Tieferer Einstieg in das Hobby

Hallo und schönes Wochenende,
Ich werd mir es definitiv mal anschauen, Ich habe bisher nur erfahrung mit Siril. Ist Pixinsight so viel besser? Ich habe gehört es sei viel komplexer was die lernkurve angeht aber soll sehr leistungsstark sein wenn mans drauf hat.
Wir sind uns aktuell am beraten was wir machen, wir haben aber schonmal entschieden das visuell nebenher keine schlechte Idee ist.

Gruß Robin

Hi Robin,

das klingt doch gut!

ob PixInsight nun soviel besser ist... schwierig zu beurteilen. Ich kam mit Siril nicht so zurecht - mir fehlt da also der Abgleich. Ich habe PI probiert und bin geblieben. Auch wenn es die ersten Monate mehr Arbeit als Vergnügen war.

Liegt eben immer im Auge des Betrachters. Ob das nun den Kaufpreis in Eurem Anwendungsfall rechtfertigt ist von Euren Präferenzen, Nutzungsverhalten und auch Erwartungen abhängig. PI ist auf keinen Fall kein Selbstläufer und erfordert tiefgehende Auseinandersetzung mir den einzelnen Tools - und nicht wenige habe ich noch nie benötigt. Es ist wohl in Summe schlichtweg das umfassendste "Schweizer Taschenmesser" der Astro-Bildbearbeitung, welches in seinen Prozessen in Summe die beste Ergebnisqualität ermöglicht.

Daher kann man es hinsichtlich der Ergebnisse - erst recht mit Blur-X usw. - als Gold-Standard bezeichnen. Ich empfehle daher den vorbereiteten Testmonat... dann müsst Ihr Euch entscheiden - und Obacht - die haben No-Refund Policy und begründen das mit dem kostenlosen Testmonat. Frank Sackenheim (astrophotocologne) hat auf YT auch einen mehrteiligen, kostenfreien Workshop.

CS
Thomas
 
Hallo Robin, ich könnte hier auch ganze Romane schreiben, aber aus Zeitgründen nur kurz: Siril reicht! Ich nutze Pixinsight, aber Siril kann das auch alles, was Du und ich nutzen. Selbst die RC Tools gibt es jetzt für Siril, es gibt für einen Einsteiger keinen Grund mehr, Pixinsight zu kaufen. Zu allem anderen schreibe ich eventuell später noch was.

CS Olaf
 
Hallo Robin,

Einer der Astro-Youtuber (Lukomatico) hat eine sehr einfach zu bedienende Software rausgebracht, Astrowizard https://astrowizard.lukomatico.com/ , da läuft jetzt die offene Beta. Ich bin Pixinsight-Fan, aber die App ist tatsächlich einfach zu bedienen, kostenlos und macht alles, was man am Anfang braucht. Vielleicht das für den Start?

Antje
 
Hi Zusammen,

Danke für die ganzen Vorschläge bis jetzt. Soweit die Programme nicht unbedingt besser sind, würde ich bei Siril lieber bleiben derzeit. Da habe ich meinen workflow und kenne mich im großen und ganzen mit der Oberfläche aus. Was Addons angeht reichten bis jetzt GraXpert und Starnet auch für meine Zwecke und Ansprüche aus.

CS
Robin
 
Des weiteren habe Ich mich entschieden das Ich erstmal auf die visuelle Beobachtung gehe. Ich habe mir mal das Skywachter Skymax 127 was mir hier empfohlen wurde angesehen. Von dem was Ich so auf Astrobin gesehen habe fand ich die Möglichkeiten schon spanned. Natürlich ist es eher Richtung Planeten und Monde, aber das ist auch sehr Spannend anzusehen.
Mein Gedanke wäre aktuell das wenn ich mich fürs Skymax 127 entscheide das zusammen mit einer EQ-5 Pro Synscan GoTo zu verwenden. Im Anschluss würde ich dann auf eine ASI 585 MC-Air Color sparen um so vielleicht die ersten schritte in Richtung eines eigenem Fotografie / Planetenvideo Setup zu machen.
 
