Robert_Ronge
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
man wird es vielleicht schon ahnen, ich bin auf der Suche nach einem ordentlichen Einsteigerteleskop und bin von der Auswahl an Marken, Arten und Preisklassen etwas überfordert.
Zunächst mal ein paar grundsätzliche Sachen, die wichtg sein könnten:
Ich bin auf der Suche nach einem Teleskop, mit dem man sowohl für die Planetenbeobachtungen als auch für DeepSky gerüstet ist.
Nach längerem Hadern und der Einsicht das ein qualitativ gutes Gesamtset wohl nicht für 500 € zu haben ist, habe ich mein Budget-Limit auf 2000 € gesetzt, das sollte dann also Teleskop, Stativ und das optische Zubehör abdecken.
Da ich außerdem in Berlin wohne, komme ich natürlich nicht ohne weiteres dazu, einen geeigneten Platz fürs Sternegucken zu finden, demnach sollte das Teleskop auch transportabel sein.
Nach längerer Suche bin ich schließlich auf das "Skywatcher Dobson Teleskop N 304/1500 GT BlackDiamond DOB(-AT)" gestoßen, also entweder das mit Nachführung oder das ohne. Ich hab ja schon gelesen, die Ausführung mit Nachführung wurde schon von einigen hier in einem anderen Thread ausdiskutiert, das hat mich aber letztlich nur unsicherer gemacht, nachdem ich anfangs ganz Feuer und Flamme war. Da war ja von einer nicht imer gut funktionierenden Nachführung die Rede und davon, dass die Optik eventuell nicht das ist, was der Hersteller verspricht.
Jedenfalls hab ich dazu gleich meine erste prinzipielle Frage zur Teleskopwahl:
Ist es sinnvoll, sich ein Teleskop mit zumindest versprochener über 300-facher Vergrößerung zu kaufen, wenn anscheinend unter Normalkonditionen ab 300 nicht wirklich mehr zu sehen ist? Ich weiß natürlich, das vor allem die Lichtsammelfähigkeit für DeepSky-Beobachtungen wichtig ist, aber diese Frage stellt sich mir halt, zumal ja auch die Auflösung normalerweise nicht unter einer Bogensekunde zu bringen sein soll, wegen der Luftverwirbelungen.
Dann auch gleich zwei Fragen zum Skywatcher:
Wie gut habe ich mir die Optik vorzustellen, wo sollte man die Geräte von Skywatcher da qualitativ einordnen? Bei astroshop werben sie ja damit, das die Geräte der BlackDiamond-Serie mit Schott-Glas-Optiken ausgerüstet sind, ist das wirklich eine zu empfehlende Sache?
Und lohnt es sich überhaupt, 350€ mehr für eine automatische Nachführung zu kaufen? Ich meine, wie oft hat man bei einem 304er das Dobson pro Minute zu schubsen, damit das Objekt im Bild bleibt und ist das bei größeren Vergrößerungen nicht eventuell etwas kompliziert und gewöhnungsbedürftig?
Naja, jedenfalls hab ich mich dann noch anderweitig etwas umgeschaut, vor allem da mich die Optik-Sach nich losgelassen hat, das is ja das wichtigste und Orion soll da ja ganz gut sein, da bin ich auf das "Orion Dobson Teleskop N 150/750 StarBlast 6 IntelliScope DOB" gestoßen. dazu gleich noch eine Frage:
Das ist ja "nur" ein 150er, wie groß hab ich mir denn da den Unterschied zwischen einem Skywatcher 304er und dem Orion 150er vorzustellen, was so die Bildqualität und Helligkeit angeht? Lohnt es sich ein großes Mittelmaß-Teleskop zu kaufen, statt einem höherwertigen aber nur halb so großen Teleskop?
Ansonsten sind mir noch andere Teleskope ins Auge gestochen, unter anderem das "Orion Dobson Teleskop N 150/750 StarBlast 6 IntelliScope DOB " das hat natürlich den Vorteil, dass es (hoffentlich) auch eine sehr gute Optik hat und das man es nicht selbst ausrichten muss, vom Balkon aus macht sich das ja immer so schlecht und oft wird sich die Beobachtung wohl auch leider auf diesen Ort beschränken ... da macht sich ein 304 schon ganz schön schlecht oder?^^ Für ein Dobson würde ich mir dann wohl einen anderen Ort suchen, aber das geht schon klar.
Nach dem optischen Zubehör will ich erstmal gar nicht nachfragen, das lohnt sich ja konkret erst, wenn die Wahl des Teleskops feststeht, ich weiß nur, dass bei f/5-Teleskopen das Zubehör ganz schön teuer werden kann, weil es besonderen Ansprüchen genügen muss.
Naja, jedenfalls bin ich für alle Ratschläge und Tipps dankbar, ich will mich auch nicht auf die hier beschriebenen Teleskope festlegen, bin also ganz offen für andere Vorschläge. Es muss auch nich zwingend ein Dobson sein, wenn ihr meint das ein guter Refraktor doch besser wäre, weil man für DeepSky vielleicht schon besonders gute Bedingungen braucht, die um Berlin rum nicht zu erfüllen sind und ich mich ehr auf Planetenbeobachtung beschränken sollte, dann bin ich für solche Hinweise sehr dankbar, will ja auch nicht viel Geld für etwas ausgeben, dessen Möglichkeiten ich gar nicht ausreizen kann...
