Teleskopwahl

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Robert_Ronge

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Hallo zusammen,

man wird es vielleicht schon ahnen, ich bin auf der Suche nach einem ordentlichen Einsteigerteleskop und bin von der Auswahl an Marken, Arten und Preisklassen etwas überfordert.
Zunächst mal ein paar grundsätzliche Sachen, die wichtg sein könnten:
Ich bin auf der Suche nach einem Teleskop, mit dem man sowohl für die Planetenbeobachtungen als auch für DeepSky gerüstet ist.
Nach längerem Hadern und der Einsicht das ein qualitativ gutes Gesamtset wohl nicht für 500 € zu haben ist, habe ich mein Budget-Limit auf 2000 € gesetzt, das sollte dann also Teleskop, Stativ und das optische Zubehör abdecken.
Da ich außerdem in Berlin wohne, komme ich natürlich nicht ohne weiteres dazu, einen geeigneten Platz fürs Sternegucken zu finden, demnach sollte das Teleskop auch transportabel sein.

Nach längerer Suche bin ich schließlich auf das "Skywatcher Dobson Teleskop N 304/1500 GT BlackDiamond DOB(-AT)" gestoßen, also entweder das mit Nachführung oder das ohne. Ich hab ja schon gelesen, die Ausführung mit Nachführung wurde schon von einigen hier in einem anderen Thread ausdiskutiert, das hat mich aber letztlich nur unsicherer gemacht, nachdem ich anfangs ganz Feuer und Flamme war. Da war ja von einer nicht imer gut funktionierenden Nachführung die Rede und davon, dass die Optik eventuell nicht das ist, was der Hersteller verspricht.
Jedenfalls hab ich dazu gleich meine erste prinzipielle Frage zur Teleskopwahl:
Ist es sinnvoll, sich ein Teleskop mit zumindest versprochener über 300-facher Vergrößerung zu kaufen, wenn anscheinend unter Normalkonditionen ab 300 nicht wirklich mehr zu sehen ist? Ich weiß natürlich, das vor allem die Lichtsammelfähigkeit für DeepSky-Beobachtungen wichtig ist, aber diese Frage stellt sich mir halt, zumal ja auch die Auflösung normalerweise nicht unter einer Bogensekunde zu bringen sein soll, wegen der Luftverwirbelungen.

Dann auch gleich zwei Fragen zum Skywatcher:
Wie gut habe ich mir die Optik vorzustellen, wo sollte man die Geräte von Skywatcher da qualitativ einordnen? Bei astroshop werben sie ja damit, das die Geräte der BlackDiamond-Serie mit Schott-Glas-Optiken ausgerüstet sind, ist das wirklich eine zu empfehlende Sache?
Und lohnt es sich überhaupt, 350€ mehr für eine automatische Nachführung zu kaufen? Ich meine, wie oft hat man bei einem 304er das Dobson pro Minute zu schubsen, damit das Objekt im Bild bleibt und ist das bei größeren Vergrößerungen nicht eventuell etwas kompliziert und gewöhnungsbedürftig?

Naja, jedenfalls hab ich mich dann noch anderweitig etwas umgeschaut, vor allem da mich die Optik-Sach nich losgelassen hat, das is ja das wichtigste und Orion soll da ja ganz gut sein, da bin ich auf das "Orion Dobson Teleskop N 150/750 StarBlast 6 IntelliScope DOB" gestoßen. dazu gleich noch eine Frage:
Das ist ja "nur" ein 150er, wie groß hab ich mir denn da den Unterschied zwischen einem Skywatcher 304er und dem Orion 150er vorzustellen, was so die Bildqualität und Helligkeit angeht? Lohnt es sich ein großes Mittelmaß-Teleskop zu kaufen, statt einem höherwertigen aber nur halb so großen Teleskop?

Ansonsten sind mir noch andere Teleskope ins Auge gestochen, unter anderem das "Orion Dobson Teleskop N 150/750 StarBlast 6 IntelliScope DOB " das hat natürlich den Vorteil, dass es (hoffentlich) auch eine sehr gute Optik hat und das man es nicht selbst ausrichten muss, vom Balkon aus macht sich das ja immer so schlecht und oft wird sich die Beobachtung wohl auch leider auf diesen Ort beschränken ... da macht sich ein 304 schon ganz schön schlecht oder?^^ Für ein Dobson würde ich mir dann wohl einen anderen Ort suchen, aber das geht schon klar.

Nach dem optischen Zubehör will ich erstmal gar nicht nachfragen, das lohnt sich ja konkret erst, wenn die Wahl des Teleskops feststeht, ich weiß nur, dass bei f/5-Teleskopen das Zubehör ganz schön teuer werden kann, weil es besonderen Ansprüchen genügen muss.

