TS Carbon Newt 200mm f/6 - Planetentel. probiert?

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Hallo Norman,

Mein FS hat exakt 50 mm kleine Achse und auch 1 mm Fase, also gehts um 48 mm verspiegelten Durchmesser.
Der OAZ baut minimal 56 mm hoch.
Es ist ein Orion UK hauptspiegel.

Ich verliere noch kein Licht, habe aber nur 5,7 mm FOV 100%.
Eigentlich will ich gerne auf einen 54er FS gehen, aber ich vermisse irgendwie bei der visuellen Beobachtung die dringende Notwendigkeit. Wie schon Theo schreibt, fällt mir visuell die fehlende Ausleuchtung am Rand überhaupt nicht auf, der Newton liefert mir hohe Beobachtungsqualität und -genuss.
Auch für den eingebauten 6" F/4,8 reicht der 50er FS aufgrund des langen Weges aus dem großen Tubus heraus knapp aber ausreichend und hier sind 33% Obstruktion schon recht viel, aber bei den geforderten Weitfeldbeobachtungen definitiv nicht störend. Der Spiegel ist sehr gut, kann auch hohe Vergrößerungen, aber nicht in dieser Konfiguration mit 33% Obstruktion. Muss er ja auch nicht, dafür ist der große Spiegel da.

Nur wenn ich mit Binoansatz ohne Barlow bzw GWK beobachte, blende ich definitiv deutlich ab, die FS und Beobachtungsebene rückt dann nochmal 120 mm an den HS heran.
Ich konnte aber im Bereich DS für mich bisher keine Vorteile der Binonutzung erkennen.
die Aufteilung des Lichts macht den Vorteil der beidäugigen Beobachtung dabei für mich zunichte.
Bei Mond, Sonne und Planeten sieht das anders aus, aber dafür muss ich nicht umbauen und die Konfiguration bleibt wie sie ist.

Soweit ist also alles im Lot und ich habe viel Zeit, bis mir eventuell Mal ein guter 54 FS über den Weg läuft.
Da geht es dann auch eher ums Testen, als dass ich mir hohen Gewinn davon verspreche.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Theo,

ein sehr informativer Bericht. Danke.

Da ich mir überlege, ob mein 115/800 Apo einen großen Bruder bekommen soll, habe ich zwei Fragen an Dich.

1) auf dem Foto sieht es so aus, dass der Tubus ziemlich genau in der Mitte montiert ist wenn er sich im Gleichgewicht befindet. Stimmt das?

2) was spricht für Dich gegen einen Mak-Newton? Wäre der nicht noch besser geeignet für Planetenbeobachtung?

Gruß Uwe
 
Hallo Günther,

danke für die Info!

Hm, da staune ich, dass Du da noch kein Licht verlierst. Wenn ich durch meinen OAZ schau ca. 3cm vom Fokussierer entfernt (Augenmaß), habe ich aber tatsächlich noch so 1,5 mm umlaufend übrig, um den HS (den verspiegelten Teil) voll zu erfassen. Von daher möööglich. Aber bei Deinem 56 mm-Fokussierer (auch schon gut natürlich)... Ich habe nur 36 mm Bauhöhe... und da bin ich eigentlich schon knapp dran (gefordert sind 55 mm kleine Achse für ein 100%ig ausgeleuchtetes Bildfeld von 10 mm).

Aber ich gebe zu, ich habe da noch Verständnisschwierigkeiten und verlasse mich bisher auf mynewton. Wie kommst Du auf 5,7 mm? Selbst wenn ich 36mm min. Bauhöhe für den Fokussierer eingebe, lande ich bei ca 2 mm 100%er Ausleuchtung ... ?) ?) ?)
(Die anderen Größen wie Auszugslänge etc. sind bei mir sicher auch eher günstiger als bei Deinem Fokussierer)

Aber wenn die Praxis keine sichtbaren Einbußen zeigt, ist das schon mal spannend... Hattest Du einmal Gelegenheit, Deinen 12er wie er jetzt ist, neben einen anderen 12er zu stellen und in pun kto Helligkeit der Deepsky-Objekte zu vergleichen?

Hier mal ein mynewton-Shot von meinem Scope:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/thumb/fda877-1333829039.jpg

Beste Grüße,
Norman

 
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Hallo Uwe!