Mit freundlichen Grüßen,
Robert
man wird es vielleicht schon ahnen, ich bin auf der Suche nach einem ordentlichen Einsteigerteleskop und bin von der Auswahl an Marken, Arten und Preisklassen etwas überfordert.
Zunächst mal ein paar grundsätzliche Sachen, die wichtg sein könnten:
Ich bin auf der Suche nach einem Teleskop, mit dem man sowohl für die Planetenbeobachtungen als auch für DeepSky gerüstet ist.
Nach längerem Hadern und der Einsicht das ein qualitativ gutes Gesamtset wohl nicht für 500 € zu haben ist, habe ich mein Budget-Limit auf 2000 € gesetzt, das sollte dann also Teleskop, Stativ und das optische Zubehör abdecken.
Da ich außerdem in Berlin wohne, komme ich natürlich nicht ohne weiteres dazu, einen geeigneten Platz fürs Sternegucken zu finden, demnach sollte das Teleskop auch transportabel sein.
Nach längerer Suche bin ich schließlich auf das "Skywatcher Dobson Teleskop N 304/1500 GT BlackDiamond DOB(-AT)" gestoßen, also entweder das mit Nachführung oder das ohne. Ich hab ja schon gelesen, die Ausführung mit Nachführung wurde schon von einigen hier in einem anderen Thread ausdiskutiert, das hat mich aber letztlich nur unsicherer gemacht, nachdem ich anfangs ganz Feuer und Flamme war. Da war ja von einer nicht imer gut funktionierenden Nachführung die Rede und davon, dass die Optik eventuell nicht das ist, was der Hersteller verspricht.
Jedenfalls hab ich dazu gleich meine erste prinzipielle Frage zur Teleskopwahl:
Ist es sinnvoll, sich ein Teleskop mit zumindest versprochener über 300-facher Vergrößerung zu kaufen, wenn anscheinend unter Normalkonditionen ab 300 nicht wirklich mehr zu sehen ist? Ich weiß natürlich, das vor allem die Lichtsammelfähigkeit für DeepSky-Beobachtungen wichtig ist, aber diese Frage stellt sich mir halt, zumal ja auch die Auflösung normalerweise nicht unter einer Bogensekunde zu bringen sein soll, wegen der Luftverwirbelungen.
Dann auch gleich zwei Fragen zum Skywatcher:
Wie gut habe ich mir die Optik vorzustellen, wo sollte man die Geräte von Skywatcher da qualitativ einordnen? Bei astroshop werben sie ja damit, das die Geräte der BlackDiamond-Serie mit Schott-Glas-Optiken ausgerüstet sind, ist das wirklich eine zu empfehlende Sache?
Und lohnt es sich überhaupt, 350€ mehr für eine automatische Nachführung zu kaufen? Ich meine, wie oft hat man bei einem 304er das Dobson pro Minute zu schubsen, damit das Objekt im Bild bleibt und ist das bei größeren Vergrößerungen nicht eventuell etwas kompliziert und gewöhnungsbedürftig?
Naja, jedenfalls hab ich mich dann noch anderweitig etwas umgeschaut, vor allem da mich die Optik-Sach nich losgelassen hat, das is ja das wichtigste und Orion soll da ja ganz gut sein, da bin ich auf das "Orion Dobson Teleskop N 150/750 StarBlast 6 IntelliScope DOB" gestoßen. dazu gleich noch eine Frage:
Das ist ja "nur" ein 150er, wie groß hab ich mir denn da den Unterschied zwischen einem Skywatcher 304er und dem Orion 150er vorzustellen, was so die Bildqualität und Helligkeit angeht? Lohnt es sich ein großes Mittelmaß-Teleskop zu kaufen, statt einem höherwertigen aber nur halb so großen Teleskop?
Ansonsten sind mir noch andere Teleskope ins Auge gestochen, unter anderem das "Orion Dobson Teleskop N 150/750 StarBlast 6 IntelliScope DOB " das hat natürlich den Vorteil, dass es (hoffentlich) auch eine sehr gute Optik hat und das man es nicht selbst ausrichten muss, vom Balkon aus macht sich das ja immer so schlecht und oft wird sich die Beobachtung wohl auch leider auf diesen Ort beschränken ... da macht sich ein 304 schon ganz schön schlecht oder?^^ Für ein Dobson würde ich mir dann wohl einen anderen Ort suchen, aber das geht schon klar.
Nach dem optischen Zubehör will ich erstmal gar nicht nachfragen, das lohnt sich ja konkret erst, wenn die Wahl des Teleskops feststeht, ich weiß nur, dass bei f/5-Teleskopen das Zubehör ganz schön teuer werden kann, weil es besonderen Ansprüchen genügen muss.
Naja, jedenfalls bin ich für alle Ratschläge und Tipps dankbar, ich will mich auch nicht auf die hier beschriebenen Teleskope festlegen, bin also ganz offen für andere Vorschläge. Es muss auch nich zwingend ein Dobson sein, wenn ihr meint das ein guter Refraktor doch besser wäre, weil man für DeepSky vielleicht schon besonders gute Bedingungen braucht, die um Berlin rum nicht zu erfüllen sind und ich mich ehr auf Planetenbeobachtung beschränken sollte, dann bin ich für solche Hinweise sehr dankbar, will ja auch nicht viel Geld für etwas ausgeben, dessen Möglichkeiten ich gar nicht ausreizen kann...
Mit freundlichen Grüßen,
Robert