Des weiteren habe Ich mich entschieden das Ich erstmal auf die visuelle Beobachtung gehe. Ich habe mir mal das Skywachter Skymax 127 was mir hier empfohlen wurde angesehen. Von dem was Ich so auf Astrobin gesehen habe fand ich die Möglichkeiten schon spanned. Natürlich ist es eher Richtung Planeten und Monde, aber das ist auch sehr Spannend anzusehen.
Mein Gedanke wäre aktuell das wenn ich mich fürs Skymax 127 entscheide das zusammen mit einer EQ-5 Pro Synscan GoTo zu verwenden. Im Anschluss würde ich dann auf eine ASI 585 MC-Air Color sparen um so vielleicht die ersten schritte in Richtung eines eigenem Fotografie / Planetenvideo Setup zu machen.
Das klingt doch gut! Visuell ist nochmal eine neue Erfahrung. Dazu hast Du mit der EQ5 eine solide Montierung, die als Basis für alles weitere dient. Was Kamera angeht, kannst Du auch langfristig sparen und entscheiden. Die 585 ist ein guter Allrounder. Und selbst wenn Du Dir für mehr Bandbreite im DSO Bereich später noch einen kleinen Apo holst, ist das finanziell dann recht überschaubar abzubilden, weil Ihr die EQ5 ja schon habt!

Und zum Thema Nachbearbeitung: Wenn Du mit Siril zufrieden und glücklich bist und es Deinen Ansprüchen vollends genügt, gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern!

Viel Freude beim Entdecken und gerne fortführenden Austausch!

CS
Thomas
 
Guten Morgen Robin,
guten Morgen zusammen,

vorweg, den Einstieg in die etwas ambitioniertere Beobachtende-Astronomie rein visuell zu starten finde ich gut.

Mein Gedanke wäre aktuell das wenn ich mich fürs Skymax 127 entscheide das zusammen mit einer EQ-5 Pro Synscan GoTo zu verwenden.
so was ähnliches hatte ich schon ganz zu Anfang vorgeschlagen.
Bei mir war es eine HEQ -5, da mit dem größeren Bezug zur klassischen Astrofotografie. Da eine höhere Tragkraft, 15 Kg zu 10Kg der EQ-5.
Dazu hatte ich einen Newton 150/750 vorgeschlagen, da der für mich mehr in Richtung Allrounder geht.
Ja, die HEQ-5 ist einen Zacken teurer, aber in Hinsicht auf klassische Astrofotografie zukunftssicherer.

da diese Kamera angedacht ist, ist eine EQ-5 sicherlich auch gut zu verwenden. Die Air wiegt ja mal grad 410 g. Aber hinsichtlich zukünftiger Anschaffungen, z.B. Filterrad, EAF (Motor-Fokuser usw.) ist es sicherlich nicht verkehrt die HEQ-5 auch im Auge zu behalten.
Was man halt bei der Fotografie nicht aus dem Auge verlieren sollte ist die 2/3-Regel für die Tragkraft. Oder eben 60 bis 65% von der angegebenen Tragkraft. Die angegebene Tragkraft bezieht sich fast immer auf die rein visuelle Beobachtung.
Was das Fotografieren mit einem MC angeht, finde ich das schon recht ambitioniert für den Start. Durch die hohe Brennweite bedingt braucht es eine gute Nachführung und Guiding. Ich kann da jetzt nur aus der Erfahrung mit meinem C8 (SC / Schmidt-Cassegrain) und Reducer 0.63 sprechen. Durch den Reducer reduziert sich die Brennweite von 2003 mm auf 1280 mm. Entspricht ungefähr dem 127-er MC. Da habe ich, unter EAA, immer mal wieder Probleme. EAA und klassische Astrofotografie sind aber auch nicht direkt zu vergleichen. Dazu kommt das ich mit einer Alt/AZ Montierung arbeite. Aber eben dadurch zeigt es sich, dass bei MCs und SCs eine gute Nachführund und Guiding essenziell sind.
Zu dem IMX 585 Chip kann ich nur sagen, das der prima ist. Ich habe den zwar nicht in der Luxusausführung von ZWO, bin aber sehr zufrieden.

Was das rein visuelle Beobachten angeht, schau Dir mal die Seite astronomy.tools an. Kann auch für die Fotografie verwendet werden.
Hier mal Beispielbilder, (s. etwas weiter unten) von astronomy.tools. In etwa Realität. Für Okulare, also rein visuell.

Sowohl für den Skymax 127 (den hatte ich auch mal) als auch für so einem Newton (der bei mir im Einsatz ist) brauchst Du eine Barlow an Planeten. Beim MC eher weniger.
Der Vergleich mit gleichen Okularen ist nicht ganz fair. Mit verschiedenen Brennweiten bei Okularen ist man flexibel und kann variieren.
Bei einem Newton brauchst Du an Planeten auf alle Fälle eine Barlow. Spiel das einfach mal auf astronomy.tools durch.

