Teleskopwahl hauptsächlich Planeten vom Balkon

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Hallo Marcus,

Die SC's sind bei gegebener Öffnung wohl die kompaktesten Geräte. Allerdings leiden sie unter ca. 33% Obstruktion (--> Weichzeichnung des Bildes), sowie Bildfeldwölbung und Off-Axis-Koma (--> verstärkte Randunschärfen).

Die RC's haben noch höhere Obstruktionen und würden dein Budget hoffnungslos sprengen. Oder meintest du die MC's?

CS und VG Christian
 
Servus,

ich gehe in der Sonnen/Planetenbeobachtung demnächst einen anderen Weg:

150/3000mm Kutter.

Der liegt aber in diesem Fall seht weit über den Budget und benötigt eine stabile Montierung.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Christian und Mitleser,

ich meinte die drei Bauarten Schmidt-Cassegrain, Ritchey-Chrétien und Maksutov-Cassegrain. Über die Maksutov kann ich ja viel lesen. Die Schmidt sind wohl noch etwas kompakter und mehr Allrounder als die Maksutovs. Über die Ritchey im Vergleich zu den Maksutovs finde ich aber wenig. Aktuell gibt einen 6" f/9 Ritchey im Angebot für knapp unter 500 Euro - billiger als ein Maksutov gleicher Öffnung.

Viele Grüße und CS,
Marcus
 
Hallo Marcus,
für Deinen Zweck würde ich dann wohl das Maksutov in 5" oder 6" bevorzugen (für größer langt wohl das Budget nicht).
Es muss aber qualitativ i.O. sein (ein gebrauchtes Intes z.B.) und Du musst rechtzeitig für einen Temperatur-Ausgleich sorgen.
Da die Meniskuslinse gern beschlägt, ist eine effektive Taukappe Pflicht.

Es hat gegenüber dem SC technisch bedingt die bessere Abbildung (sagt die Literatur).
Tatsächlich fand ich bisher die Sternabbildung eines MC's immer besser als am SC.
Ein C8 wär allerdings auch in Reichweite und wenn Du die Chance hast, es vorher zu testen ev. eine Alternative.
Zu Temperierung und Tau gilt aber hier das gleiche.

Die RC's sehe ich eigentlich ausschließlich in der Fotografie.

Etwas "exotisch" aber absolut lohnenswert könnte auch die Suche nach einem TAL 200K sein. Ggfs. auch ein Vixen VMC200L? Beide kühlen schnell aus, haben nicht mit dem Tauproblem zu kämpfen und liefern sehr gute Bilder.
 
Hallo Ralf,

Preis und Verfügbarkeit (neu und gebraucht) sprechen ja auch für einen Mak. Ist denn ein mehrere Jahre alter Intes i.d.R. so viel besser als z.B. ein neuer Skywatcher? Als Anfänger würde ich eventuelle Mängel vermutlich nicht oder erst spät erkennen. Beim Gebrauchtkauf entfällt ja auch die Gewährleistung.
In den Foren und auf Webseiten liest man immer wieder von handselektierten Optiken. Muss man da den Händler gut kennen oder zahlt man 50 Euro mehr für den Tubus, damit der Händler sich die Mühe macht aus 5 Tuben den besten zu wählen? Und es können ja auch ausgerechnet 5 Gurken sein ;-)

Danke und viele Grüße,
Marcus
 
Hallo Uwe,

Zitat von UwePilz:
...Skywatcher ist mittlere China-Qualität. Wahrscheinlich ist der Unterschied so groß, dass man ihn mit etwas Beobachtungserfahrung bemerkt.

Ein Freund hat kürzlich einen SkyWatcher 90mm MAK (Black Diamond) mit einem Zeiss Telementor und Zeiss Okulare mit SkyWatcher-Okularen (Ortho und Monozentrisch von Zeiss) verglichen. Auch wenn der MAK durch die Öffnung naturgemäß eine bessere Auflösung hatte, waren sie in Punkto Bildschärfe gleichwetrtig, den Befund kann ich mit den selben Optiken, durch die ich mal bei ihm schauen konnte, bestätigen.

Die Okulare waren mit Ausnahme des 25mm Kellners (Müll!) ebenfalls gleichwertig.

