Guten Morgen Robin,
guten Morgen zusammen,
vorweg, den Einstieg in die etwas ambitioniertere Beobachtende-Astronomie rein visuell zu starten finde ich gut.
so was ähnliches hatte ich schon ganz zu Anfang vorgeschlagen.
Bei mir war es eine HEQ -5, da mit dem größeren Bezug zur klassischen Astrofotografie. Da eine höhere Tragkraft, 15 Kg zu 10Kg der EQ-5.
Dazu hatte ich einen Newton 150/750 vorgeschlagen, da der für mich mehr in Richtung Allrounder geht.
Ja, die HEQ-5 ist einen Zacken teurer, aber in Hinsicht auf klassische Astrofotografie zukunftssicherer.
da diese Kamera angedacht ist, ist eine EQ-5 sicherlich auch gut zu verwenden. Die Air wiegt ja mal grad 410 g. Aber hinsichtlich zukünftiger Anschaffungen, z.B. Filterrad, EAF (Motor-Fokuser usw.) ist es sicherlich nicht verkehrt die HEQ-5 auch im Auge zu behalten.
Was man halt bei der Fotografie nicht aus dem Auge verlieren sollte ist die 2/3-Regel für die Tragkraft. Oder eben 60 bis 65% von der angegebenen Tragkraft. Die angegebene Tragkraft bezieht sich fast immer auf die rein visuelle Beobachtung.
Was das Fotografieren mit einem MC angeht, finde ich das schon recht ambitioniert für den Start. Durch die hohe Brennweite bedingt braucht es eine gute Nachführung und Guiding. Ich kann da jetzt nur aus der Erfahrung mit meinem C8 (SC / Schmidt-Cassegrain) und Reducer 0.63 sprechen. Durch den Reducer reduziert sich die Brennweite von 2003 mm auf 1280 mm. Entspricht ungefähr dem 127-er MC. Da habe ich, unter EAA, immer mal wieder Probleme. EAA und klassische Astrofotografie sind aber auch nicht direkt zu vergleichen. Dazu kommt das ich mit einer Alt/AZ Montierung arbeite. Aber eben dadurch zeigt es sich, dass bei MCs und SCs eine gute Nachführund und Guiding essenziell sind.
Zu dem IMX 585 Chip kann ich nur sagen, das der prima ist. Ich habe den zwar nicht in der Luxusausführung von ZWO, bin aber sehr zufrieden.
Was das rein visuelle Beobachten angeht, schau Dir mal die Seite astronomy.tools an. Kann auch für die Fotografie verwendet werden.
Hier mal Beispielbilder, (s. etwas weiter unten) von
astronomy.tools. In etwa Realität. Für Okulare, also rein visuell.
Sowohl für den Skymax 127 (den hatte ich auch mal) als auch für so einem Newton (der bei mir im Einsatz ist) brauchst Du eine Barlow an Planeten. Beim MC eher weniger.
Der Vergleich mit gleichen Okularen ist nicht ganz fair. Mit verschiedenen Brennweiten bei Okularen ist man flexibel und kann variieren.
Bei einem Newton brauchst Du an Planeten auf alle Fälle eine Barlow. Spiel das einfach mal auf astronomy.tools durch.
Bei Deep Sky ist es mit einem MC so, dass Deep Sky Objekte mit einen MC schon gehen, aber sie sollten kompakt und heller sein.
Bei großflächigen Objekten rumpelt man mit einem MC ordentlich in das Objekt rein.
Daher kommt auch die
'Weisheit' das MCs wie auch SCs Planeten-Maschinen sind. Auch hier mal durch spielen auf astronomy.tools.
Planeten
Jupiter / 150/750 mit 10/60 Okular ohne Barlow Jupiter / 127/1500 Skymax 10/60 Okular ohne Barlow
Den Anhang 563589 betrachten Den Anhang 563590 betrachten
Deep Sky
M83 / 150/75 25 mit 24/60 Okular M83 / 127/1500 mit 24/60 Okular
Den Anhang 563591 betrachten Den Anhang 563592 betrachten
Gruß
Mathias