Bei Deep Sky ist es mit einem MC so, dass Deep Sky Objekte mit einen MC schon gehen, aber sie sollten kompakt und heller sein.
Bei großflächigen Objekten rumpelt man mit einem MC ordentlich in das Objekt rein.
Daher kommt auch die 'Weisheit' das MCs wie auch SCs Planeten-Maschinen sind. Auch hier mal durch spielen auf astronomy.tools.

Planeten
Jupiter / 150/750 mit 10/60 Okular ohne Barlow Jupiter / 127/1500 Skymax 10/60 Okular ohne Barlow

newton_1060_astronomy_tools_fov.png
mc-1060_astronomy_tools_fov.png


Deep Sky
M83 / 150/75 25 mit 24/60 Okular M83 / 127/1500 mit 24/60 Okular

ds_newton_2460_astronomy_tools_fov.png
ds_mc-2460_astronomy_tools_fov.png


Gruß
Mathias
 
Guten Morgen Robin,
guten Morgen zusammen,

vorweg, den Einstieg in die etwas ambitioniertere Beobachtende-Astronomie rein visuell zu starten finde ich gut.


so was ähnliches hatte ich schon ganz zu Anfang vorgeschlagen.
Bei mir war es eine HEQ -5, da mit dem größeren Bezug zur klassischen Astrofotografie. Da eine höhere Tragkraft, 15 Kg zu 10Kg der EQ-5.
Dazu hatte ich einen Newton 150/750 vorgeschlagen, da der für mich mehr in Richtung Allrounder geht.
Ja, die HEQ-5 ist einen Zacken teurer, aber in Hinsicht auf klassische Astrofotografie zukunftssicherer.


da diese Kamera angedacht ist, ist eine EQ-5 sicherlich auch gut zu verwenden. Die Air wiegt ja mal grad 410 g. Aber hinsichtlich zukünftiger Anschaffungen, z.B. Filterrad, EAF (Motor-Fokuser usw.) ist es sicherlich nicht verkehrt die HEQ-5 auch im Auge zu behalten.
Was man halt bei der Fotografie nicht aus dem Auge verlieren sollte ist die 2/3-Regel für die Tragkraft. Oder eben 60 bis 65% von der angegebenen Tragkraft. Die angegebene Tragkraft bezieht sich fast immer auf die rein visuelle Beobachtung.
Was das Fotografieren mit einem MC angeht, finde ich das schon recht ambitioniert für den Start. Durch die hohe Brennweite bedingt braucht es eine gute Nachführung und Guiding. Ich kann da jetzt nur aus der Erfahrung mit meinem C8 (SC / Schmidt-Cassegrain) und Reducer 0.63 sprechen. Durch den Reducer reduziert sich die Brennweite von 2003 mm auf 1280 mm. Entspricht ungefähr dem 127-er MC. Da habe ich, unter EAA, immer mal wieder Probleme. EAA und klassische Astrofotografie sind aber auch nicht direkt zu vergleichen. Dazu kommt das ich mit einer Alt/AZ Montierung arbeite. Aber eben dadurch zeigt es sich, dass bei MCs und SCs eine gute Nachführund und Guiding essenziell sind.
Zu dem IMX 585 Chip kann ich nur sagen, das der prima ist. Ich habe den zwar nicht in der Luxusausführung von ZWO, bin aber sehr zufrieden.

Was das rein visuelle Beobachten angeht, schau Dir mal die Seite astronomy.tools an. Kann auch für die Fotografie verwendet werden.
Hier mal Beispielbilder, (s. etwas weiter unten) von astronomy.tools. In etwa Realität. Für Okulare, also rein visuell.

Sowohl für den Skymax 127 (den hatte ich auch mal) als auch für so einem Newton (der bei mir im Einsatz ist) brauchst Du eine Barlow an Planeten. Beim MC eher weniger.
Der Vergleich mit gleichen Okularen ist nicht ganz fair. Mit verschiedenen Brennweiten bei Okularen ist man flexibel und kann variieren.
Bei einem Newton brauchst Du an Planeten auf alle Fälle eine Barlow. Spiel das einfach mal auf astronomy.tools durch.

Bei Deep Sky ist es mit einem MC so, dass Deep Sky Objekte mit einen MC schon gehen, aber sie sollten kompakt und heller sein.
Bei großflächigen Objekten rumpelt man mit einem MC ordentlich in das Objekt rein.
Daher kommt auch die 'Weisheit' das MCs wie auch SCs Planeten-Maschinen sind. Auch hier mal durch spielen auf astronomy.tools.