Zumindest die MAKs bis fünf Zoll von Skywatcher, die ich kennen lernte und deren Refraktoren (mein eigener und der eines Bekannten) würde ich zumindest optisch in der oberen Qualitätsklasse anordnen, vom physikalisch bedingten Farbfehler des 120/1000er abgesehen. Die größeren MAKs über sechs Zoll sollen nicht ganz so gut sein.

Aber aufgrund der Qualitätsstreuungen sind meine persönlichen Erfahrungen nicht zwingend repräsentativ für die breite Masse an Teleskopen von Skywatcher.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Marcus,

von Intes Micro gibt es das z.B. das 6-Zoll Modell M615 mit f/15, hier ist der Fangspiegel noch etwas kleiner und verursacht somit weniger Obstruktion - von daher sehe ich das Geraet besser fuer Planeten geeignet als die typischen f/10 Maks/SCs. Auch das ETX 125 von Meade hat f/15 - ob das allerdings besser als der Skywatcher Mak ist kann ich nicht sagen.

Gruesse,

Martin
 
Hallo Marcus,

auch bei den Russenmaks ist nicht alles Gold was glänzt.
Schau dir mal diese Seite von Eckehard an:

http://www.pteng.de/astro/im715/im715.htm

An der Seite sind noch weitere Links die du dir anschauen solltest.

In den Foren und auf Webseiten liest man immer wieder von handselektierten Optiken.

Aus meiner Sicht ist das größtenteils Humbug. Die meisten Händler
verfügen nämlich weder über die Ausrüstung noch die Erfahrung
um einen aussagekräftigen quantitativen Test durchzuführen.
Sterntests sind besser als nichts, aber sie erlauben nur dann
eine einigermaßen belastbare Aussage wenn sie korrekt durchgeführt wurden.

Ein Sterntest am künstlichen Stern in kurzer Entfernung
wird sogar ein falsches Ergebnis in Bezug auf die sphärische
Aberration des Teleskopes ergeben.

Wenn ein Händler sich die Mühe macht die Optik mittels Ronchitest
und Sterntest an einem Stern in geeignetem Abstnd zu prüfen,
gegebenenfalls zu kollimieren, kann das schon einen Unterschied machen.

Aber Zeit ist Geld und das Prozedere kann nur ein Händler leisten
der bereit ist viel unbezahlten Aufwand zu betreiben,
oder aber sich diesen Aufwand angemessen bezahlen zu lassen.

Es wäre schon besser wenn der Hersteller nur gut justierte Optiken
mit einer bestimmten Mindestqualität ausliefern würde.

MfG,Karsten
 
Hallo zusammen,

also es kristallisiert sich immer mehr ein 5" Mak als ideal für mich heraus. Ob SW oder Intes wird sich dann zeigen. Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich diesen wie angedacht parallaktisch montiere mit motorisierter Nachführung oder doch grab'n'go fähig auf einer guten azimutalen Montierung. Sven Wienstein schreibt dazu unter http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/78247/Oha_Ne_ne#Post78247 u.a. folgendes:

Zitat von Sven_Wienstein:
Also, Planet ohne Motor: 150x, Gesichtsfeld gut 30x. Die Montierung schwingt 4 Sekunden (was ganz gut ist, so mancher Einsteigerkram schwingt 8 und mehr). 20 Sekunden braucht der Planet, um durch das Gesichtsfeld zu laufen. Je nach Okulartyp ist nur die Bildmitte wirklich scharf, bedeutet: Alle 15 Sekunden nachstellen, Zittern abwarten, schauen... dann wieder nachstellen.
Ohne Feineinstellung kommt da viel zu oft "Mist, wieder raus!" Das Dobson-Problem. Abhilfe: teure(re) Weitwinkelokulare. Sind Weitwinkelokus am Planeten so schon nicht der Freund des Planetenfreaks, wird es bei den billigen schonmal unangenehm, allein was Reflexe und Schwärzung angeht.

