Test Belichtungszeit Jupiter

Frank_Slotosch

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Moin zusammen
Gestern ein dunstiger Tag . Konnte schön die Verdeckung von Saturn beobachten . Fotografisch ging es leider nicht .Zu schlecht die Bedingungen.
Nach der Bedeckung so um 19 : 45 Uhr habe ich Jupiter gemacht um mal zu testen wie lange ich Jupiter belichten kann bis man eine Unschärfe durch die Rotation bemerkt oder sieht . Da ich wusste das Io bei Jupiter ist wäre es doch ein guter Zeitpunkt das auszuprobieren .
Das Seeing und die Transparenz waren grausam . Sehr viel Dunst und Nebel in der Nacht .
Aber für ein Test egal . Ich machte einmal 90 sec dann 100sec ,110 sec, 120 sec,130 sec,140 sec.
Bilder sind nicht bearbeitet .
2025-01-04-1844_3-U-RGB-Jupiter_lapl5_ap277_Drizzle15_out.jpg2025-01-04-1846_0-U-RGB-Jupiter_lapl5_ap277_Drizzle15_out.jpg2025-01-04-1847_7-U-RGB-Jupiter_lapl5_ap277_Drizzle15_out.jpg2025-01-04-1849_7-U-RGB-Jupiter_lapl5_ap277_Drizzle15_out.jpg2025-01-04-1851_8-U-RGB-Jupiter_lapl5_ap277_Drizzle15_out.jpg2025-01-04-1854_1-U-RGB-Jupiter_lapl5_ap277_Drizzle15_out.jpg
Mein Resultat ist das AS!3 gute Arbeit leistet ich kann nichts erkennen .
Meine nächste Frage wäre dann wie lange schafft es AS!3 die Rotation auszugleichen .
Mewlon 210
Brennweite 2415
Kamera QHY 462mc
Gruß Frank
 
Hallo Frank,

super Test, echt interessant! Ich sage nur, Mut zu längeren Aufnahmesequenzen!

Viele Grüße

Peter
 
Hallo Frank, es wäre noch besser wenn du diese Tests bei guten Seeing machst.
Pellier hat diese Tests durchgeführt und auch veröffentlicht, die Grenze bei seinen Jupiteraufnahmen liegt bei 3 bis 4 Minuten.
CS Mike
 
Hallo Frank,

bestätigt auch meine Eindrücke.
Ich habe auch mal ein ca. 60-90 Sek. Avi halbiert um dann 2 Avis seperat zu stacken.
Ein Unterschied war kaum wahrnehmbar

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger:
Ich habe aus Zeitmangel bis jetzt ohne Derotieren und auch ohne RGB Filterei gefilmt.
Meinst du es geht auch so, oder ist es doch notwendig um das letzte heraus zu holen sich das anzutun?
CS Mike
 
Hallo,

ich bin noch ziemlich frisch im Filmen von Planeten, auch wenn ich schon länger astrofotografisch unterwegs bin. Ich habe eine ASI178mm mit einem Filterrad. Im Zusammenspiel mit Sharpcap ging das erstaunlich gut. Ich habe eine Sequenz erstellt, die immer drei Luminanz Videos á 30s aufnimmt und danach je ein R G und B Video von ebenfalls 30s Länge. Im Zusammenspiel mit Autostakkert und WinJUPOS ging das ziemlich fix, zumindest, wenn man Sharpcap anweist, kompatibele Dateinamen und UTC zu verwenden.

Ich bin mir nicht sicher ob Autostakkert die Rotation Jupiters wirklich ausgleichen kann. Er versucht zwar Strukturen aufeinander zu legen, aber ob das wirklich zu schärferen Bildern führt als die Derotation?

Viele Grüße
Michael
 
Meinst du es geht auch so, oder ist es doch notwendig um das letzte heraus zu holen sich das anzutun?
Falls nicht unbedingt nötig versuche ich Derotation zu vermeiden.
Ich habe als Farbkamera ja nur die alte USB2 Asi120mc und die neue Asi462mm bevorzuge ich da natürlich für die Luminanz.
Hätte ich eine aktuelle Farbkamera würde ich nur die für den Jupiter nehmen.