Naja, jedenfalls bin ich für alle Ratschläge und Tipps dankbar, ich will mich auch nicht auf die hier beschriebenen Teleskope festlegen, bin also ganz offen für andere Vorschläge. Es muss auch nich zwingend ein Dobson sein, wenn ihr meint das ein guter Refraktor doch besser wäre, weil man für DeepSky vielleicht schon besonders gute Bedingungen braucht, die um Berlin rum nicht zu erfüllen sind und ich mich ehr auf Planetenbeobachtung beschränken sollte, dann bin ich für solche Hinweise sehr dankbar, will ja auch nicht viel Geld für etwas ausgeben, dessen Möglichkeiten ich gar nicht ausreizen kann...


Mit freundlichen Grüßen,

Robert
 
Hallo Robert,

zunächst Mal, vor allem Anderen sollte klar sein, welche Teleskopgröße Du handhaben willst und kannst.
Du wohnst in Berlin und musst da raus, wenn Du wirklich gut beobachten willst.
Es geht nicht um Die frage, was Du gerade so schleppen kannst, es geht um die Frage, was Du langfristig gesehen und immer wieder schleppen willst.
Das schönste große Teleskop nutzt im Wohnzimmer als Blumenständer nichts, wenn es nicht oder zu selten oder nach den anfänglichen Begeisterung immer seltener unter den Sternenhimmel kommt.
Schau Mal da
http://www.taunus-astronomie.de/art_scopes.html
rein, das gibt Dir eine ungefähre Vorstellung.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Robert,

du hast dir vorab schon einige Gedanken gemacht.
Du sprichst letzendlich aber zwei unterschiedliche Teleskope an, was es Ausmaße und Öffnung betrifft.
Natürlich ist der Unterschied zwischen 304mm und 150mm Öffnung recht groß. Das betrifft vorallem DeepSky-Objekte, welche von einer größeren Öffnung profitieren.

Doch mehr Öffnung bedeutet auch mehr Größe und Gewicht.
Wenn du häufig auf's Land fahren möchtest, so ist das vielleicht aktuell deine Meinung, aber nache einiger Zeit kommen vielleicht die ersten 'Aussetzer'. Will sagen, du würdest lieber vom Balkon aus gucken oder ein mittelmäßiges Plätzchen aufsuchen, welches aber schneller zu erreichen ist.
Ob das so sein wird, weiß ich natürlich nicht, doch aus Berlin heraus an einen dunklen Ort zu gelangen dauert vielleicht ein wenig und wird daher nicht so oft durchgeführt, wie zuvor angenommen.

Also gebe ich zu bedenken, dass ein kleineres Teleskop zumindestens einfacher zu transportieren ist. Bitte studiere mal die Gewichte von Tubus und Rockerbox danach, ob du dir auch zukünftig vorstellen kannst, diese aus Berlin heraus zu transportieren und an den Beobachtungsplatz zu tragen.

Ansonsten sind die Geräte preislich so unterschiedlich, dass ein Vergleich schwierig ist.

Noch zu deiner FRage mit dem Nachschubsen: Das hängt von der Vergrößerung und dem GEsichtsfeld ab. Eine hohe Vergrößerung hat ein kleineres Gesichtsfeld, als eine kleiner Vergrößerung - grob gesagt. Ergo ist das Nachführen bei hoher Vergrößerung öfters notwendig. Das ist unabhängig von der Öffnung eines Teleskops. Es gibt Hobbyastronomen, welche deswegen gerne eine autom. Nachführung bei der Planetenbeobachtung haben möchten.
Was die Dobsons von Skywatcher auf diesem Gebiet können, weiß ich aus Erfahrung nicht, aber wenn eine da ist, dann sollte sie gut funktionieren.

Summa sumarum: Ich habe nur den Aspekt des Transports beschrieben, da speziell am Beginn des Hobbies nicht zu erkennen ist, wie bereitwillig du auch später noch einen 12-Zöller aus Berlin heraus transportieren möchtes. Unbeschritten ist dieses Gerät in seiner Leistung dem 150mm Gerät natürlich hoch überlegen.

CS,
Stefan
 
Hallo,

ihr habt natürlich recht was das Problem mit Größe und Gewicht des Teleskops angeht, in der Tat habe ich auch schon auf die Seite, die Günter hier verlinkt hat, schon besucht und ich war doch überrascht, wie groß so ein 12-zöller ist, das macht mir auch durchaus Bauchschmerzen, deshab hatte ich mich auch gefreut den skywatcher-flextube gefunden zu haben^^
Aber ich gebe zu, der Skywatcher liegt wohl etwas außerhalb meiner praktischen Möglichkeiten. Ich denke aber, 200/1000 ist durchaus zu machen. Das Gewicht für so einen Apparat liegt, wenn ich mir so die einschlägigen Seiten angucke, ja bei ca. 25kg. Ich denke, das ist ein gut handzuhabendes Gewicht und in den Kofferraum passts auch noch gut.
 
