Da sprichst Du was an was mich schon öfters bei diversen Fabrikaten aller möglichen Hersteller auf die Palme gebracht hat. 2" Auszug heißt irgendwie oft so 1-2cm 2 Zoll und dann ist absolute Narrenfreiheit.
Besonders Spaß hab ich da mit meinem C8-Motorauszug (Edelmarke wohlgemerkt), die Länge des 2"-Bereichs ist da gerade mal 1.5 cm. Was das in Sachen Stabilität bedeutet kann sich jeder denken.
Oder aber es ist nicht zu weit sondern eben zu eng. In meinen Fall sind es geriffelte Abschnitte in mehreren Auszügen, die wohl Reflektionen veringern sollen oder was auch immer. Das führt dann dazu, daß mein liebster Zenitspiegel nur etwa mit der Hälfte seines 2"-Flansches eingeführt werden kann. Um das ganze noch weiter zu optimieren, hat dieser eine dieser (in meinen Augen völlig unnötigen) Sicherungsrillen (also diese steifenförmige Vertiefung), die dann genau an der Aussenkante des Auszugs zu liegen kommt und das ganze dann noch weiter destabilisiert.
Freut mann sich übrigens auch vorzüglich wenn mann den ewig langen RCC I Korrektor nur mit einem Vorschlaghammer wie geplannt im Newtonauszug versenken kann. Ergo ein neuer Auszug musste her ...
Hier hab ich ja im Endeffekt das selbe Problem. Ich krieg den ganzen Schlaz nur etwa 2 cm rein mit der Folge, daß ich einerseites den Auszug fast ganz einfahren muß, andererseits hinten dran erst mal 5cm Verlängerungshülse in der Luft hängen und einen entsprechenden Hebel bilden.
Ich muß mir das nochmal ansehen, ob das im konkreten Fall bei meinem Steeltrack wirklich eine mechanische Verengung ist, oder vielleicht nur die im Innern aufgetragene Farbe (sieht nach irgendeinem matten Anstrich aus) ist.
Ist es mechanisch kann ich wohl von einem Auszugwechsel ausgehen, ich hab keine Lust rauszufinden, was zuerst passiert, daß der kurze geklemmte Teil doch mal rausflutscht oder eines der dürftigen Gewinde der Verlängerungshülsen den Bach runtergeht. Ich hab mir die CCD nicht für physikalische Chrashtests erspart.
Erinnert mich fatal an das ewige Generve mit den 2"-Filtergewinden, eigentich ist klar wie es sein müßte, aber um rauszfinden ob Filter A in Gewinde B passt hilft nur der Praxistest.
Sind solche Probleme bei den aktuellen Nobelauszügen (Moonlite und Co.) eigentlich vom Tisch? Die Dinger sind ja nicht eben billig, zusammen mit ordentlicher Motorisierung sind da "mal eben" 1K Euro weg.
nv