Planeten
Jupiter / 150/750 mit 10/60 Okular ohne Barlow Jupiter / 127/1500 Skymax 10/60 Okular ohne Barlow

Den Anhang 563589 betrachten Den Anhang 563590 betrachten

Deep Sky
M83 / 150/75 25 mit 24/60 Okular M83 / 127/1500 mit 24/60 Okular

Den Anhang 563591 betrachten Den Anhang 563592 betrachten

Gruß
Mathias
Guten Morgen Mathias,

Ja ich hatte mich auf Astronemy Tools auch mal schon umgesehen. Ich hatte vor ein Zoom Okular wie das Baader Hyperion 8-24 mit der 2.25 Barlow mit zu kaufen. Was die HEQ-5 angeht müsste ich schauen ob sich das lohnt. Die ist echt schon nen ordentliches Stück teurer. Aber recht hast du schon, die hat etwas mehr Puffer drin.

Gruß Robin
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, noch mal ich :whistle:.

Auch wenn es jetzt anscheinend der Einstieg rein visuell werden soll, allein mit der Anschaffung einer Montierung und einem Teleskop ist es auch visuell nicht getan.
Die Problematik der Okulare.
Ja, bei den meisten Teleskopen sind Okulare beigelegt. Beim Händler drauf achten was da steht. Gegebenenfalls nachfragen.
Für den Start reichen die meistens.
Aber der Anspruch wächst da recht schnell. In Qualität, Vergrößerung, Gesichtsfeld usw..
Und...
Okulare sind kein Zubehör. Die gehören zwingend zum optischen System. Ohne geht halt nix.
Auch haben Okulare die unangenehme Eigenschaft das sie auch gut kosten. Da ist von mir jetzt nur die Preisklasse 150,- bis 300,- € pro Stück angedacht. Das läppert sich.
Für den Start sag man so:
1x eines für das Aufsuchen und das Finden, ab 30 mm Brennweite
1x für die mittlere Vergrößerung, so um die 24 mm
1x für hoch/höchst Vergrößerung, ab 10 mm und drunter

Noch was.
Meine Antworten oder Aussagen mögen vielleicht abschreckend wirken, aber es ist einfach so das bei der Beobachtenden-Astronomie einiges zu beachten ist. Keine Variante, egal ob visuell oder fotografisch, ist trivial.
Ich will nicht abschrecken.
Ich berichte aus meinen Erfahrungen und aus dem was ich hier im Forum gelernt habe und an Wissen bekommen habe.
Man sollte da dann schon ehrlich sein und wertfrei Vor- und Nachteile aufführen. OK, subjektive Einflüsse sind nicht immer zu vermeiden.

Beobachtenden-Astronomie, da heißt es sich einarbeiten, lernen, Erfahrungen sammeln und
Ruhe und Geduld aneignen.

In diesem Sinne :coffee: :alien:
Gruß
Mathias
 
:y:

Zoom Okular wie das Baader Hyperion 8-24 mit der 2.25 Barlow mit zu kaufen
das Hyperion hatte ich auch mal.
Das fand ich richtig gut. Habe das ne Zeitlang an einem kleinen FH Refraktor verwendet. Hat für mich ein richtig gutes Bild gemacht.
Was Barlow angeht, auch nicht ganz einfach, leider.
Du bringst schließlich einen Haufen weiteres Glas in den Lichtweg. Da muss die Qualität stimmen. Aber in dem Thema bin ich nicht mehr so drin. Habe, bis auf drei Okulare, alles an rein visuellem verkauft. Da nur noch EAA betrieben wird. Was soll das Zeugs dann bei mir rumliegen und verstauben, wenn andere es gut gebrauchen können.

Was die HEQ-5 angeht müsste ich schauen ob sich das lohnt. Die ist echt schon nen ordentliches Stück teurer.
das ist richtig.
Da ist halt abwägen angesagt. Aber wiederum nicht leicht zu entscheiden, da man als Einsteiger so gar nicht weiß wo die Reise hingeht.
Anfangs hatte ich auch gesagt, ja Fotografie soll es auch werden. Aber uih, uih, uih... ... ... da bin ich bei rein visuell geblieben, bis dann EAA auf kam.
Jetzt steht mein Setup dafür.
Bin aber noch dabei eine kleinere EQ-GoTo Montierung etwas anzupassen. Aber als Rentner ist der Geldbeutel nicht mehr so gut gefüllt.
Auch ist angedacht meinen C8 zu verkaufen, obwohl ich das Teil mag und zufrieden bin. Mal sehen.

