Teleskopanschaffung

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Okay, was ich bisher verstanden habe ist, dass die L-Versionen eher nicht zu empfehlen sind. Fakt ist, ich möchte diese Exos-2-GoTo-Monitierung; dann lieber eine leichtere Teleskopvariante.

Was wäre denn mit diesen Varianten:

http://www.bresser.de/Astronomie/Te...-NT-150-750-Hexafoc-EXOS-2-GoTo-Teleskop.html

http://www.bresser.de/Astronomie/Te...r-NT-130-650-EXOS-2-GoTo-Newton-Teleskop.html

Oder ohne GoTo:
http://www.bresser.de/Astronomie/Te...-NT-150S-750-Hexafoc-EXOS-2-EQ5-Teleskop.html

http://www.bresser.de/Astronomie/Teleskope/BRESSER-Messier-NT-130S-650-EXOS-2-Teleskop.html

Und ich muss mal E-Mail-Benachrichtigung einschalten ;-).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich stelle mir halt einfach die Frage: Werde ich die Sachen ohne GoTo finden, die ich sehen möchte?
Nicht, dass ich völlig frustriert von dannen ziehe, weil ich zu doof bin :-(.
 
Hallo Poldy,

keine Angst, auch ohne GoTo lassen sich die Objekte per Starhopping (Deep Sky) und mit dem bloßen Auge (Planeten) problemlos ansteuern. Starhopping bedeutet, dass man sich mit Hilfe einer Sternkarte bzw. -atlas von einem charakteristischen Ausgangsstern aus über markante Sternmuster zum Zielobjekt hangelt.

Du musst dir das so vorstellen, als wenn man den Polarstern aufsucht, indem man die hinteren Kastensterne des Großen Wagen fünfmal verlängert. Nur dass dann die Wege zum Zielobjekt etwas komplexer sind und über "Zwischenstationen" in Form von Sternen führen.

Ich habe noch nicht mit den verlinkten Teleskopen beobachtet, aber nur vom Papier her würde ich zum 150/750er tendieren, da er eine bessere Auflösung und Grenzgröße ermöglicht. f/5 benötigt allerdings teurere Okulare für ein sehr gutes Bild bis zum Gesichtsfeldrand.

VG Christian
 
Ja, weil der Hebel kleiner ist als beim 150/1200er. Konsequenterweise wäre der 130er noch montierungsfreundlicher, aber auch der 150er wird von ihr sehr gut getragen.

Mit f/5-Okularen kenne ich mich aktuell leider nicht so gut aus.

VG Christian
 
Das Gerät müsste das gleiche sein.

Bezüglich des Zubehörs empfehle ich noch zwei Okulare, je eins für mittlere und starke Vergrößerungen, eine drehbare Sternkarte und eine Rotlicht-Taschenlampe und, ganz wichtig bei f/5, einen Justierlaser.

VG Christian
 
Genau solche Teile meinte ich.

Bei Okularen müsste ich nochmal nachlesen.

VG Christian
 
Überleg Dir das mit der Montierung nochmal. Wenn Du beobachten möchtest, mußt Du immer diesen Trümmer rauswuchten, einnorden und nach der Beobachtung wieder wegräumen.
Wo beobachtest Du? Mußt Du ev. noch zu einem Platz fahren?
Vor 8 Jahren hatte ich noch brauchbare Bedingungen bei mir, mittlerweile muß ich 25km fahren um ins dunkle zu kommen.
Einen Dobson stellst Du hin und legst los. Gerade das suchen und auffinden der Objekte macht einen Teil des Hobbys aus.
Goto wird mir schnell langweilig, das ist wie Bilderbuch kucken.
Steck das eingesparte Geld lieber in die Optik, davon hast Du sofort was.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Poldy,

für hauptsächlich Planeten schießt du hier mit Kanonen auf Spatzen. Die prinzipiell enorme Auflösung des Zehnzöllers kann man in unseren Gegenden wegen der Luftunruhe praktisch nie nutzen. Ein Justierlaser wäre auch hier (f/5) zwingend erforderlich.

Bei uns in Mitteleuropa kann man selten mehr als knapp 200-fach vergrößern. Mit dem verlinkten Dobson-Teleskop sind die Planetenbilder dann noch sehr hell, du brauchst also ein Graufilter zur Lichtdämpfung.

Bei deinen Zielen und Ambitionen halte ich mindestens fünf, maximal acht Zoll Öffnung für die vernünftigste Wahl. Da hat man auch schon genug Öffnung für Deep Sky, besonders ab sechs Zoll.

Von händlerseitig zusammen gestellten Zubehörkoffern würde ich abraten. Diese enthalten aus rein verkaufstaktischen Gründen auch Dinge, die man höchstwahrscheinlich nie braucht. Ich halte eine individuelle Zubehör-Zusammenstellung für effizienter und im Endeffekt preiswerter.

Mir kommt der Eindruck, du beginnst etwas planlos von Teleskop zu Teleskop zu springen. So etwas führt kaum zu einer sinnvollen Lösung. Dein bisheriger Ansatz mit dem Sechszöller ist meines Erachtens nach für dich die beste Lösung.

