen und mechanischen Komponenten möglichst gut aufeinander abgestimmt sein, wie soll das bei so einer 240,- Euro Gurke wohl vonstatten gehen?

Da ist Frust vorprogrammiert, zumal eine höhere Vergrösserung ohne eine gute Nachführung oder GoTo keinen Sinn macht.
Das ist auch Unsinn, was machen denn die ganzen 8,10,12,16 Zoll Dobson Besitzer die bei 300-400x noch ihr Scope nachführen, haben die alle Frust und die Beobachtungen sind sinnlos?

Andreas
 
mir ist da die Tage das Svbony ED Spektiv 20-60x80 für 379 EUR bei Kaufland aufgefallen. Mit der Möglichkeit, astronomische Okulare einzusetzen. Ob das Teil was taugt, keine Ahnung.
Hatte auch noch keines in der Hand, hatte aber relativ viel recherchiert dazu. Der grosse Tenor war doch, dass selbst bei soweit ordentlichen Spektiven es eher desaströs wird bei grösseren Vergrösserungen (mit üblichen 1.25" Okularen von Dritten), verglichen mit Refraktoren. Die Spektive scheinen um die üblichen maximal 60x ganz in Ordnung zu sein, kann ich bestätigen mit dem was ich hatte, sind aber eben nicht für darüber hinaus ausgelegt. Eher ein dead end in der Hinsicht.

Gruss
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist auch Unsinn, was machen denn die ganzen 8,10,12,16 Zoll Dobson Besitzer die bei 300-400x noch ihr Scope nachführen, haben die alle Frust und die Beobachtungen sind sinnlos?
Für 400,- € einen 8" Dobson? Na ich weiss nicht. Ich würde das nicht machen.. Wer billig kauft, kauft doppelt.

Grundsätzlich, ein "sehr gutes Fernglas" gibt es nicht für rund 240,- Euro und schon gar kein Großfernglas, da begeben wir uns doch eher Richtung vierstellig oder sogar darüber.
Ok, "sehr gut" ist vielleicht übertrieben. Da sind die APM Binos oder Miauchis dieser Welt natürlich deutlich besser. Aber wir sprechen hier von 400,- € Budget! Den Preis habe nicht ich aufgerufen. Ausserdem wie gesagt war ich mit meinem Orion 20x80 (Festbrennweite) sehr zufrieden. Und ich bin schon auch anspruchsvoll. Übrigens habe ich auch das APM 100er Bino..
 
Zuletzt bearbeitet:
Für 400,- € einen 8" Dobson? Na ich weiss nicht. Ich würde das nicht machen..
Es ging nicht darum was Du machen würdest sondern um Deine apodiktische Aussage das bei hohen Vergrößerungen eine Handnachführung zu Frust führt und sinnlos ist, dem ist meistens nicht so!

Nach meinen Erkenntnisstand verkauft ICS kein unbrauchbares Gekrempel und so`n kleiner Dobson als Grab and Go ist besser als so'n fragiles Chinaglas.
Aber wir sprechen hier von 400,- € Budget! Den Preis habe nicht ich aufgerufen.

Ja genau und da gibt es weitaus sinnigeres als dieses TS-Glas.

Übrigens dazu noch etwas..., ein Bekannter hat sich mal den kleinen Bruder des 20x80 (das 15x70) in einem Anfall von geistiger Schwäche gekauft, damit ist er leicht (ich habs gesehen) gegen eine Tischkante gestoßen...dann klimper, klimper, im linken Tubus nur noch heilloses durcheinander.
Wir haben das Teil dann auseinandergebaut, dass linke Prisma war mit Zeitungspapier!!! verklebt...Qualitätskontrolle und designed by Made in China...anschließend dann der Gang zum Mülleimer, soviel dazu.

Andreas
 
Übrigens dazu noch etwas..., ein Bekannter hat sich mal den kleinen Bruder des 20x80 (das 15x70) in einem Anfall von geistiger Schwäche gekauft, damit ist er leicht (ich habs gesehen) gegen eine Tischkante gestoßen...dann klimper, klimper, im linken Tubus nur noch heilloses durcheinander.
Wir haben das Teil dann auseinandergebaut, dass linke Prisma war mit Zeitungspapier!!! verklebt...Qualitätskontrolle und designed by Made in China...anschließend dann der Gang zum Mülleimer, soviel dazu.
lustige Anekdote (nicht für den Bekannten :cry: ).
Aber Hauptsache "HD" Glass auf dem Verkaufsschild.. :ROFLMAO:
Das würde mal gut in den Threat "Falsche Angaben" o.ä. passen.
Gibts den eigentlich noch?

PS.
TS war nur ein Beispiel. Kannst auch Omegon nehmen wenns besser gefällt. Ich finde aber für 400,- sollte man mit wenig zufrieden sein können. Auch beim Dobson. Da bietet ein Grossfernglass wenigstens noch den doppelten Einblick. Das Gehirn macht mehr draus..
 
Wen den Bekannten?

Ja die blumige Werbelyrik beim dem verlinkten Fernglas ist schon atemberaubend.

Übrigens bei dem 20x80 das ich mal vor Augen hatte verschoben die Fokussierlinsen in den Tuben unterschiedlich, irgendwann wurde es zunehmend unscharf.

Es ist halt das Problem bei ganz günstigen Ferngläsern, eine sorgfältige Qualitätskontrolle ist nicht gegeben, weil kostet ja, da ein wie auch immer geartetes fehlerhaftes Fernglas zu bekommen ist relativ hoch, wenn man das zu spät bemerkt Pech gehabt.

Ein Fernglas das eine gute Optik hat und ordentlich verarbeitet ist hat halt einen gewissen Preis, dann hat man auch lange Spaß damit, dass 20x80 ist für mich eher ein Zweiwegglas, vom Händler zum Kunden, vom Kunden zur Mülltonne.

Andreas
 
Ich finde aber für 400,- sollte man mit wenig zufrieden sein können. Da bietet ein Grossfernglass wenigstens noch den doppelten Einblick.

Muss man gar nicht gezwungenermaßen...

Es werden immer wieder gute Vixengroßferngläser (oder ähnliche) gebraucht angeboten, die sind noch good old "Made in Japan" hochwertig verarbeitet und die Optik ist auch gut, hatte mal ein 15x80, damit konnte man leben.
In dieser Preisklasse würde ich von einem Neukauf eher abraten, ganz besonders bei Großferngläsern.

Andreas
 
Hallo
mir geht es bei meinem Anliegen um Vergrösserungen von max. 50 fach und da würde der präferierte Zoomstar locker reichen. Ich gebe doch nicht für ein einfaches Fernglas für zwischendurch über 1000€ aus. Wenn die Qualität knapp über der meines 50€ Fernglases liegt bin absolut zufrieden. Ich werde auf jeden Fall bekannt geben was es am Ende geworden ist, noch muss ich einiges ausmisten bevor ich hier kaufen kann.

Dank euch
Simon
 
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