Hi,
die Geräte haben ja optisch die gleichen Eckdaten. Es besteht sogar die Möglichkeit, daß die Optik vom selben Hersteller stammt. Man könnte nun darüber diskutieren, ob Celestron als "altbekannte Marke" eine bessere Endkontrolle der Optikqualität macht.
Weiterhin sollte entscheidend sein, welches Gesamtpaket mit dem besseren Zubehör ausgeliefert wird. Denn oft wird ja nur ein Okular beigelegt, während man aber doch 3 Okulare braucht, um die Leistung des Teleskopes einigermassen auszuschöpfen.
Ein Stahlrohrstativ ist kein muß. Auch ein Holzstativ leistet sehr viel, ab einem gewissen Level sogar mehr, als Metallstative, da Holz nicht so zum schwingen neigt.
Für einfaches beobachten kann man aber auch wirklich sehr gut mit dem beigelegten Alu-Stativ auskommen. Vielleicht muß man dann nach einer Weile mal schauen, es gibt viele Bastelanleitungen, um Schwachstellen an solchen Stativen zu verbessern.
Du weisst ansonsten, was Du an diesem Gerät hast?
Es ist ein Teleskop was einen Mittelweg zwischen kompakter Bauweise, Deepsky-Fotografie, Deepsky-Beobachtung und Planetenbeobachtung einschlägt. Damit ist es wirklich ein Allrounder. Das heisst zwar, daß es in praktisch jeder Disziplin noch ein besseres Gerät gibt, aber es heisst auch, das man so gut wie alles damit machen kann. Die kompakte Bauweise macht dann die Montierung günstig.
Was Okulare als Zubehör angeht: Am günstigsten wären für den Start die Okularbrennweiten 26mm, 10mm und 5mm. Vielleicht würdest Du statt einem 5mm Okular eine 2x Barlow kaufen und diese mit dem 10mm Okular kombinieren - das wirkt dann Effektiv wie ein 5mm Okular. Und wenn Du die 2x Barlow mit dem 26mm kombinierst, bekommst Du noch eine Kombination, die wie ein 13mm Okular wirkt. Das ist eine schöne Staffelung an Vergrößerungen, die eigentlich für jedes Beobachtungsziel etwas bietet.
Ausserdem solltest Du Dir zum Sucher Gedanken machen. Viele Sternfreunde arbeiten inzwischen lieber mit den sogenannten Leuchtpunktsuchern. Das sind Sucher ohne Vergrößerung, die aber über eine schräge Scheibe einen Leuchtpunkt "an den Himmel" projizieren, dort wo das Teleskop hinzeigt. Viele können damit leichter suchen als mit dem gespiegelten Bild in einem Sucherfernrohr.
Clear Skies
Sven