VG Christian
 
Hallo Poldy,

Zitat von Poldy1981:
...dann spuckt er mir eben Vorschläge aus und ich schaue mir die Preise an. Das, was passt, kopiere ich hier rein...

nach der Methode suchst du noch in 100 Jahren. Bei jeder Suche werden ähnliche Produkte vorgeschlagen. Schönen Gruß von Amazon...

Im Ernst, du solltest dir schon etwas genauer überlegen, was du willst und welche Teleskope in Frage kommen. Mit der beschriebenen Weise wird das nichts.

Zum aktuell verlinkten Gerät: An sich der klassische 8" Dobson, allerdings meines Erachtens nach etwa 200 Euro zu teuer, wenn man andere ebenfalls bewährte Marken vergleicht: Andere Geräte haben einen Geradsicht-Sucher, aber dieses unbestreitbar sehr nützliche Extra rechtfertigt meines Erachtens nach keine 200 € Mehrpreis gegenüber ähnlichen Geräten mit 8*50 Geradsicht-Sucher.

Skywatcher und GSO gelten als die besten Dobson-Marken.

VG Christian
 
Hallo Poldy,

genau das meinte ich. das ist eigentlich eines der Standard-Einstiegsgeräte.

VG Christian
 
Hallo,

für alle verwirrten Erstlinge und Neulinge habe ich hier eine sehr interessante und aufschlussreiche Seite gefunden, wo ordentlich aufgeklärt wird, allerdings in amerikansich. Sehr lesenswert und absolut nicht verwirrend.

http://www.rocketroberts.com/astro/firstscopes.htm


Gruss von Anette
 
Bzgl. Okularwahl - neben einigen Threads auch hier im Forum:

http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
http://www.deepsky-brothers.de/okuwahl.htm
http://www.sternfreunde-muenster.de/orechner.php

Damit es auch richtig fies wird:
Bei einer minimalistischen Palette bestehend aus einem 2"Erfle und einem Zoomokular wäre noch genug Geld für eine Planetenkamera mitsamt Barlow im Topf; Oder eine ggf. gebrauchte Nachführung für die DSLR.

Ansonsten wäre die Anschaffung einer Justierhilfe noch interessant. Filter könnten bei der Nebelbeobachtung noch hilfreich sein. Mit dem upgrade ds Suchers würde ich noch etwas warten - da hat jeder andere Vorlieben.

cs
Jürgen
 
Edit: Sorry, mein Post kommt wohl etwas spät, hatte vor der Pause vergessen auf Senden zu klicken. :)

Zitat von Poldy1981:

Hallo nochmal,

wie ich in meinem obigen Post erwähnt hatte, bin ich genau mit solch einem Dobson in meine "Karriere" gestartet. Zuvor schwebte mir auch ein gesteuertes GoTo Teleskop vor.

Den Kauf des 8 Zoll Dobson habe ich nicht bereut und feiere auch im Lichtsumpf von Frankfurt am Main meine Erfolge (sowohl an den Planeten wie auch an Deep Sky Objekten).

Auch nochmal die Erwähnung des Telrad, mit dem ich in Kombination mit dem "Deep Sky Reiseatlas" als absolut unwissender innerhalb weniger Minuten mein erstes Deep Sky Objekt (nämlich M13) gefunden habe, aus dem Hinterhof in Frankfurt am Main (absolut keine optimalen Bedingungen).

Ich schliesse mich der Meinung an, lieber das durch die Abstandnahme an einer GoTo-Montierung gesparte nutzen, um das Equipment zum Dobson (ob jetzt 6 oder 8 Zoll) aufzubessern. Es macht viel mehr Spass selbst den Himmel zu erkunden, und das Erfolgserlebnis wenn man das gewünschte Objekt dann im Okular sieht ist unbezahlbar und motiviert zu mehr!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bei der Recherche nach dem Dobson stoße ich offensichtlich auf zwei Versionen(?):
Einmal mit Pyrex-Spiegel (ältere Version?) und einmal nicht (welcher Spiegel ist das dann?).
Wo liegen die Unterschiede? Sind sie relevant?
 
Hallo Poldy,

Pyrex hat ein thermisch günstigeres Verhalten, d.h. ein Pyrex-Spiegel kühlt etwas schneller aus als einer aus anderen Glassorten.

VG Christian
 
Hi Poldy,,
Float, also eine Fensterglassorte ist die andere Glasvariante. Pyrex ist Temperaturstabiler bzw. kühlt schneller aus. Bei der Gerätegröße ist das aber noch nicht wahnsinnig wichtig.
Wie durchdacht die Rockerbox ist, wäre mir bei Skywatcher vs. GSO wichtiger. Da gab es hier vor kurzem auch eine Unterhaltung, nur finde ich die gerade nicht.

cs
Jürgen
 
Hallo noch einmal,
es wird definitiv das Dobson.
Habe mich nun recht intensiv an Okularen schlau gelesen. Viele Infos widersprechen sich, aber OK.