Das heisst: Wenn Du über die Preislage eines ETX oder Nexstar 4 nachgedacht hast, dann muß doch wohl eine motorisierte (eine Achse reicht) Parallaktische drin sein!
Glaub mir, für dieses Nachhaken wirst Du mir dankbar sein, wenn Du es erst hast! Der Planet bleibt selbst bei ungenauer Aufstellung 5 Minuten im Okular, und in dem einen Moment, in dem das Seeing gut ist, wackelt nix, ist das Auge ungenervt und entspannt am Okular und der Planet in der besten Schärfezone des Okus.
So muß das sein, und nicht anders!

Das klingt einleuchtend. Dagegen beobachtet Stefan (stefand) mit einem Mak 102 auf einer AZ4 und scheint ganz zufrieden zu sein (Thread habe ich grad nicht zur Hand).

Speziell auf meinem Balkon mit Südblick stellt sich die Frage, ob bei nur sehr grober Einnordung der motorisierten Nachführung das Objekt minutenlang im Okular bleibt und somit entspanntes Sehen und Erkennen ermöglicht.

Vielen Dank und CS,
Marcus
 
Zitat von tonabnehmer:
Speziell auf meinem Balkon mit Südblick stellt sich die Frage, ob bei nur sehr grober Einnordung der motorisierten Nachführung das Objekt minutenlang im Okular bleibt und somit entspanntes Sehen und Erkennen ermöglicht.
Hi!

Wenn du die Polhöhe richtig eingestellt hast und grob weißt, wo Norden ist, ist die Nachführung schon ganz brauchbar. Wenn du es noch genauer haben willst, kannst du die Montierung einmal grob einscheinern (Die Methode Scheiner sagt die, in welche Richtung du korrigieren musst, wenn der Stern in welche Richtung rauswandert) - die Azimut-Korrektur langt dafür ja, Polhöhe sollte sich bei jeder parallaktischen Montierung per Skala für visuelle Zwecke genau genug einstellen lassen - und dann die Position der Stativbeine auf dem Boden markieren.

Mit Kompass und Polhöhenskala solltest du aber gut genug hinkommen, um nur alle paar Minuten nachjustieren zu müssen.

Bei ca. 150x muss ich bei meiner azimutalen Porta-Montierung oft genug nachführen, dass es langsam nervt - auch beim Weitwinkel. Wenn ich versuche, z.B. irgendwelche Details auf Mars zu identifizieren, ist der Wechsel zwischen Karte und Teleskop schon nervig genug, da will ich mich nicht auch noch um die Nachführung kümmern müssen. Um einen Sternhaufen einfach nur zu genießen oder einen Doppelstern zu trennen, ist auch bei 150x keine motorische Nachführung nötig - da stört das Kurbeln oder Schubsen weniger, weil ich die Beobachtung mit nichts abgleichen muss bzw. auch nicht zeichne.

Gruß,
Alex
 
Hallo zusammen,
nun - das IM715 von Eckehard scheint ein Spezialfall zu sein, oder alle 715er? Aber er hatte ja auch positives berichtet.

Optisch traue ich den Intes-Geräten weit eher über den Weg als den Skywatchern. Garantie wäre da eher nachrangig.
Die Mechanik ist imho in den Griff zu kriegen, sofern man sich daran stört (wackeln darf natürlich nix).
Ich hatte schon zwei Intes-Scopes ( MN78 und MK-67) und war mit deren Optik sehr zufrieden.
Man muss dann halt sehen, ob man einen mit verstellbarem Spiegel nimmt (Bino-Option, aber ev. Shifting) oder einen mit feststehendem Spiegel und OAZ. Fest ist stabiler, bei ersterem könnte man aber auch einen OAZ nachrüsten.

Das Thema "handselektierte Optik" wurde ja schon öfter kontorvers diskutiert, genauso wie die "Gurkenlotterie". Wie belastbar so eine Aussage ist, hängt wohl auch vom Vertrauen zu dem jeweiligen Händler ab.
Geld würde ich dafür nicht bezahlen, es sei denn, ein Messprotokoll gibt mir verlässliche Werte an die Hand, auf die ich mich im Reklamationsfall berufen kann. Auch hier gilt aber leider: Papier ist geduldig...
Definitiv sicher sein kann man sich also wirklich nur nach einem eigenen Test. Sterntest und Ronchi-Test sind nicht so kompliziert und liefern ein aussagefähiges Ergebnis.
 