Da ich am Anfang etwas ungenau mit dem Gleichgewicht des neuen TS Carbon an der Montierung war, ist mir in der Steuerungsbox der Synscan unfreudigerweise der IC deklinationsseitig gemeinsam mit einigen Widerständen durchgechmort. Ob dabei noch der unfreiwillige Notstop des Tubus bei einem computergesteuereten Manöver an einen Stativbeines (damals noch traditioneklles Dreibein, heute ja die Säule) beigetragen hat, weiss ich nicht genau.

Jedenfalls habe ich danach (nach freudiger Einzahlung von ca. 40 Euro für ein neues Steuerungskastl zur Synscan, ebenfalls bei den Massschneidern in Putzbrunn/Solalinden auftreibbar) das Gleichgewicht an der RA und Deklination peinlichst genau austariert, und das gemeinsam mit dem Hyperion Mark III. Den Gleichgewwichtspunkt habe ich einfach für die Deklination am Tubus mit einem weissen Streifen markiert. Mit den Gegengewichten muss ich immer wieder die RA austarieren. Beim nächsten Mal werde ich auch deren Position markieren. Dann gehts vielleicht noch schneller das Teleskop aufzubauen.

Deine zweite Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Meine Entscheidung für einen Newton war vielleicht nicht ganz rational, ich habe mich hier auch ein bischen am Magengefühl orientiert. Letztlich wäre noch der Aspekt des...leichter selber umbauen könnens... ein guter Grund für den Newton.

Beste Grüsse
Theo
 
Hallo Norman,

ich füttere auch MyNewt. und Newt.win., reiße mir aber zusätzlich den Strahlengang komplett mit allen Einflussfaktoren. auch im Maßstab auf.
Das passt schon. Tubusdurchmesser pp sind ja auch Einflussfaktoren.
Bei Dir sehe ich im Screenshot ein paar Ungereimtheiten.
58 mm Durchmesser des OAZ? 50,8 sind 2".
Deine Eingabe zum Auszugrohr mit 71 mm Länge, passt nicht zu 36 mm Bauhöhe eingefahren oder das Ding steckt zur Hälfte im Tubus.
Überprüfe mal alle Deine Eingaben.

Gruß
*entfernt*

PS: Der 50er FS ist aber für einen 12-Zöller denkbar knapp und sehr extrem. Ich rate nicht zu solchen Extremen, bei mir liegts an der Doppelnutzung für 12" und 6" in einem Teleskop und daran, dass halt ein 50er FS verfügbar ist.
Ein guter 54er ist für F/5,3 sicher im Normalfall besser und selbst mit einem 60er FS liegt man bei nur 20% Obstruktion.
 
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Hallo Günther,

und alle anderen sorry wegen der tendentiellen Off-Topic-Aktion hier ;)

Die 58 mm beziehen sich auf den Durchmesser des Stutzens, der das Auszugsrohr führt. Ist wohl falsch, ok. Hat aber wie ich eben testete offenbar keinen Einfluss auf die min. Größe des FS.

Richtig, der Auszug ragt etwas in den Tubus, aber knapp nicht in den Strahlengang, v.a. nicht, wenn ich meine Okulare fokussiere (ca. 1 cm raus).
Der Fokussierer sitzt zudem auf einem ca. 20mm (aus dem Gedächtnis) starken Brettchen. So wird das Ganze natürlich auch irgendwie zu 56 mm Fokussierer-Bauhöhe (oder?)- wie bei Dir ... Den Durchmesser des Hutes habe ich natürlich auch eingegeben.

Es bleibt noch das Mysterium mit Deinem Ausleuchtungswert von 5,7...

Grüße,
Norman

 
Hallo Theo,

Zitat von Gucker14:
Jedenfalls habe ich ...... das Gleichgewicht an der RA und Deklination peinlichst genau austariert, und das gemeinsam mit dem Hyperion Mark III.
der Hintergrund meiner Frage ist, dass ich die Teleskope paralell an einer Alt-az-Montierung betreiben würde. Nun gibt es nichts gegensätzlicheres betreffs des Einblichverhaltens als die Kombi Apo/Newton. Bei Zenitbeobachtung möcht ich weder am Boden liegen ( Apo ) noch ein Leiterchen benötigen ( Newton ). Es wäre deshalb für mich vorteilhaft, wenn der Schwerpunkt des Newton näher am OAZ liegt als am Primärspiegel.