Hallo Robert,

mhmh...gesunder Realismus erspart Frustrationen, auch wenn sich 12" in Papierform einfach toller anschaut als ein 8-Zöller.
Dabei mach jetzt nicht den Fehler, wegen 15 cm mehr Länge einen F/5er (1000 mm Brennweite) dem Absoluten Standardangebot 8" F/6 (1200 mm Brennweite) vorzuziehen.
Das wirkt sich an allen anderen Ecken ungünstig aus und ist nur bei den Ecken im Treppenhaus eventuell etwas günstiger.

Da kommst Du mit den 500 € für eine solide Erstausstattung fast hin, die 2000 € lassen sogar die Möglichkeit über Qualitätsabsicherung (z.B. Orion UK-Dobsons mit Zertifikat) oder die Wahl eines besseren Spiegelträgers (z.B. Skwatcher mit Pyrex Spiegel) nachzudenken und es bleibt noch genügend Geld in der Kasse, um nach den ersten selbst gemachten Erfahrungen das Zubehör nach eigenen erkannten Bedürfnissen um Okulare, Filter pp zu erweitern.

Die Erstausstattung umfasst neben dem Teleskop an sich sinnvoller Weise
-einen zusätzlichen Peilsucher (Red-Dot/Rigel/Telrad), auch Finder genannt (die optischen Geradsichtsucher sind Genickbrecher)
-ein 2" Übersichtsokular (über das man sich noch näher unterhalten muss wenn die Entscheidung zum Teleskop steht)
-ein bis zwei Okulare mittlerer Brennweite (eventuell Beipack zum Teleskop)
-ein bis zwei Okulare für die höheren Vergrößerungen (Mond und Planeten, aber auch hochvergrößerungsfähige DS-Objekte wie PNs und KS)
Dazu dann noch ein Beobachtungsstuhl, warme Klamotten, ein wenig Kartenmaterial oder einen "Himmelsatlas", eine Rotlichtlampe und was mir gerade nicht einfällt.
Jedenfalls ist so ein 8" F/6 Dobson ein idealer Einstieg, denn er lohnt auch eine weitere, gute Ausstattung in sehr hohem Maße und kann dabei quasi mit den Ansprüchen des Benutzers lange Schritt halten.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Ja ich denke auch, ein 8-zöller wird für den Anfang genügen.

Jedenfalls bin ich auf folgende Teleskope gestoßen, die Auswahl an f/6ern mit 1200mm ist ja nicht sehr groß, hat das eigentlich einen besonderen Grund?

http://www.astroshop.de/orion-dobson-teleskop-n-203-1200-skyquest-xt8-intelliscope-dob/p,13851

http://www.astroshop.de/skywatcher-dobson-teleskop-n-203-1200-gt-blackdiamond-dob-at/p,14974

http://www.astroshop.de/geoptik-dobson-teleskop-n-200-1200-formula-dob/p,4317

Der Apparat von Skywatcher hat natürlich den Vorteil einer automatischen Nachführung, was ich eben sehr reizvoll finde, dafür dürften aber die beiden anderen eine bessere Verarbeitung haben oder?
Meine Frage dazu ist nun, ist der Preisunterschied dafür gerechtfertigt?

Wie gesagt SAkywatcher wirbt ja mit einer "deutschen" Optik

Und die Sache mit dem Pyrexspiegel hab ich nich so verstanden, worum geht es dabei?

Bis denn
 
Hier hab ich übrigens noch was gefunden, was zumindest auf den ersten Blick interessant aussieht:

http://www.teleskop-express.de/shop...ffnung-200mm---Brennweite-1200mm---1-6-L.html

Dort wird mit einem Spiegel geworben, der besonders stark reflektierend ist, allerdings ohne Stativ, aber das kann man ja zusätzlich kaufen. Orion wirbt hier damit, dass man duch den Spiegel ein Zoll an Öffnung dazugewinnt, kann man das glauben? Eine EQ-6 Montierung dazu würde den Preis zwar nochmal hoch treiben, aber ist das ein Sache, über die es sich nachzudenken lohnt?

Grüße,
Robert
 
Hallo Robert,

naja... ein Zoll Öffnung kann man nicht gewinnen. Öffnung bringt ja nicht nur Licht, sondern auch Auflösung.
Meiner Meinung nach kommt es auch zuerst mal auf die Spiegelqualität und den Kontrast des Bildes an. Ich glaube, dass die wenigsten Sternfreunde in unserer Gegend die Chance haben, einen echten Gewinn aus der forcierten Verspiegelung zu ziehen. Die Objekte, die so schwach sind, dass man diese Prozente Licht noch braucht, brauchen eben auch sehr guten Himmel.