Zitat von tonabnehmer Speziell auf meinem Balkon mit Südblick stellt sich die Frage:
Ja, grobes Einnorden reicht. Am einfachtsen geht das so:
- Irgenwann man ziemlich genau einnorden
- Eine weit entfernte Ldnmarke anpeilen und die Koordinaten von der Montierung abschreiben.
- Beim nächsten Mal alles so einrichten, dass die Landmarke bei den gemerkten Koordinaten steht. Das Stativ mus vorher ausgerichtet werden.
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die weitere Hilfe. Dann halte ich fest: Ich spare auf einen 5" Mak auf motorisierter parallaktischer Montierung.

Macht es Sinn, lieber eine EQ5 statt EQ3 zu nehmen in der Hoffnung auf noch mehr Stabilität oder ist die EQ3 für den 5" Mak schon so sehr stabil, dass die EQ5 keine zusätzliche "Leistung" bringt?
Und als weitere Frage: Die Meade GoTo eines Freundes empfand ich als sehr laut und somit Balkon-untauglich. Die Schlafzimmer der nächsten Nachbarn sind ca. 2-3 Meter Luftlinie entfernt. Sind die üblichen Nachführmotoren für EQ3/EQ5 ausreichend leise bzw. gibt es da empfehlenswerte Modelle? Ich würde auch gleich Nachführung für beide Achsen kaufen.

Danke und CS,
Marcus
 
Hallo Marcus,

ich habe mal mit der Kombi 5'' MAK und EQ-3 beobachtet und für ein Haupt-Arbeitsgerät als äusserst grenzwertig empfunden, wenn es um Hochvergrößerungen geht. Ich muss hierzu jedoch ausdrücklich sagen, dass ich bei der Stabilität bei Bekannten als überempfindlich gelte, meine Sternfreunde sind mit der Kombination visuell durchweg sehr zufrieden..

Bei Schnellspechtel-Teleskopen sehe ich das anders, aber beim "Arbeitstier" sollte die Montierung so stabil wie nur möglich sein.

CS und VG Christian
 
Hi Marcus,
ich würde auch def. zur EQ-5 raten.
Da Du ja Zeit hast, ist das doch kein Problem. Warte auf ein gutes Angebot im Gebrauchtmarkt oder starte eine Suchanfrage.
So kriegst Du mehr Leistung fürs Geld. Eine Astro-5 würde es auch tun.

Die Meade-Teile sind wirklich arg laut. GoTo muss es ja nicht sein und 1 Paar MT-1 Clone mit einer Steuerung dazu ist bezahlbar, präzise und leise.
 
Hallo Markus,

hast Du Dir schon mal die Celstron Nexstargeräte angeschaut?
Ich hab mir vor kurzen als "Zwischendurchteleskop" ein Nexstar 4 SE gekauft und bin von dem Maksutov und der Montierung einfach nur begeistert. Das ganze ist super schnell aufgebaut und geeicht. Für eine genaue Nachführung braucht man keinen freien Blick auf den Polaris. Die Montierung hat eine Polhöhenwiege und kann somit auch für Astrofotos genutzt werden.
Wenn es ganz schnell gehen muss lass ich das Stativ oben und nehm nur die Montierung runter und stell das ganze dann auf den Tisch....


Gruß

Micha
 
Hallo Christian und Ralf,

danke für die weiteren Hinweise zur EQ3/EQ5!


Hallo Micha,

eine Bedingung für eine Motorsteuerung ist, dass die Motoren leise sind (Schlazimmerfenster der Nachbarn 2-3 Meter Luftinline entfernt). Erfüllen die Nexstar Montierungen diese Bedingung? Interessant wäre für mich der Celestron SLT MAK 127. Leider hat der keinen 2" OAZ wie der Skywatcher. Ob das für mich nachteilig ist, kann ich nicht abschätzen.


@All

Die Skywatcher Synscan, ist die leise genug für den Balkonbetrieb? Kann man diese bei eingeschränktem Geischtsfeld gut kalibrieren? Und traägt sie einen 5" Mak stabil?

Viele Grüße und CS,
Marcus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Marcus,

Die Lautstärke der Synscanmodelle ist mir leider unbekannt. Wenn es leise sein soll, und nur der Nachführung "aus Bequemlichkeit" dienen soll würde ich mal die DK-3 ins Rennen werfen mit Ihren Vixen-Clone-Motoren. Diese sind absolut leise - erlauben aber auch nur eine 32x Geschwindigkeit.