So konzentriere ich mich immer auf die Luminanzaufnahmen mit Asi462mm und beim Jupiter mit Sperrfilter, da hier das gesamte sichtbare Lichtspektrum wichtig ist.
Eine Sequenz ist bei mir meist 2 x Mono, 1x kurz Farbe und wieder 2 x Mono. Trotz Kamerawechsel muss ich dabei häufig nicht derotieren.

Aus meiner Erfahrung heraus ist es für mich am wichtigsten sich auf ein gutes Avis (Luminanz) zu konzentrieren.
Ich warte da mit der Aufnahme ab bis das Livebild besser wird und pausiere auch mal wenn das Seeing zuschlägt.
Bis zu 90 Sek. nehme ich mir Zeit um auf ca. 7000-8000 Frames zu kommen. Framerate liegt bei ca. 130fps.

Nachher sichte ich alle Summenbilder und meist sticht dann auch eins heraus. Ich bearbeite dann nur die besseren.

Ich habe da die Winjupos Spielereien alle hinter mir. Mehrere hintereinanderliegende Summenbilder derotiert und dann will man schnell zu viel schärfen und es sieht unnatürlich aus. Außerdem versauen einem die etwas schlechteren Summenbilder schnell das gesamte Ergebnis.
Tja, und nach der ganzen Derotiererei sieht das Endergebnis aus dem besten einzelnen Summenbild auch am besten aus.

Jetzt könnte ich mir natürlich einen Satz RGB Filter zulegen und nur mit der Mono arbeiten. Aber günstig sind die nicht und macht für mich die Aufnahmen auch schwieriger. Mehraufwand für wahrscheinlich wenig Ertrag.
Nun müssten ja statt einer guten Luminanzaufnahme alle 3 Avis R / G & B konstant gut sein.
Ob ein Filterrad bei einem visuell ausgelegten Dobson funktioniert in Zusammenhang mit Barlow und ADC ist auch fraglich (Backfokus ist ja sehr knapp)
Und jetzt manuell die RGB Filter auf die Steckhülse schrauben, Nein Danke ;)

Gruß,
Holger
 
Danke Holger für deine ausführliche Antwort,
da ich gerade ein paar Projekte laufen habe, werde ich meinen modus operandi diese Saison noch beibehalten, dann möchte ich aber doch anfangen mit anderen Techniken zu experimentieren. RGB Filter hätte ich ja.
CS Mike
 
Hallo zusammen
Ich finde es sehr schwierig LRGB zu machen da alle Filter den gleichen schärfe Punkt haben müssen .
Jeden Filter immer wieder neu zu fokussieren da geht schon Zeit verloren .
Ob man dadurch ein besseres Ergebnis bekommt könnte gut sein .
Wenn es Filter geben würde die perfekt aufeinander abgestimmt sind dann würde ich das auch mal ausprobieren .
Müsste man dann vor jedem Filter noch einen IR Cut Filter machen ?
Bei einer Farbkamera muss man es ja .
Wenn dann vielleicht die von Astrodon bloß verdammt teuer und man weiß nicht ob die gut abgestimmt sind .

Gruß Frank
 
Hallo Peter
Einfach mal alles ausprobieren . Nur man sollte nicht die Tage bei gutem Seeing nehmen .
Dann sollte nämlich alles Perfekt laufen .
Dafür sind die Nächte zu knapp .

Gruß Frank
 
Hallo Holger
Dann würde ja genug Zeit bleiben um Filter zu wechseln usw .
Wenn man 3 min . belichten könnte das wäre ein Traum .

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

Müsste man dann vor jedem Filter noch einen IR Cut Filter machen ?
Nein, richtige RGB Filter haben kein IR Leck, außerdem sollten die homofocal sein.
Normalerweise werden die in einem Filterrad verwendet, dann geht das natürlich recht schnell mit dem Wechsel der 3 Filter.
Luminanz würde ich dabei nicht zusätzlich machen sondern nur versuchen jeweils einen gute R / G und B Kanal zu erhalten.

Gruß,
Holger
 
Ok Holger
Das müsste gehen und man würde natürlich dann im Vorteil sein zu einer Farbkamera .
Das ist eine Überlegung wert .
Wie funktioniert das dann mit einem adc ?