Letztendlich habe ich mich auch für eine verbesserte Verspiegelung entschieden bei einem Gerät, das ich für lange Zeit als das für mich größtmögliche und somit finale angesehen habe. Ich halte das auch richtig, nur sollte man es nicht überbewerten, wie Werbung das so gerne tut.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

das ist natürlich klar, dass man nur ein helleres Bild mit diesem Gerät erhält und keine höhe Auflösung oder Vergrößerung. Hast du denn einen Vergleich, wie viel heller das Bild mit einer besseren Verspiegelung ist? Es würde mich ja schon interessieren, inwiefern man dort eine Verbesserung bemerkt und ich denke, gerade die Helligkeit ist entscheidend bei der Untersuchung von DeepSky Objekten, oder?

Naja, da ich aber eh mit einem Dobson einsteigen möchte, hat sich die Sace sowieso erledigt. Ich weiß jetzt bloß noch nicht, ob ich mich für das Skywatcher- oder das Orion-Gerät entscheiden soll.
Wie gesagt, der Skywatcher hat eine Nachführung, aber ich habe immer noch dieses ungute Gefühl im Bauch, dass dafür die optische Qualität des Skywatchers nicht schlechter als die des Orion ausfällt und letztendlich kommts ja ehr auf die Bildqualität an, als auf die Bequenmlichkeit.
Hat da vielleicht schon jemand hier Erfahrungen mit beiden Herstellern gemacht (bei Skywatcher insbesondere mit der BlackDiamondSerie)? Oder vielleicht andere Vergleichsdaten, Strehlwert oder so? Ist da ein wirklich wahrnehmbarer Unterschied feststellbar?

CS,
Robert

 
Hallo Robert,

bei Skywatcher scheint gerade alles Black Diamond zu heißen. Lackierungsvariante???

Bei der Verspiegelung kann man das wohl schlecht beschreiben. Reflexionskurven wären aussagekräftig, habe ich aber zur Hilux nicht. Glaube ich.

Es wird heller, aber wie ich versuchte zu beschreiben: Objekte oder Details die so schwach sind, dass man mehr Licht braucht als mit der Normalverspiegelung durchkommt, ersaufen im leichtesten Himmelshintergrund. Das heißt man braucht erstmal einen richtig dunklen Himmel, bevor man diskutieren kann, ob man für Sehen oder Nichtsehen die Verspiegelung braucht.

Spiegelqualität: Bei den günstigen Seriengeräten ist das eine Frage des Einzelexemplars oder Glücks. Es gibt da wirklich solide, ja gute Spiegel, es gibt auch Ausreisser nach unten. Man kann da also nichts generelles Sagen, außer das man sich Beugungsbegrenztheit vom Händler schriftlich zusichern lassen sollte. Bestehen Zweifel, hat man dann wohl 2 Jahre Zeit das festzustellen. Ein Orionspiegel mit klarer festgelegter Qualitätsaussage ist da natürlich eine andere Nummer, da ist die Qualität definiert und sie sollte dann auch eingehalten werden bzw. es gibt dann ein Protokoll dazu. Das Prüfprotokoll macht zwar die Optik nicht besser, obwohl es viel Geld kostet, aber man kann dann beruhigt sein, dass die Optik OK ist und ggf. nach eigenen/anderen Fehlern suchen, wenn's nicht zufriedenstellend klappt.
Was wahrnehmbare Unterschiede angeht: Erstmal ist wahrnehmbar ob jemand sein Teleskop nachgetuned hat mit Veloursfolie und ordentlicher Aktiv-Belüftung. Wenn das steht wäre man erst in der Lage, die leichten Unterschiede zwischen OK und gut zu erfassen.

Clear Skies
Sven
 
hallo Sven,

hm ganz kapier ich das nicht: Bei Okularvergleichen weist du auf jeden Quentchen mehr Transmission hin, schwache Sterne können gerade noch sichtbar gehalten werden oder nicht, aber wenn 10-12% mehr Licht ankommen wegen der besseren Verspiegelung, dann ersäuft das gleich im leichtesten Hintergrund?

Wieso soll man denn schwache Objekte nicht besser erkennen wenn mehr Licht ankommt? Ja, auch Streulicht, aber auch da bringt ein grösseres Teleskop bessere Sichtbarkeit schwacher Objekte.

Mehr Licht!

hallo Robert,

die OrionUK Dobs haben eine zertifizierte Optik, aber der Tubus und die Mechanik sind so schlimm, dass manche Leute das Zeug lieber gleich wegschmeissen und was anderes rundherum bauen. Ich habe selber zwei solcher Tuben und mächtig dran rumgebastelt. Ein Freund hat einen 8" Dobs und der kam ohne Bremse, da kannst du mit einem leichten Stoss Karussell fahren...

Die Skywatcher Dobs sind solid und haben einen sehr guten Okularauszug, die Optik ist aber nicht zertifiziert. So richtig einen optisch üblen habe ich aber noch nicht gesehen.
Die Nachführung ist schon eine praktische Sache, nicht jeder liebt die Schubserei, und schöne Planetenbeobachtungen sind halbwegs schwieig wenn der Planet in 20 Sekunden durchs Gesichtsfeld segelt.

