Cervavel
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
in meinem ersten Post möchte ich mich zuerst kurz vorstellen: Ich bin Stephan aus dem schönen Dresden und interessiere mich schon seit meiner Kindheit für die Astronomie, Weltraum, interplanetare Reisen etc. Bislang hab ich das Ganze vor allem in Buch- oder Filmform verfolgt. Der Wunsch nach mehr, irgendwas teleskopartigen existiert schon eine Weile. Als Student hatte ich aber die letzten Jahre nicht viel übrig - und hab es eher in das Reisen investiert, mein weiteres großes Hobby, nebenbei bin ich auch noch ein Flugzeug-Nerd (fotografieren, beobachten, mitfliegen).
Jetzt etwas nach Ende des Studiums ist der Wunsch nach mehr Himmelsbeobachtung wieder aufgekommen, und eine Anschaffung ist auch realistisch. Hab mich zunächst auf einigen Seiten, hier im Forum, und mit dem Fernrohr-Führerschein soweit informiert, dass mir die ganzen Fachbegriffe zumindest zum Großteil keine böhmischen Dörfer mehr sind. Eine erste Anschaffung habe ich auch schon getätigt, um in das Ganze mal reinschnuppern zu können: Ein 15x70 Celestron Fernglas + Stativ hat mir schon einige schöne Abende/Nächte ermöglicht, sogar von meinem Balkon aus (es hat mich beim ersten Mal echt überwältigt was so sichtbar ist, selbst mit Mondlicht).
Das ich das Hobby jetzt noch weiter zu vertiefen möchte ist mir mittlerweile klar geworden, deshalb hab möchte ich jetzt gerne in ein "richtiges" Teleskop investieren. Mal kurz meine Anforderungen, Gegebenheiten etc. aufgelistet:
Örtliche Voraussetzungen:
- Beobachtungsort 1: Stadt Dresden, Westbalkon 6. Stock und wegblickend von der Innenstadt (ist im Osten), Bortle 5; 19,8 mag./arcwsec2, Balkonbrüstung schützt immerhin etwas vor dem Licht, aber ich mach mir meine Dunkelsicht bestimmt immer recht leicht kaputt wenn ich mal nicht aufpasse.
- Beobachtungsort 2: Am westlichen Stadtrand von Dresden, Bortle 5; 20,3 mag./arc sec2, hier sollten Straßenlaternen etc. nicht mehr meine Dunkelsicht stören (Feldweg). Konnte den Ort aber noch nicht persönlich aufsuchen (kalt und ein Stuhl für unterwegs fehlt noch).
- Beobachtungsorte x: Auf Reisen, meist Flugreisen. Z.B. beim Besuch von Split, Kroatien dieses Jahr und einer dortigen Insel (Lastovo) würde ich es definitiv mitnehmen wolen (und das bei hoffentlich bei gutem Wetter mit Bortle 2/3 ein Highlight dieses Jahr)
- Beobachtungsorte y: Wenn ich mal meine Eltern besuche (nicht weit entfernt, also an guten Wochenende im Endeffekt immer möglich) kann ich auch in unverschmutztere Gegenden fahren, Bortle 4.
Transport:
- ich besitze kein Auto, also Transport mit ÖPNV, Flugzeug und zu Fuß muss möglich sein.
Beobachtungsobjekte:
Bisher hab ich vor allem offene Sternenhaufen mit meinem FG beobachtet, aber auch den Orionnebel konnte ich als kleinen grauen Fleck sehen, wie Andromeda. Also vor allem DSO. Mond ist auch ein schönes Objekt, Planeten habe ich noch nicht verfolgt (und wären mit dem FG eh zu klein), natürlich auch gut wenn man dort was sehen kann. (aber klar die eierlegende Wollmilchsau gibts nicht).
Desweiteren mache ich, auch durch mein FG aus Spaß an der Freude Astrofotografie mit meinem Handy+einer Halterung - das soll die Teleskopauswahl aber nicht beeinflussen, mir reichen die Ergebnisse momentan vollkommen aus.
Preisrahmen für Grundausstattung (Teleskop + Montierung): 500-600 Euro
Ich hatte aufgrund meiner Anforderungen und dem was ich, vor allem hier im Forum zu diesem Teleskop gelesen habe, an einen Achromaten gedacht, der Skywatcher 120/600 + AZ3 Montierung Skywatcher 120/600mm AZ-3 Startravel-120 scheint ja nicht schlecht zu sein und ist mit seinem Gesamtgewicht + Maßen sehr gut transportabel für mich (~11 kg insgesamt, da hätte auch noch später weiteres Zubehör Platz).
Ein Newton wäre ja auch noch eine Möglichkeit, aber hier sehe ich vor allem auch mehr Probleme bezüglich der Justierung (Linsen, so hab ich es zumindest verstanden, sind wohl unempfindlicher gegenüber Dejustierung?), gerade wenn er nicht nur per Fuß/Bodentransport unterwegs ist, sondern auch im Flugzeug (würde ich als rütteligere Angelegenheit beschreiben). Dann noch evtl. am Aufstellort an der Justierung rumzufriemeln hab ich nämlich keinen Bedarf.
Problem beim Achromat ist natürlich der Farbfehler, aber DSO und auch erste Planetenbeobachtungen sind wohl gut möglich.
Da ist der Text doch recht lang geworden...
Was meint ihr?
