komposer
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Hallo,
ich hatte gestern Nacht ab 23 Uhr über 3 Stunden den Tintenfischnebel aufgenommen.
Kamera: Asi462mm
Objektiv: 55mm Revuenon bei F2.75
Filter: Explore Scientific OIII Filter mit IR-Cut kombiniert, da es ein visueller Filter ohne Blockung im IR ist.
Einzelbelichtungszeit: 30s bei gain 200.
Schon im Livebild war nichts vom Nebel zu sehen.
OK, ist ja lichtschwach aber eben die große Enttäuschung nach dem Stacken mit fitswork von 398 x 30s.
Hier das extrem hochgezogene Summenbild:
Über 3 Std. Gesamtbelichtungzeit bei lichtstarken F2.75 und dann alles umsonst ???
Aber woran kann das liegen ?
Der Kombi OIII & IR-Cut habe ich mit dem Objektiv ja schon mehrfach verwendet, mit Erfolg. Also da geht OIII auch bei F2.75 durch.
Meine Überlegungen zu möglichen Ursachen:
1. Vorstadthimmel zu hell, der schwache Nebel geht unter
2. 30s Einzelbelichtungszeit zu gering, das schwache OIII Signal wird nicht vom Sensor erfasst und geht im Hintergrund unter.
Ich will jetzt nicht noch mehr Zeit für ein Objekt verschwenden, wenn da keine realistische Chance auf ein vernünftiges Endergebnis besteht.
Frage an Astrofotografen, die den Tintenfischnebel schon im OIII aufgenommen haben:
Welche Einzelbelichtungszeit habt ihr verwendet und ganz wichtig für mich, ist dann im Livebild schon etwas vom Nebel zu sehen ?
Falls ja, wäre das für mich eine Möglichkeit heute Abend nochmal einen Test zu machen ohne gleich mehrere Stunden umsonst zu investieren.
Also die Belichtungszeit erhöhen, z.B. 1 bis 2 Minuten, oder sogar noch 2x2 Binning aktivieren, um zu sehen ob etwas Signal vom Nebel am Sensor ankommt.
Deswegen muss ich wissen, ob dann normalerweise im Einzelbild / Livebild etwas vom Nebel zu sehen sein müsste.
Wäre das bei mir nicht der Fall, könnte ich die wertvolle Astrozeit auch für ein anderes sinnvolleres Objekt nutzen.
H-Alpha hat am Abend zuvor übrigens recht gut funktioniert, im Livebild war Sh2-129 schon leicht zu erkennen.
Hier das Summenbild mit 179x30s:
RGB Sterne habe ich gestern auch schon gemacht und dann diese Enttäuschung mit dem OIII Filter. Ich habe nun große Zweifel ob es Sinn macht an diesem schwachen Objekt festzuhalten oder ich habe halt Lehrgeld bezahlt und sollte ein neues Ziel suchen.
Oder auf den Tintenfisch verzichten, noch mehr H-Alpha sammeln und nur Sh2-129 abbilden ???
Gruß,
Holger
ich hatte gestern Nacht ab 23 Uhr über 3 Stunden den Tintenfischnebel aufgenommen.
Kamera: Asi462mm
Objektiv: 55mm Revuenon bei F2.75
Filter: Explore Scientific OIII Filter mit IR-Cut kombiniert, da es ein visueller Filter ohne Blockung im IR ist.
Einzelbelichtungszeit: 30s bei gain 200.
Schon im Livebild war nichts vom Nebel zu sehen.
OK, ist ja lichtschwach aber eben die große Enttäuschung nach dem Stacken mit fitswork von 398 x 30s.
Hier das extrem hochgezogene Summenbild:
Über 3 Std. Gesamtbelichtungzeit bei lichtstarken F2.75 und dann alles umsonst ???
Aber woran kann das liegen ?
Der Kombi OIII & IR-Cut habe ich mit dem Objektiv ja schon mehrfach verwendet, mit Erfolg. Also da geht OIII auch bei F2.75 durch.
Meine Überlegungen zu möglichen Ursachen:
1. Vorstadthimmel zu hell, der schwache Nebel geht unter
2. 30s Einzelbelichtungszeit zu gering, das schwache OIII Signal wird nicht vom Sensor erfasst und geht im Hintergrund unter.
Ich will jetzt nicht noch mehr Zeit für ein Objekt verschwenden, wenn da keine realistische Chance auf ein vernünftiges Endergebnis besteht.
Frage an Astrofotografen, die den Tintenfischnebel schon im OIII aufgenommen haben:
Welche Einzelbelichtungszeit habt ihr verwendet und ganz wichtig für mich, ist dann im Livebild schon etwas vom Nebel zu sehen ?
Falls ja, wäre das für mich eine Möglichkeit heute Abend nochmal einen Test zu machen ohne gleich mehrere Stunden umsonst zu investieren.
Also die Belichtungszeit erhöhen, z.B. 1 bis 2 Minuten, oder sogar noch 2x2 Binning aktivieren, um zu sehen ob etwas Signal vom Nebel am Sensor ankommt.
Deswegen muss ich wissen, ob dann normalerweise im Einzelbild / Livebild etwas vom Nebel zu sehen sein müsste.
Wäre das bei mir nicht der Fall, könnte ich die wertvolle Astrozeit auch für ein anderes sinnvolleres Objekt nutzen.
H-Alpha hat am Abend zuvor übrigens recht gut funktioniert, im Livebild war Sh2-129 schon leicht zu erkennen.
Hier das Summenbild mit 179x30s:
RGB Sterne habe ich gestern auch schon gemacht und dann diese Enttäuschung mit dem OIII Filter. Ich habe nun große Zweifel ob es Sinn macht an diesem schwachen Objekt festzuhalten oder ich habe halt Lehrgeld bezahlt und sollte ein neues Ziel suchen.
Oder auf den Tintenfisch verzichten, noch mehr H-Alpha sammeln und nur Sh2-129 abbilden ???
Gruß,
Holger