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

neee... das ist das ja gerade. Ich weise nicht auf jedes Quentchen Transmission hin sondern auf jedes Quentchen Kontrast zum Himmelshintergrund. Mag sein, dass mir in älteren Berichten auch schonmal "Transmission" dazu herausgerutscht ist.
Man kann's bei diesem Thema halt schlecht sagen, was wieviel bringt. Und bei der forcierten Verspiegelung muss man sich mal die Kurve anschauen, die 96% sind ja meist für den Peak-Wert angegeben, während die 88% ziemlich homogen sind.
Eigentlich müsste man mal solche Messkurven mit den verschiedenen(!) Empfindlichkeitskurven des Auges falten und dann über ein Integral mal herausrechnen, wie groß die wahrnehmbare Differenz überhaupt ist.

Übrigens, der wesentliche Unterschied ist: Vergleiche ich zwei Okulare mit ähnlicher Brennweite, dann ist der Himmelshintergrund (hoffentlich) recht ähnlich. Beim Spiegel aber wähle ich letztendlich die Okularbrennweite je nach Objekt so, dass der Himmelshintergrund ausreichend dunkel ist, das Objekt aber auch nicht zu stark an Helligkeit verliert. Und kritisch wird das eben bei ganz schwachen Objekten, die eben 7mm AP brauchen um visuell überhaupt wahrnehmbar zu sein, dann aber in unseren Gegenden automatisch im Himmelsgrau ertrinken.

Größere Teleskope bringen übrigens keine bessere Sichtbarkeit weil mehr Licht gesammelt wird. Bitte denk daran, dass jedes Teleskop visuell den gleichen Bildhelligkeitsbereich abliefert, nämlich von 7mm AP (wenn wir das als Obergrenze des anatomisch normal machbaren annehmen) bis herunter zu "theoretisch 0mm AP", praktisch natürlich auflösungsbedingt ca. 0,7mm AP (Jupiter, typisch) bis 0,3mm (Doppelsterne).
Ein großes Teleskop zeigt dann mehr vom Objekt, wenn feine Details nicht so verschmiert werden. Ein sehr dünnes Filament vom Zirrus wird eben vom Teleskop verschmiert wenn es dünner als dessen Beugungsscheibchen ist - es verliert dadurch an Flächenhelligkeit, denn durch das Verschmieren nimmt ja die Fläche zu. Ein größeres Teleskop hat kleinere Beugungsscheibchen (absolut kleiner bei gleicher Brennweite, relativ zum Himmel kleiner bezüglich der unterschiedlichen Öffnung) und so verschmiert es weniger stark und kann die tatsächliche Helligkeit so besser zeigen.

Beim Streulich ist zu bedenken, dass das Auge logarithmisch wahrnimmt und dann noch geringe Helligkeit vor wirklich dunklem Hintergrund verbessert wahrnimmt. Dadurch kommt es zum "Absaufen" von Objekten, weil logarithmisch der Helligkeitsunterschied weniger ins Gewicht fällt. Insbesondere, wenn das auf "Kontrastsuch" optimierte Auge keine harten Kontraste im Bild findet, sondern weiche Übergänge (womit wir wieder bei der Auflösung der Optik sind, siehe oben, verschmieren bedeutet eben einen weichen Übergang).
Beispielrechung: Himmelshintergrund 5, Objekt 20, Differenz 15. Log 20-Log5=0,6...
Himmelshintergrund 20, Objekt 35 (absolut gleicher Helligkeitsunterschied): Log 35-Log20=0,24...
Übrigens, wer sich über den Logarithmus ärgert, der sollte mal drüber nachdenken, warum man selbst kein Problem hat, bei grellem Sonnenschein auch Dinge im Schatten zu erkennen, während eine Kamera dann sogar so schlecht belichten kann, dass Schatten schwarz und Sonne überblichtet ist, so dass effektiv auf dem Bild nichts zu sehen ist. Diese "Sehtechnik" ergibt einen gewaltigen Dynamikumfang, über den wir uns jeden Tag freuen dürfen.

Nach diesem Exkurs...

Clear Skies
Sven
 
hallo Sven,

danke für den Exkurs! Zur hilux verspiegelung habe ich beim hier zensierten forum ein diagramm gefunden, die 95% werden demnach bei 470nm erreicht und bei 680nm wieder verlassen, die kurve ist recht flach. such nach:
"Hilux-Beschichtung, wie erkennt man die?"

Zur besseren Sichtbarkeit von diffusen Objekten in grösseren Scopes unter Streulicht hatte ich ein Schlüsselerlebnis: Ich lebe hier 5km von Wien unter der Streulichtglocke und konnte im 9" Newton nie NGC 891 visuell aufspüren, trotz exakter Kenntnis der Position. Dann hatte ich mal einen 16" Dobs zum Testen und schwupp da war sie - bei etwa 4mm AP schwach aber deutlich sichtbar. Nun konnte ich sie auch im 9" erahnen, der Unterschied war aber deutlich. Im 9" habe ich einige APs ausprobiert, aber keine konnte mit dem 16" mithalten. 891 ist ein relativ grossflächiges Objekt, die feinen Strukturen sind weit jenseits der visuellen Sichtbarkeit.