Zitat von Gucker14:
Deine zweite Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. Meine Entscheidung für einen Newton war vielleicht nicht ganz rational, ich habe mich hier auch ein bischen am Magengefühl orientiert.

Beste Grüsse
Theo

Das verstehe ich. Was mich bisher vom Kauf eines größeren Teleskops abgehalten hat, ist, dass mich bis jetzt nichts 100% überzeugt hat. Deine Wahl scheint mir vernünftig.

Gruß Uwe
 
Hallo Uwe !

Habe die Abstände meiner Schwerpunktmarkierung am Tubus vermessen.

Der Schwerpunkt liegt im Abstand von 48 cm zum OAZ und 57 cm zum Hinteren Ende des Tubus. Wohlgemerkt dies gilt bei angestecktem Hyperion Mark III (8-24mm), das ca. 370g wiegt.
(Baader Steeltrack, max 30mm Auszug).

Gesamtlänge des Tubus 128,5 cm. Der Fokuspunkt liegt 80 mm über dem Tubus.

Bezüglich meiens Kommentares zur endlichen Entscheidung zur Anschaffung dieses Teleskopes: Dies sollte nur zum Ausdruck bringen, dass obwohl ich wirklich alle meine Anforderungen für erfüllt ansah, gab es ja niemanden der mir sagen konnte, ob ich wirklich an alles gedacht habe, was vorteilhaft sein könnte und ob ich nicht doch noch was vergessen hatte. Es gab ja niemanden der mir zur Kontrolle seine Erfahrungen mit absolut dem gleichen Teleskop mitteilen konnte. Nochmals kurz zusammengefasst: ich bereue keinen einzigen bezahlten Euro.

Grüsse
Theo
 
Hallo Theo,

vielen Dank für Deine Bemühungen.

Ich besitze das Hyperion Mark II aber seit ich das Leica-Zoom 17,8-8,9mm habe benutze ich nur noch letzteres. Es wiegt 500g, die Televue Powermate nochmlas 490g, d.h. der Schwerpunkt würde zu meinen Gunsten nochmals in Richtung OAZ rutschen.

Okularmäßig sind wir ziemlich gleich bestückt, d.h. bei der kürzesten Zoombrennweite beträgt die Vergrößerung 135x bzw. 150x. Das müßte doch für DS reichen. Wie oft benutzt Du die Barlow zusätzlich? Nur für Planeten?

Du hast mich so überzeugt, daß ich mich mit der Theorie der Newtons beschäftig habe und mal zu Wolfi fahren werde um mir das Teleskop anzuschauen und zu diskutieren. Da ich Perfektionist bin und es wirklich mein letztes Teleskop werden soll würde ich es auf die Spitze treiben wenn es sich denn lohnt ( Orionspiegel mit 97% Reflektion, Fokuspunkt 70mm über Tubus und dafür 40mm OAZ von Feathertouch ).
Und natürlich NUR mit 35mm Spiegel.

Ich werde Dich auf dem Laufenden halten.

Gruß Uwe
 
Hallo Uwe!

Viel Spass noch beim zusammenstellen deines Massgeschneiderten.

Grüsse
Theo
 
Hallo Werner,

sicher ist noch nichts.

Wenn ich die Formel in Telescop Optics richtig verstanden habe, wird die Ausleuchtung um so besser, je näher der Fokus am Sekundärspiegel ist.

Wenn Theo mit 80mm BüT zufrieden ist, müßte doch 70mm eine kleine Verbesserung sein. Meine Rechnung ergibt 80mm - 3,3mm Ausleuchtung, 70mm - 5,0mm.

Mit dem Zoom komme ich auf max. 0,9° wahres GF, wenn ich mehr will, nehme ich meine Apos.

OAZ: ich habe alles konsequent auf 2" ausgelegt und dabei will ich bleiben.

Gegenfrage: was für ein Teleskop, wenn nicht dieses?
Zum dem Thema werde lieber einen neuen Thread aufmachen, sonst wird´s zu sehr OT.

Gruß Uwe
 
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