Viele Grüße,
Stephan
in meinem ersten Post möchte ich mich zuerst kurz vorstellen: Ich bin Stephan aus dem schönen Dresden und interessiere mich schon seit meiner Kindheit für die Astronomie, Weltraum, interplanetare Reisen etc. Bislang hab ich das Ganze vor allem in Buch- oder Filmform verfolgt. Der Wunsch nach mehr, irgendwas teleskopartigen existiert schon eine Weile. Als Student hatte ich aber die letzten Jahre nicht viel übrig - und hab es eher in das Reisen investiert, mein weiteres großes Hobby, nebenbei bin ich auch noch ein Flugzeug-Nerd (fotografieren, beobachten, mitfliegen).
Jetzt etwas nach Ende des Studiums ist der Wunsch nach mehr Himmelsbeobachtung wieder aufgekommen, und eine Anschaffung ist auch realistisch. Hab mich zunächst auf einigen Seiten, hier im Forum, und mit dem Fernrohr-Führerschein soweit informiert, dass mir die ganzen Fachbegriffe zumindest zum Großteil keine böhmischen Dörfer mehr sind. Eine erste Anschaffung habe ich auch schon getätigt, um in das Ganze mal reinschnuppern zu können: Ein 15x70 Celestron Fernglas + Stativ hat mir schon einige schöne Abende/Nächte ermöglicht, sogar von meinem Balkon aus (es hat mich beim ersten Mal echt überwältigt was so sichtbar ist, selbst mit Mondlicht).
Das ich das Hobby jetzt noch weiter zu vertiefen möchte ist mir mittlerweile klar geworden, deshalb hab möchte ich jetzt gerne in ein "richtiges" Teleskop investieren. Mal kurz meine Anforderungen, Gegebenheiten etc. aufgelistet:
Örtliche Voraussetzungen:
- Beobachtungsort 1: Stadt Dresden, Westbalkon 6. Stock und wegblickend von der Innenstadt (ist im Osten), Bortle 5; 19,8 mag./arcwsec2, Balkonbrüstung schützt immerhin etwas vor dem Licht, aber ich mach mir meine Dunkelsicht bestimmt immer recht leicht kaputt wenn ich mal nicht aufpasse.
- Beobachtungsort 2: Am westlichen Stadtrand von Dresden, Bortle 5; 20,3 mag./arc sec2, hier sollten Straßenlaternen etc. nicht mehr meine Dunkelsicht stören (Feldweg). Konnte den Ort aber noch nicht persönlich aufsuchen (kalt und ein Stuhl für unterwegs fehlt noch).
- Beobachtungsorte x: Auf Reisen, meist Flugreisen. Z.B. beim Besuch von Split, Kroatien dieses Jahr und einer dortigen Insel (Lastovo) würde ich es definitiv mitnehmen wolen (und das bei hoffentlich bei gutem Wetter mit Bortle 2/3 ein Highlight dieses Jahr)
- Beobachtungsorte y: Wenn ich mal meine Eltern besuche (nicht weit entfernt, also an guten Wochenende im Endeffekt immer möglich) kann ich auch in unverschmutztere Gegenden fahren, Bortle 4.
Transport:
- ich besitze kein Auto, also Transport mit ÖPNV, Flugzeug und zu Fuß muss möglich sein.
Beobachtungsobjekte:
Bisher hab ich vor allem offene Sternenhaufen mit meinem FG beobachtet, aber auch den Orionnebel konnte ich als kleinen grauen Fleck sehen, wie Andromeda. Also vor allem DSO. Mond ist auch ein schönes Objekt, Planeten habe ich noch nicht verfolgt (und wären mit dem FG eh zu klein), natürlich auch gut wenn man dort was sehen kann. (aber klar die eierlegende Wollmilchsau gibts nicht).
Desweiteren mache ich, auch durch mein FG aus Spaß an der Freude Astrofotografie mit meinem Handy+einer Halterung - das soll die Teleskopauswahl aber nicht beeinflussen, mir reichen die Ergebnisse momentan vollkommen aus.
Preisrahmen für Grundausstattung (Teleskop + Montierung): 500-600 Euro
Ich hatte aufgrund meiner Anforderungen und dem was ich, vor allem hier im Forum zu diesem Teleskop gelesen habe, an einen Achromaten gedacht, der Skywatcher 120/600 + AZ3 Montierung Skywatcher 120/600mm AZ-3 Startravel-120 scheint ja nicht schlecht zu sein und ist mit seinem Gesamtgewicht + Maßen sehr gut transportabel für mich (~11 kg insgesamt, da hätte auch noch später weiteres Zubehör Platz).
Ein Newton wäre ja auch noch eine Möglichkeit, aber hier sehe ich vor allem auch mehr Probleme bezüglich der Justierung (Linsen, so hab ich es zumindest verstanden, sind wohl unempfindlicher gegenüber Dejustierung?), gerade wenn er nicht nur per Fuß/Bodentransport unterwegs ist, sondern auch im Flugzeug (würde ich als rütteligere Angelegenheit beschreiben). Dann noch evtl. am Aufstellort an der Justierung rumzufriemeln hab ich nämlich keinen Bedarf.
Problem beim Achromat ist natürlich der Farbfehler, aber DSO und auch erste Planetenbeobachtungen sind wohl gut möglich.
Da ist der Text doch recht lang geworden...
Was meint ihr?
Viele Grüße,
Stephan