Deswegen kann ich zwar theoretisch gut nachvollziehen, dass man bei flächigen Objekten mit dem freien Auge genausoviel sieht wie mit dem grössten Teleskop, aber die höhere Vergrösserung bei gleicher AP in einem grösseren Rohr in der Praxis zur Erkennbarkeit sehr beiträgt. Wie hier beschrieben:
http://www.astronomie.de/astropraxis/farbsehen/intro/index.htm

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

naja... beim Vergleich zweier Teleskope kann aber noch so einiges geschehen, gerade wenn man noch Störlicht hat. Es kann dummerweise so sein, dass das "schwächere" Teleskop mehr Streulicht ins Bild bringt. Veloursfolie ist ja nicht alles, Tubusüberlänge, Optikqualität, Innenauskleidung des OAZ, die ganze Palette an zu beachtenden Dingen halt.
Es erinnern sich hier sicher noch einige Leute an den Tag, an dem Klarinetto anbot, seinen 16" Dobs (zitiere) in die Wupper zu werfen. Grund dafür war, dass Kurt Schrecklings 10" Selbstschliff das Teil an einer Galaxie derart versemmelt hat, dass die Galaxie im 10" heller herauskam. Letztendlich zurückzuführen darauf, dass der recht günstige Dobs einen aufgehellten Himmelshintergrund durch Streulicht hatte - allerdings war das an einem recht dunklen Standort (Mittelgebirgshimmel) so dass man hier mal zwischen Streulicht, also in der Optik gestreutem Licht, und Störlicht, dem Licht das den Himmelshintergrund aufhellt, unterscheiden muss. Der 10" hatte ja am gleichen Standort dasselbe Störlicht aber offensichtlich weniger Streulicht im Tubus.

Schon wieder ein Exkurs...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

Grund dafür war, dass Kurt Schrecklings 10" Selbstschliff das Teil an einer Galaxie derart versemmelt hat, dass die Galaxie im 10" heller herauskam.

genau dieses 10" Teleskop hat mich auch extrem stark beeindruckt!
Der sehr gute Zerodur Selbstschliff zeigte enorm kontrastreiche
Anblicke sowohl von Jupiter und Saturn als auch Deep Sky Objekten.
Der Tubus war wie ein schwarzes Loch. Ich habe sogar überlegt
meine letzten Kröten zusammenzuraffen um Kurt diesen Newton
abzukaufen (er hat ja noch einige weitere gute Teleskope :) )
Das Transportmaß des 10"f/6 war aber schon etwas sehr groß für
mein Schlaglochsuchgerät.

NGC 891 zeigte in meinem 8"f/6 Silberdobby im Sauerland:
- den hellen Kernbereich
- die langgestreckte Form
- die nachlassende Helligkeit zum Rand hin
- das zentrale Staubband

Hier in der Stadt (50.000 EW) kann ich sie nur schwach sehen.

Gruß, Karsten
 
hallo beinand,

ich verbürge mich hiermit, dass beide Geräte gleich schlecht ausgestattet waren, weder ausgekleidet noch isoliert. Der 16" war ein nicht verkleidetes Gitterrohr und die Optik von Nosferatu persönlich geschliffen. Nicht mal im 26mm Okular gab es punktfürmige Sterne. Aber 891 war zu sehen!
Der 9" hat dagegen annehmbare Optik und ich habe alle möglichen APs ausprobiert.

Jetzt, wo ich einen voll getunten 10" habe, tu ich mir immer noch schwer mit 891, also da ist schon was dran an der Öffnung denk ich. Falls wir jemals wieder Himmel haben, kann ich ja den neuen 14" mal befragen, wie er das sieht :-)

lg Tommy
 
Hallo Leute,

also ich wollte nur sagen, ich hab mich jetzt für den Skywatcher entschieden, will mal hoffen, dass ich da einen ganz passablen abkriege. Nun steht natürlich die Frage im Raum, was ich dafür für Zubehör brauche. Von Günther weiß ich ja schon was am Anfang dabei sein sollte:


"-einen zusätzlichen Peilsucher (Red-Dot/Rigel/Telrad), auch Finder genannt (die optischen Geradsichtsucher sind Genickbrecher)
-ein 2" Übersichtsokular (über das man sich noch näher unterhalten muss wenn die Entscheidung zum Teleskop steht)
-ein bis zwei Okulare mittlerer Brennweite (eventuell Beipack zum Teleskop)
-ein bis zwei Okulare für die höheren Vergrößerungen (Mond und Planeten, aber auch hochvergrößerungsfähige DS-Objekte wie PNs und KS)
Dazu dann noch ein Beobachtungsstuhl, warme Klamotten, ein wenig Kartenmaterial oder einen "Himmelsatlas", eine Rotlichtlampe und was mir gerade nicht einfällt."