Ich würde mir folgende Okulare kaufen wollen (in der vorgegebenen Kauf-Reihenfolge; die ersten beiden direkt):

TS Planetary 4mm
GSO Superview 30mm

Speers Waler 13,4mm
TS SWM 9mm
TS Planetary 6mm
Vixen LVW 22mm

Immerhin sind ja ein 25mm und ein 10mm ja beim Dobson mitgeliefert; einige sagen, sehr dürftig, andere sagen, ist OK für den Anfang.

So sinnvoll alles? Oder völliger Blödsinn?
 
Hallo Poldy,

Also mir wären das zu viele Okulare, ich komme da im wesentlichen mit 3 Brennweiten aus.

Ich habe einen 8'' F6 GSO Dobson und bin damit sehr zufrieden.
Ich hatte auch vorher schon günstige Okulare ( Super 20 & 10mm )
Die waren gar nicht so schlecht. Dazu kamen dann ein 25mm Vixen NPL, ein TS-SW15mm und ein 8mm Planetary. Mit diesen 3 Okularen beobachte ich jetzt fast ausschließlich. Was mir vielleicht fehlt ist noch ein 2'' Okular mit über 30mm Brennweite.

Also die 10mm & 20mm würde ich erst einmal ausprobieren, dazu noch ein Okular über 30mm für größere DeepSky Objekte.
Dann noch ein Okular um die 15mm und eins zwischen 6-8mm Brennweite.

Planeten / Mond beobachte ich sehr gerne mit dem TS-SW15 und dem 8mm Planetary. 8mm sind auch bei weiniger guten Bedungungen noch gut einsetzbar.
Die Marken hast Du ja auch mit auf Deiner Liste.
Die Okulare sind ja recht günstig aber ich bin damit zufrieden.

Gruß,
Holger


 
Hi Poldy
Zitat von Poldy1981:
Das wäre eine Kombination für ganz hervorragende Beobachtungsbedingungen - die 300x mit dem 4mm wirst Du nicht oft nutzen können.
Und gleichzeitig für miserablen Himmel - bei einer max. AP von 5mm mit dem 30er.

Leg bei beiden Okularen noch 2-5mm drauf. Also lieber ein 32er oder 35er und eines mit 6mm für den meist noch gut nutzbaren Bereich von 200x.

cs
Jürgen
 
Hallo Poldy,

ich glaube mit dem 4mm gehst Du für den Anfang zu hoch ran. Ich meine, dass man viel eher ein Okular benötigt, was ein Stück Luft zum maximal denkbaren lässt. Das ist öfters nützlich, als das Okular für perfekte Bedingungen. Das bewahrt auch vor einer Enttäuschung. Also sollte erst das 6mm kommen.
Das 30mm als Übersichtsokular in 2" macht auch viel Sinn. Das 25mm hängt dann etwas in der Luft und das 10mm passt ganz gut in die Abfolge.
Für die weiteren Anschaffungen sind LVW 22 und Speers 13,4 sicher eher Deepsky-Okulare. Liegen in einem guten AP Bereich. Spätestens mit dem LVW 22 wird das mitgelieferte 25mm obsolet. Hm... das TS-SWM 9mm ist ein nettes Okular, aber ob es die gewünschte Steigerung zum vorhandenen 10mm leistet? Aber bis die Entscheidung ansteht, sind ja hoffentlich schon ein paar Stunden mit dem Gerät verbracht worden.
Was meiner Meinung nach wirklich einen Versuch wert wäre: Ein Ortho mit 5mm Brennweite. Eventuell auch als Gebrauchtkauf, damit man es ohne viel Verlust weitergeben kann, wenn man mit 30° Feld beim Nachschubsen oder dem knappen Augenabstand nicht klar kommt. Ich würde das nicht in die erste "Kollektion" nehmen, sondern erst mit etwas Praxistraining in Betracht ziehen. Kann aber gut sein, dass man buchstäblich dran kleben bleibt - nicht, weil die Linse am Auge angefroren ist, sondern weil man die Abbildungsqualität schätzt.

Was die Okularzahl angeht... hm. Sehe ich kein Problem. Im Gegenteil. Ich meine nach langen Jahren Beobachtung, dass man immer gut beraten ist, die passende Vergrößerung oder vielmehr die passende AP (also Bildhelligkeit) in Abstimmung von Objekt und Bedingungen zu suchen. Da ist man mit drei Okularen wahrlich schlecht aufgestellt.

Clear Skies
Sven
 
Danke Sven,

da mich Google auf der Suche nach Okularen quasi stets auf deine Seite geführt hat, scheinst du ja Experte zu sein ;-).

Ja, Speers und LVW habe ich auch für Deep-Sky eingeplant.

Dann würde ich folgendermaßen abändern:

TS Planetary 6mm
GSO Superview 30mm

Speers Waler 13,4mm
Vixen LVW 22mm
TS Planetary 4mm
9mm (vll. Omegon LE Planetary?)
 
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