Ich verwende die DK-3 an einer Celestron ADM und fürs visuelle macht Sie den Job wunderbar.

Viele Grüße

Michael
 
Hi Marcus,

ich hab die NEQ6 (SynScan) und betreibe sie auch vorzugsweise auf dem Balkon ( Dachterasse).

Ich empfinde sie als nicht laut. Aber bei meiner musste ich die RA und DEC Motoren ausbauen bzw. deren Zahnräder neu einstellen weil da ein unangenehmes "Schnarren" war. Seitdem ist sie gleichbleibend leise.

Gruß

Franz :-)
 
Hallo Marcus,

die Montierung kann man auf verschiedenen Wegen eichen.

Skyalgin: da brauchts nur 3 helle Objekte...und man muss sich nicht am Himmel auskennen.
Sonnensystem: eichen über das anfahren von 2 Himmelskörper unseres Systems inkl. Sonne.
onestar, twostar....usw.: genaue Auswahl der Eichsterne
EQAlgin: wenn die Montierung mit der integrierten Polwiege verwendet werden soll.

Ich empfinde die Geräusche der Montierung als sehr leise. Wenn es aber doch zu laut sein sollte kann man die max.Geschwindigkeit des GOTO runtersetzen. Im normalen Nachführbetrieb ist das Dingen nicht zu hören....selbst wenn man per Hand etwas schneller verstellt.

Das geniale an dem SE Gerät ist der klappbare Spiegel so das man die Spiegelreflex hinten dran lassen kann wenn man beobachtet. Auch kann man an der "losen" Montierung die DSRL anklemmen und Fotos mit kleiner Brennweite zu machen.
Einen weiteren Vorteil sehe ich darin das man die Montierung auch mit Batterien betreiben kann wenn man möchte.(keine sep.Stromversorgung)

Gruß

Micha
 
Hallo und Danke für die weiteren Antworten!

@ Franz, ich meinte die Skywatcher Synscan AZ ;-)

@ All
Was meinent denn die Anhänger parallaktischer Montierungen zu der Idee, vielleicht doch eine AZ GoTo auf dem Balkon einzusetzen wie die Nexstar oder Skywatcher SynScan AZ?

Danke und CS,
Marcus
 
Hallo Markus,

die Skywatcher Maks auf der AZ haben den Nachteil das man den Mak nicht von der Montierung trennen und die Montierung nicht vom Stativ trennen kann.
Das geht bei den Celestron Nexstar SE. Wenn man in den Urlaub fliegt kann man also die Optik ins Handgepäck nehmen und die Montierung in den Koffer stopfen.
Bei den Skywatcher AZ geht auch nur die Eichung nach den Sternen.
Bei den Nexstar geht wie schon gesagt auch die Eichung nach dem Sonnensystem. Man kann das Teleskop also auch am Tag aufstellen, eichen und die Planeten sowie Sonne mit GoTo und Nachführung beobachten.

Schau Dir bei Geräte genau an. Es Gibt Vor und Nachteile.

Gruß

Micha


Nachtrag: Ich habe meine paralaktische Montierung mit dem Newton wieder verkauft weil mir der Zeitaufwand zum aufstellen einfach zu hoch war.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Micha,

ich habe mir mal die Anleitungen zu den Skywatcher Montierungen runtergeladen und angeschaut. Dort steht erklärt wie man das Teleskop an die Montierung montiert und wie man die Montierung auf das Stativ setzt. Bist Du Dir sicher, dass man die nicht trennen kann? Dem Hinweis mit der Eichung werde ich mal nachgehen.

Ich werde im Montierungsforum mal einen neuen Thread zum Teilthema Mak 127 und Monti aufmachen.

Danke und viele Grüße,
Marcus
 
Hallo Marcus,

die 127er Optik lässt sich von der Montierung trennen.
Die Fraghe ist aber ob sich auch das Stativ von der Montierung trennen kann und man die Montierung mit der Optik auch auf einem Tisch betreiben kann...
Das meinte ich.

Gruß

Micha
 
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