Gruß Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
meine ZWO LRGB Filter sind homofokal. Man muss also nicht nachfokussieren. Wenn man für Möglichkeit (Backfokus) hat ein Filterrad zu nutzen vereinfacht das die Sache wesentlich. Ich habe Planeten bisher immer nur mit Farbkameras aufgenommene. Für Nutzung der monochromen Kamera zusammen mit den Filterrad hat mir aber noch mal einen deutlichen Fortschritt gebracht. WinJUPOS wollte ich auch nie nutzen, aber wenn man diese Nuss einmal geknackt hat ist es eigentlich sehr einfach. Autostakkert läuft ja eh im Batch, da muss ich ja nicht neben sitzen. Das einzig nervige ist das ausmessen der Bilder, aber das war's auch schon. Ich habe zuletzt keinen ADC verwendet da Jupiter schon fast 50° hoch stand. Da waren die Luminanz Aufnahmen schärfer/besser als die reinen RGB Bilder. Aber der Unterschied ist nicht sehr groß.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Michael
Winjupos ist ja nicht das Problem. Damit arbeite ich ja auch . Nur zufrieden bin ich nicht mit dem Ergebnis.
Den adc werden wir wohl nur für Saturn brauchen .
Obwohl er mir auch so bei 50' gute Dienste leistet .
Ich habe da keinen unterschied bemerkt .
Wie stellt man denn dann den ADC ein wenn man nicht mehr die drei kreise übereinander legen kann wenn man nur eine Farbe hat ?

Gruß Frank
 
Hallo Frank,
zum Einstellen des ADC nutze ich noch kurz die Farbkamera. Das ist monochromen in der Tat sehr schwierig. Bei Jupiter bin ich nicht sicher, ob lange Videos >60s wirklich einen Vorteil bringen. Aber das muss ja nicht heißen, dass es nicht doch funktionieren kann.

Viele Grüße
Michael
 
Da waren die Luminanz Aufnahmen schärfer/besser als die reinen RGB Bilder. Aber der Unterschied ist nicht sehr groß.
Das ist für mich interessant, da ich ja mit 2 Kameras arbeite.
RGB einfach mit der Asi120mc und die Luminanz dann mit der neuen Asi462mm.

Ich hätte jetzt gedacht, dass die seperaten R G B - Bilder gerade den großen Vorteil bringen und eine Luminanz mit Sperrfilter gar nicht mehr Sinn macht.
Dann fahre ich mit meiner Lösung ja gar nicht so schlecht.

Gruß,
Holger
 
Wie stellt man denn dann den ADC ein wenn man nicht mehr die drei kreise übereinander legen kann wenn man nur eine Farbe hat ?
Bei Mono geht ja gut ein Violett-Filter mit seinem IR Leck. So gibt es am Stern zwei verschobene Abbildungen (schwach UV, heller der IR Stern )
Die dann zur Deckung bringen.
Hier ist das zu sehen: ZWO ADC - Viele Rätsel & Fragen !!!

Ich muss aber zugeben, dass ich mir die Mühe gar nicht mehr mache. Ich stelle den nach Gerfühl ein.
Als der Saturn nur 20° Höhe hatte musste ich die Hebel schon ca. 60-70° auseinanderziehen.
Bei z.B. 40° Höhe nehme ich einfach ungefähr 30° und wenn der Jupiter noch höher steht entsprechend weniger.

Gruß,
Holger
 
Hallo Frank.
Danke für die Bilder und ausführliche Erklärung.
Frage: warum autostakkert 3 und nicht 4. ?

CS

Sascha
 
Hallo zusammen
Ich finde es sehr schwierig LRGB zu machen da alle Filter den gleichen schärfe Punkt haben müssen .
Jeden Filter immer wieder neu zu fokussieren da geht schon Zeit verloren .
Ob man dadurch ein besseres Ergebnis bekommt könnte gut sein .
Wenn es Filter geben würde die perfekt aufeinander abgestimmt sind dann würde ich das auch mal ausprobieren .
Müsste man dann vor jedem Filter noch einen IR Cut Filter machen ?
Bei einer Farbkamera muss man es ja .
Wenn dann vielleicht die von Astrodon bloß verdammt teuer und man weiß nicht ob die gut abgestimmt sind .