Aber nach wie vor, den visuellen Einstieg finde ich gut. Hilft ungemein, egal wie es dann weiter geht.
Da muss ich aber leider auch noch mal relativieren ;).
Vergiss ganz schnell die schönen und tollen und farbigen Bilder, die Du so im Kopf und gesehen hast.
Das meiste da oben ist gräulich weiß. Deep Sky weiße Wölkchen oder nebulös. Natürlich auch abhängig von Öffnung (Auflösung) und dem Zusammenspiel mit der Brennweite.
Farbe ist an einigen Sternen zu sehen und mit viel Übung auch bei einigen Nebeln.
Und natürlich an Planeten.
Ansonsten alles schwarz/weiß in Schattierungen
P.S.
Da mal hier im Forum auf die zeichnende Zunft achten. Schau Dir die Fotos von ihren Zeichnungen an, dann bekommst Du ein Gefühl was zu erwarten ist. Da auf das Instrumentarium achten. Wenn angegeben.
Wenn ich mir recht erinnere, der Karkoschka (Buch, man möge mich berichtigen wenn der anders heißt), hat auch Zeichnungen zu jedem Objekt abgebildet. Bei dem sind auch Bilder drin was mit welchem Instrument zu erwarten ist.

Gruß
Mathias
 
Zuletzt bearbeitet:
das Hyperion hatte ich auch mal.
Das fand ich richtig gut. Habe das ne Zeitlang an einem kleinen FH Refraktor verwendet. Hat für mich ein richtig gutes Bild gemacht.
Was Barlow angeht, auch nicht ganz einfach, leider.
Den Caveat mit der Barlow hat ich auch gelesen. Generell war meine Auffassung das weniger extra glas on top immer besser wäre.

das ist richtig.
Da ist halt abwägen angesagt. Aber wiederum nicht leicht zu entscheiden, da man als Einsteiger so gar nicht weiß wo die Reise hingeht.
Ja, da muss ich mir Gedanken drüber machen, besonders wo die Reise am Ende hingeht. Fotografisch möchte ich wahrscheinlich auch irgendwann auf etwas widefield gehen mit einem kleinen APO. Aber ob ich noch was größeres irgendwann Montieren möchte ist jetzt sehr schwer zu entscheiden
Aber nach wie vor, den visuellen Einstieg finde ich gut. Hilft ungemein, egal wie es dann weiter geht.
Da muss ich aber leider auch noch mal relativieren ;).
Vergiss ganz schnell die schönen und tollen und farbigen Bilder, die Du so im Kopf und gesehen hast.
Das meiste da oben ist gräulich weiß. Deep Sky weiße Wölkchen oder nebulös. Natürlich auch abhängig von Öffnung (Auflösung) und dem Zusammenspiel mit der Brennweite.
Farbe ist an einigen Sternen zu sehen und mit viel Übung auch bei einigen Nebeln.
Und natürlich an Planeten.
Ja das hast du Recht ;) das ist mir durchaus bewusst. Für mich ist es definitiv spannend einfach mal durch den Himmel zu fahren und zu schauen was man sieht. Ist durchaus was anderes als auf ein Tablet die ganze Zeit zu starren.

Gruß Robin
 
Ja, da muss ich mir Gedanken drüber machen, besonders wo die Reise am Ende hingeht. Fotografisch möchte ich wahrscheinlich auch irgendwann auf etwas widefield gehen mit einem kleinen APO. Aber ob ich noch was größeres irgendwann Montieren möchte ist jetzt sehr schwer zu entscheiden
was man auch beachten sollte, für 30-jährige oder 40-jährige vielleicht (noch) noch nicht so relevant, aber man wird nicht jünger. Wenn man dann raus muss wird das Geschleppe einfach lästig und fad.
Damals aus dem dritten Stock EQ6 R schleppen keine wirklich Freude oder nen Dobson. Das Zeugs muss ja auch wieder zurück und das Nachts oder früh Morgens.
Bin froh das ich mich in den letzten 2, 3 Jahren suggestive verkleinert habe. Kein Einzelteil über 10 Kg. Das schwerste ist das Stativ mit Säule und das steht immer draußen auf dem Balkon, abgedeckt.

das ist die Idee hinter dem angedachten Verkauf meines C8.

