Tragkraft des Steeltracks

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nachtvogel

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Hiho Sternenkucker.

Naja die überschrift sagt es eigentlich schon, ich würde gerne wissen, was der Baader Steeltrack 2" für Refraktoren, REALISTISCH an fotographischen Equip (CCD, Filterrad, OAG, etc.) tragen kann, bei Baader war da nichts zu finden. Ich würde jetzt mal so 3Kg vermuten.

Weis da jemand eine konkrete Zahl?

nv
 
Na das sind ja schöne Aussichten - und dort ist ja wohl gemerkt vom stabileren(?) 3" Auszug die Rede ... :augenrubbel:

Am besten leg ich wohl ein Kissen auf den Boden, damit die CCD im Notfall sanft fällt ...

nv
 
Servus!

Also ich habe zwei 2" Steeltrack im Einsatz:
- Refraktor OAZ an Megrez 72
- Newton OAZ mit geringer Bauhöhe an GSO 200/1000

Beide haben bei mir die vorhandenen OAZ von William Optics bzw. TS ersetzt da sie für meine CCD nicht mehr ausgereicht haben und durchgerutscht sind. Mein Fotoequipment wiegt zwischen 1.5 - 2 kg je nach Konfiguration. Die beiden 2" Steeltracks schaffen das bisher bei mir spielend und die Untersetzung ist immer noch feinfühlig einstellbar.

Sicherlich kein Vergleich zu den Starlight Instruments aber die sind ja noch einen ganzen Zacken teurer.

Für mich persönlich sind die Steeltracks die ich habe viel Leistung fürs Geld, laufen seit knapp 2 Jahren einwandfrei und haben mir keinerlei Probleme verursacht. Also von mir aus empfehlenswert wenn das Budget begrenzt ist aber die CCD trotzdem was wiegt ;)

Grüsse,
Tom
 
Ich hab jetzt endlich meine Fotokonfiguration komplett, SBIG + Filterrad + OAG Autoduider + Flattener + Hülsen kommen ziemlich genau auf 2.5 kG. Zusätzlich natürlich ein gewisses Gewicht durch Kabel, etc.

Der Steeltrack scheint es zu halten soweit. Allerdings durch das geriffelte Innere kann ich nur knapp den Reducer drinnen versenken, weswegen da hinten dran ein Mordsteil (der Flattener braucht ja 109mm Abstand) mit einem natürlich ungünstigen Hebel hängt. Wirkt nicht vertrauenserweckend wenn man bedenkt, daß die meisten Verlängerungshülsen oft nur max 2 Gewindeumdrehungen (nennt mann das so?) haben.

Aber immerhin der Steeltrack an sich scheint es hinzunehmen, wenn gleich eine zweite Feststellschraube dringend angebracht wäre wie ich finde, mit einer wackelt das wie ein Kuhschwanz.

nv
 
Hm interessant, dann gibt es wohl mehrere Versionen. Ich kenn sie nur so wie sie auf den Baaderseiten abgebildet ist.

nv
 
Ich frage, weil mir die (ursprüngliche?) Lösung mit dem Klemmring und einer Feststellschraube auch nicht so recht gefallen hat und ich deswegen selber noch ein Gewinde in die Hülse geschnitten habe.
Mit dem 2. Gewinde und der Madenschraube, die es eh schon gab, habe ich so 3 Schrauben zum klemmen und bin nun zufrieden.
Vielleicht produziert Baader ja jetzt werkseitig gleich mit 3 Schrauben? Wäre löblich!

Gruß

Kai
 
Servus!

Die beiden Steeltracks bei mir haben jeweils eine Feststellschraube und eine Madenschraube. Einer zum damaligen Zeitpunkt neu von TS und einer neuwertig gebraucht hier ausm Forum.

Bei beiden hab ich nach dem Feststellen keinerlei Probleme mit Wackeln. Bei Newton ist der Hebel natürlich nicht so groß, aber bei meinem Refraktor OAZ steht der mit Flattener/Reducer und Verlängerungshülse sowie CCD schon ein ganzes Stück weit raus. Müsste ich mal messen aber es hat immer einen "vertrauenerweckenden" Eindruck gemacht.

Ich will jetzt nicht sagen, dass der Steeltrack alles trägt was Du ihm hinwirfst, aber für den Preis ist er in seiner Kategorie meiner Ansicht nach wirklich gut. Bei 2.5 kg und heftigem Hebel würd ich mir an deiner Stelle Gedanken über was stabileres machen, was dann aber heftig im Preis zu Buche schlägt.

Grüsse,
Tom
 
Hi,

so sieht der meine aus.