Gruß Frank
Ja Frank, Tiziano verwendet diese sauteuren Astrodonfilter in Forschungsqualität, aber auch da kann ist es notwendig minimal nachzufokussieren, allerdings wenn man einmal weiß wie viel, ist das mit einer Digitalanzeige am Motorfokussierer kein Problem.
CS Mike
 
Die Frage ist jetzt: Hätte ich 3x60s gemacht und derotiert, wäre das Bild dann schärfer geworden?
Wie oben erwähnt geht das ja recht einfach auch mit dem einen avi / Ser File.
Ich habe mein Avi mit virtualdub in 2 gleiche Hälften geteilt. Dabei unter Video Color Depth: Output auf Same as decompression format

Die 2 Avis gestackt und derotiert ergaben einen kaum sichtbaren Unterschied. Ich hatte aber auch nur knapp über 60 Sek. aufgenommen.
Wenn du dein 180 Sek. Avi in 3 Avis mit jeweils 60 Sek. aufteilst könnte das eventuell schon ein wenig mehr bringen.
Aber wahrscheinlich nur sichtbar wenn du die Ergebnisse übereinanderlegst und hin und her wechselst.

Gruß,
Holger
 
Danke Holger, ja das ist mir klar, ich bin aber immer noch dabei Rückstände von der letzten Schönwetterkatastrophe aufzuarbeiten und hab hatte noch keine Zeit für Experimente.
CS Mike
 
Hallo
Macht AS!3 nicht das gleiche wie derotieren .
Diese Frage hatte ich schon so oft beantwortet bei meiner ccd Kamera . Dort habe ich Astrofotografie gemacht und 10std belichtet .
Was ist besser 100 x 600sec zu machen oder 200 x300 sec usw .
Bei ccd war klar je länger ein Einzelbild desto besser .
Dann kam cmos da war einer und hat alle verrückt gemacht und ccd schlecht geredet.
Dann wurden Bilder von nur 30sec belichtet .

Bei Planeten sieht es anderes aus .
Da geht es um ein ruhiges Bild.
Also kurze Belichtungszeit und höhere gain .
Wenn man gutes Seeing hat geht man mit der Belichtungszeit hoch gain runter um ein rauscharmes Bild zu bekommen.

Wenn man mehr Bilder macht wird das Bild weniger rauschen .

Was wollen wir nun bei der Planetenfotografie
Wir wollen das Seeing ein Schnippchen schlagen .
Wir brauchen viele gute Einzelbilder in einer kurzen Zeit.
Also versuchen wir so viele Bilder wie möglich zu machen .
Deshalb ist es manchmal ein Vorteil eine kurze Brennweite zu nehmen damit man einen kleinen roi Ausschnitt machen kann um
dadurch dann mehr bilder zu bekommen .
Das beste wäre dann
Kamera so kleine Pixel wie möglich
Brennweite zur Kamera muss passen und einen großen Spiegel der viel Licht bringt.

AS!3 macht einen Qualitätscheck und sucht die besten Frames heraus.
Wir gehen mal von180 sec aus . Dort nimmt er dann zb 25 % die du eingestellt hast . Er hat ja dort eine große Anzahl von Bildern die er dann aussuchen kann weil er mehr Bilder zu Verfügung hat wird die Qualität größer sein .
Wenn du 6 x 30 sec machst und du nimmst aus 30 sec Bilder 25%
Wird die Qualität nicht mehr so gut sein .
Du wirst zwar mehr Bilder bekommen schlechtere Qualität .
Es hängt ganz stark vom Seeing ab wie immer .
Hast du immer das gleiche Seeing top ist es egal was du machst .
Aber das haben wir nicht
Deshalb tendiere ich zu 180 sec nicht derotieren und dann vielleicht nur 25 % zu verwenden . Vielleicht sogar noch weniger um eine hohe Qualität zu bekommen .
Bei der Astrofotografie haben wir auch die schlechten Bilder aussortiert war eindeutig besser .