Ist durchaus was anderes als auf ein Tablet die ganze Zeit zu starren.
jep, rein visuell hat durchaus was. Nicht nur rein lern- und erfahrungsmäßig. So im Zappendusteren beobachten hat tatsächlich was.
Aber...
EAA Remote in der warmen Stube hat auch was ;).

Gruß
Mathias
 
was man auch beachten sollte, für 30-jährige oder 40-jährige vielleicht (noch) noch nicht so relevant, aber man wird nicht jünger. Wenn man dann raus muss wird das Geschleppe einfach lästig und fad.
Damals aus dem dritten Stock EQ6 R schleppen keine wirklich Freude oder nen Dobson. Das Zeugs muss ja auch wieder zurück und das Nachts oder früh Morgens.
Bin froh das ich mich in den letzten 2, 3 Jahren suggestive verkleinert habe. Kein Einzelteil über 10 Kg. Das schwerste ist das Stativ mit Säule und das steht immer draußen auf dem Balkon, abgedeckt.

Ja das Gewichtsthema ist durchaus so eine Sache. Ich kann mich mit meinen 24 Jahren da noch eher weniger beschweren. Da natürlich meine Idee vielleicht irgendwann auf einen Schicken Harmonic Drive umzustellen. Oder Ich hab bis dahin ein Hausbau in einer schönen Gegend mit mehr Blick als Hausfassade realisiert.

Gruß Robin
 
Okulare sind kein Zubehör. Die gehören zwingend zum optischen System. Ohne geht halt nix.
Auch haben Okulare die unangenehme Eigenschaft das sie auch gut kosten. Da ist von mir jetzt nur die Preisklasse 150,- bis 300,- € pro Stück angedacht. Das läppert sich.
Für den Start sag man so:
1x eines für das Aufsuchen und das Finden, ab 30 mm Brennweite
1x für die mittlere Vergrößerung, so um die 24 mm
1x für hoch/höchst Vergrößerung, ab 10 mm und drunter
Außerdem noch, mit dem Hyperion hätte ich ja den mittelbereich und Hochbereich abgedeckt. Ist ein extra Okular wirklich notwendig oder reicht auch ein Sucher? Ich kann mich ein bisschen bereits am Himmel per Sternbilder Orientieren zumindestens die, die Ich mit dem Auge sehe. Ist halt eher die Frage wie schwer es ist ohne Vergrößerung dann ein Ziel ins visier zu bekommen ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe/hatte:
- Omegon 70° Long Eye Relief 32mm, die laufen, glaube ich, auch unter Red Line Serie von Omegon
- Omegon SWAN 32mm und 70°
Das sind beides 2" (Zoll) Okulare. Die gehen nicht direkt an den 127-er MC.

Alle anderen bei mir waren/sind Hyperions. Ich bin da bestens mit klar gekommen. Damals auch noch mit Brille.
Einige sagen das die einen Kidney Beaning Effekt haben.

Der MC ist in seiner Grundausstattung mit 1,25". ausgerüstet.
- Okulare 1,25'', 25mm, 10mm
- Umlenkoptik / Zenitspiegel 1,25" - 90°
Müsste also Umgebaut werden und ein 2" Zenitspiegel angeschafft werden.

Es gibt ein paar 1,25" Okulare in Brennweiten ab 30mm. Die meisten sind aber in 2".
Die Niederbrennweitigen gibt es nur in 1,25". Bei den Hyperions ist eine Hülse in 2" dabei, die man einfach drauf schrauben kann.
So weit ich weiß sind die Newtons ab 150/750 mit 2" Okularauszug (OAZ) ausgerüstet. da wird meist bei den Teleskopen ein Reduzierstück von 2" auf 1,25" mitgeliefert.
Reduzierstück umgekehrt gibt es nicht.

Für die meisten MCs und SCs die in 1,25" ausgeliefert werden gibt es recht einfache Umbau Möglichkeiten.

Hier www.svenwienstein.de kannst Du einiges über Okulare erfahren und lernen. Sven war/ist ? auch hier im Forum aktiv gewesen. Schreibt jetzt für das Magazin "astronome - Das Magazin". Das Magazin kann ich empfehlen. Ist sehr Praxis orientiert für den Hobby-Astronomen.
 
Ich habe/hatte:
- Omegon 70° Long Eye Relief 32mm, die laufen, glaube ich, auch unter Red Line Serie von Omegon
- Omegon SWAN 32mm und 70°
Das sind beides 2" (Zoll) Okulare. Die gehen nicht direkt an den 127-er MC.