Gruss
Markus
 

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    DSC_1408.jpg
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Wie lang ist eigentlich die Strecke, auf der die 2" auch 2" sind? Manche OAZ sind da ja eher eine altgermanische Wurfpassung - kein Wunder, dass es dann verkippt und wackelt. Ich habe auch schon einen wackeligen OAZ modifiziert, so dass durch eine zusätzliche Stützstelle weiter innen nix mehr wackelt. Alles was auf dem Bild vor der blanken Stelle ist, ist größer als 2" ...

Link zur Grafik: http://img.album.de/files/images/screen/157/15767123609550.jpg

LG
Eike
 
Da sprichst Du was an was mich schon öfters bei diversen Fabrikaten aller möglichen Hersteller auf die Palme gebracht hat. 2" Auszug heißt irgendwie oft so 1-2cm 2 Zoll und dann ist absolute Narrenfreiheit.

Besonders Spaß hab ich da mit meinem C8-Motorauszug (Edelmarke wohlgemerkt), die Länge des 2"-Bereichs ist da gerade mal 1.5 cm. Was das in Sachen Stabilität bedeutet kann sich jeder denken.

Oder aber es ist nicht zu weit sondern eben zu eng. In meinen Fall sind es geriffelte Abschnitte in mehreren Auszügen, die wohl Reflektionen veringern sollen oder was auch immer. Das führt dann dazu, daß mein liebster Zenitspiegel nur etwa mit der Hälfte seines 2"-Flansches eingeführt werden kann. Um das ganze noch weiter zu optimieren, hat dieser eine dieser (in meinen Augen völlig unnötigen) Sicherungsrillen (also diese steifenförmige Vertiefung), die dann genau an der Aussenkante des Auszugs zu liegen kommt und das ganze dann noch weiter destabilisiert.

Freut mann sich übrigens auch vorzüglich wenn mann den ewig langen RCC I Korrektor nur mit einem Vorschlaghammer wie geplannt im Newtonauszug versenken kann. Ergo ein neuer Auszug musste her ...

Hier hab ich ja im Endeffekt das selbe Problem. Ich krieg den ganzen Schlaz nur etwa 2 cm rein mit der Folge, daß ich einerseites den Auszug fast ganz einfahren muß, andererseits hinten dran erst mal 5cm Verlängerungshülse in der Luft hängen und einen entsprechenden Hebel bilden.

Ich muß mir das nochmal ansehen, ob das im konkreten Fall bei meinem Steeltrack wirklich eine mechanische Verengung ist, oder vielleicht nur die im Innern aufgetragene Farbe (sieht nach irgendeinem matten Anstrich aus) ist.
Ist es mechanisch kann ich wohl von einem Auszugwechsel ausgehen, ich hab keine Lust rauszufinden, was zuerst passiert, daß der kurze geklemmte Teil doch mal rausflutscht oder eines der dürftigen Gewinde der Verlängerungshülsen den Bach runtergeht. Ich hab mir die CCD nicht für physikalische Chrashtests erspart.

Erinnert mich fatal an das ewige Generve mit den 2"-Filtergewinden, eigentich ist klar wie es sein müßte, aber um rauszfinden ob Filter A in Gewinde B passt hilft nur der Praxistest.

Sind solche Probleme bei den aktuellen Nobelauszügen (Moonlite und Co.) eigentlich vom Tisch? Die Dinger sind ja nicht eben billig, zusammen mit ordentlicher Motorisierung sind da "mal eben" 1K Euro weg.

nv
 
Ich habe an zwei Geräten (SCT und Newton) je einen Steeltrack und einen Feathertouch im Einsatz. Der Steeltrack ist nicht schlecht, aber in der Verarbeitung, Funktion und Ausformung dem Feathertouch deutlich unterlegen.

Gewichtsmäßig hat der Steeltrack bei mit z.B. ein Filterrad aus Metall (ca. 1 kg) und das 21mm Ethos gleichzeitig getragen, ohne zu murren oder zu knarzen. Ich hatte das Gefühl, dass noch ein wenig mehr gehen könnte, aber da ich visuell beobachte, ist der Bedarf nicht da.

cs

Ralf
 
Mittlerweile konnte ich noch mal einen Blick in den Auszug werfen. Der gerillte Bereich hat wirklich einen kleineren Durchmesser, ca. 1-2mm unter 2".

Das ist in meinen Augen gelinde gesagt nervig für einen Auszug der fotographisch taugen soll. Witzigerweise ist bei der Vorgängergeneration von Baader (keine Ahnung wie deren alten Auszüge genau hießen) alles wunderbar, dort hat der gerillte Teil auch 2". Ebenso beim TS-Billigteil.

Das mag der eine oder andere als Kleinkram abtun, aber letztendlich ist es sehr ärgerlich. Es gibt nun mal Situationen, wo mann weit mehr als die üblichen 1-2 cm in den Auszug muß.

So, werde nun die Forumssuche nach einer Alternativempfehlung bemühen und danke hiermit für die Beiträge ... während ich in Gedanken die aktuellen Regenwolken komplett nach Mammendorf schubse!

nv
 
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