Gruß Frank
 
Ich beziehe mich hier nur auf Jupiter, andere Sachen mache ich komplett anders.
Die Frage ist was genau macht AS3! ?
Man kann unmöglich alle Einstellungen durchtesten so hat halt jeder so sein Kochrezept, aber ob das optimal ist?
Es funktioniert mit wenigen von Hand gesetzten gleichgroßen APs, es geht auch mit 3x so vielen automatisch generierten APs, wer kann schon sagen was wirklich optimal ist.
CS Mike
 
Hallo Frank,

so war das nicht gemeint.
Ob ich jetzt 40% von den 180 Sek. Avi oder jeweils 40% von den 3 aufgeteilten Avis stacke und die dann später derotiere und wieder addiere, kommt auf das Selbe raus. Ich habe die gleiche Anzahl an Frames im 180sek. Summenbild und im 3er derotiertem Summenbild.

Ich habe das ja mit einem ca. 60 Sek. Avi gemacht und die Ergebnisse waren da noch fast identisch.
Ohne genaues Hintergrundwissen vermute ich, dass die vielen kleinen Aps in autostakkert dafür Sorgen, dass die Details trotz minimaler Rotation passend übereinander addiert werden.

Mir reichen die 7000-8000 Frames, die ich in knapp über 60 Sek. sammeln kann aus, daher spare ich mir den Mehraufwand mit dem Derotieren.
Will man aber noch mehr Frames oder man hat eine niedrigere Framerate würde es vielleicht schon etwas bringen statt z.B. ein 5 Minuten Avi lieber jede Minute ein neues anzufangen um die vielen kurzen Summenbilder später erst zu derotieren und dann nochmal zu addieren.

Gruß,
Holger
 
Hi,
die Frage nach den optimalen Einstellungen ist ein Dauerbrenner, und leider geht's dabei auch nicht immer wissenschaftlich und strukturiert zu. Jeder vertraut halt doch seinem Kochrezept am Ende mehr, als dem was User xy schreibt. :geek:
Ich weiss jetzt, das gibt Ärger, aber, ja , nun, was solls, die Bilder-Reihe im Eingangspost lässt die darin gemachten Aussagen nicht zu. Das Problem ist, dass die Bedingungen anscheinend nicht gut waren, man sieht es ja den Bildern an, die sind alle unscharf und damit gehen kleinere Nuancen unter.
Das Seeing und die Transparenz waren grausam . Sehr viel Dunst und Nebel in der Nacht .
Aber für ein Test egal .
Es ist genau umgekehrt: ein Test macht i.a. nur bei perfektem Seeing Sinn. Aufgrund der Vielzahl an Einflussfaktoren ist es ausschlaggebend, möglichst konstante Rahmenbedingungen zu haben, um die Auswirkungen von im Idealfall nur einem Faktor wirklich verlässlich erkennen und quantifizieren zu können.
[-nb: klar, dem steht eins entgegen: die Momente, in denen man hier in unserer geograf. Lage mal perfekte Bedingunen hat, sind so rar, dass man sie nicht mit Testreihen verbringen möchte, sondern damit, möglchist viele u. gute Daten zu sammeln ;)]

Was Deroatation anbelangt, kann man sich ausrechnen, ab wann die für das eigene Equipment (v.a. die eigene Öffnung) ein Thema wird. Und Multipoint-.Alignment dazu zu verwenden, die Rotation auszugleichen, macht auch prinzipiell keinen Sinn. Rotation ist exakt berechenbar, und m. Ausnahme der Randzonen auch wieder exakt zurückrechenbar, d.h. wenn man die Möglichkeit der exakten Berechnung hat, wozu dann darauf verzichten und stattdessen das prinipiell ungenaurere und aufgrund der stochastischen Fluktuationen auch letztendlich stark zufallsabhängige Alignment setzen?
Aber auch hier gitbs ein starkes Gegenargument, das alle andere Karten aussticht: Faulheit :LOL:
Wir machen keine exakte Wissenschaft, sondern Hobby, und am Ende hat jeder seinen Masstab, wieviel an Arbeit er reinstecken will.
Und damit schliesst sich der Kreis: Jeder arbeitet nach seinem persönlichen Kochrezept. :cool:
Guten Appetit & VG
-CptB
 
Hallo
Etwas verstehe ich nicht . Wenn ich einen Punkt in der Mitte auf jupiter nehme und addiere 180 sec . Warum soll dort dann eine Unschärfe sein ?
An den Rändern verstehe ich aber warum die Mitte.

Gruß Frank
 
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