Nun hab ich aber den Eindruck, dass beim Zubehör die Auswahl noch größer ist, als bei den Teleskopen, von daher bin ich über jeden Tipp dankbar, welche Sachen ihren Preis wirklich wert sind. Mein Budget beträgt abzüglich des Teleskops max. 1300 €, ich denke doch das muss fürs erste doch reichen.

Aso, eh ichs vergesse, der Skywatcher hat nen 2 Zoll Crayfordauszug.

Grüße und Clear Skies
Robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Robert,

damit Du das restliche Zubehör sinnvoll nutzen kannst, die Justierhilfsmittel(Laser, Chesire o.ä.) nicht vergessen.

Wie Du bereits richtig erkannt hast, ist die Auswahl an Okularen je nach Budgetlage und Anspruch riesig. Dementsprechend vielfältig werden jetzt fürchte ich auch die Antworten ausfallen.
Schau doch bitte erstmal im entsprechendem Zubehörforum nach. Erstens wirst Du dann nicht erschlagen und zweitens ersparen Sie die Leute viel Schreiberei;-)

Für die Hochvergrößerung wird immer wieder das Speers Walker Zoom 5-8mm empfohlen. Ich selbst nutzt am 8"Dob bei f/6 ein 6mm Kasai-Ortho und bin ganz zufrieden. Wichtig ist jedoch, dass bei f/5 bereits höherwertige Okulare verwendet werden sollten (v.a. das Übersichtsokular)

CS
Stefan
 
Alles klar, werd ich mal machen.

Eine Frage hab ich da allerdings noch. Ich bin Brillenträger (Kurzsichtig bei 1,25 dioptrien) und habe immerwieder gesehen, dass für Brillenträger spezielle Okulare angeboten werden. Meine Frage nun, ist es für mich wirklich notwendig über spezielle Okulare nachzudenken, ich meine, man stellt das Bild doch eh am Teleskop scharf?
 
Hallo Robert,

äh... schau doch mal, was an Budget nun absolut noch da ist, ich möcht's weder selber Nachrechnen noch Dir einen Händler aussuchen!

Was die Brille angeht: Eine Brille am Teleskop sollte nur tragen, wer auf dem Beobachtungsauge eine Hornhautverkrümmung hat (und wer auf dem anderen Beobachtungsauge keine hat, sollte das Beobachtungsauge wechseln). Diese Hornhautverkrümmung (wenn im Brillenpass eine Dioptrienzahl uner Zylinder steht) ist je nach Ausprägung unterschiedlich wirksam. Schwacher Asti des Auges wird nur bei sehr niedriger Vergrößerung bemerkbar, kräftige Hornhautverkrümmungen stören auch noch bei Höchstvergrößerung.
Hohe Vergrößerungen sind dann problematisch, weil hier bei vielen Okularen der Augenabstand sinkt, so dass es schwierig wird, mit Brille zu beobachten. Eine Alternative zur Brille ist z.B. der Dioptrix-Korrektor, der recht teuer von Televue angeboten wird und auf eine Reihe von deren Okularen draufpasst, dabei aber weniger Platz verbraucht als eine Brille.

Wer keine Hornhautverkrümmung hat, kann die Unschärfe der reinen Dioptrienzahl einfach wegfokussieren. Normalerweise gibt es da auch keine Probleme mit dem Anschlag des Okularauszugs. Normalerweise... Kurzsichtige sind im Nachteil, weil sie das Okular weiter nach Innen fokussieren müssen. Weitsichtige könnten das Okular etwas weiter außen klemmen oder ein Verlängerungsstück einbauen, was einfacher ist als den Tubus abzusägen oder den Okularauszug zu wechseln...

Jedenfalls, die Sache mit der Brille muss geklärt werden, bevor man ernsthaft an Okularvorschläge herangeht.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

also wie gesagt, vom Budget sind jetzt noch 1300€ da.

Im Brillenpass steht unter Cylinder auf beiden Seiten -0,50. Bei Sphäre sinds -2,75 Dioptrien. (die 1,25 waren die alte Brille)


Clear Skies

Robert

-Edit-
@Sven

Auf deiner Homepage hab ich ja schon ein paar Empfehlungen für Okulare gelesen, kann man so eine Zusammenstellung dann schon als Anfangsset sehen, oder sollte noch was dazu kommen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Robbert,

also die Paletten auf der Seite sind schon recht umfangreich, insbesondere "Brillenträger hochwertig".
Die Frage ist, ob einem das von den Eigenschaften der Einzelokulare reicht.

Ich denke die Brille wird bei langen Okularbrennweiten doch nötig sein wegen des Zylinders.