Alle anderen bei mir waren/sind Hyperions. Ich bin da bestens mit klar gekommen. Damals auch noch mit Brille.
Einige sagen das die einen Kidney Beaning Effekt haben.

Der MC ist in seiner Grundausstattung mit 1,25". ausgerüstet.
- Okulare 1,25'', 25mm, 10mm
- Umlenkoptik / Zenitspiegel 1,25" - 90°
Müsste also Umgebaut werden und ein 2" Zenitspiegel angeschafft werden.

Es gibt ein paar 1,25" Okulare in Brennweiten ab 30mm. Die meisten sind aber in 2".
Die Niederbrennweitigen gibt es nur in 1,25". Bei den Hyperions ist eine Hülse in 2" dabei, die man einfach drauf schrauben kann.
So weit ich weiß sind die Newtons ab 150/750 mit 2" Okularauszug (OAZ) ausgerüstet. da wird meist bei den Teleskopen ein Reduzierstück von 2" auf 1,25" mitgeliefert.
Reduzierstück umgekehrt gibt es nicht.

Für die meisten MCs und SCs die in 1,25" ausgeliefert werden gibt es recht einfache Umbau Möglichkeiten.

Hier www.svenwienstein.de kannst Du einiges über Okulare erfahren und lernen. Sven war/ist ? auch hier im Forum aktiv gewesen. Schreibt jetzt für das Magazin "astronome - Das Magazin". Das Magazin kann ich empfehlen. Ist sehr Praxis orientiert für den Hobby-Astronomen.
Okay verstehe, da ich es gerade lese. Ich bin Brillenträger. Sprich ich sollte da auf Eye Relief achten?
Sehe aber schon das ein 2" Zenitspiegel ein bisschen kostet plus dann nochmal nen Okular. Ich denke ich würde erstmal schauen wie ich so klarkomme oder ein 1,25" 32mm nehme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit Brille ist halt etwas kniffelig.
Da ist der Augenabstand, wird meist angegeben bei den Okularen, wichtig.
So ab 20mm.
Manche können auch ohne Brille beobachten. Ich musste auch beim Beobachten Brille tragen.
 
Okay verstehe, da ich es gerade lese. Ich bin Brillenträger. Sprich ich sollte da auf Eye Relief achten?
Sehe aber schon das ein 2" Zenitspiegel ein bisschen kostet plus dann nochmal nen Okular. Ich denke ich würde erstmal schauen wie ich so klarkomme oder ein 1,25" 32mm nehme.
Wobei, wo ich mich gerade schlau mache scheint ein 1,25" 32mm nicht so sinnig zu sein. Da wird das Sichtfeld ziemlich klein.
 
Wobei, wo ich mich gerade schlau mache scheint ein 1,25" 32mm nicht so sinnig zu sein. Da wird das Sichtfeld ziemlich klein.
jep, Bau- und Systembedingt.
Genauso auch umgekehrt. 1,25" gibt es nur in niedrigen Brennweiten.
Wo da die Grenze ist, weiß ich nicht mehr. Und wie das in beiden Richtungen zusammenhängt auch nicht mehr :D. Hab schon ewig kein Okular mehr gebraucht.
Vielleicht schreibt noch jemand was dazu.

Ja werde ich dann erfahren. Ich habe aber noch die Möglichkeit Kontaktlinsen zu tragen. Das wäre glaube ich die angenehmere Option dann.
einfach ausprobieren.
 
Wobei, wo ich mich gerade schlau mache scheint ein 1,25" 32mm nicht so sinnig zu sein. Da wird das Sichtfeld ziemlich klein.
Ein 32mm Plössl zeigt dir das größte Feld, was mit 1,25" machbar ist, von daher ist das schon sinnvoll. Ein 40mm liefert dir ein helleres Bild, aber den selben Bildausschnitt bei weniger Vergrößerung und daher mit kleinem Eigengesichtsfeld.

Ich hatte mir für 1,25" mal notiert:
Bei 40 mm sind Okulare mit maximal 43° möglich
Bei 32 mm sind Okulare mit maximal 50° möglich (das ist das typische Plössl als Übersichtsokular, das sich noch nicht zu sehr nach Tunnelblick anfühlt)
Bei 26 mm sind Okulare mit maximal 62° möglich
Bei 24 mm sind Okulare mit maximal 68° möglich
Bei 16 mm sind Okulare mit maximal 82° möglich
Bei 13 mm sind Okulare mit maximal 100° möglich
Und alle zeigen den selben Himmelsausschnitt, nur unterschiedlich hell und unterschiedlich stark vergrößert.