Sagen wir mal, beim 35mm Panoptic macht man Nägel mit Köpfen und nimmt wirklich dieses Okular. Das kann man gut mit Brille benutzen. Beim 31mm Nagler, was noch deutlich mehr wahren Himmelsausschnitt zeigt, wäre der Augenabstand abhängig davon, dass es mit der Brille klappt. Nimmt man dazu noch ein Dioptrix, dann ist das halbe Budget mit einer einzigen Brennweite weg... Zudem dann noch die Versuchung, noch andere Okulare passend für Dioptrix zu kaufen, schon hat man eine der teuersten Okularzusammenstellungen für den Anfang eingekauft.
Da habe ich Bedenken. Wer weiß, ob das alles für Dich genau optimal ist? Außerdem weiß man solche Okulare vielleicht erst zu schätzen, wenn man andere kennt?
Die LVW sind jedenfalls eine Bank was den bequemen Einblick angeht. Bei den kurzen Brennweiten, namentlich um 5mm, haben die Pentax-Okulare, egal ob aktuelles XW oder nur gebraucht erhältliches XL 5,2mm, den Reiz, einen sehr guten Kontrast abzuliefern, der eben um (teure aber vielleicht entscheidende) Nuancen besser ist, als beim LVW.

Um das mal abzukürzen einen Vorschlag:

35mm Panoptic als Übersichtsokular zum Suchen und für große Objekte.
22mm LVW - da kann man sagen das ist gesetzt. In der Summe der Eigenschaften einfach die beste Wahl, wenn man den Preis auch als eine Eigenschaft ansieht.
Auch beim 13mm LVW bin ich mir recht einig. Dann aber könnte man ein 7mm Planetary mit Zoomset einkaufen. Das ist eine günstige Lösung, um mit dem Zusatzteil "Zoomset" einen großen Brennweitenbereich abzudecken, quasi den gesamten Hochvergrößerungsbereich. Das ganze soll dazu dienen, diesen Vergrößerungsbereich erst mal kennenzulernen. Das Planetary hat nicht das Gesichtsfeld eines LVW und wahrscheinlich auch nicht den Kontrast eines Pentax XL/XW, aber es wird gut funktionieren und einen brillentauglichen Augenabstand hat es auch.
Dadurch wären die wesentlichen Brennweiten abgedeckt und es bleibt noch Budget übrig für weitere Anschaffungen, die vielleicht noch nötig sind, oder eben für später, wenn man spezielle Wünsche hat, sei es für Okulare oder was auch immer, jedenfalls wenn man genauer weiß, was man will.
Immerhin kann man dann schon sehen, ob in diesem Brennweitenbereich die Brille einen Unterschied macht. Das ist ziemlich wichtig, weil es eine ganz andere Okularauswahl in diesem Bereich gibt, wenn man die Brille eben nicht braucht.

Was weitere Anschaffungen angeht: Wenn man Nebel beobachten will, sollte man einen OIII-Filter anschaffen und zwar am besten in 2". Optimal zu 8" Öffnung scheinen mir Lumicon und Thousand Oaks zu sein. Dann gibt es von Baader noch eine CCD-Version eines OIII, die meiner Erinnerung nach 10,5nm Halbwertsbreite hat. (Der normale Baader um 8nm Halbwertsbreite ist mir an 8" nicht vielseitig genug.)

Wer plant, viel Zeit mit Mond und Planeten zu verbringen, der kann an einen variablen Polfilter (1,25" ist völlig ausreichend) denken, um die Blendung zu reduzieren, wenn maximale Vergrößerung durch Luftunruhe bedingt nicht möglich ist.
Und wie auch auf der Seite beschrieben, ein Justierokular ist eine gute Sache.
Drehpacks zur Okularaufbewahrung sind nicht Jedermanns Geschmack. Ich finde sie gut.
Wenn auch der Skywatcher mit Goto gekauft wird, sollte man trotzdem ungefähr wissen, wo man herumschaut. Da kann "der Karkoschka", also "Atlas für Himmelsbeobachter" gute Dienste leisten. Aber auch der Deep Sky Reiseatlas vom Oculum-Verlag scheint mir eine gute Anschaffung zu sein. Eine Drehbare Sternkarte, falls sowas nicht beim Teleskop im Zubehör liegt, wäre ebenfalls gut. Es gibt sie auch von Oculum oder traditionell von Kosmos, letzterer Verlag jedoch hat seit einigen Jahren einige Versionen aus Pappe im Angebot, und die Taugen dann nach einer echten Taunacht als Pappmaschee zur Zellstoffproduktion... Die von Oculum scheint die modernste und praktischste zu sein. Die PVC-Karte von Kosmos ist derweil etwas altbacken, insbesondere auch für Beobachter mit einem Feldstecher.

Das mal so als "Vorschlagsammlung".

Clear Skies
Sven
 
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