Niedrige Vergrößerung und helles Bild (große Austrittspupille) ist sinnvoll, weil viele Ziele ja eher lichtschwach sind.

Beste Grüße,
Alex
 
Ein 32mm Plössl zeigt dir das größte Feld, was mit 1,25" machbar ist, von daher ist das schon sinnvoll. Ein 40mm liefert dir ein helleres Bild, aber den selben Bildausschnitt bei weniger Vergrößerung und daher mit kleinem Eigengesichtsfeld.

Ich hatte mir für 1,25" mal notiert:
Bei 40 mm sind Okulare mit maximal 43° möglich
Bei 32 mm sind Okulare mit maximal 50° möglich (das ist das typische Plössl als Übersichtsokular, das sich noch nicht zu sehr nach Tunnelblick anfühlt)
Bei 26 mm sind Okulare mit maximal 62° möglich
Bei 24 mm sind Okulare mit maximal 68° möglich
Bei 16 mm sind Okulare mit maximal 82° möglich
Bei 13 mm sind Okulare mit maximal 100° möglich
Und alle zeigen den selben Himmelsausschnitt, nur unterschiedlich hell und unterschiedlich stark vergrößert.

Niedrige Vergrößerung und helles Bild (große Austrittspupille) ist sinnvoll, weil viele Ziele ja eher lichtschwach sind.

Beste Grüße,
Alex
Danke für die Aufklärung Alex!
 
Hallo Zusammen,

Mittlerweile habe ich mich nun entschieden das es das Skymax 127 wird. Zusätzlich noch Zubehör wie das Baader Hyperion Zoomokular, Ein Plössl 32mm 1,25" Okular, Tauschutzkappe, Powerbank
Jedoch bin ich mir noch immer mit der Montierung etwas unschlüssig.
Die EQ5-Pro würde anfänglich erstmal reichen denke ich. Dennoch würde es mich interessieren wie gut die Nachführung ist wenn man später per Computer und Autoguider ansteuert. Ich habe gelesen das z.B. die HEQ5 etwas besser ist da sie mit Zahnriemen arbeitet.
 
Hallo,

wenn Du guidest, tun sich die Montierungen nichts. Wenn das Geld dafür da ist, nimm die HEQ, ansonsten wirst du mit der EQ5 genauso glücklich sein. Ohne Guiding wird die HEQ besser nachführen, aber ich würde beim Fotografieren immer guiden, auch bei EAA. Das ist kein Riesenaufwand, die Sterne werden aber viel besser.

LG Olaf
 
Danke für die ganzen Vorschläge bis jetzt. Soweit die Programme nicht unbedingt besser sind, würde ich bei Siril lieber bleiben derzeit. Da habe ich meinen workflow und kenne mich im großen und ganzen mit der Oberfläche aus. Was Addons angeht reichten bis jetzt GraXpert und Starnet auch für meine Zwecke und Ansprüche aus.

Vorsicht mit Starnet++

Ich habe in mehreren Fällen festgestellt, dass das Plugin Artefakte produziert. Mal verschwinden Sterne, mal erscheinen welche, die es nicht gibt. Für mich ein Ausschlussgrund.

StarExterminator von RC Tools arbeitet ohne solche Probleme und obendrein "sauberer". Inzwischen gibt es die Plugins auch für Siril, kannst Du einen Monat lang kostenlos testen.

CS Tom
 
Vorsicht mit Starnet++

Ich habe in mehreren Fällen festgestellt, dass das Plugin Artefakte produziert. Mal verschwinden Sterne, mal erscheinen welche, die es nicht gibt. Für mich ein Ausschlussgrund.

StarExterminator von RC Tools arbeitet ohne solche Probleme und obendrein "sauberer". Inzwischen gibt es die Plugins auch für Siril, kannst Du einen Monat lang kostenlos testen.

CS Tom
Hi Tom,
Danke für den Hinweis. Werde ich mal genauer unter die Lupe nehmen.

CS Robin
 
Für Deep Sky Fotografie würde ich keine Montierung mit "alten" Getrieben wie EQ5 usw. mehr kaufen. Mit einer HD- Montierung und kleinem Computer wie AsiAir sind hier bei Plate Solving und Nachführung weniger Probleme zu erwarten. Visuell sieht es natürlich ganz anders aus. Hier ist dann umgekehrt von Vorteil die Klemmung der Achsen lösen zu können.
 
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